Die neuesten Album-Reviews

Kreator: Outcast (1997)

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8 / 10 Punkte

"Outcast" stellte 1997 den dritten Ansatz von Kreator dar, etwas völlig neues und kreatives in einem Genre zu erschaffen, welches in den 90'ern in einer ordentlichen Krise gesteckt hat. Wir erinnern uns: 1992 haben sie das sperrige und unnötig komplizierte "Renewal" rausgehauen, 1995 kam das auf mod

Bruce Dickinson: Scream For Me Sarajevo (2018)

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8.5 / 10 Punkte

Sehr ernste und vor allem ernst zu nehmende Dokumentation über den Auftritt Bruce Dickinsons aus dem Jahre 1994 im Kriegsgebiet von Sarajevo. Die geführten Interviews mit Musikern und damaligen Konzertbesuchern gehen aufgrund der traurigen Thematik sehr nahe und erzeugen eine mit recht beklemmende A

Mayhem: Return In Bischofswerda, The (1997)

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1.5 / 10 Punkte

Absolut unhörbar! Ausschliesslich für MAYHEM (Alles-)Sammler geeignet! Aufgenommen aus dem Publikum, KEINE Soundboard Aufnahme. Verwaschen, dumpf, undifferenziert. Album ist vom Reunion -Gig in Bischofswerda, auf dem auch die streng limitierte (und ausschliesslich dort veräusserte) CD/Vinyl Sin

Deep Sun: Erbe Der Welt, Das (2019)

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8 / 10 Punkte

Mit «Das Erbe der Welt» präsentiert die Schweizer Symphonic-Kombo Deep Sun bereits ihr drittes Studioalbum. Existieren tun sie jedoch schon eine ganze Weile länger, ihre Anfänge gehen bis ins Jahr 2005 zurück. Damit reiht sich die Band in die Riege der zweiten Generation von Symphonic-Bands ein, den

AC/DC: Live (1992)

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8 / 10 Punkte

Als 1992 das erste "richtige" Live-Album der Australier erschien befand ich mich gerade in meiner 20-jährigen Live-Abstinenz zu der Band. Mit dem Tod von Bon Scott war ich ja durchaus noch willig "dem neuen" eine Chance zu geben. Doch nach dem Besuch der "Back-In-Black-Tour" war mir klar: mit diesem

Dødheimsgard: 666 International (1999)

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4.5 / 10 Punkte

Schwieriges Ding! Am ehesten vergleichbar mit den Spät-90er-Werken von Mayhem (Grand Declaration of War) & Satyricon (Rebel Extravaganza). Als sich der klassische Black Metal (der 2.ten Welle) aus Norwegen in einem kreativen Tal befand, versuchten die o.g. Acts auf Teufel komm raus avantgardistisc

Winger: In The Heart Of The Young (1990)

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3 / 10 Punkte

Ich muss meinen Vorredner absolut recht geben. Ein kraft- und saftloses Glam-Album, typischer Weichspüler Ami-Mist. Wobei ich den Vergleich mit der Slaughter-LP "Stick It To Ya" nicht teile, da ich jenes Album für absolut gelungen und kraftvoll halte. Zurück zu Winger. Damals stand ich im CD-Lad

Joseph Boys: Rochus (2019)

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10 / 10 Punkte

Die Joseph Boys liefern mit "Rochus" ein starkes Debüt! Von vorn bis hinten spielt das Album auf einem konstant hohen Niveau, kein Lied fällt raus. Die Kunst, an die sich die Band schon im Namen anlehnt, kann man ihr zuschreiben, auch wenn sie hier keinen neuen Stil erfindet. Oft erinnert sie nämlic

White Lion: Anthology '83-'89 (2006)

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10 / 10 Punkte

Die meisten Songs in den vorliegenden Demo-Versionen sind noch nicht so überproduziert wie die fertig produzierten Versionen, welche vielfach glattpoliert und mit Keyboards aufgemotzt wurden. Bei den Demos ist die Gitarre sehr in den Vordergrund gemischt, was eindrücklich zeigt, was Vito Bratta für

Sonnwin: Fehu (2001)

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10 / 10 Punkte

Sonnwin sind eine zu Unrecht wenig bekannte Gruppe aus vier Künstlern, die hier mit „Fehu“ ihr Erstlingswerk abgeliefert haben. Die CD selbst befindet sich in einem Kunststoffsleeve welches zusammen mit dem Booklet in einem DIN A5 großen bordeauxroten Cardsleeve steckt. Es handelt sich hierbe

Kreator: Cause For Conflict (1995)

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7 / 10 Punkte

Nach dem in vielerlei Hinsicht eher "schwierigen" Album "Renewal" stand 1995 das nächste und insgesamt zweite Album von Kreators experimenteller Phase in den Ladenregalen - "Cause For Conflict", eines der ganz wenigen Alben von Kreator, die ich nicht schon länger bei mir liegen habe. Erst jetzt, wo

Rush: Presto (1989)

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7.5 / 10 Punkte

Dieses Album hat leider nicht mehr viel gemein mit Progressive Rock. Und Hardrock Anteile fehlen völlig. Das ist wie bereits das Vorgänger Album "Hold Your Fire" von 1987 hauptsächlich 80er Pop oder weichgespülter Pop-Rock. Auch befindet sich auf dem Album kein Track der mich persönlich mehr anspric

Kreator: Renewal (1992)

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5 / 10 Punkte

Zuletzt habe ich mir ausgiebig “Endorama” gegeben, den Höhepunkt von Kreators experimenteller Phase. Diesmal setze ich anders herum an und schaue mir das Album an, mit welchem die Band 1992 anfing von ihrem klassischen Thrash Metal abzuweichen und welches sie passenderweise “Renewal” genannt haben.

Chris Caffery: Your Heaven Is Real (2015)

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8 / 10 Punkte

Very well done Mr. Caffery. For me the opener is exactly the first track on the album, 'Your Heaven Is Real'. It puts you right in the middle of the mood you need to listen to such power metal, heavy metal like CD. A song with a lot feeling is 'I never knew' and I am sure you will like it. But then,

Amon Amarth: Berserker (2019)

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9 / 10 Punkte

Hat nicht ganz die musikalische Qualität der Jahrhundert-Scheibe Jomsviking, aber allemal gut zu hören. Die Soundqualität könnte dagegen durchaus besser sein. Auf geht`s Jungs, bei der nächsten Scheibe nachbessern.

Chicken Shack: Accept (1970)

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9 / 10 Punkte

Für mich ist diese Scheibe die Beste von Chicken Shack aus der Blue Horizon-Zeit. Allerdings ist und war Chicken Shack die unterbewertetste Rockband der Welt. Wer kennt schon Chicken Shack oder Masterhead Stan Webb? Anspieltipp: Some other time! Beam me to a concert Scottie!

Butch Morris: Burning Cloud (1996)

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10 / 10 Punkte

29.Oktober 1993 - live im Podewil, Berlin, während des Total Music Meeting Butch Morris - cornet; Le Quan Ninh - percussion; J.A.Deane - trombone, flute, electronics Die drei Musiker improvisieren im dreiteiligen Stück "Ozone", das Butch Morris konzipiert hat.

Fred Van Hove: I - II - III (1996)

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8.5 / 10 Punkte

Auf dieser CD befinden sich drei Ausschnitte eines Piano-Solo-Konzerts, das Fred Van Hove am 18.Juni 1996 im Forum Kesselhaus in Hannover während des "Hohe Ufer Konzerts nr. 151" gegeben hat. Diese CD erschien in einer Auflage von 50 Stück.

Gov't Mule: Deep End Vol. 1 & Vol. 2, The (2002)

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9.5 / 10 Punkte

Diese Mega-Platte vereinigt feiner Jazz, herzhafter Blues, Rock und eine Super-Interpretation! da kommt "Blood Sweat & Tears", "Joe Cocker" (in seiner frühen Phase), "Santana" (in der Jazz-Phase), "Chicago" (in der frühen Phase) zum Vorschein! Wunderbar, auch die Bonus-CD ist absolut der Hit! es f

Bring Me The Horizon: Amo (2019)

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2 / 10 Punkte

Aua! Eigentlich eine Gruppe bei der man die neu Veröffentlichung unbedenklich kaufen kann..... Oh nein! Hier wurde eindeutig zu viel experimentiert. Ich kann hier auch keine Stilrichtung mehr sehen. Reggae? Synthy Pop der 80er? Ich muss ehrlich sagen ich bin endlos enttäuscht von diesem Werk und wer

Kreator: Endorama (1999)

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6 / 10 Punkte

“Endorama” dürfte wahrscheinlich mit das umstrittenste Album in Kreators gesamter Discographie sein. Klar - Thrash Metal der 90’er ist eh eine etwas heikle Sache und fast jede namhafte Band hat in dieser Zeit die eine oder andere “komische” Entwicklung durchgemacht. Für Kreator (die sich zumindest m

Reinforcer: Wanderer, The (2018)

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8 / 10 Punkte

Früher einmal ging man in den Plattenladen seines Vertrauens und kaufte die ein oder andere Scheibe einfach nach Cover. Das passiert heutzutage wohl kaum noch. Dennoch erging es dem Rezensenten beim Stöbern im Online-Shop seines Vertrauens dieser Tage so. Da stach mir doch glatt ein tolles Fantasy-C

Eternity's End: Unyielding (2018)

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9.5 / 10 Punkte

Neoclassical Power Metal war irgendwie schon immer ein besonderes Genre innerhalb des Metal, welches meist ein Nischendasein fristet. Umso schöner, wenn dann plötzlich – wie in 2016 geschehen – eine neue Band auftaucht, die einen völlig umhaut. “The Fire Within” von Eternity’s End wurde dann auch vo

Crippled Black Phoenix: Resurrectionists, The (2009)

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10 / 10 Punkte

Diese Rezension betrifft nur die Nachpressung von 2019. Dieses Rerelease von 2019 ist völliger Schrott. Ständiges rauschen und knacken auf allen vier Seiten. Das ist kein Hörgenuss mehr. Eine Nachpressung absolut minderwertiger Qualität. Zudem fehlen auf dem Rerelease die 4 Bonustracks. Es sind als

Rammstein: Deutschland (2019)

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0.5 / 10 Punkte

Was braucht Rammstein für einen Hit? Einen Skandal, richtig, oder wenigstens den Anschein davon, so war es auch mit diesem neuen Song. Dieses mal war es ein kurzer Ausschnitt aus dem Video zu "Deutschland", den man in einem KZ angesiedelt hatte. Alleine da müsste man schon sagen... Wow wie kreativ i

Various Artists/Sampler: British Steel (2017)

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5 / 10 Punkte

Anspieltipps: Wytch Hazel, Seven Sisters, Dark Forest. Meines Erachtens ist dieser Sampler ein Beispiel für Rohstoffverschwendung und unnützer Vergeudung von Presswerkkapazitäten. Ein paar Interessante Bands wurden eingestreut um die restlichen Beiträge verkaufen zu können, unterstreichen aber nu

Magic Circle: Departed Souls (2019)

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9 / 10 Punkte

Wenn ich an BLACK SABBATHs Technical Ecstasy und Never Say Die! denke, muss ich unweigerlich an einen warmen Apriltag denken. Es ist nun genau zehn Jahre her, dass ich mir beide Alben auf einem Schulausflug nach Nordengland gekauft habe. Zwei Wochen später, das Wetter war für April ungewöhnlich gut,

Dioxyde: Torschlüsspanik (2002)

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9.5 / 10 Punkte

Wow! Dieses Album hat mich echt überrascht. Das spanische Duo bestehend aus Marco Calvo und (hier noch) Carlos Ruiz, später Jorge Bibiano dürfte vor allem durch das 2006’er Album “Social Phobia” bekannt geworden sein. Zumindest bin ich auf die beiden dadurch gestoßen, dass damals in den Clubs immer

Mike Tramp: Stray From The Flock (2019)

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8 / 10 Punkte

Als das letzte MIKE TRAMP Album bei mir auf dem Tisch landete, war mir der Gitarrist und Sänger bestenfalls durch einige Stücke mit WHITE LION bekannt. Nie im Leben hätte ich damit gerechnet, dass mich "Nomad" dermaßen umhauen würde, dass ich nicht nur die Höchstnote zückte, sondern auch das Album s

Radiant: Radiant (2018)

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8 / 10 Punkte

Mit RADIANT haben wir ein durchaus interessantes Debüt zu verzeichnen. Die 2014 gegründete Band um Frontmann Herbie Langhans (VOODOO CIRCLE, AVANTASIA) aus dem Norden Deutschlands hat sich ganz dem Hard Rock verschrieben und geht ihr erstes selbstbetiteltes Album hörbar mit einer unglaublichen Spiel

Lingua Ignota: All Bitches Die (2018)

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10 / 10 Punkte

THIS RECORD IS RETRIBUTION, kündigt die Innenseite des Digipaks an. Eine Kampfansage, oder eher Warnung? Ich vermute mal, beides. Lingua Ignota steht für verstörende Experimentalkunst, welche über Noise und Electro bis hin zu Elementen klassischer Musik inklusive Oper reicht. Aufmerksam wurde i

David Axelrod: Auction, The (1972)

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9 / 10 Punkte

Die Musik auf David Axelrod's fünfter LP, die 1972 aufgenommen wurde, könnte man vorsichtig als psychedelic Soul bezeichnen, wobei auch ein Gospelchor genau so vertreten ist wie Bläserarrangements. Also ein Stilgemisch welches,immer unterstützt durch eine psychedelische Gitarre,die mich manchmal an

Primordial: Redemption At The Puritan's Hand (2011)

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9.5 / 10 Punkte

Dublin ist eine düstere Stadt. Verbringt man abseits der Sommermonate etwas Zeit dort, weicht die Fassade von der jungen, europäischen IT-Metropole schnell der immer noch vorhandenen Realität von finanzieller Krise und Rekord-Obdachlosigkeit. An allen Ecken wird man zudem an Jahrzehnte der Hungersno

Pale Divine: Pale Divine (2018)

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8 / 10 Punkte

Da es sich für Doom Metal nicht gehört, Alben sofort nach ihrer Erscheinung zu erwerben, hier mit einiger Verspätung ein paar Gedanken zu PALE DIVINEs selbstbetitelten Album. Ich muss zunächst gestehen, dass die Platte meinen Erstkontakt mit der Band darstellt. Der Name war mir seit Jahren ein Be

Yasi (Yasmin) Hofer: Yasi Hofer "Faith" (2016)

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8.5 / 10 Punkte

Yasi Hofer - eine sensationelle Gitarristin! Ihre Virtuosität ist kaum zu überbieten! Alle Stücke dieses Albums stammen aus ihrer eigenen Feder und glänzen mit prägnanten Riffs und teils komplexen Rhythmen. Besonders gefällt mir, dass Yasi keinerlei Klischees bedient und man daher absolut nicht ahne

Ironborne: Prophecies Of Blood (2017)

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8.5 / 10 Punkte

„Prophecies Of Blood“ ist das erste Lebenszeichen des DARKEST ERA-Ablegers aus Nordirland. Anders als bei ihrer Hauptband gehen Ade Mulgrew (Gitarre) und Krum Maguire (Gesang) hier um eigiges traditionsmetallischer zu Werke. Die hymnischen Songs sind mit wunderschönen, leicht melancholischen Gitarre

Smoulder: Sword Woman, The (2018)

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9 / 10 Punkte

SMOULDER aus Toronto (Canada) haben sich 2013 zusammengefunden und legen mit „The Sword Woman“ ihr erstes Demo vor, das als 7‘ Vinyl, Tape und Download erschienen ist. Ein Teil des Quintetts konnte bereits mit Bands und Projekten wie GATECRASHÖR, MANACE, EZRA BROOKS und OLORIN Erfahrungen sammeln.

:Wumpscut:: DJ Dwarf Eight (2008)

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8.5 / 10 Punkte

Mein letztes Review zu “Born Again” hat mich irgendwie dazu veranlasst, mich doch nochmal etwas mit den “DJ Dwarf” Singles zu befassen. Relativ interessant, wie sie sich im Laufe der Jahre verändert haben. Von einfachen Auszügen der Alben über sehr gemischte CDs, die auch gerne mal Remixe zu älteren