Die neuesten Album-Reviews

Magnum: Valley Of Tears, The (2017)

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7.5 / 10 Punkte

Ich hatte jetzt einige Tage Zeit gehabt, mir die neueste Veröffentlichung aus dem Hause MAGNUM auf die Ohren zu packen und das gute Stück nach und nach einsickern zu lassen. "The Valley Of Tears - The Ballads" verrät es ja schon im Titel. Hier haben wir eine Compilation mit Balladen vorliegen,

Darkthrone: Arctic Thunder (2016)

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7 / 10 Punkte

DARKTHRONE noch groß jemandem vorzustellen, dürfte Zeitverschwendung sein, da diese Band zumindest im schwarzmetallischen Universum nun wirklich jeder kennt. Deshalb halten wir uns gar nicht lange mit der Biografie auf, sondern gehen gleich ans Eingemachte. Drei Jahre nach ihrem letzten Album

Heimdalls Wacht: Geisterseher (2016)

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9.5 / 10 Punkte

Alter Westfale! Ich musste gerade nachschauen - das Review zu dem sehr guten Vorgänger "Ut De Graute Olle Tied (Deel II) - Land Der Nebel" ist so ziemlich auf den Tag genau ein Jahr her, da legen HEIMDALLS WACHT mit "Geisterseher" schon wieder nach. Vor diesem Arbeitstempo muss man wirklich den Hut

Negură Bunget: Zi (2016)

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6.5 / 10 Punkte

NEGURĂ BUNGET ist auch eine Band, mit der ich mich bisher noch nicht beschäftigt habe. Auf dem aktuellen Album "ZI" bekommt der Fan den zweiten von drei Teilen der "Transilvanian Trikolgy" zu hören. Musikalisch wird das Album mit allerlei Hörnern, Trommeln und rituellem Gesang stimmungsvoll

Crowbar: Serpent Only Lies, The (2016)

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6.5 / 10 Punkte

Seit fast drei Jahrzehnten gilt der Name CROWBAR als Synonym für handfesten, schnörkellosen Metal. Mit dem aktuellen Album "The Serpent Only Lies" legt die Band aus New Orleans ihr nunmehr 11. Studioalbum vor; da wird es Zeit, dass ich mir mal anhöre, was die Jungs so vom Stapel lassen. Der

Graveyard Ghoul: Slaughtered - Defiled - Dismembered (2016)

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5.5 / 10 Punkte

GRAVEYARD GHOUL kommen aus Niedersachsen, spielen laut Promoflyer Death Metal und veröffentlichen dieser Tage ihr drittes Studioalbum "Slaughtered - Defiled - Dismembered". Allerdings würde ich das vorliegende Release nicht als reinrassigen Death Metal klassifizieren, da es sowohl von der

Krypts: Remnants Of Expansion (2016)

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5 / 10 Punkte

Mit ihrem zweiten Album "Remnants Of Expansion" präsentieren die Finnen KRYPTS düsteren, angeschwärzten Death/Doom. Sie kreieren mit bleischweren Riffs und abgrundtiefen Growls eine bedrohliche Atmosphäre. Schon der mit fast 11 Minuten überlange Opener 'Arrow Of Entropy' beschwört von Anfang an

Arkona: Lunaris (2016)

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7 / 10 Punkte

Die polnischen Pagan/Black Metaller ARKONA bescheren uns mit "Lunaris" ihren nunmehr sechsten Longplayer. Der Opener 'Droga Do Ocalenia' beginnt düster-episch mit Kirchenorgel und Chören, bevor die Hölle entfesselt wird. Allerdings beweisen die Polen in dem Opener auch, dass sie ein Gespür für

Ctulu: Ctulu (2016)

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4.5 / 10 Punkte

CTULU aus Delmenhorst bringen mit "Ctulu" ihr nunmehr viertes Langeisen auf den Markt. Bisher war mir die Band zugegebenermaßen kein Begriff, aber das ändert sich jetzt mit diesem Album. Der Opener 'Serce Krwawe' findet im eher gemäßigten Tempo statt und die schiefen Leads am am Anfang des Songs

Nekrokraft: Will O' Wisp (2016)

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7.5 / 10 Punkte

NEKROKRAFT kommen aus Schweden, spielen einen ziemlich tödlichen Cocktail aus Black/Thrash und Death Metal und legen mit dem aktuellen "Will O' Wisp" ihr Debütalbum vor. Bisher hat die Band ein Demo (2012), eine EP (2012) und zwei Singles (beide 2016) veröffentlicht. Alle Musiker waren bisher auch

Soulburn: Earthless Pagan Spirit (2016)

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8 / 10 Punkte

Pünktlich am Erscheinungstag liefert der Postbote mir das neue Album von SOULBURN als 180g-Vinyl-Version im Gatefold-Cover. Dass das Album selbstverständlich auch in anderen Formaten erhältlich ist, sei hier der Vollständigkeit erwähnt. Bei "Earthless Pagan Spirit" handelt es sich um das bisher

Root: Kärgeräs - Return From Oblivion (2016)

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6 / 10 Punkte

Kärgeräs - Return From Oblivion" heißt der neue Longplayer der tschechischen Black Metal-Veteranen ROOT. Und auch hier bewahrt sich die Band ihre typische Schrägheit. Das neue Material wird als episch angepriesen, was mich neugierig macht. Das Ergebnis ist für mich ein wenig - sagen wir mal

Tyron: Rebels Shall Conquer (2016)

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8 / 10 Punkte

TYRON wurde 2008, damals noch unter dem Namen LILITH LAYING DOWN, von Sänger und Gitarrist Pavlos Batziakas und Bassist Lars Kaufmann gegründet. Unter diesem Namen erschienen 2010 eine Promo CD und 2011 ein komplettes Album, bevor sich die Herrschaften 2014 in TYRON umbenannten. Jetzt liegt mit

Goatfuneral: Luzifer Spricht... 10 Years In The Name Of The Goat (2016)

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7.5 / 10 Punkte

GOATFUNERAL existieren seit 2006 und feiern heuer ihr 10-jähriges Bestehen mit ihrer Compilation "Luzifer Spricht: Ten Years In The Name Of The Goat". Die Compilation ist insofern etwas Besonderes, als dass es sich nicht um eine schnöde Best-of-Zusammenstellung handelt, sondern schlicht und

Black Anvil: As Was (2017)

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10 / 10 Punkte

BLACK ANVIL aus New York bringen mit "As Was" ihr mittlerweile 4. Studioalbum an den Start. Apropos Start: die Band wurde von Mitgliedern der New Yorker Hardcore-Band KILL YOUR IDOLS gegründet. Hätte ich das vorher gewusst, hätte mich das sicher abgeschreckt - und das vollkommen unbegründet. Denn

Mystic Prophecy: Vengeance (2001)

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7 / 10 Punkte

Ganz kurz vor dem Jahreswechsel gibt es auch noch eine gute Nachricht. Und zwar für alle MYSTIC PROPHECY-Fans, denen das Debüt-Album "Veangeance" noch in der Sammlung fehlt. Die deutschen Heavy-Power-Thrasher um Frontmann R.D. 'Lia' Liapakis haben sich nämlich entschlossen, ihr erstes Album neu

Freedom Call: Master Of Light (2016)

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9.5 / 10 Punkte

Nein, damit hätte ich nicht gerechnet. Nicht, nachdem ich die Happy Metal Schmiede jahrelang als mein sündiges Vergnügen im schwermetallischen Musikdschungel verteidigt habe. Selbst die herausragenden Momente der Diskographie hatten diese Ehre nicht verdient, es wäre mir nicht in den Sinn gekommen,

Nightwish: Vehicle Of Spirit (2016)

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9 / 10 Punkte

2 Konzerte mit unterschiedlicher Setlist ( Wembley und Tampere ) vom Anfang und Ende der letzten Tour. Mehr geht einfach nicht. Der Sound scheint auch relativ live zu sein. Der PCM-Stereo Sound ist gut abgemischt. Die gute Liveshow begeisterte schon live und kann so sehr gut nachempfunden

Any & The Bodies: Dead-End-Street / Bouncin' Ball (1988)

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9.5 / 10 Punkte

Die erste Single der "Bodies" von 1988 mit einer 1. Seite und einer A-Seite (B-Seiten sucht man hier vergebens...). Während "Dead End Street" eher etwas düster und New Wavig daherkommt, klingt "Bouncing Ball" mehr nach einem von den Cramps oder den Meteors inspiriertem Stück mit viel Overdrive in

Thor: Unchained (1983)

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8 / 10 Punkte

Wer sich über kurz oder lang etwas intensiver mit der Heavy Metal Kultur der 80er beschäftigt, kommt an Jon Mikl Thor nicht vorbei? Kürzlich hätte ich diese Aussage lächeld abgetan, denn vor Erscheinen der sensationellen Dokumentation "I Am THOR" konnte ich besagten Namen nicht zuordnen und hatte

Morbitory: Into The Morbitory (2016)

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7 / 10 Punkte

MORBITORY stammen aus Hamburg und haben sich komplett dem Old School-Death Metal verschrieben. Mit "Into The Morbitory" gibt es nun ein erstes Lebenszeichen in Form einer EP, die sechs Tracks umfasst. Wer sein Herz an den Death Metal der Neunziger gehängt hat, der wird an MORBITORY seine helle

Sarah Connor: Muttersprache Live (2016)

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7.5 / 10 Punkte

Eine Überraschung für mich. Wäre ich nicht in einer Situation wie derweil, ich hätte mir nie irgendetwas von dieser Sängerin gekauft. Und dann kommt irgendeine Frau daher, ein Lied läuft, beides passt zusammen und Du bist so dermaßen fertig, dass Du nicht mehr Herr Deiner Sinne bist und im

Peter Gabriel: Peter Gabriel (1977)

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8 / 10 Punkte

Nach dem Ausstieg aus seiner Band Genesis ist Peter Gabriel 1976/77 auf der Suche. Dass er sich, wie er in einem offenen Brief anno '75 schreibt, aus dem Musikgeschäft zurückziehen und stattdessen Grünzeug züchten wolle, ist als Behauptung eh obsolet. Was der erste Quasi-Hit "Solsbury Hill" auch

öOoOoOoOoOo: Samen (2016)

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10 / 10 Punkte

öOoOoOoOoOo! Das klingt durch und durch nach einem Kunstprojekt. Und sieht auch so aus. öOoOoOoOoOo ist die bildliche Buchstaben-Darstellung einer Raupe, französisch: "Chenille" (oder wer es lieber auf englisch mag: "Caterpillar"). KUNST?! Yep! Wenn man das Cover der CD-Version (jede Menge

Nasty Savage: Nasty Savage (1985)

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8.5 / 10 Punkte

"The Thrash Classics finally available again - For the first time on limited Digi-CD" - so der glänzende Sticker auf den hübsch gestalteten Re-releases der ersten beiden NASTY SAVAGE Alben. Sehr nice, denke ich mir. Gekauft! Wer jetzt beim selbstbetitelten Debut der Mannen um Fronter und Hobby

Windhand: Soma (2013)

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8 / 10 Punkte

Vielleicht impliziert es ja die Cover-Gestaltung, aber bei dieser übermächtigen, gespenstischen Musik muss ich an verlassene Holzhütten in endlosen nordamerikanischen Wäldern denken, in denen sich traurig-grausame Schicksale ereignet haben. WINDHAND sind einer jener Bands, die man hört ...und

Windhand: Grief's Infernal Flower (2015)

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8 / 10 Punkte

Manchmal beginnen ja Liebesgeschichten nicht so toll. Eigentlich wollte ich mir ‘Grief’s Infernal Flower’ ja bei Relapse als 2LP vorbestellen. Noch’n T-Shirt dazu und die auf 300 Stück limitierte Kassette sollte es auch noch sein, aber dieser Versandkostenbetrag konnte einfach nicht stimmen?! Also

Vektor: Terminal Redux (2016)

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8.5 / 10 Punkte

Das Review zu der Scheibe im Deaf Forever hatte mich so überzeugt, dass ich zuerst die LP und dann, weil's wegen der Sammelbestellung länger dauerte, die CD bestellte. Auch der Hype im Netz verbreitete sich unter den Thrash-Gläubigen rasend schnell. Als Appetithäppchen wurde der sabbernden Meute

Tiamat: Astral Sleep, The (1991)

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7.5 / 10 Punkte

Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass den Schweden um Johan Edlund immer mit zugekniffenen Augen vorgeworfen wurde, sich anfangs TREBLINKA genannt zu haben. Diese vermeintliche Geschmackslosigkeit scheint heutzutage irgendwie niemanden mehr zu stören, denn vor nicht allzu langer Zeit kamen

Saint Vitus: Born Too Late (1986)

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8 / 10 Punkte

Die besten DoomMetal-Scheiben aufzulisten wird bei mir immer zu einem unmöglich zu lösenden Akt. Zuerst kämen da mal die BLACK SABBATH-Göttergaben bis 'Sabotage' und dann wäre erst mal Schicht. Doch, ja, es gibt auch noch eine Post-Ozzy-SABBATH-Ära, wobei ich hier aber auch schon meine Probleme

Sad: Curse In Disguise, A (2007)

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8 / 10 Punkte

Anstatt auf Vinyl, habe ich mich in den letzten Monaten mal mehr auf die gute, alte Kassette konzentriert. Gerade im BM-Bereich und bei kleineren Labeln bekommt man da für unverschämt wenig Geld so manche Perle. Besonders positiv aufgefallen ist mir da Worship Tapes, welches von einem einzigen Nerd

Liturgy: Aesthethica (2011)

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8.5 / 10 Punkte

Den Bandnamen habe ich schon seit Jahren auf einem Zettel an der Wand hinter dem Monitor meines PC stehen. Ich glaube, ich habe sie dann auch mal kurz auf YouTube angecheckt, aber es wie immer vor mich her geschoben bzw. es verpeilt, mich näher mit ihnen zu befassen. Dann wurden LITURGY in einem

Concrete Blonde: Mexican Moon (1993)

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7 / 10 Punkte

Es dürfte im Frühling '94 gewesen sein, als ich im schon lange nicht mehr existenten Plattenladen in MZG, dem Bosas, eine CD in die Hand nahm und sie mir, soweit ich mir das heutzutage zusammen reimen kann, aufgrund des Covers einfach kaufte. Überall waren Skelette zu sehen und auf der letzten

Then Jerico: See Your Face (1992)

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4 / 10 Punkte

Eigentlich dient diese Rezension nur dazu, deutlich zu machen dass es sich hier nicht um eine 'Then Jerico' Veröffentlichung im eigentlichen Sinne handelt. Es gab damals, soweit ich mich da recht entsinne, Streitigkeiten darum, wer den Namen nutzen durfte. Mark Shaw singt hier jedenfalls (leider)

Stranglers, The: IV Rattus Norvegicus (1977)

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5 / 10 Punkte

Das Album enthält nur einen einzigen Song, der mir wirklich gefällt. "Princess of the Streets" schlägt mit seinem Blues-Stil auch mächtig aus der Reihe und erinnert sehr stark an The Doors. Ein wirklich starker Song. Der Rest des Albums spricht mich leider kaum an. Am ehesten könnte ich den

Modern Talking: 1st Album, The (1985)

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0.5 / 10 Punkte

Es gibt Dinge die man nicht braucht, dieses Werk gehört eindeutig dazu. Bohlen heuerte damals Thomas Anders an um aus Sch..ße Gold zu machen. Das Traurige an der Geschichte ist er hat es geschafft und danach die Welt mit weiteren Eigenplagiaten zugesch.ssen und ist dadurch reich geworden.

Testament: Brotherhood Of The Snake (2016)

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7 / 10 Punkte

Nach vier Jahren melden sich mit Testament eine der ältesten Thrashbands überhaupt zurück. Das neueste Album, "The Brotherhood of the Snake", wurde im Vornherein von Gitarrist und Bandgrüner Eric Peterson als ihr "Reign in Blood" beschrieben. Gnadenlos hart, brutal und böse. Ich war gespannt. Die

Exploded View: Exploded View (2016)

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10 / 10 Punkte

Das Debüt der mexikanischen Rockband hat mich mit voller Wucht überwältigt. Der gleichermaßen nonchalante wie berührende Gesang der britischen Sängerin Annika Henderson, die hinreißenden Lyrics, die an zeitkritischen Tönen ebenso wenig sparen, wie an Leidenschaft, Witz und wirkungsvoll gespielten

Miles Davis: Musings Of Miles, The (1955)

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8.5 / 10 Punkte

Aufgenommen in Rudy van Gelders Homestudio in Hackensack am 7.Juni 1955 mit der Rhythmusgruppe, die später auch den Kern des ersten grossen Miles Davis Quintets bilden sollte, wurde die Musik auf dieser Platte schon als "Likable if not essential music" bezeichnet. Dem möchte ich zustimmen. Tolle

Sting: 57th & 9th (2016)

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7 / 10 Punkte

Nach dem seichten Gedudel der letzten Jahre endlich mal eine richtige Rockscheibe von Sting. Die Songs sind gut, die Musiker inspiriert und der Toningenieur war auch nicht geltungssüchtig. Der ein oder andere Song hat sogar Chartpotential. Platte liegt plan und macht wenig Nebengeräusche.

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