Die neuesten Album-Reviews

Arkaea: Years In The Darkness (2009)

Review von

4 / 10 Punkte

Fear Factorys 2005'er Album "Transgression" sollte nicht nur eine 5-jährige Bandpause einläuten, sondern auch das letzte Album mit Raymond Herrera am Schlagzeug und Christian Olde Wolbers an der Gitarre sein. 2009 sollte Dino Cazares zurückkehren, welcher wegen den beiden die Band damals verlassen h

Furunguluggu: Maître De La Chanson (2021)

Review von

9 / 10 Punkte

Zum Zeitpunkt seines Erscheines das beste Album der Band. Doch da geht mehr, der lang ersehnte Nachfolger sollte 2022 erscheinen und wird den Meister der Musik deutlich übertreffen. Nixdestotrotz, ein großer Spaß und eine musikalische Offenbarung für kleine Kinder und geniale Künstlernaturen!

Ghost: Impera (2022)

Review von

9 / 10 Punkte

Für mich definitiv ein Kopfhörer - Album. Nicht für nebenbei, man muss defintiv zuhören - und findet so einige Instrumente und Klänge wie "zufällig" auf diesem Album. Für mich persönlich eine Weiterentwicklung musikalisch wie textlich - mehr Feinheiten. Vielleicht klingt es zunächst mal etwas

Hällas: Isle Of Wisdom (2022)

Review von

9 / 10 Punkte

Erstveröffentlicht auf prognrock.de: Genesis mit Peter Gabriel könnten heute so klingen. Damit ist alles gesagt. Die kürzeste Rezi aller Zeiten, für alle, die weniger lesen und mehr hören möchten. Und wie im letzten Monat sind es wieder Schweden, die uns hier mit 8 Songs in dem früher üblichen

Fear Factory: Transgression (2005)

Review von

6.5 / 10 Punkte

So, endlich komme ich mal dazu, etwas zu diesem "berüchtigten" Album zu schreiben. Während "Digimortal" damals schon kommerziell nur bedingt erfolgreich war und von den Fans unterschiedlich gut aufgenommen wurde, scheinen sich bei "Transgression" fast alle einig zu sein, dass es kein gutes Album ist

Arð: Take Up My Bones (2022)

Review von

10 / 10 Punkte

Diese Scheibe hat das Zeug, ein Klassiker im Bereich des DOOM METALS zu werden! Ich habe selten etwas gehört, das auf der einen Seite erhaben und majestätisch, gleichzeitig aber auch ergreifend und tieftraurig ist. Dieses Album muss als Gesamtkunstwerk angesehen werden - die Songs sind jeder für si

Coffin Crew: Open Your Gates (2018)

Review von

8.5 / 10 Punkte

... Coffin Crew sind vieles, aber nicht angepasst. Die Klischees des Rock 'n' Roll werden zumeist bedient. Inhaltlich nehmen Alkohol, Sex und Freundschaft zentrale Rollen ein. Das verwendete Vokabular ist dementsprechend vulgär. Dies wird durch den kräftigen, rauen Gesang von Frontmann Igel nochmals

Led Zeppelin: IV (1971)

Review von

10 / 10 Punkte

Zusammen mit den ersten 3 Alben immer noch mein Favorit der Band, die für mich immer noch die größte Rockband der Welt ist, selbst nach so vielen Jahren ihrer Auflösung! Die Remaster von Jimmy Page sind gut gemacht die Verpackung der Deluxe-Ausgaben zumindest was die CD's betrifft eher primitiv, jed

Al Jarreau: High Crime (1984)

Review von

7.5 / 10 Punkte

Typisch 80er. Alles was ging wurde Elektronisch umgesetzt. Handgemacht klingt einfach besser. Wie erwartet reißt Al's perfekter Gesang die Scheibe in der Wertung nach oben. Die Ballade "After All" ist ein Highlight. Die stätige Steigerung und die Leadgitarre im letzten Drittel machen den Song bes

Ramones: Brain Drain (1989)

Review von

5 / 10 Punkte

Es wird ja immer behauptet, die Ramones hätten eine Revolution ausgelöst. Das kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Reduziert aufs Wesentliche waren viel früher schon Bands wie die frühen Kinks, MC5 oder die Stooges und später Dr. Feelgood oder die Inmates und viele mehr. Vor allem die beiden l

Ten Years After: Recorded Live (1973)

Review von

8 / 10 Punkte

Bei "Recorded Live" fasziniert mich schon die einmalige Ansage: " Und jetzt ... in der Festhalle in Frankfurt....Ten Years After" Das ist in seiner Lakonie und Präzision kaum zu überbieten! Der Sound ist für 1973 überragend: ausgewogen, transparent, fett, warm. Auch toll: Das Konzert beginnt mit

Crusaders, The: Rhapsody And Blues (1980)

Review von

9 / 10 Punkte

"Rhapsody & Blues" ist ein erz-typisches Crusaders Album, aber eines der allerstärksten! Schon der Opener haut voll rein: Gastsänger Bill Withers zelebriert unnachahmlich "Soul Shadows", ein über 8 Minuten langes, aber keine Sekunde zu langes Stück: Ein feines grooviges Gitarrenlick zu Beginn, ein

Yasi (Yasmin) Hofer: Freedom (2019)

Review von

8 / 10 Punkte

Freunde von Steve Vai, Yngwie J. Malmsteen etc. aufgepasst: Hier kommt Yasi Hofer! "Freedom" ist in der klassischen Rocktrio Besetzung Gitarre/Bass/Schlagzeug eingespielt. Yasi ist die Chefin und die Gitarristin - klar also, dass man die volle Gitarrenbreitseite zu hören kriegt. Die Stücke basiere

Asia: Gravitas (2014)

Review von

8 / 10 Punkte

"Gravitas" - das letzte Studiowerk von Asia. Immerhin 3 von 4 Originalmitgliedern waren an Bord, lediglich Gitarrist Sam Coulson hatte von Steve Howe die Gitarrenarbeit übernommen. Mit "Valkyrie" und "Gravitas" kommen gleich zwei ganze starke Stücke am Anfang: bombastisch, melodiös, dezent rockend,

Streetwalkers: Downtown Flyers (1975)

Review von

6 / 10 Punkte

Die "Streetwalkers" sind eine harte Nuss für eine Rezi, finde ich. Einerseits kann man sehr sehr viel loben, dennoch muss am Ende eine mäßige Bewertung rauskommen. Ich versuche das im folgenden zu erklären. Aktivposten sind Chappo's Gesang, tolle Gitarren, prima Riffs... Aber die Songs hinterlasse

Eisbrecher: Schock Live (2015)

Review von

8.5 / 10 Punkte

Über 10 Jahre und ganze 6 Alben hat es gedauert, bis Eisbrecher sich dazu entschlossen haben, mal ein Live-Album zu releasen. Ob und an welchem Punkt in der Karriere einer Band sowas sinnvoll ist, hängt natürlich auch davon ab, ob die Band live überhaupt etwas taugt. Das wiederum ist teilweise vom G

Grim Reaper: See You In Hell (1983)

Review von

8 / 10 Punkte

Musik ist Geschmackssache! Aber wenn ich Semino Rossi-Fan wäre, dann wäre das wahrscheinlich eine 1. Aber welcher Metal-Fan hört diese Scheibe und gibt eine 1? Hier passt viel. Die Härte, der Speed und der Gesang sind allererste Sahne. Der Sound ist vielleicht zeitgemäß etwas rumpelig. Die etwas

Ghost: Impera (2022)

Review von

8 / 10 Punkte

Erstveröffentlicht auf prognrock.de mit kleinen Änderungen: Ihr kennt das Gefühl, wenn man nach den ersten Tönen die Lauscher stellt, sich das Herz öffnet und man den Song am Ende für immer ins Herz geschlossen hat? Call me little Sunshine hat das geschafft. Basta. Aber das Album auf diesen Song

Jet: Jet (1979)

Review von

6 / 10 Punkte

Eigentlich amerikanischer Pop Mainstream Rock n' Roll aus den End-Siebzigern. Aber die Songs "me and my music" und von der zweiten Seite "Motorman" ragen weit heraus. Hier zeigt die Band was sie wirklich kann. Guter Jazz Rock mit tollen modern gespielten Bläsern. Auch die Gitarrensoli sind gelunge

Uriah Heep: Live - January 1973 (1973)

Review von

6 / 10 Punkte

Nach so vielen Jahrzehnten habe ich mir jetzt "endlich" Uriah Heep Live als Vinyl in einem Plattenladen gebraucht gekauft. Nach dem Waschen der gut erhaltenen Scheiben voller Vorfreude auf den ZET1 gelegt und los ging es ... dachte ich. Doch was ist das? Der Klang ist so was von mies das es einem di

Eisbrecher: Rot Wie Die Liebe (2015)

Review von

6 / 10 Punkte

Schon wenige Wochen nach ihrem Album "Schock" haben Eisbrecher noch eine kleine Single nachgeschoben. Vorher hatten wir "Zwischen Uns" als Promo und "1000 Narben" als vorab Single. Die spannende Frage dürfte gewesen sein, welcher Song auf "Schock" sich dafür am ehesten eignet. Das Album war jetzt zw

Ghost: Impera (2022)

Review von

4 / 10 Punkte

Witzig...auf metal-archives.com muss man sich schon rechtfertigen, dass man seinerzeit GHOST mit ihrem fabelhaften Debut aufgenommen hat. Völlig zu unrecht, denn bis zum dritten Langspieler "Meliora", der damals mein Einstieg war, hat Tobias Jens Forge und seine immer mal wechselnde Besetzung drei g

Molybaron: Mutiny, The (2021)

Review von

8.5 / 10 Punkte

Erstveröffentlicht auf prognrock.de: Potzblitz, die Franzosen können Rock und verdammt nochmal wie. Ich kann mich wahrlich nicht erinnern jemals ähnliches aus Fronkreich, Fronkreich vernommen zu haben. Prog meets Alternate meets Doom. Bei der Band könnte es sich um eingängige System of a Down han

Eisbrecher: Schock (2015)

Review von

6.5 / 10 Punkte

2015 haben Eisbrecher mit "Schock" mittlerweile zum sechsten Mal die Eiszeit eingeleitet und nachdem mich "Die Hölle Muss Warten" drei Jahre zuvor ziemlich kalt (Höhö) gelassen hat, war "Schock" das erste Album, welches ich mir nicht blind zum Release gekauft habe. Ja, ich weiß: etwas unfair, dass d

Goodbye June: See Where The Night Goes (2022)

Review von

8 / 10 Punkte

Erstveröffentlicht auf prognrock.de: Bon Scott ist nicht tot! Und ich kann das beweisen. Hör nur den Opener Step Aside und alles wird gut. Nimm also alte AC/DC plus eine Prise ZZ Top. Dazu ein Schuss Aerosmith und ein Gschmäckle CCR und du bist ziemlich nah dran. Dabei leben die Junes vor allem von

WolveSpirit: Change The World (2022)

Review von

8 / 10 Punkte

Erstveröffentlicht auf prognrock.de am 01.02.2022: Wolvespirit mit Change the World trägt diesen Monat den Sieg  davon. In der neuen Metal Hammer glatt auf Platz 28 von 30 Scheiben, was insgesamt das Problem des Metal Hammer auf den Punkt bringt. Davor sind dort Scheiben fast allesamt höher bewerte

Europica: Part One (2017)

Review von

9 / 10 Punkte

Ein professionell aufgenommenes Album mit sehr guten Videoclips. Leider etwas untergegangen. Für alle Heavy Metal-Fans sehr empfehlenswert. Durch die unterschiedlichen Sänger abwechslungsreich und von nachdenklich bis Pogo ist alles dabei.

Saxon: Carpe Diem (2022)

Review von

8 / 10 Punkte

Nicht viel Neues aus dem Hause Saxon, das heißt erstmal gewohnt gute Produktion und gutes Songwriting. Die Scheibe macht Spass, fällt aber hinten raus etwas ab. Die A-Seite ist deutlich besser als die B-Seite. Starker Titelsong und die folgenden 4 Songs gefallen recht gut , besonders "the pilgrima

Eisbrecher: 1000 Narben (2015)

Review von

5 / 10 Punkte

Mit ihrem Album "Die Hölle Muss Warten" haben Eisbrecher es endlich geschafft, eine CD auf den Markt zu werfen, die mich so wenig angesprochen hat, dass ich ernsthaft davon abgeschreckt war, mir den Nachfolger "Schock" zu kaufen und tatsächlich sollten drei Jahre vergehen, bis ich mich getraut habe

KISS: Unmasked (1980)

Review von

9.5 / 10 Punkte

Außer Landolph hat sich ja leider niemand an die Bewertung dieser Scheibe gewagt. Und ich bin sogar so provokativ zu behaupten, daß viele der schlechten Bewertungen abgegeben wurden, nicht weil die Songs so schlecht sind. Sondern weil es halt zum guten Ton gehört und man den Songs schon gar keine Ch

Manilla Road: Metal (1982)

Review von

10 / 10 Punkte

Ich kann mich meinem Vorredner hier zum Glück so gar nicht anschließen... In der nahezu unendlichen Diskographie von Manilla Road ist dies eines der wenigen Alben, die es in meine Sammlung schaffen werden. Hier ist es gerade der Gesang von Mark Shelton, den ich über alles liebe und gerade diese u

Dulce Liquido: Contaminacion Armonica (2012)

Review von

6 / 10 Punkte

Unter dem Projektnamen Dulce Liquido sollte Hocico-Keyboarder Racso Agroyam 2000 und 2003 ganze zwei Alben veröffentlichen, dann wurde es recht schnell wieder ruhig um das Sideproject. Agroyam selbst ist zwar bis heute bei Hocico gut dabei, aber von Dulce Liquido haben wir schon sehr lange nichts me

Jethro Tull: Zealot Gene, The (2022)

Review von

10 / 10 Punkte

Dieses Album knüpft wirklich an gute Zeiten von Jethro Tull an. Rhytmisch und spieltechnisch braucht es sich nicht hinter den letzten Alben der Bandggeschichte verstecken. auch wenn bis auf Ian alle ausgetauscht sind. Rockige Nummern wechseln mit melodischen Titeln ab, die prägnante Querflöte komm

Journey: Infinity (1978)

Review von

8.5 / 10 Punkte

Journey - Infinity (1978) Infinity aus dem Jahr 1978 ist das vierte Studioalbum von Journey, sowie das erste Album mit dem neuen Sänger Steve Perry und und das letzte mit dem Schlagzeuger Aynsley Dunbar. Der vorige Sänger, Robert Fleischmann, der nur ein knappes Jahr der Band angehörte, wurde ers

Heathen: Empire Of The Blind (2020)

Review von

6 / 10 Punkte

Eigentlich wollte ich mir dieses Album gar nicht kaufen, denn ich zählte nie zu den großen HEATHEN Fans und werde es auch nicht werden. Aber erst kürzlich habe ich mir die längst vergriffenen Digis der ersten beiden Scheibletten zugelegt und da ich die "The Evolution Of Chaos" seit Erscheinen bereit

FGFC820: For Emergency Use Only (2007)

Review von

7.5 / 10 Punkte

Obwohl FGFC820 nicht unbedingt ein sehr großes Projekt ist, haben sich dessen Köpfe Rexx Arkana und Dräcos immer wieder die Mühe gemacht, zwischen den Alben auch mal die eine oder andere Single oder EP unter den Mann zu bringen. Neben der recht bekannten und verbreiteten "Defense Condition 2" sollte

Dulce Liquido: Shock Therapy (2003)

Review von

6.5 / 10 Punkte

Hocico-Mitglied Racso Agroyam hat im Jahr 2000 unter dem Projekt Dulce Liquido mit "Disolución" mal ein eigenständiges Werk außerhalb des Main-Projects veröffentlicht. Es sollte sich als ordentlicher Aggrotech herausstellen - etwas minimalistischer und dreckiger als Hocico mit seinem ganz eigenen Re

Rush: Counterparts (1993)

Review von

9 / 10 Punkte

Für mich damals eines der ersten Rush-Alben, das ich mir zulegte. Viele Songs kannte ich natürlich damals schon, aber einige der älteren Alben habe ich mir erst danach zugelegt. Für mich ist "Counterparts" typisch Rush, etwa vergleichbar mit "Grace Under Pressure", aber mit kürzeren, vielleicht au

Georgia Thunderbolts, The: Can We Get A Witness (2021)

Review von

8.5 / 10 Punkte

So cool wie die Jungs auf den Fotos rüberkommen, so cool ist ihr erdiger Hard Rock auch. Der Sänger erinnert gleich an die unsterblichen (der eine lebt ja zum Glück noch) LYNYRD SKYNYRD Van Zant-Brüder. Er singt, wie man seit Jahrzehnten im Southern Rock singen muss. Kernig und mit Power. Die Riffs

Dark Tranquillity: Fiction (2007)

Review von

10 / 10 Punkte

First Review ever! :-) Dieses Album gehört zu meinen absoluten Best-Of Alben überhaupt! Ich würde es sogar Meilenstein-Album von DT beschreiben. Mehr, als jedes zwei Lied ist für mich der absolute Banger! Schon im ersten Lied beweisen sie sich in einer fein abgestimmten Komposition zwischen den kl