Die neuesten Album-Reviews

Molly Hatchet: Live In Hamburg (2005)

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8.5 / 10 Punkte

Es hätte ein toller Konzertmitschnitt sein können... Was haben die denn da hin gemischt?! Der Sound trocken und langweilig wie im Studio. Vom Publikum keine (Ton)Spur. Null Liveatmosphäre zu spüren. Ich habe selbst in den letzten 20 Jahren bestimmt 10 M.H. Konzerte in Hamburg erlebt. Von Wegen stei

Molly Hatchet: Live At Rockpalast 1996 (1996)

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8 / 10 Punkte

Molly Hatchet: Live eine grandiose Band. Ich hab die geschätzt 10 mal erlebt und war nie enttäuscht. Der hier gezeigte Rockpalast Auftritt schlummert hier noch irgendwo auf ner ollen VHS-Cassette. Den habe ich unzählige Male angesehen und natürlich -gehört. Die Cassette ist gerade unauffindbar und d

King Curtis: Best Of King Curtis, The

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7 / 10 Punkte

Wer groovige, teils angefunkte, teils angejazzte R&B-Instrumentals sucht, wird hier fündig. 16 Aufnahmen des Tenorsaxophonisten King Curtis aus der Zeit Anfang bis Mitte der 1960er bietet das Album an. Stilistisch und soundtechnisch einheitlich, aber mit für die Zeit hervorragender Soundqualität, bi

Vincent Peirani: Living Being II Night Walker (2018)

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9 / 10 Punkte

Zeitgenössischer Jazz mit Einflüssen von „Weltmusik“ hervorragend geeignet zum Entspannen. Interessant sind auch seine beiden Led-Zeppelin-Covers als Jazz-Version auf dem Akkordeon, sie wecken nur entfernte Erinnerungen an das Original. Wer dort starke Rockeinflüsse erwartet wird enttäuscht sein.

Mayhem: Live In Sarpsborg (2017)

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3.5 / 10 Punkte

Seien wir doch mal ehrlich - "Live in Sarpsborg" erlangte nicht durch seine musikalische Darbietung an Bedeutung, sondern aufgrund des Coverartworks der damaligen Erstveröffentlichung als "Dawn of the Black Hearts"-Bootleg! Die Setlist ist fast identisch mit der, der "Live in Leipzig" Aufnahme (m

Neil Diamond: 50th Anniversary Collector's Edition (2018)

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10 / 10 Punkte

Wow. Was für eine hervorragende Retrospektive. Ein einzigartiger Querschnitt dieses genialen Songwriters. Es macht einfach nur Spaß, diesen Songs zu lauschen und dabei dieses genial gelungene Buch mit zum Teil einzigartigen Bildern anzuschauen. Die Texte im Buch geben viel Einblick in 50 Jahre Musik

Torian: God Of Storms (2018)

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9 / 10 Punkte

Torian aus dem Raum Paderborn sind nun auch schon länger dabei. Trotz guter bis sehr guter Alben hat es bislang jedoch nicht zum großen Wurf gereicht. Damit sich dieses endlich ändert, hat man sich etwas mehr Zeit als sonst mit dem Songwriting gelassen und außerdem mit Seeb Levermann (Orden Ogan) ei

Convent Guilt: Diamond Cut Diamond (2018)

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7.5 / 10 Punkte

Convent Guilt sind endlich wieder mit neuem Material am Start. Nachdem mich der Vorgänger schwer beeindruckt hatte und stetig wachsen konnte, war ich doch sehr gespannt. Satte vier Jahre haben Convent Guilt gebraucht, um ihren zweiten Longplayer fertigzustellen. In Australien geht man es halt etwas

Golden Earring: Grab It For A Second (1978)

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6 / 10 Punkte

Der Vorgänger "To The Hilt" bestach durch Ideenreichtum und Wagemut, "Grab It For A Second" dagegen geht leider sehr in Richtung stumpfen Hardrock. Sowas gibts und gabs zuhauf, sodass mir die Platte, gemessen am Vorgänger, fast ein bisschen überflüssig erscheint. Der Sound ist dünner, kälter, das f

Golden Earring: To The Hilt (1976)

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8.5 / 10 Punkte

"Golden Earring" gibts seit 1962, damit sind sie eine der dienstältesten Rockbands überhaupt. "To The Hilt" von 1976 fiel mir zunächst mal durch das typische Plattenvover auf: gestaltet von Hipgnosis ( ebenso wie z.B. "Wish You Were Here", "Ummagumma", " "Presence" usw.). Platte also u.a. deswegen g

Incubus: S.C.I.E.N.C.E. (1997)

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3 / 10 Punkte

Ich hab ja schon viel gehört. Auch aus dem Nu-Metal/Crossover Bereich, sowie Alternative Metal und Punkrock. Doch das hier, was sich (meiner Meinung nach) irgendwo dazwischen befindet, klingt irgendwie merkwürdig. Es mag viele Leute geben, die diesen Mix aus Metal, Rock und Hip Hop vielleicht möge

Cancer: Shadow Gripped (2018)

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7.5 / 10 Punkte

CANCER sind wieder da! Ist das jetzt was Gutes? Live sollen die 3 Herren ja seit einigen Jahren schon wieder unterwegs sein. Allerdings hat man sich noch ein paar Jahre mehr Zeit gelassen, auch wieder ein Lebenszeichen aus dem Tonstudio hören zu lassen. Das nun hier vorliegende Stück hört auf den Na

Rotör: Musta Käsi (2016)

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8.5 / 10 Punkte

Wenn TURBONEGRO anno 1997 ein Cover-Album mit N.W.O.B.H.M.-Stücken aufgenommen hätten, wie hätte das Ergebnis wohl geklungen? ROTÖR aus Finnland klingen, meiner Meinung nach, wie eine mögliche Antwort. Die Band wurde bisher stets unter dem Label "Speed Metal" geführt, was aber leicht irreführend sei

Solstice: White Horse Hill (2018)

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9 / 10 Punkte

„And so I cannot imagine for all this world why my spirit should not grow dark when I think through all this life of men, how they suddenly gave up the hall-floor, mighty young retainers. Thus this middle-earth droops and decays every single day; and so a man cannot become wise, before he has

Midnight: Sweet Death And Ecstasy (2017)

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8.5 / 10 Punkte

UARGH! Oder um es anders auszudrücken: Mit 6 Monaten Verspätung hat "Sweet Death & Ecstasy" endlich den Weg in meine Sammlung gefunden. Klar, so gnadenlos wie "Satanic Royalty" wird uns wahrscheinlich keine MIDNIGHT-Platte mehr überrumpeln, aber meine Fresse, was ist denn "Crushed By Demons" bitte f

Lividity: Perverseverance (2018)

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7 / 10 Punkte

Wer LIVIDITY kennt, weiß definitiv, was er/sie von einem Album der Brutal Deather aus Illinois zu erwarten hat. Da die Band zu den gefeierten Stars der sogenannten Porn Grind-Szene gehört, gibt es natürlich auch mit "Perverseverance", dem mittlerweile fünften Longplayer der Truppe, wieder zwölf Stüc

Emerson, Lake & Palmer: In The Hot Seat (1994)

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3 / 10 Punkte

"In The Hot Seat" dürfte der Tiefpunkt im Schaffen von ELP sein. Keith Emerson plagte sich mit Karpataltunnelsyndron an der Hand rum, war dementsprechend gehandicapt und wurde daher zum Teil durch Studiokeyboarder ersetzt! Am überzeugendsten ist noch die Bob Dylan Bearbeitung "Man In The Long Black

Lucifer's Friend: Banquet (1974)

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8 / 10 Punkte

"Banquet" mixt rockige Riffs und Rhythmen mit höchst komplexen Passagen und Strukturen. Bläsersatz und ein vielköpfiges Streicherensemble sind buchstäblich in den Sound eingewoben, nicht nur als Zuckerguss aufgesetzt. Der spätere Uriah Heep Frontman John Lawton kann als Sänger seine ganze stimmliche

Madsen: Kompass (2015)

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7 / 10 Punkte

Bewertung Album Madsen - Kompass 1 - 6,2 2 - 7,2 3 - 7,0 4 - 7,5 5 - 7,0 6 - 7,9 7 - 6,3 8 - 6,3 9 - 6,1 10 - 7,4 11 - 7,2 12 - 6,7 Gesamt 6,9 +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Blackdraft: Recipe Of Pain (2016)

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10 / 10 Punkte

Ein Tritt in die Eier, ein Kuss auf den Mund: Blackdraft geben dir beides, und zwar gleichzeitig! Das Debütalbum „Recipe Of Pain“ vereint alles, was die vier Hamburger lieben und leben: kraftvolle Musik von Hard Rock bis Death Metal, ein Lebensgefühl zwischen Bikerboots und Pommesgabel. Das Ergebnis

Wolf Maahn & Die Deserteure: Rosen Im Asphalt - Live! (1986)

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9.5 / 10 Punkte

Eine der Scheiben, um die es für mich keinen Weg drumherum gab damals 1986, auch wenn die 3fach LP ein ziemliches Loch in das knappe Studentenbudget riß. Im Radio-Freitag in Karlsruhe hab ich das Teil erstanden und halte es auch heute noch in Ehren, auch wenn ich Anfang der 90er den Großteil meiner

KISS: Asylum (1985)

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4 / 10 Punkte

Im musikalischen Asyl, abgeschnitten vom kreativen Zenit! Von daher ist der Albumtitel so ziemlich das einzige was hier ein Volltreffer ist. Das gesamte Album kann ich nur als uninspiriert bezeichnen. Das Cover ist stinklangweilig, das Inlay auch. Die Produktion ist irgendwie mopfig-pampig. Einzig d

Barbara Dennerlein: Bebabaloo (2010)

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9.5 / 10 Punkte

"Bebabaloo" ist für mich der Höhepunkt in Barbara Dennerleins Schaffen bis dato. Warum? Wenn sie in größeren Besetzungen spielt, lenken die Mitmusiker mit ihren Soli doch für mich zu sehr von Barbara's eigenem Stil ab. Hier ist über den ihren Sound sinnvoll ergänzenden Schlagzeuger hinaus nur noch

Illumenium: Jackal (2017)

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0.5 / 10 Punkte

Dies hier ist keine klassische Review sondern eher eine Warnung oder ein Hinweis, wie auch immer. Ich besitze dieses Album nicht, dennoch weiß ich jetzt schon zu 70% was mich erwartet weil hier die Resteverwertung kaum Zufall sondern Absicht ist. Am ehesten stolpert man über diese CD wahrscheinlich

Barbara Dennerlein: My Moments / Live On Hammond & Pipe Organ (2016)

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8 / 10 Punkte

Abgesehen von der Kretivität kommt die Kunst schon auch sehr vom Können. Auf der DVD Ausgabe kann man sehr viel davon sehen: Es ist sehr beeindruckend, wie Barbara zusätzlich zum beidhändigen Spiel noch per pedes über die Basspedale wirbelt. Besonders bei schnellen Stücken wie "Black And White" ist

Saracen: Vox In Excelso (2006)

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10 / 10 Punkte

Hi Metalheadz, das Fest der Feste steht vor der Tür und wer noch auf der Suche nach einer musikalischen Selbstbelohnung ist dem empfehle ich wärmstens die Platte " Vox in Excelso" von Saracen. Wenn der Weihnachtsbaum hell erleuchtet, das Zimmer im dunkeln liegt und euer Wohnzimmer kuschelig und

Parasite Inc.: Dead And Alive (2018)

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10 / 10 Punkte

Hi Metalheadz, da kommt eine Band aus dem Underground und zimmert mit " Time Tears down" ein Wahnsinns Brett ein und verschwindet dann wieder für 5 Jahre im Dunkeln. Erschreckend ist das wieder mal kein großes Label aufmerksam wurde und die Band unter Vertrag nahm. Nein "Parasite Inc " mußten um

Alphonse Mouzon: Survivor, The (1992)

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3 / 10 Punkte

Was hat sich ein Alphonse Mouzon, einer der weltbesten Schlagzeuger bei dieser Produktion bloß gedacht? Dabei kann er es um Längen besser, wie auf "Mind Transplant" und bei vielen anderen Gelegenheiten bewiesen. "The Survivor" ist eine Ansammlung gesichtsloser, tödlich langweilender Nummern, die ma

Diana Ross: Diana Ross ('76) (1976)

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8.5 / 10 Punkte

Auch Diana Ross hat ihr "Black Album", dieses hier. Das kommt daher, dass es 2 Alben gibt, die mit "Diana Ross" betitelt sind und ebenfalls zwei, die nur "Ross" heißen. Verwechslungen sind dabei natürlich vorprogrammiert. Mit der Titulatur "Black Album" ist jedoch klar, dass es sich um die 1976er LP

Deep Purple: Perfect Strangers (1984)

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8.5 / 10 Punkte

Wow! Was war das für eine Sensation, als es auf einmal Deep Purple wieder gab! Erwartungshaltung und Vorfreude waren gleichermaßen groß und wurden zumindest mit Abstand von einigen Jahren keineswegs enttäuscht. "Perfect Strangers" war eines der allergelungensten Comeback-Alben der Rockgeschichte. K

Deep Purple: Machine Head (1972)

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10 / 10 Punkte

Was?? "Machine Head" wurde hier noch nie rezensiert? Kaum zu glauben, dennoch wahr. Dann schreib ich mal was dazu. Das war eine meiner allerersten LPs. Ich kann mich noch genau erinnern, wie dick das Vinyl war und wie es sich über viele Jahre hinweg das taufrische Aussehen erhalten hat, trotz häufi

Diana Ross: Live At Caesars Palace (1974)

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7 / 10 Punkte

Diana Ross war zuvor Mitglied der Girlgroup "The Supremes". Dort entwickelte sie sich zum Star und stellte die anderen Mitglieder in den Schatten, was dann zum Bruch führte. Hier als Solo-Act präsentierte sie sich konsequenterweise als Diva. Die Band erfüllt nur Begleitfunktion, alles ist auf Diana

Dixie Dregs: Dregs Of The Earth (1980)

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8.5 / 10 Punkte

"Dixie Dregs" ist die 1970 gegründete Stammband von Deep Purple Gitarrist Steve Morse. Ein Artikel im "Musik Express" und das spektakuläre Cover-Foto haben mich veranlasst, dieses Album sofort zu erstehen, als es 1980 rauskam. Die "Dixie Dregs" machen Fusion mit deutlichem Rock- und auch Klassikein

Elton John: Reg Strikes Back (1988)

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8 / 10 Punkte

"Reg Strikes Back" ist mein Lieblings-Album von EJ aus den 80ern. Die Produktion ist schon typisch 80er, aber löblicherweise nicht zu kühl, steril und technisiert klingend. Der Titel klingt nach Kampfansage, so was scheint mir vielversprechend: Da will einer was beweisen! Und die Scheibe hält, was

Parliament: P. Funk Earth Tour (1977)

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8 / 10 Punkte

Funk, der aus dem Vollen schöpft: Bläser ( u.a. Maceo Parker und Fred Wesley), Gitarristen, Sänger - jeweils viele an der Zahl, abgedrehte Kostüme, ein fetter warmer Sound, obercool präsentiert! Die kindische P-Funk Ideologie kann man als Nicht-Native-Speaker problemlos ignorieren. "Parliament" prä

Rory Gallagher: Calling Card (1976)

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9 / 10 Punkte

"Calling Card" halte ich für die mit Abstand stärkste Veröffentlichung des irischen Anti-Stars. Ein warmer Sound, der genau zwischen Blues Anfängen und seinen darauf folgenden Rock Abenteuern liegt und ein ideen- und abwechslungsreiches Songwriting machen diese LP zum Kultalbum. "Moonchild" hat ein

Billy Joel: Stranger, The (1977)

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9 / 10 Punkte

"The Stranger" ist ein Meilenstein! Jeder Song ein Volltreffer! Ein geschmackvolles, warmes Soundgewand und ein tolles Cover tun ein Übriges. Der Klassiker "Just The Way You Are" beginnt mit waberndem Rhodes und klingt mit einem wahnsinns Solo vom Jazz-Giganten Phil Woods aus. Dieses durfte/ musst

Roger Chapman And The Shortlist: Hyenas Only Laugh For Fun (1981)

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7 / 10 Punkte

"Hyenas" hat speziell in Deutschland beim Rockfan offene Türen eingetreten. Dafür sind meines Erachtens die beiden Ausnahme-Nummern "Hyenas Only Laugh For Fun" und "Prisoner" verantwortlich. Andere Songs zeigen deutliche Schwächen beim Songwriting. Dieses Manko fällt mir auch bei anderen Chapman Al

Who, The: Who Are You (1978)

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8 / 10 Punkte

Meines Erachtens die letzte starke und zugleich eine der allerbesten Veröffentlichungen von den Who. Durchgehend grandioses Songwriting, Roger Daltrey stimmlich noch voll da, Keith Moon auch noch dabei! Sehr gut gefällt mir auch der tolle Sound mit fettem schnurrendem Bass und genial ins rockige Kla

Lovemongers, The: Whirlygig (1997)

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7.5 / 10 Punkte

Die Schwestern Ann und Nancy Wilson, besser bekannt von der Rockband "Heart", hatten Mitte der 90er die Nase voll von Stadionrock und MTV-kompatiblen Kostümen. So legten sie ihre Stammband auf Eis und taten mit sich Jugendfreundin Sue Ennis (Co-Autorin vieler Heart-Stücke) zusammen und machten mit d