Die neuesten Album-Reviews

:Wumpscut:: Preferential Legacy - Music For A German Tribe (1995)

Review von

8 / 10 Punkte

So, Zeit mal wieder ganz tief in die alten Prä-"Music For A Slaughtering Tribe"-Songs von :Wumpscut: abzutauchen. Zum Glück gibt es heutzutage verschiedene Möglichkeiten an selbige heran zu kommen, ohne sich irgendwie die alten Tapes organisieren zu müssen. "The Menser Tracks" hatte damals einen Sch

Re-Machined: Wheels Of Time (2020)

Review von

8 / 10 Punkte

Klassischer Heavy Rock der einfach Laune macht. Muss man nicht hinterfragen, einfach kopfschütteln und Spaß haben! Insgesamt finden sich zwölf Songs auf der CD und darunter ist kein Ausfall zu finden. Besonders hervorzuheben sind die Singles Heart On Fire und In My Life sowie der Titelsong Wheels

Jenny Lewis: On The Line (2019)

Review von

3 / 10 Punkte

“On the line hat” hat von den üblichen Kritikern recht gute Bewertungen bekommen und verzeichnete auch chartechnische Erfolge. Man kann an der schönen Aufmachung und den Fotos, die an Bowie, irgendwo zwischen Ziggy und Hunky Dory erinnern sehen, daß sich hier jemand Mühe gegeben hat. Die Stücke und

Draconian: Under A Godless Veil (2020)

Review von

8 / 10 Punkte

Mit Ausnahme weniger Vertreter, wie z.B. PARADISE LOST, MY DYING BRIDE oder MOURNING BELOVETH, gibt es heutzutage kaum noch jemanden, der den gothischen Doom (Death) Metal oder Gothic Metal an sich relevant kultiviert. TIAMAT hatten nach „Wildhoney“ qualitativ aufgegeben, SENTENCED und TYPE O NEGATI

Babylon Mystery Orchestra: Godless, The Godforsaken And The God Damned, The (2010)

Review von

3.5 / 10 Punkte

Dieses Rating muß ich kommentieren. Da ich die CD nun mal bekommen hatte, wollte ich sie auch anhören. Schon abgeschreckt durch das Rating, das die CD hier schon erhalten hat, habe ich mich entschlossen, den Text gar nicht bewusst anzuhören. - Somit. Dieses Rating betrifft ausschließlich die Musik.

John Coltrane Quartet: Ballads (1963)

Review von

10 / 10 Punkte

Ballads ist sicherlich das eingängigste Album was Coltrane in den 60er Jahren abgeliefert hat. Wer also nach einem “Magst Du Jazz? -Ffft..., nur wenn es kein Free Jazz ist”-Dialog sich trotzdem noch traut eine Coltrane Platte aufzulegen nimmt am besten diese hier. Ballads ist in erster Linie schö

Soko Friedhof: Devils Mark (2016)

Review von

8.5 / 10 Punkte

Ich glaube bei Soko Friedhof hat sich der Stil im Laufe der Jahre so oft geändert, dass es schwierig ist, überhaupt noch ein Genre zu finden, welches das Projekt beschreibt. Mittlerweile fühle ich mich auch etwas doof, dass ich mich irgendwann mal über den einen oder anderen Stilbruch aufgeregt habe

Eagles: Live From The Forum MMXVIII (2020)

Review von

6.5 / 10 Punkte

Ich habe die 2CD/DVD erworben. Meine Rezi bezieht sich nur auf die CD. Leider bin ich enttäuscht von der Soundqualität dieser zwei CDs. Da nicht die kleine Plattenfirma an der Ecke dieses Werk herausgebracht hat, sondern Rhino/Warner, bin ich von einem perfekten Klang ausgegangen. Haben die CDs a

Michael Garrison: Prisms (1981)

Review von

8 / 10 Punkte

Michael Garrison entdeckte ich, wie wahrscheinlich alle Hörer in Deutschland, über die WDR-Sendung "Schwingungen" von Winfrid Trenkler. Dort wurde der Track "Departure" vom vorigen Album als neue Titelmelodie verwendet. "Prisms" war mein erstes komplettes Album, was ich damals im Saturn in Köln geka

Kataklysm: Unconquered (2020)

Review von

9.5 / 10 Punkte

KATAKLYSM sind seit fast 30 Jahren eine unbeugsame Institution im Death-Metal-Sektor - sowohl auf Platte als auch live. Regierte auf den Frühwerken der Kanadier noch chaotischer und verrückter Technical Death Metal á la CRYPTOPSY, hat die Band ihren urtypischen Stil und ihre entsprechenden Trademark

Renaissance: Turn Of The Cards (1974)

Review von

9 / 10 Punkte

"Turn Of The Cards" von 1974 zeigt Renaissance mitten in ihrer klassischen Phase. Alle Trademarks der folkig-klassisch geprägten Progrocker aus England sind voll da: das in der Klassik fundierte Piano, Annie Haslam's elfenhafter Gesang (vgl. Maggie Reilly etc.), wunderbare Melodien, ausladende Orche

Melody Gardot: Currency Of Man (2015)

Review von

9.5 / 10 Punkte

"Currency Of Man" ist eine faszinierende Platte! Das Coverdesign deutet in seinem schwarz/weiß Design bereits an: Es weht ein starker Hauch Melancholie und Düsterheit durch die Musik. Wer gerade gute Laune hat, wird wohl bald den Ausschaltknopf betätigen :-) Doch an einem trüben Novembernachmitta

Free: Heartbreaker (1973)

Review von

7.5 / 10 Punkte

Das tolle Songwriting und vor allem Paul Rodgers reißens raus. Der eher dünne, teilweise breiige Sound stört da gar nicht mehr. Nach dem großen Kracher "Wishing Well" folgen weitere Songperlen, bis mir auf ex-LP Seite 2 die Balladen etwas zu viel werden. Für sich genommen sind das aber auch starke

Dr. John: Duke Elegant (1999)

Review von

8 / 10 Punkte

Der Voodo-Doktor aus New Orleans konzentriert sich bei "Duke Elegent" auf den Jazz und interpretiert ausschließlich Stücke von Duke Ellington neu. Die typischen Phrasierungen und Figuren am Piano und der unverkennbare Gesang lassen das Ganze dennoch 100%-ig nach Dr. John klingen. Begleitet wird de

Dr. John: Goin' Back To New Orleans (1992)

Review von

9 / 10 Punkte

Malcolm John Rebennack Jr. erfand für sich die Bühnenfigur des "Dr. John": Voodoo-Utensilien und -kostüme für die Optik, eine Stilmischung von New Orleans typischen Stilen für die Akustik. Dieses Album bietet von beidem reichlich! Der Sound ist glasklar, transparent, warm. Bei der Instrumentierung

Dying Source: Dark Waters (2010)

Review von

4.5 / 10 Punkte

"Good Music is a Dying Source" - Dieser Aussage aus dem Booklet von "Dark Waters" würde ich nicht widersprechen. Aber kann man auch anders herum sagen, dass Dying Source gute Musik ist? Die Frage lässt sich gar nicht mal so einfach beantworten. Letztes Jahr um die Zeit bin ich durch meine Sammlung g

Paradise Lost: Obsidian (2020)

Review von

9.5 / 10 Punkte

PARADISE LOST! Seit mir die Band vor gefühlten Ewigkeiten bekannt wurde, habe ich die Musik der Briten aufgesaugt wie ein Schwamm – wurde nie enttäuscht, nur jedes Mal begeistert. Dies hat sich auch mit der aktuellen Scheibe „Obsidian“ nicht geändert. Es bedarf halt nicht immer einer Ausnahme, um ei

Skeleton: Skeleton (2020)

Review von

9 / 10 Punkte

„SKELETON? Kenne ich nicht. Ach, die veröffentlichen bei 20 Buck Spin…? Grund genug, um‘s mal auszuchecken“. So oder so ähnlich war mein erster Gedanke als ich die Scheibe kürzlich im Laden gesehen hab. Dazu noch das herrlich primitive Albumcover… Läuft. Beim selbstbetitelten Album handelt es sic

Supruga: Хаос / Никто Не В Безопасности (2020)

Review von

9 / 10 Punkte

Die aus Samara in Russland stammende Band SUPRUGA hat kürzlich ihr Debütalbum "Xaoc / Никто не в безопасности" veröffentlicht (zuvor gab es wohl noch eine EP). Gemäß Katalognummer 001 scheint es sich dabei abermals um die erste Veröffentlichung des neuen Hammerheart-Sublabels Petrichor zu handeln.

Status Quo: Backbone (2019)

Review von

5.5 / 10 Punkte

Die Musik von Status Quo begleitet mich schon seit den 1970-ziger Jahren und der Zeit, als die Truppe mit Francis Rossi, Rick Parfitt, Alan Lancaster und John Coghlan schlichthin DIE Quo-Besetzung war und mit ihrem Boogie-Rock nicht nur mich begeisterte. Im Verlauf ihrer über 40-jährigen Band-Geschi

Grant Green: Idle Moments (1963)

Review von

10 / 10 Punkte

2 Stücke von Duke Pearson, eines von John Lewis und eine Eigenkomposition gibt die Band um Leader Grant Green hier zum Besten. Das Album hätte genausogut unter dem Namen des Pianisten Duke Pearson als Leader veröffentlicht werden können. Die anderen Mitspieler sind mit Joe Henderson, ts und Bobby Hu

FGFC820: Hanging Garden, The (2005)

Review von

7 / 10 Punkte

FGFC820's "The Hanging Garden" war sehr lange Zeit ziemlich weit oben auf der Liste meiner Most Wanted CDs. Selbst als die beiden EBM/Industrial-Kriegshelden Rexx Arkana und Dräcos mit "Homeland Insecurity" das dritte Mal mit einem FGFC820-Album in die Schlacht gezogen sind, waren sie jetzt nicht su

Tony Mitchell: Church Of A Restless Soul (2020)

Review von

8 / 10 Punkte

Mein Review zu finden auf www.rock-garage.com He is Back, TONY MITCHELL ist wieder da. Mit neuem Album im Gepäck verirrte sich der Musiker nach Niederbayern. TM war beim gleichnamigen KISS OF THE GYPSY Album als Sänger und Songwriter beteiligt, bei RICK WAKEMANN übernahm er das Mikro auf dem Albu

After Hours: After Hours (1992)

Review von

8.5 / 10 Punkte

Mein Review zu finden auf www.rock-garage.com Schauen wir zurück in das Jahr 1992 als das zweite Album der UK Rocker AFTER HOURS auf den Markt kam. AH bestand damals aus John Francis (v.) der sich in etwa anhört wie eine Mischung aus Larry Baud (RED DAWN) und Chris Cade (Melidian) einmal meint ma

Arctic Rain: One, The (2020)

Review von

9 / 10 Punkte

Mein Review zu finden auf www.rock-garage.com ARTIC RAIN die neue Melodic Hard Rock Sensation aus Schweden im Italo Stall von Frontiers, was die Jungs für ein Pfund raushauen ist nicht von schlechten Eltern und kann überzeugen. Zu ARTIC RAIN gehören Tobias Jonsson (v.), Magnus Berglund (g.) Gert

Tokyo Storm: Optimistic State Of Mind (2020)

Review von

8.5 / 10 Punkte

Mein Review zu finden auf www.rock-garage.com TOKYO STORM von der Kanalinsel hauen ihr Debüt raus, bestehend aus Ben Green am Mikro, Joe Bartnicki Gitarre, Bass und Keyboards, Jason Edwards Bass und Bob Peach Drums, Bartnicki und Peach zu dem auch für das Songwriting und Produktion verantwortlich

Perfect Plan: Time For A Miracle (2020)

Review von

9.5 / 10 Punkte

Mein Review zu finden auf www.rock-garage.com Die schweden von PP hauen ihr zweites Album raus, war das erste schon geil, doch das zweite Album toppt den Erstling. PP bieten auf diesem Rundling Melodic Rock typisch skandinavisch mit schmackes und geilem Sound ausgestattet. Mit dabei sind Kent Hil

Hell In The Club: Hell Of Fame (2020)

Review von

9 / 10 Punkte

Mein Review zu finden auf www.rock-garage.com Die Italorocker von HITC schauen mal wieder über die Alpen bei uns vorbei, im Gepäck haben sie ihr fünftes Album “Hell Of Fame”. Mit dabei sind Dave am Mikro, Picco an Gitarren, Andy am Bass und Mark am Schlagzeug. Geboten wird wie schon auf den vier

Devay: Break Down The Walls (1992)

Review von

10 / 10 Punkte

Mein Review zu finden auf www.rock-garage.com Ein Blick zurück ins Jahr 1992 bringt mich auf das leider einzige Album der kanadischen Female Fronted Band DEVAY deren Shouterin Marie-Claire Devay namensgeberin war. Noch mit dabei waren damals ein gewisser Bryan Hughes (BEAU GESTE und THE BRYAN HUG

Atlas: Parallel Love (2020)

Review von

9 / 10 Punkte

Mein Review zu finden auf www.rock-garage.com ATLAS bringen nach zwei Jahren ihr zweites Album über AOR Heaven unters Volk, gefüllt mit Melodic Rock und einem hauch Prog der gut ins Ohr geht und selbst durch die dezent eingesetzten Progelemente leicht verdaulich ist. Mit dabei waren wie schon

Zero Nine: Freakshow (1996)

Review von

9.5 / 10 Punkte

Mein Review zu finden auf www.rock-garage.com Heute geht es zurück in das Jahr 1996, nach Finnland und die Zeitmaschine spukt die 1978 gegründete Band ZERO NINE aus. Das siebte Album “Freakshow” dreht sich mal wieder in meinem Player, und was für ein Album, voll mit geilen Songs, einer Band die g

Casanovas, The: Reptilian Overlord (2020)

Review von

8 / 10 Punkte

Mein Review zu finden unter www.rock-garage.com Die Australier THE CASANOVAS kommen mit ihrem vierten Rundling über den Pazifik und lassen die Boxen knallen. Zu den CASANOVAS gehören Damo Campbell am Mikro und Bass, Tommy Boyle an Gitarren, Piano und Backingvocals und Rickie Rae am Schlagzeug, di

Stardust: Highway To Heartbreak (2020)

Review von

9 / 10 Punkte

Mein Review zu finden auf www.rock-garage.com STARDUST noch nie was davon gehört, nur was STARDUST hier vorlegen ist ein kommender Klassiker, die Jungs aus Ungarn feuern eine Melodiesalve nach der Anderen ab (Songwriting unter anderem Mark Spiro), jeder Song geht sofort ins Ohr und setzt sich dor

Pride Of Lions: Lion Heart (2020)

Review von

9 / 10 Punkte

Mein Review zu finden auf www.rock-garage.com POL veröffentlichten ihr sechstes Studioalbum seit 2003, dass erfreulichste zuerst, es hat sich nichts geändert, die Band bietet immer noch den Catchy und Zuckersüßen AOR wie schon seit dem Debüt. Durch die Beteiligung von Jim Peterik erinnert POL an

Wildness: Ultimate Demise (2020)

Review von

9 / 10 Punkte

Mein Review zu finden unter www.rock-garage.com AOR Heaven bringen am 30. Oktober das zweite Album von WILDNESS auf den Markt, und die Trademarks die schon auf dem Debüt zu finden waren, wie etwa geile Melodien und Vocals sind hier auch wieder vertreten. Das enthaltene Material bewegt sich im Mel

Imperium: Heaven Or Hell (2020)

Review von

9 / 10 Punkte

Mein Review zu finden auf der Seite www.rock-garage.com Brushane geht in die dritte Runde. Eingetütet wurde das Album unter anderem mit Robban Ernlund, Markku Kuikka, Stefano Lionetti, Mikey K. Nilsson, Erkka Korhonen und Robbie LaBlanc. Herausgekommen ist ein anständiges Melodic Rock Album da

First Night: First Night (2019)

Review von

10 / 10 Punkte

Mein Review zu finden auf der Seite www.rock-garage.com Nein ich habe mich nicht geirrt und fange auch nicht an zu Spinnen, ich weiß das dieses hier vorliegende Album gerade mal eineinhalb Jahre alt ist. Nur ist dieses Album nicht mehr so leicht erhältlich und besitzt jetzt schon den Titel zukünf

Memoremains: Cost Of Greatness, The (2020)

Review von

9 / 10 Punkte

Mein Review zu finden auf der Seite www.rock-garage.com: Der Chefe meinte hör dir die mal an ob die etwas für dich wären. Wow das ist ein gewaltiges Pfund was mir vorliegt. MEMOREMAINS stammen aus Finnland wie soll es auch anders sein, Skandinavien besitzt anscheinend eine unerschöpfliche Quell

Brujeria: Viva Presidente Trump! (2016)

Review von

7 / 10 Punkte

Pünktlich zur US-Wahl 2016 sind Brujeria nicht nur mit einem neuen Album zurück von den Toten auferstanden, sondern haben mit der Single "Viva Presidente Trump!" auch noch ihren Beitrag zum Wahlkampf geleistet und bekennen sich dabei als große Trumpunterstützer. Macht überhaupt keinen Sinn? Wenn man

Ärzte, Die: Hell (2020)

Review von

9 / 10 Punkte

Viel will ich hier gar nicht schreiben. Ich habe jetzt 4 Durchläufe hinter mir und ich muss sagen, dass mir ''Hell'' von allen Alben ab "Bestie In Menschengestalt" am besten gefällt. Abwechslungsreich, gut getextet und gute Produktion. Das Gesamtpaket stimmt. Außerdem: es sind die Ärzte. Eigentlich