Die neuesten Album-Reviews

Schulze: Zur Erde Und Zurück (2002)

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10 / 10 Punkte

Getreu dem Motto: "Das Beste kommt zum Schluss" verabschiedet sich SCHULZE mit dieser CD nach zehn Jahren von seinen vielen treuen Fans mit einem musikalischen Dankeschön. Ein Lebe wohl in der für SCHULZE typischen nachdenklichen, mahnenden, aber auch Hoffnung spendenden Art, mit der

Refuge: Solitary Men (2018)

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7 / 10 Punkte

Als es geheissen hat, Refuge würden ein eigenes Album veröffentlichen, nahm ich dies mit gemischten Gefühlen auf. Zum einen freute ich mich selbstverständlich auf dieses Release, Hardcore-Rage-Fan, der ich bin. Gleichzeitig aber fragte ich mich, ob ein solches Album überhaupt Sinn macht, war der

Powerwolf: Sacrament Of Sin, The (2018)

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5.5 / 10 Punkte

Ja, das Teil wird durch eine gut durchdachte und sicherlich auch gut bezahlte Werbekampagne unter anderem durch gut positionierte Werbeanzeigen in einschlägigen Magazinen sehr hoch gelobt, und auch die Reviews fallen in bezahlbaren Magazinen gut aus. Entsprechend groß ist der Hype sowohl im

Robert Johnson: Complete Recordings, The (1990)

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10 / 10 Punkte

Ein zeitgeschichtliches Dokument, das sicherlich nach heutigen Maßstäben nicht den allerhöchsten Kriterien der Tonaufnahmetechnik genügt. Aber was soll's. Der Aufnahmestandard ist für die "damalige Zeit" leidlich hoch, die Musik - und darauf kommt es mir am meisten an - macht sowieso alles wett.

Gravestone: Sickening (2018)

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10 / 10 Punkte

Wer hat mal wieder Freude an Dauerbangen? Was die Band GRAVESTONE auf 'Sickening' (2018) in 33 Minuten abliefert, gehört mit zum Besten, was es in der Kategorie BOSS HM2-Sound gibt. Ihr mögt die brachialen ENTOMBED? Die geilen ENTRAILS? Das erste BLOODBATH-Album mit M. Akerfeldt? Dann ist dieses

Shylmagoghnar: Transience (2018)

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10 / 10 Punkte

Es ist und bleibt mir ein Rätsel was für ein ignorantes ***** diese Platte mit lediglich 4,5 Punkten bewertet! Was hier geboten wird ist Melodic Black/Death Metal in reinster Manier! Selten zuvor hab ich ein so ergreifendes Album gehört. Hier passt einfach alles - das Gespür für Melodie und

Deafheaven: Ordinary Corrupt Human Love (2018)

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8.5 / 10 Punkte

Nach einer gefühlten Ewigkeit melden sich Deafheaven mit "Ordinary Corrupt Human Love" zurück. Von Kritikern geliebt und auch gehasst treiben sie es weiter auf die Spitze, Black und Post Metal zu vermischen und dabei entgegen des Black Metal Konsens leicht und "sommerlich" zu klingen. Auch das neue

Kissin' Dynamite: Ecstasy (2018)

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10 / 10 Punkte

Seit einer Woche ist sie da, die neue Kissin‘ Dynamite. Wenn man sich das Video zur ersten Single „I’ve Got The Fire“ anschaut, fällt etwas besonders auf: Das Outfit von Sänger (und Produzent) Hannes Braun. Wenn man dann die Promofotos zu dem Album anschaut, sieht man es auch den anderen

Manni Breuckmann: 50 Legendäre Szenen Des Deutschen Fussballs (2010)

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2.5 / 10 Punkte

So interessant die Ereignisse seiner waren, so (gelinde gesagt) überaus schade ist es, dass hier -wenn auch ein anerkannter und beliebter Kommentator - alles neu eingesprochen hat. Das hat nichts Authentisches mehr. Finger weg!!!

Ghost: Prequelle (2018)

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8 / 10 Punkte

Ghost - was gibt es über diese Band im Jahre 2018 noch zu sagen, außer, dass ihr Erfolgs- und Eroberungszug im Bereich eines Art "Popmetals" unbestreitbar und verdammt nochmal wohlverdient ist? Nun, nicht wirklich viel, denn auch das 2018er-Album reiht sich nahtlos in die von Hits strotzende

Carl Palmer's Elp Legacy: Live (2018)

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6 / 10 Punkte

Klingt alles irgendwie blutleer. Das Trio vermag es nicht, "to re-create the feel and familiar earmarkings of ELP's signature sound" (s. Booklet-Text). Orgel und Synthesizer machten einen ganz wesentlichen Teil des Bandsound aus - und das fehlt hier größtenteils.

Dota: Live - Überall Konfetti (2016)

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9 / 10 Punkte

Dota live, ganz egal ob mit Band, Solo oder mit ihrem Gitarristen als Duo, ist immer ein Genuß. Einerseits durch die musikalische Vielfalt, die geboten wird, und für die "Pop" ein absolut unzureichender Begriff ist, da sie vielerlei Einflüsse aus Latin, Jazz, Folk und Weltmusik mal zu wunderbarer,

Tomb Mold: Manor Of Infinite Forms (2018)

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8.5 / 10 Punkte

Im vergangenen Jahr beehrten uns die kanadischen Death Metaller TOMB MOLD mit ihrem Debüt "Primordial Malignity". Das damalige Duo hat sich nun zum Quartett erweitert und stellt mit Payson Power (Gitarre) und Steve Musgrave (Bass) die Neuzugänge mitsamt neuem Album "Manor Of Infinite Forms" vor. Am

Crystal Ball: Crystallizer (2018)

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8 / 10 Punkte

Na, das nenne ich doch mal erfreulich. Nachdem der Vorgänger "Déjà-Voodoo" tatsächlich einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat, geht es mit "Crystallizer" nun in die nächste Runde. Und ich bin förmlich angetan von dieser Scheibe. Schon nach dem ersten Hördurchlauf fand ich immer wieder Stücke,

Unhallowed: Enter Damnation (2015)

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10 / 10 Punkte

Auch in diesem Review geht es um eine relativ unbekannte Band, die sich (natürlich) dem Melodic Death Metal widmet. Die Band nennt sich UNHALLOWED, stammt aus Österreich und wurde wohl 2010 gegründet. Deren Debütalbum brauchte dann fünf Jahre Zeit und hört auf den Namen 'Enter Damnation'

Marduk: Viktoria (2018)

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6 / 10 Punkte

Marduk machen es einem echt nicht leicht, wenn man sich vornimmt nicht jedes neue Metal Album schon vor Erscheinen blöd zu finden weil wahrscheinlich zu weichgespült, Luft raus, nur noch Geldmache. Ich wollte ohne diese Vorgedanken an das Album ran und tat es auch, leider ohne Belohnung. Ohne

Marius Müller-Westernhagen: Mit Pfefferminz Bin Ich Dein Prinz (1978)

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9 / 10 Punkte

1978 verkörperte Westernhagen noch scheinbar authentisch den Proleten-Theo, immer irgendwie an Schimi Schimanski erinnernd, der als Figur zur gleichen Zeit entstand. Dass dies wohl nur eine kalkulierte Attitüde war, dämmerte mir dann, als Westernhagen in den 90ern zum Popper-Dressman

Peer Günt: Good Girls Don't... (1987)

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9 / 10 Punkte

Ein Rock Album aus Finnland. Nix neues aber aus dem Jahr 1987. Und keiner kennt die Band, zumindest ich nicht. Rotziger Rock´n Roll a´la Motörhead. Ich mag es. Straight Tuff Heavy. Hört euch das mal an. Empfehlung allemal. Vorallem die Band gibt es 1976.

Starcrawler: Starcrawler (2018)

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6 / 10 Punkte

Zugegeben, schon etwas befremdlich wirkte diese Band auf mich, als ich zum ersten mal auf sie aufmerksam wurde! Die drei (Highschool)Jungs mit spindeldürrer Frontfrau Arrow de Wilde, die sich Live auch gerne mal Kunstblut ins Gesicht schmiert, Grimassen zieht, irre guckt und sich auf der Bühne

JCM: Heroes (2018)

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8.5 / 10 Punkte

Man kennt sich ja!!! Seit Jahrzehnten waren die drei mit Colosseum und anderen Bands unterwegs. Kein Wunder dass das Zusammenspiel so hervorragend funktioniert. Ganz große Klasse das sie sich an teils echt "schwierige" Songs gewagt haben, und ihnen eine völlig andere Struktur geben. Z.B. "The

Kix: Can't Stop The Show: The Return Of Kix - A Documentary (2016)

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10 / 10 Punkte

Eine der Bands, die mit Ihrem neuen Album (nach ca 20 Jahren!) eindeutig ein Zeichen setzen! Das Songwriting ist Klasse, die Riffs sind eingängig wie schon immer. Auch Live überzeugen die neuen Songs, wie auch die alten, phänomenal. Die Musiker bilden eine Einheit, vermutlich besser als früher und

Neal Morse Band, The: Similitude Of A Dream, The (2018)

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10 / 10 Punkte

Das beste Konzert, was ich jemals gesehen habe! Perfektion in Reinstform an den Instrumenten, Spielfreude und Emotionen! Wer 'Similitude of a Dream' mag, wird dieses Konzert lieben. Ganzes Album wird durchgespielt gefolgt von 3 Zugaben

Van Morrison And Joey DeFrancesco: You're Driving Me Crazy (2018)

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10 / 10 Punkte

Irgendwo hatte ich eine Rezension dieses Albums gelsen, in welcher der Rezensent die Musik als Fahrstuhlmusik bezeichnet hat. Nun, vielleicht sollte ich dann mehr Zeit in Fahrstuehlen verbringen? Ich finde die Platte naemlich richtig cool. Das Zusammenspiel mit Joey DeFrancesco und dessen

Allman Brothers Band, The: At Fillmore East (1971)

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10 / 10 Punkte

Dieses Album zählt sicher zu den 500 besten Aufnahmen, die je gemacht wurden und hat gleichfalls als Live-Dokument eine Ausnahmestellung. Nicht wenige Rockstars sehen in Whipping Post die Referenzaufnahme für Gitarristen, darunter Angus Young und Billy Gibbons! Eine Wahnsinnssession über 4

Fireballet: Night On Bald Mountain (1975)

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7 / 10 Punkte

"Fireballet" legten 1975 mit ihrem Debut "Night On Bald Mountain" ein interessantes, vielschichtiges Prog-Rock Album vor. Man fühlt sich gelegentlich an frühe Genesis und, vor allem wegen des teilweise mehrstimmigen Gesangs, an die Landsleute von Kansas erinnert. Der Titeltrack könnte gesangsmäßig

Zeal & Ardor: Stranger Fruit (2018)

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9 / 10 Punkte

Robert Johnson und Euronymous haben ein Kind, und es heißt Zeal And Ardor.Wenn man denkt, alles gehört zu haben, mischt jemand plötzlich die Anfänge des Blues mit norwegischem Black Metal zweiter Generation. Auf den ersten Blick wirken die Gegensätze zu groß, um sich mischen zu lassen. Und das

Paramore: Paramore (2013)

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8 / 10 Punkte

Das vierte Album der Band um Sängerin Hayley Williams kommt mit 17 Tracks daher, von denen keiner ansatzweise schlecht ist. Neben ruhigen, teils balladenartigen Stücken, fährt die Veröffentlichung ebenso mit gewohntem Alternative-Rock aus dem Hause Paramore auf. Meine persönliche

Eradicator: Into Oblivion (2018)

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9.5 / 10 Punkte

Die sauerländische Band ERADICATOR veröffentlicht nach drei Jahren mal wieder eine Thrash Metal Granate mit dem Titel 'Into Oblivion'. Warum dieses Album nicht nur wie ein edler Tropfen, sondern auch Ihr bisher bestes Werk ist, erfahrt Ihr in diesem Review, was ich mit dem Untertitel 'Back To The

Ralph Kiefer: Soul Session Two, The (2017)

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8.5 / 10 Punkte

Deutschlandfunk Kultur, Jan Tengeler über das Album: Lässige Grooves, eingängige Arrangements und dazu überzeugende Gastsänger – auch für sein zweites Album "The Soul Session Two" vertraut Komponist Ralf Kiefer auf bewährte Zutaten. Dieses Mal konzentriert er sich aber mehr auf spirituelle und

statiCViolence: Auf Die Fresse??? (2010)

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2 / 10 Punkte

Oh man, wo bin ich denn diesmal gelandet? Cover und Titel sagen eigentlich schon alles und im Prinzip könnte ich jetzt meine schlechte Bewertung drunter klatschen und das war's, aber wir brauchen ja mindestens 200 Zeichen. Also ziehen wir’s durch: 2010 war ich mal auf einem Konzert von Das Ich.

Nick Mason: Nick Mason's Fictitious Sports (1981)

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7 / 10 Punkte

"Fictitious Sports" ist eine Kooperation zwischen dem Pink Floyd Schlagzeuger Nick Mason und der Jazzpianistin, -komponistin und Bandleaderin Carla Bley. Von ihr stammt auch der Löwenanteil des Materials. Steve Swallow (b) und Michael Mantler (tr) sind ebenso dabei wie der ex-Soft Machine

Bruce Springsteen: Album Collection Vol.2, 1987-1996, The (2018)

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8 / 10 Punkte

Nach 4 Jahren Wartezeit endlich die Box 2 vom Boss. Über die Musik braucht man eigentlich nichts schreiben. Einfach nur super. Aber was mich etwas enttäuscht an der Box ist der Inhalt. Waren in der ersten Box noch 6 Alben + 1 Doppelalbum auf 180g Vinyl bei MPO gepresst, so sind es diesmal für 30

Joe Bonamassa: British Blues Explosion Live (2018)

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5 / 10 Punkte

Nicht schlecht, aber ... ... Bonamassa macht seinem von mir gegebenen Namen wieder alle Ehre: Ein Gitarre spielender Geschäftsmann!!! Bei mir fehlt (wie sehr oft bei ihm) das wichtigste: Feeling und Hingabe!!! Das hat er leider beides nicht, dabei ist das so wichtig bei dieser Musik. Da werden

Nergard: Memorial For A Wish (2013)

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7 / 10 Punkte

Als 2013 das Debüt "Memorial For A Wish" von NERGARD erschien, bekamen das nicht gerade viele Fans auf dem Power Metal- bzw. Symphonic Power Metal-Sektor mit. Doch jene, die es zu hören bekamen, waren durchaus angetan von Andreas Nergård und seiner musikalischen Vision. Doch wie das oft eben so

Toby Keith: Unleashed (2002)

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6.5 / 10 Punkte

Eher etwas traditionell. Für mich zu wenig Neo-Country orientiert und auch nicht rockig genug. Dennoch solide gute Country Songs, gut zu hören. Mit It's All Good oder Rock You Baby ein paar Songs die ich als Anspieltipps nennen kann.

My Darkest Hate: Combat Area (2006)

Review von

6.5 / 10 Punkte

Wir schreiben das Jahr 2006. Das 3. und letzte Album mit Chris Simper am "Gesang" wurde auf den Namen Combat Area getauft. Meiner Meinung nach ist dies auch das mich am wenigsten bewegende Album dieser Ära. Zwar sind mit "Enter Combat" und "Bow Before Me" zwei stärkere Death Metal Songs auf dieser

Evil Survives: Powerkiller (2010)

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8 / 10 Punkte

Man möge mir vergeben, daß ich für dieses Album 8 Punkte vergebe. Das ist quasi eine Kopie der frühen Iron Maiden. Nun kann man argumentieren, daß für eine "Kopie" keine 8 Punkte vergeben werden sollten. Nun. Die Songs sind gut. Durch die Bank. Der Sänger sowie der Rest der Band verstehen Ihr

Amaran's Plight: Voice In The Light (2007)

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8 / 10 Punkte

Klassischer Progressive Metal. Sehr gutes Songwriting. Gut arrangiert. Gute Melodien. Toll anzuhören. Das Album beinhaltet keinen schlechten Song. Wer auf dieses Genre steht, ... dies ist eine absolute Kaufempfehlung!!

Santana: Classics (2000)

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6 / 10 Punkte

nach dem Mega-Erfolg mit dem 1999er Album Supernatural wollten einige Plattenfirmen/Labels den Schwung auskosten und warfen - wie schon vorher - zu viele Compilations auf den Markt. Die Songrechte gestalteten sich als eingeschränkt, dieses Mal auf die frühen Jahre 1969 - 1974. Auch bei langer

Enforsaken: Embraced By Misery (2001)

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6.5 / 10 Punkte

Im Prinzip würde ich diese CD für ganz gut befinden, zumindest das Songwriting. Daraus könnte man wirklich etwas machen. Allerdings ist der Sound nicht wirklich gut. Teilweise ein Soundbrei. Die Bewertung könnte ansonsten durchaus nochmals 1 oder 1,5 Punkte höher ausfallen. Fazit: in Summe ein