Die neuesten Album-Reviews

Confess: Burn 'em All (2020)

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10 / 10 Punkte

Review von rock-garage.com Da ist es das dritte Album von CONFESS, was die Schweden hier abliefern könnte nicht besser sein. Waren die beiden Vorgänger schon nicht von schlechten Eltern so übertreffen sie auf diesem Dreher meine Erwartungen bei weitem. Frech, Frisch, Hart und Wild brennt sich Son

Kjellvandertonbruket: Doom Country (2020)

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9.5 / 10 Punkte

Einfach nur Magisch! Es wäre naheliegend, Parallelen zu Nick Cave, Leonard Cohen und Madrugada zu ziehen... aber dieser Bann! Und das Wissen, dass das Material innert 3 Tagen entstanden und als First Take aufgenommen wurde. Nein, hier liegt keine Kopie vor, es handelt sich um ein Original, nahe Ge

Santana: Soul Sacrifice (2003)

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9 / 10 Punkte

Volume 1 und Volume 2: unbekanntere Songs, teils aus Jam-Sessions entstanden. So gefällt Santana den Puristen wie mir! schade, dass diese Aufnahmen - meines Wissens - nicht auf Vinyl erschienen sind. Eine Zusammenstellung aus "Restposten" verkauft als "Billig-CD's" über Eurotrend. Dabei sind die Son

Face Down: Will To Power, The (2005)

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9 / 10 Punkte

Ihr sucht noch einen Geheimtipp für ordentlichen aggressiven Thrash-/Deathmetal ohne viel Bullshit? Face Down könnte da Abhilfe schaffen. Während das Debüt "Mindfield" noch etwas langsam in die Gänge kam und auf Groove angehauchten Thrash à la Pantera setzte, ist den Schweden 1997 mit dem Nachfolger

Sacred Reich: Awakening (2019)

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9.5 / 10 Punkte

Was für'n Brett ! Wieder eine Band, die ich Jahrzehnte lang verpennt habe. Dabei hatte ich vor 30 Jahren oder so einen Sampler namens "Stars On Thrash" auf dem auch ein Song von Sacred Reich war. Der Song war "Death Squad" und hat mir auch sehr gut gefallen. Trotzdem verlief die Sache irgendwie im

Metal Church: Damned If You Do (2018)

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9.5 / 10 Punkte

Was für 'ne geile Scheibe ! Ich muss ehrlich zugeben, das Metal Church die letzten Jahrzehnte völlig an mir mir vorbei gegangen sind. Dann habe ich auf youtube zufällig das Video zu "By The Numbers" gesehen und war ziemlich begeistert. Über spotify habe ich mich dann mit der Platte und der Band bes

Humanist: Humanist (2020)

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8 / 10 Punkte

Das erste Mal wurde ich auf Rob Marshall als Mitglied der britischen Band Exit Calm aufmerksam. Die Band brillierte damals mit Marshall's schwurbeligen Gitarrenriffs. Nachdem jedoch der große Erfolg ausblieb und die Bandmitglieder getrennte Wege gingen, landete Marshall irgendwann als Studiomusiker

Renaissance: Mother Russia (2002)

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10 / 10 Punkte

Sehr gute Zusammenstellung der stärksten Stücke von Renaissance. Insbesondere die extra-lange Version von "Ashes Are Burning" ist hervorzuheben, meiner Meinung nach die beste Live-Version dieses Titels.

:Wumpscut:: Dried Blood (1994)

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9 / 10 Punkte

Mit "Music For A Slaughtering Tribe" sollte Rudy Ratzinger 1993 einen Überraschungshit landen, der sich auch heute noch sehr gut hören lässt. Bevor es zwei Jahre später mit "Bunkertor 7" weitergehen sollte, wurden allerdings noch flink zwei EPs rausgehauen: "Dried Blood" im Jahr 1994 und "Gomorra" 1

:Wumpscut:: Music For A Slaughtering Tribe (1993)

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8 / 10 Punkte

Heute gehe ich mal zu den Anfängen von :Wumpscut: zurück, was gar nicht mal so leicht ist, denn die wirklich allerersten Werke "Defcon" und "Small Chambermusicians" aus dem Jahr 1991 dürften mittlerweile so selten sein, dass ich mir nicht mal sicher bin, ob Rudy Ratzinger persönlich noch Exemplare b

Duskfall, The: Where The Tree Stands Dead (2014)

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3 / 10 Punkte

hier wird das Erbe von Gates of Ishtar und Duskfall mit Füßen getreten. Keine Ahnung was den Mikael Sandorf dazu bewegt hat, dieses Album aufzunehmen und zu veröffentlichen. An sich überzeugt die Gitarrenarbeit und knüpft zum Teil an die alte Zeiten an aber das war's auch. Der Sound modern und

Various Artists/Sampler: K-Tel's Power Hits (1975)

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9 / 10 Punkte

eine der sehr spannenden Sampler aus den 70ern. Top Interpreten wie Eric Clapton, Slade, Nazareth, die kaum auf Samplern enthalten sind, sind hier prominent vertreten! hier ist kaum ein Füller drauf. in dieser Zeit war meiner Meinung nach auch eine Top-Zeit in der Musik! (im Gegensatz zu heute!! 202

A Forest Of Stars: Grave Mounds And Grave Mistakes (2018)

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10 / 10 Punkte

Der Gentleman’s Club nimmt uns wieder auf eine Reise ins England des Viktorianischen Zeitalters mit. Äußerlich betrachtet eine edle und anmutige Epoche. Die Schriftsteller Charles Dickens, George Eliot und Oscar Wilde veröffentlichten klassische Werke der Literatur. Und selbst die Mode findet in uns

Kreator: Violence Unleashed (2016)

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8.5 / 10 Punkte

Es kommt eigentlich extrem selten vor, dass ich mir irgendwelche Zeitschriften kaufe und auch so bin ich eher nicht so ganz up to date, wann wie was rauskommt oder was gerade so in der Metalszene abgeht, aber als ich Anfang Januar 2017 zufällig die Legacy am Bahnhof in 'nem Kiosk rumliegen sah, war

Mystic Prophecy: Metal Division (2019)

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7 / 10 Punkte

Mystic Prophecy ist eine Band, die seit jeher besonders für eines steht: Power Metal mit Eiern. In der heutigen Zeit, in welcher der europäische Power Metal leider unaufhaltsam in Richtung verweichlichter Kitsch abzurutschen scheint, stellen die Bayern einen überaus willkommenen Kontrast dar, der un

VA Rocks: I Love Va Rocks (2019)

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8 / 10 Punkte

Stampfender Rock mit etwas Punk. Auf ihrem zweiten Album liefern die drei Schwedinen richtig guten stampfenden Rock ab. Anspiel Tipp: "Woman", wobei das einzig ruhige "Never in a Million Years" die Scheibe schön ausklingen lässt.

Kreator: Pleasure To Kill / Flag Of Hate (1986)

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7 / 10 Punkte

Heute stelle ich mich mal der Herausforderung ein Album zu reviewen, über das man eigentlich nichts negatives schreiben darf. "Pleasure To Kill" von Kreator hat nicht nur absoluten Kultstatus, sondern ist auch ein Meilenstein der Thrash Metal Geschichte, an dem man eigentlich nicht vorbeikommt, wenn

Tool: Fear Inoculum (2019)

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10 / 10 Punkte

Halleluja !!! Die beste Mischung aus Ænima und Lateralus !!! Definitive Weiterentwicklung. Das Album hat einen Fluß und ist die Platte die nach Lateralus hätte kommen müssen statt dem schwächeren 10,000 Days. Hoffentlich dauert es nicht wieder 13 Jahre bis zur nächsten, aber unter 5 Jahren wirds woh

Swan Valley Heights: Heavy Seed, The (2019)

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7 / 10 Punkte

Space and Fuzz and Rock 'n' Roll. Eine ganze Weile dauert es, bis es mit dem immerhin 13-minütigen Titeltrack von "The Heavy Seed" so richtig losgeht. Zeit genug, einen Blick in den Rückspiegel zu werfen: Vor drei Jahren gab es das Debüt des Trios SWAN VALLEY HEIGHTS aus München und Berlin, das i

Grotto: Lantern Of Gius (2019)

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8 / 10 Punkte

Entdeckungsreise in Wüste und Wald. Zwei Mal je ziemlich genau siebzehn Minuten: offensichtlich konzipiert auch für die Veröffentlichung auf Vinyl. Progressive Musik braucht ja oft gar keine Unterteilung in einzelne Songs, aber eine LP hat nun einmal zwei Seiten. Pilzig-psychedelisches erwarte ic

Suzan Köcher's Suprafon: Suprafon (2019)

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9 / 10 Punkte

Gänsehaut-Stimme und Folk-Rock. Vierundzwanzig Jahre ist Suzan Köcher aus Solingen jung und beschwört den Geist der 60er und 70er Jahre mit ihrer Musik. Bereits 2017 veröffentlichte sie ihr Debüt-Album mit ihrer Band unter ihrem eigenen Namen; nun geht man einen Schritt weiter und verdeutlicht au

Pirates In Black: Pirates In Black (2019)

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7.5 / 10 Punkte

Auf großer Rock'n'Roll-Fahrt. Der Bandname, das Cover, die Beschreibung der Musik auf dem Promozettel - ich bin jetzt einfach einmal so ehrlich und gebe zu, dass mich das zuerst nicht so recht überzeugen will. PIRATES IN BLACK nennt sich die Band, die hier ihr selbstbetiteltes Debüt vorlegt und m

Jim Capaldi: Sweet Smell .......Of Success, The (1980)

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7.5 / 10 Punkte

Die ersten Titel klingen noch ziemlich nach Mainstream-Pop, doch danach steigt die Qualität deutlich an. Meine Favoriten sind der Titeltrack, sowie "The Low Spark Of High Heeled Boys" und "Man With No Country". Insgesamt eine sehr gut hörbare Scheibe, die manchmal an die Eagles erinnert.

Cygnus Atratus: Empyrean Heaven, The (2019)

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6.5 / 10 Punkte

Viel Prog-Potential - nur mittelmäßig ausgenutzt. Der belgische Trauerschwan CYGNUS ATRATUS wurde 2015 von Gitarrist und Mastermind Erik Callaerts gemeinsam mit seinem den Bass bedienenden Weggefährten Benny Vercammen noch unter dem Namen CYGNUS gegründet. Die übrige Besetzung der Band hat seitde

Rama: Everything Is One (2019)

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9.5 / 10 Punkte

Italienische Feinkost, die einen mitnimmt. Im Piemont im Jahr 2011 gegründet hat die Stoner-Rock-Band RAMA bereits 2015 eine selbstbetitelte EP im Studio aufgenommen und als Eigenproduktion veröffentlicht. Nun folgt mit "Everything Is One" das erste Album über das Label Escape From Today. Die

Pure Tonic: Bliss N' Bleakness (2019)

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7 / 10 Punkte

Hard Rock auf die Zwölf mit Luft nach oben Schon 2010 gründete sich die Band PURE TONIC in Oelkershusen in Niedersachsen. Jahrelang spielte man auf allen möglichen Bandcontests und Festivals im norddeutschen Raum, bis nun in diesem Jahr die erste professionell produzierte Veröffentlichung über di

Shaking Sensations, The: How Are We To Fight The Blight? (2019)

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9.5 / 10 Punkte

Post Rock zum verlieben! Wie sollen wir diese Seuche bekämpfen? Tja, das weiß ich leider genauso wenig wie die Formation THE SHAKING SENSATIONS, die uns diese Frage mit dem Titel ihres dritten Albums stellt. Gut wäre es auch zu wissen, um was für eine Art von vermeintlicher Seuche es sich handelt

Eisblut: Schlachtwerk (2005)

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8 / 10 Punkte

"Schlachtwerk" ist das einzige Album der Band Eisblut, aber es würde wohl wenig Sinn machen, sich direkt auf das Album zu stürzen ohne vorher etwas Kontext zur Band anzubringen. Eisblut ist ein Sideproject der Blutkehle M. Roth und Bursche Lenz von Eisregen (daher auch der unglaublich kreative Name)

Denial Of God: Hallow Mass, The (2019)

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10 / 10 Punkte

Normalerweise warte ich bei neuen Alben mit meiner Bewertung immer eine Weile, aber bei der neuen Denial Of God Scheibe wage ich die Prognose, dass sie mir auch in einem Jahr und darüber hinaus so gut gefällt wie jetzt bereits. Die Platte hat sich nur um Nuancen gegenüber dem Vorgänger "Death And Th

Denial Of God: Death And The Beyond (2012)

Review von

10 / 10 Punkte

Ein Album welches auch nach ca. 8 Jahren keine Abnutzungserscheinungen zeigt. Die Atmosphäre ist schön düster und erinnert mich immer wieder an Mercyful Fate- und alte King Diamond Scheiben. Es gibt keinen Ausfall auf dem Album und es ist auch schwer einzelne Songs hervorzuheben, da die Platte wie a

Des Ark: Everything Dies (2015)

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10 / 10 Punkte

Da ist sie nun - die "neue" Scheibe. Und wie nicht anders zu erwarten war, zieht auch diese Scheibe einen wieder in den Bann. Der Kenner sieht schon an den Titeln, dass es ich hierbei um Studioaufnahmen bereits schon bekannter Songs handelt, welche sich auf den Live Alben wiederfinden. Auch wenn es

Agentpunch: Soothsayer (2019)

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7.5 / 10 Punkte

“Soothsayer” heißt das neue und damit zweite Album der Osnabrücker Agentpunch. Und wenn diese im letzten Interview mit uns die Wahrheit gesagt haben, bekommt man es hier mit viel Abwechslung zu tun. Ersteindruck: Stimmt so! Leider trifft dieser positive Eindruck erst einmal nicht auf das Cover zu

David Bowie: Hunky Dory (1971)

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8.5 / 10 Punkte

Als Bowie dieses Album veröffentlichte stand er auf der Schwelle zum großen Erfolg. Erste Achtungserfolge konnte er zwar verbuchen, aber der Megaerfolg war noch nicht zu erkennen. Das Swinging London seines Debüts war schnell vergessen. Major Tom war (noch) eine Randnotiz und der Mann der die Welt v

Joan Baez: Noël (1966)

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10 / 10 Punkte

Vielleicht ist Noël nicht das beste Joan Baez Album, aber mit Abstand ist es eines der schönsten Weihnachtsalben. Persönlich hätte ich mir statt der Instrumentalteile mehr gesungene Lieder gewünscht, die ja auch vorhanden waren und als Bonustracks später dazu kamen, aber das Album ist auch so ex

Flying Colors: Second Nature (2014)

Review von

7 / 10 Punkte

Die Flying Colors sind eine Prog-Rock Supergroup bestehend (ex)-Mitgliedern von Dream Theater, Deep Purple/Kansas/Dixie Dregs und Spock's Beard. Das zweite Album "Second Nature" von 2014 zerfällt in zwei Abschnitte: Am Anfang und am Ende hört man je einen sehr proggigen Longtrack, die Stücke dazwis

Robert Palmer: Sneakin' Sally Through The Alley (1974)

Review von

7.5 / 10 Punkte

Auf "Sneakin' Sally Through The Alley" ist Robert Palmer noch meilenweit vom Hochglanz-Pop der 80er a la "Johnny And Mary" entfernt. Das Album klingt über weite Strecken so, als wäre es von Little Feat. Die typischen Phrasierungen, die verzinkten Grooves und die Slidegitarre sind stets präsent. Und

Pointer Sisters, The: Energy (1978)

Review von

7.5 / 10 Punkte

1978 waren die Pointer Sisters zum Trio geschrumpft, nachdem Bonnie Pointer ausgeschieden war. Außerdem wurde ein Labelwechsel hin zu Planet vollzogen. Da lag es nahe, auch die musikalische Ausrichtung zu ändern: Weg von den schrägen Experimenten der Frühzeit, stattdessen eine LP mit einheitlichem R

Alphonse Mouzon: Mind Transplant (1975)

Review von

9 / 10 Punkte

"Mind Transplant" war ein ganz großer Wurf. Die Stücke sind enorm ideenreich arrangiert, weisen sehr viel Wiedererkennungswert auf und grooven mächtig ab. Alphonse Mouzon lebt sich als Drummer natürlich genüsslich aus, doch spielt er niemals zu dominant, sodass die Songs stets ausgewogen instrumenti

Herbie Hancock: Feets Don't Fail Me Now (1979)

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7 / 10 Punkte

"Feets Don't Fail Me Now" offeriert fette Grooves, die die Füße mühelos zum Wippen bringen, wie es der Titel und das Coverfoto versprechen. Herbie Hancock verwendet jede Menge Synthesizer-Sounds, Slap-Bass, funky Gitarrenlicks und lässt den Schlagzeuger Disco-Beats klopfen. Gesang kommt sparsam vor

Heart: Heart Presents A Lovemongers' Christmas (2001)

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10 / 10 Punkte

Aus gegebenem Anlass, weil heute der 24.12. ist, schreite ich zur Besprechung der Weihnachts-CD der Schwestern Ann und Nancy Wilson. Gekauft habe ich sie mir nur der Vollständigkeit halber, weil ich Fan bin. Normalerweise hasse ich Weihnachts-CDs aus Überzeugung, doch als ich "Heart Presents A Lovem