Die neuesten Album-Reviews

Nergard: Memorial For A Wish (2013)

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7 / 10 Punkte

Als 2013 das Debüt "Memorial For A Wish" von NERGARD erschien, bekamen das nicht gerade viele Fans auf dem Power Metal- bzw. Symphonic Power Metal-Sektor mit. Doch jene, die es zu hören bekamen, waren durchaus angetan von Andreas Nergård und seiner musikalischen Vision. Doch wie das oft eben so

Toby Keith: Unleashed (2002)

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6.5 / 10 Punkte

Eher etwas traditionell. Für mich zu wenig Neo-Country orientiert und auch nicht rockig genug. Dennoch solide gute Country Songs, gut zu hören. Mit It's All Good oder Rock You Baby ein paar Songs die ich als Anspieltipps nennen kann.

My Darkest Hate: Combat Area (2006)

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6.5 / 10 Punkte

Wir schreiben das Jahr 2006. Das 3. und letzte Album mit Chris Simper am "Gesang" wurde auf den Namen Combat Area getauft. Meiner Meinung nach ist dies auch das mich am wenigsten bewegende Album dieser Ära. Zwar sind mit "Enter Combat" und "Bow Before Me" zwei stärkere Death Metal Songs auf dieser

Evil Survives: Powerkiller (2010)

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8 / 10 Punkte

Man möge mir vergeben, daß ich für dieses Album 8 Punkte vergebe. Das ist quasi eine Kopie der frühen Iron Maiden. Nun kann man argumentieren, daß für eine "Kopie" keine 8 Punkte vergeben werden sollten. Nun. Die Songs sind gut. Durch die Bank. Der Sänger sowie der Rest der Band verstehen Ihr

Amaran's Plight: Voice In The Light (2007)

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8 / 10 Punkte

Klassischer Progressive Metal. Sehr gutes Songwriting. Gut arrangiert. Gute Melodien. Toll anzuhören. Das Album beinhaltet keinen schlechten Song. Wer auf dieses Genre steht, ... dies ist eine absolute Kaufempfehlung!!

Santana: Classics (2000)

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6 / 10 Punkte

nach dem Mega-Erfolg mit dem 1999er Album Supernatural wollten einige Plattenfirmen/Labels den Schwung auskosten und warfen - wie schon vorher - zu viele Compilations auf den Markt. Die Songrechte gestalteten sich als eingeschränkt, dieses Mal auf die frühen Jahre 1969 - 1974. Auch bei langer

Enforsaken: Embraced By Misery (2001)

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6.5 / 10 Punkte

Im Prinzip würde ich diese CD für ganz gut befinden, zumindest das Songwriting. Daraus könnte man wirklich etwas machen. Allerdings ist der Sound nicht wirklich gut. Teilweise ein Soundbrei. Die Bewertung könnte ansonsten durchaus nochmals 1 oder 1,5 Punkte höher ausfallen. Fazit: in Summe ein

Kontra K: Erde & Knochen (2018)

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7 / 10 Punkte

Kaum ein Jahr nach dem Erfolgsalbum "Gute Nacht", mit dem sich Kontra K endgültig eine feste Position im Deutschrapzirkus und an der Spitze der Charts erarbeitet hat, folgt nun schon das nächste Full-Length Album mit 18 neuen Tracks (wer zur Box greift bekommt sogar nochmal sechs neue Lieder

Dimmu Borgir: Eonian (2018)

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6.5 / 10 Punkte

Da ist sie nun, die seit knapp acht Jahren ersehnte Dimmu Borgir Scheibe. Die Erwartungshaltung war allseits groß, dass das Werk die Fans in zwei Lager spalten wird vorhersehbar. Die beiden Vorabsingles "Interdimensional Summit" und "Council of Wolves and Snakes" haben dies direkt bewiesen.

Martin Turner: New Live Dates - The Complete Set (2016)

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9 / 10 Punkte

Ich habe das Teil jetzt ein paar Mal durchgehört und muss sagen, dass ich von Hördurchgang zu Hördurchgang immer begeisterter von den Aufnahmen bin. Martin Turner verkörpert Wishbone Ash in meinen Ohren wesentlich mehr als es Wishbone Ash heute selbst tun könnte. Die Songauswahl ist klasse. MTs

Brand X: Unorthodox Behaviour (1976)

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8.5 / 10 Punkte

"Unorthodox Behaviour" ist ein instrumental gehaltenes Jazz-Rock bzw. Fusion-Album, welches 1976 aufgenommen wurde. Ein gewisser Phil Collins sitzt am Schlagzeug! Wer ihn nur von Radiopop-Ware a la "Another Day In Paradise" kennt, würde Phil Collins kaum zutrauen, ein derart einfallsreiches und

Caravan: Caravan (1969)

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7 / 10 Punkte

"Caravan's" Debut von 1969 steht stilistisch in einer Reihe mit anderer psychedelisch angehauchter Rockmusik von frühen Pink Floyd, Soft Machine und Family. Typisch für Caravan ist, dass der Sound zugunsten der Orgel ohne Gitarrensoli auskommt. Dafür gibts gelegentliche Querflöteneinsätze, die ein

Anne Haigis: Dancing In The Fire (1997)

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8 / 10 Punkte

Sie kam mir schon immer wieder unter, die Anne Haigis: Als Backgroundsängerin bei anderen Interpreten, auf Plakaten, die irgendwo rumhingen etc. Doch was sie selbst so veröffentlicht, habe ich eben erst entdeckt. "Dancing In The Fire" ist eine live eingespielte Doppel-CD von 1997. Anne singt mit

Dawn Of Ashes: Daeomonolatry Gnosis (2017)

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10 / 10 Punkte

Auf der Suche nach neuen Bands und ungewöhnlichen Metalsounds bin ich bei der Band DAWN OF ASHES aus den USA hängen geblieben. Dabei geht es um das Album 'Daemonolatry Gnosis' von 2017. Dieses ist das sechste Album, aber die musikalische Entwicklung ist so krass abgefahren, dass dies kurz

Burden Of Grief: Eye Of The Storm (2018)

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10 / 10 Punkte

Die deutsche Band BURDEN OF GRIEF bringen endlich ihr siebtes Album mit dem Titel 'Eye Of The Storm' auf die Strasse. Und soviel sei schon jetzt verraten, es ist besser als die letzten beiden Alben und es liefert sich ein Gitarrenduell mit dem Götteralbum 'Death End Road' von 2007. Auch wenn es

Dan Reed Network: Dan Reed Network (1988)

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6.5 / 10 Punkte

Das Album klinge so "als wenn Toto Neger wären". Das schrieb der "Musik Express" damals über das selbstbetitelte Debut von "Dan Reed Network". Diese Einschätzung hat mich sofort dazu verleitet, mir das Album zuzulegen. Schließlich mag ich sowohl schwarze Musik, sofern sie handgemacht ist, als auch

BAP: Aff Un Zo (2001)

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8.5 / 10 Punkte

Das erste "richtige" Album in neuer Besetzung, und Helmut Krumminga zeigt gleich, wer hier der neue Kapellmeister ist: 9 der 16 Songs sind seine Kompositionen, Jens Streifling steuert 4 Musiken bei, eine reine Niedecken-Komposition, ein Niedecken/Nass-Song und ein eingekölschter Leonard Cohen Song

Dr. Feelgood: Down By The Jetty (1975)

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8 / 10 Punkte

"Down by The Jetty" von 1975, das Debut von Dr. Feelgood, in Mono aufgenommen, das Cover in Graustufen..... Aber das passt zur Attitüde der Doktoren. Reduziert auf das Allerwesentlichste kommt hier Energie pur aus den Boxen. Sänger Lee Brilleaux muss man nicht nur gehört, sondern auch gesehen

Cross & Jackson: Another Day (2018)

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8 / 10 Punkte

Hinter Cross & Jackson verbergen sich zwei Pioniere des Progressive-Rock Genre: David Cross war Geiger bei King Crimson und spielte dort in der Besetzung mit John Wetton und Bill Bruford. David Jackson ist bekannt als Saxophonist bei Van der Graaf Generator. Auch bei Soloalben von Peter Hamill war

Van Morrison: Roll With The Punches (2017)

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9.5 / 10 Punkte

unglaublich, was Van immer wieder tut! seit Mitte 90er geht er immer mehr in Richtung Blues und Swing, was ich toll finde. Zudem glaubt er an Teamarbeit, indem er immer wieder hochkarätige Musiker zur Mitarbeit einlädt. Das Ergebnis ist - im Gegensatz zur letzten Platte - überragend!

Bonfire: Temple Of Lies (2018)

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7 / 10 Punkte

Jetzt hatte ich gerade erst verdaut, dass Originalsänger Claus Lessman nicht mehr Teil von BONFIRE sein soll, mit denen ich immerhin einen Großteil meiner Jugendzeit verbracht hatte, dafür aber mit David Reece einen Frontmann aus dem Ärmel gezaubert hatten, mit dem sogar ACCEPT zumindest für mich

Uriah Heep: Innocent Victim (1977)

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8.5 / 10 Punkte

Die Zeit mit John Lawton finden ja viele Heep-Fans nicht so toll. Soll angeblich zu poppig gewesen sein. In dieser Hinsicht kann ich den großen Unterschied zu den Vorgängern "Return To Fantasy" und " High And Mighty" nicht ausmachen. Letztendlich handelt es sich bei all diesen Mitte/Ende 70er Alben

Emerald Sun: Under The Curse Of Silence (2018)

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6.5 / 10 Punkte

Soso, wir sollen es hier laut Promozettel also mit einem Power Metal-Feuerwerk zu tun haben, das aus den Lautsprechern fegt, dass es knallt! Na, schaun wir mal. Auf jeden Fall wurde dieses vierte Album der Griechen von Rage-Gitarrist Marcos Rodriguez produziert, und Peavy Wagner durfte gleich

Sacred Leather: Ultimate Force (2018)

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7 / 10 Punkte

Wäre das Debütalbum von Sacred Leather in den 90ern oder früher erschienen, hätte man es mit Sicherheit sofort eingesackt. Wieso? Weil man beim Stöbern im heimischen Plattenladen an diesem Cover einfach nicht vorbeigekommen wäre. Dazu der Bandname, der einfach nach „Heavy Metal“

Eliminator: Last Horizon (2018)

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7.5 / 10 Punkte

Eliminator aus dem Vereinigten Königreich sind eine unverbrauchte Band, die 2011 mit einer EP auf der metallischen Bildfläche auftauchte. Danach folgten noch eine Single, eine Split und ein Demo. Nun in 2018 erscheint jedoch das erste Album mit dem epischen Namen „Last Horizon“. Mit Danny Foster

Seven Sisters: Cauldron And The Cross, The (2018)

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9.5 / 10 Punkte

Großbritannien war lange Zeit kein besonders produktives Pflaster für traditionelle Metal-Klänge, doch seit geraumer Zeit schickt sich eine ganze Schar neuer britischer Bands an, das Erbe der NWOBHM nicht nur zu verwalten, sondern zu neuem Glanz zu verhelfen. Seven Sisters aus London ließen in 2016

Dream Tröll: Witch's Curse, The (2018)

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8.5 / 10 Punkte

Dieses Review der Engländer von Dream Tröll ist mir eine Herzensangelegenheit. Der Zufall trieb mich vor einigen Monaten in die Fänge des Debüts „The Knight Of Rebellion“. Mit seinem progressiven Songwriting, dem kraftvollen Sound und den tollen hymnischen Melodien ließ mich dieses schon

Iron Walrus: Beast Within, A (2017)

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8 / 10 Punkte

Iron Walrus kriechen mit „A Beast Within“ zum dritten Mal aus den Tiefen der Osnabrücker Heavy-Szene hervor und tun das so schwer, dass sich alles im Weg stehende in Acht nehmen muss, nicht niedergewalzt zu werden. Die Lehren aus den Auftritten zusammen mit Crowbar hinterlassen ihre

Tomb Of Giants: Tomb Of Giants (2017)

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7 / 10 Punkte

Tomb Of Giants sind eine seit 2013 aktive Band aus Melle, die klassischen Heavy Metal spielt. Schön, dass es einmal jemand wagt in der Osnabrücker Region so eine Band zu gründen, denn der ursprüngliche Metal ist hier leider viel zu wenig vertreten. So war ich sehr gespannt auf das Debüt Album.

Mandrágora: Waves Of Steel (2017)

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9 / 10 Punkte

Klassischer Heavy Metal, den auch Mandrágora aus Peru spielen, ist seit einiger Zeit wieder ein wenig auf dem Vormarsch. Es gibt jedoch nicht, wie in anderen Stilbereichen, eine riesige Schwämme von neuen Bands, respektive Veröffentlichungen. Deshalb freut man sich wirklich darüber, wenn ein

Carpenter Brut: Carpenterbrutlive (2017)

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9.5 / 10 Punkte

Freunde! Ihr kennt das, die 80er sind zum Glück vorbei, die ganzen Haarsprayfrisuren und schlimmen Radio-Synthie-Dudel Evergreens sind tot, Gott sei Dank. Während sich der normalsituierte Musikgourmet freut, dass dieses Horrorkapitel der Geschichte abgeschlossen war, sitzt irgendwo ein

Renaissance: Novella (1977)

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9 / 10 Punkte

"Renaissance" sind eine britische Band, die 1969 geründet wurde und gewöhnlich dem Progressive-Rock zugeordnet wird. Selbst bezeichnen sie ihren Stil als "Alternativ-Progressive-Rock". Das alternative Element besteht im weitgehend akustischen Sound, der von Klavier und Orchester anstatt von

Little Steven: Soulfire (2017)

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9.5 / 10 Punkte

Satte 18 Jahre hat sich Springsteen's "kleiner Bruder" Steven van Zandt seit seiner letzten CD Zeit gelassen für das neue Werk. Okay, keiner kann behaupten er hätte in der Zeit nicht ordentlich zu tun gehabt, denn Bruce hat seit 1999 die E Street Band einige Male rund um die Welt geschickt und dann

Christopher Willits: Opening (2014)

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8.5 / 10 Punkte

Ja ok ich geb's ja zu! An und für sich ist ein Ambient-Künstler wie Christopher Willits nichts Neues und was er macht hört man auch nicht zum ersten Mal, ABER: Das was er macht, macht er verdammt gut. Mit "Opening" kreiiert Willits ein dynamisches, allzeit homogenes und absolut entspannendes

Maze: Live In New Orleans (1981)

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9 / 10 Punkte

Maze (feat. Frankie Beverly) - eine super Live-Band! - und sogar immer noch aktiv, habe das gerade mal nachgesurft. In den 80ern habe ich sie zweimal live gesehen, jedesmal ein Erlebnis! Und das hier vorliegende Album "Live in New Orleans" lief bei uns in der Clique jahrelang rauf und runter bei

Megaherz: Komet (2018)

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8 / 10 Punkte

Dass ich mich so schnell nochmal auf ein neues Megaherz Album einlasse, hätte ich kurz nach dem Release von “Zombieland” nicht gedacht. Das Teil war ziemlich grottig und es schien mir relativ klar, in welche Richtung sich die Band entwickelt. Die “Erdwärts” EP war zwar etwas besser (auch wenn ich

Lucifer's Friend: Mean Machine (1981)

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8 / 10 Punkte

Die Refrains zünden, geile Riffs, Songs mit Spannung von Anfang bis zum Schluss, fette Gitarren wie ein Brett und ein superber Sänger, der glaubwürdigst den narzistischen Rockstar verkörpert - diese Scheibe könnte der Opi 2040 als Beispiel hernehmen, wenn der Enkel fragt, was denn eigentlich

Rolling Stones, The: Steel Wheels (1989)

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6 / 10 Punkte

Die guten Nachrichten zuerst? Also, Energie kam auf "Steel Wheels" noch voll rüber. Das Konzept ist auch stimmig: Schnörkelloser Rocksound, einen Bogen machend um überproduzierten 80's Sounds: sogar mit Akustikgitarren, Geige und echten Bläsern statt E-Drums, Synthies u.ä. Zwei Songperlen sind

Rolling Stones, The: Undercover (1983)

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7.5 / 10 Punkte

Dieses Album hat seinerzeit nicht wenige Stones-Fans verschreckt, tuts vielleicht heute noch. Warum eigentlich? Es lag an Stücken wie "Undercover Of The Night" und "Too Much Blood". Das sind Dance-Floor Nummern im hippen 80er Sound. Eigentlich kein Wunder, dass manche Fans da ausgestiegen sind.

Rolling Stones, The: Tattoo You (1981)

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7.5 / 10 Punkte

Los gehts mit "Start Me Up", dem vielleicht letzten ganz großen Stones-Klassiker. "Hang Fire" folgt darauf, eine gut losgehende poppige R'n'R Nummer. "Slave" drosselt das Tempo und erhöht den Biss, der dann bei "Little T & A" durch Keith's gewohnt saft- und kraftlosen "Gesang" vorübergehend völlig