Die neuesten Album-Reviews

Diana Ross: Blue (2006)

Review von

9.5 / 10 Punkte

"Blue" wurde bereits Anfang der 1970er aufgenommen, aber damals nicht veröffentlicht. Ein Jazz-Album, und das ist es, passte dem Management marketingtechnisch nicht zum Pop-Image von Diana Ross. Mittlerweile ist es aber raus, gut so! Diana Ross glänzt auf dieser Produktion mit unerhört lässigem

Gordon Giltrap: Visionary (1976)

Review von

9 / 10 Punkte

Wer 1976 Wishbone Ash besucht hat, der durfte sich im Vorprogramm von Lake die Ohren zerstören lassen. Und danach kam dieser Ohrenschmeichler, um all die von Lake verursachten Schäden zu reparieren. Wir meditieren jetzt zusammen: Schließ die Augen und stell dir den lautesten Höllenlärm der Welt

Rory Gallagher: Live! In Europe (1972)

Review von

9.5 / 10 Punkte

Für mich ist diese Scheibe noch nen Ticken besser als die Irish-Tour. Rory gibt hier alles und zeigt, warum man eigentlich keine Studioscheiben von ihm braucht. Herzblut in jedem Song. Wer bluesige Rockmusik mag, sollte unbedingt hier reinhören, zumal es von einigen Songs nach meiner Meinung keine

Axel Rudi Pell: Ballads V, The (2017)

Review von

7 / 10 Punkte

Neues Material von AXEL RUDI PELL liegt auf dem Tisch. Zwar kein neues Album, dafür aber die fünfte Auskoppelung seiner "The Ballads"-Reihe. Im Vorfeld zu "The Ballads V" gab es ja bereits einigen Wirbel, ganz besonders seit bekannt wurde, dass Rockröhre Bonnie Tyler bei einem Song mit von der

Devil: To The Gallows (2017)

Review von

8 / 10 Punkte

Es ist mal wieder so weit. Eine der derzeit vermutlich authentischsten Bands der Welt, DEVIL, sind wieder da. Nach dem überragenden Erstling und dem etwas doomigeren und garstig produzierten Nachfolger, der mich nach wie vor etwas im Zwiespalt lässt, haben wir nun nach 4 Jahren den dritten und von

Death: Scream Bloody Gore (1987)

Review von

9 / 10 Punkte

Als 1986 Slayers "Reign in Blood" erschien, war die Metalwelt hellauf begeistert. Solch gnadenlose Härte hatte es noch nie gegeben. "Das härteste Album aller Zeiten" wurde es von "Kerrang!" genannt. Inoffiziell hat es aber nicht lange gedauert, bis die vier Jungs den Pokal weitergeben mussten. Am

David Lanz And Paul Speer: Desert Vision (1987)

Review von

6.5 / 10 Punkte

Ein nettes Album irgendwo zwischen sanfter Elektronik, smoothen Jazz (nicht meine Worte, scheint aber zu passen) und nicht nervenden New Age. Nichts aufregendes - aber das war wohl auch nicht der Zweck der Übung.

Path Of Destiny: Dreams In Splendid Black (2016)

Review von

10 / 10 Punkte

In den letzten Jahren gibt es soviele deutsche Metalbands mit hervorragenden Alben, dass einem die Zeit fehlt, alles zeitnah zuhören. Eine weitere Band ist nämlich PATH OF DESTINY aus Thüringen, die mit 'Dreams In Splendid Black' von 2016 erst jetzt von mir auf Dauerrotation gesetzt wird

Dirkschneider: Live - Back To The Roots (2016)

Review von

10 / 10 Punkte

Etwas das ich ganz ganz selten tue. Eine glatte 10 geben. Aber die Platte hat es verdient. Und Udo mit! Daß er in Deutschland und im Metal Bereich mit diesen Songs und Accept Geschichte geschrieben hat ist ohnehin klar. Aber diese CD bringt die Qualität und die Power der Songs einfach nur auf den

Dodo: (01) Dodos Rckkehr (2008)

Review von

10 / 10 Punkte

Was ist das???? Ein Junge, der Rasen mäht und Brennnesseltee trinkt! Ein Anruf, der ganze Universen erschüttern wird! Stromtom. Ein gestreifter Löffel! Omi! Ein Postbote. Heile Welt. Krieg. Eine andere Welt. Nichts ist, wie es war, nichts bleibt, wie es ist! Unglaublich, was Ivar Leon Menger hier

Ivar Leon Menger: Monster 1983: Tag 1-Tag 5 (2017)

Review von

10 / 10 Punkte

Der einzige Kritikpunkt an diesem Hörspiel ist der, dass es endet! Diverse bekannte Stimmen, unter anderen David Nathan, brillieren in diesem fesselndem Hörspiel, das ganz freundlich anfängt und dann Stück für Stück, Track um Track die Angst steigen lässt, das Grauen hervorbringt und den Walkman

Stormhammer: Welcome To The End (2017)

Review von

8 / 10 Punkte

STORMHAMMER aus München melden sich laustark mit ihrem sechsten Studioalbum "Welcome To The End" zurück, welches auch in der Heimatstadt der Band (im SH Studio) aufgenommen wurde. Der Mix stammt von Mario Lochert und das Mastering von Jan Vacik (SERIOUS BLACK, SCHWARZER ENGEL). Herausgekommen ist

Roger Chapman: Chappo (1979)

Review von

10 / 10 Punkte

"Super Scheibe!" ....... ....... aber jetzt ausführlich:-) Roger Chapman singt auf dieser Produktion mit extem viel Herzblut und noch mehr Stimmgewalt, ohne jedoch allzu sehr in sein manchmal störendes Meckern zu verfallen. Die Songauswahl bzw. das Songwriting sind superb, was man nicht von

Dokken: Back For The Attack (1987)

Review von

9 / 10 Punkte

Für mich knapp die beste Scheibe von Dokken/Lynch vor Tooth & Nail und Under lock and key. Als Sahnehäubchen gibt es hier Dream Warriors (Anspieltipp und Lieblingssong). Ein Rätsel war für mich immer, warum hier nicht Back for the attack drauf ist.

Don Dokken: Up From The Ashes (1990)

Review von

9 / 10 Punkte

.........Dokken auf dem Höhepunkt seiner Kunst und als Beweis höre man Crash n burn. Mehr als 9 Punkte geht bei Dokken einfach nicht, weil das zu wenig innovativ ist. Überraschendes sucht man vergebens.

Steve Gibbons Band: Ridin Out The Dark (1990)

Review von

10 / 10 Punkte

Dies ist ein gigantisches Live-Album! Schade, dass ich damals 1990 in Hamburg nicht im Publikum war, muss eine Offenbarung gewesen sein! -Wieso? Nun, vor allem kommt hier echte Live-Atmosphäre auf. Steve Gibbons ist nicht nur der Lead-Sänger, er führt sozusagen wie ein Moderator durch den Set. Es

Arkona: Yav (2014)

Review von

9.5 / 10 Punkte

Eigentlich ist das ja so gar nicht meine Richtung. Arkona hatte ich lange Zeit als eine der fröhlichen Heidenpartybands abgestempelt. Das mag auf einige der älteren Alben auch zutreffen, aber Yav ist ein sehr erwachsenes progressives Werk, welches mich an Moonsorrow und an Bands mit epischer

Stortregn: Singularity (2016)

Review von

8.5 / 10 Punkte

Auf der Suche nach Melodic Black Metal stiess ich auf ein Album, was ich heute vorstellen will. Dabei war ich mir sicher, auch dieses wird ein grandioses sein. Warum ich leider ein wenig zurückrudern muss, soll dieses Review erläutern. Dabei handelt es sich um das Album 'Singularity' (2016)

Delta Saints, The: Death Letter Jubilee (2013)

Review von

7.5 / 10 Punkte

Die Einstufung "Blues Rock" trifft es nur bedingt. Das Album ist eine teilweise skurrile Mischung aus Delta Blues, Swamp Rock und Southern Rock, die die Band selbst als "Bourbon-getränkten Bayou Rock" bezeichnet. Oft langsamere stampfende Rhythmen und satte Gitarrenriffs, gepaart mit einer völlig

Resonance Room: Untouchable Failure (2013)

Review von

10 / 10 Punkte

Die Band RESONANCE ROOM kommt aus Italien und spielt Gothic Metal und erinnert vom Sound her an PARADISE LOST 'Draconian Times' (1995) und an ANATHEMA zu 'Alternative 4' (1998) Zeit. Im Vergleich zum Debüt 'Unspoken' (2008), was schon ganz gut war, ist das zweite Album 'Untouchable Room'

Emerald: Reckoning Day (2017)

Review von

7.5 / 10 Punkte

Seit dem Erscheinen von "Reckoning Day" kann die Schweizer Heavy Metal-Garde EMERALD auf mittlerweile sieben Studioalben zurückblicken. Dabei schien die Band immer mal wieder ein wenig zu straucheln, denn nach etwa fünf Jahren entschloss sich ex-Frontmann Thomas Winkler für einen Abgang in Richtung

Muddy Waters: At Newport 1960 (1960)

Review von

7 / 10 Punkte

Muddy Waters gelang schon in den 1950ern Jahren der Sprung in die R&B-Charts mit Hits wie „Rollin And Tumblin“ und „Lousiana Blues“, doch erst 1960 stellte er sich – und den live gespielten Blues – dem große (weißen) Publikum vor. Als Chess Records am Ende des Jahrzehnts die Verkaufszahlen seiner

Cream: Disraeli Gears (1967)

Review von

7 / 10 Punkte

Nach dem experimentierfreudigen Debütalbum „Frech Cream“ (1966) brachte das Jazz-Blues-Rock-Trio Cream „Disraeli Gears“ auf den Markt: ein Update mit den neuesten psychedelischen Tricks des Jahres 1967 (verfeinertes Gitarren Wah-Wah-Spiel und diverse Verzerrungstechniken) und künstlerischer

Spectral: Arctic Sunrise (2017)

Review von

10 / 10 Punkte

Das Jahr 2017 ist für mich jetzt schon ein sehr gutes für den metalischen Hörer! Denn auch die Band SPECTRAL aus Deutschland hauen einen neuen Longplayer raus. Jawohl!! 'Arctic Sunrise' (2017) ist bereits das sechste Album und zu hören gibt es 40 Minuten thrashigen Black Metal mit einer

Celestial Season: Chrome (1998)

Review von

9 / 10 Punkte

Hallo , an alle, die Stoner mögen und dieses Album nicht kennen. Dies ist eine Perle! Ich habe das Ding vor zwei Jahren erstanden und anscheinend nicht gehört, oder ich war geistig umnachtet. Die Jukebox-Funktion hier hat mich dazu genötigt das Album in die Playlist aufzunehemen, und da wird es

Wild Dogs: Man's Best Friend (1984)

Review von

6.5 / 10 Punkte

Das zweite Werk konnte leider nicht an das geniale Debüt heranreichen. Das war kein US Metal mehr, sondern man schielte wohl in Richtung Mainstream. Das war aber nicht von Erfolg gekrönt, da die Band auch damit keinen großen Erfolg erzielen konnte. Ein paar Songs ("Woman In Chains" oder "Believe In

Wild Dogs: Wild Dogs (1982)

Review von

10 / 10 Punkte

Die "scharfen" Gitarren, welche so oft auf Mr. Mike Varney's Shrapnel Records zu hören waren, haben mich 1983 fasziniert und so ist es auch heute noch. Für mich eine perfekte Platte zur damaligen Zeit, die auch heute noch funktioniert. US-Metal wie er leider nur noch sehr selten zu hören ist.

Demon: Plague, The (1983)

Review von

8 / 10 Punkte

Hi Metalheadz, Album Nummer 3 kommt im Gegensatz zu " The unexpected Guest" etwas unaufgeregter daher. In seiner Art etwas ruhiger gehalten aber trotzdem gut gemacht. Dave`s Stimme gibt den Songs wieder die nötige Stärke um auch dieses Album gut abschneiden zu lassen. Meine Anspieltipps: Mit "

Dream Evil: Original Album Collection (2016)

Review von

10 / 10 Punkte

Hi Metalheadz, für alle die auf guten Heavy Metal stehen , gepaart mit guten Melodien der europäischen Schule und amerikanischen Einflüße, sollte sich diese Box zulegen . Momentan gibt's die bei Amazon für 15€. Da kann man nix falsch machen. Ich hab das gemacht weil mir das album " In the Book

Latimore: Sweet Vibrations - The Best Of Latimore (1991)

Review von

10 / 10 Punkte

Anfang der 90er habe ich in einer Wühlkiste im Media Markt Ingolstadt einen Schatz gehoben: "Sweet Vibrations" von Latimore für erinnerlich ganze 2 DM! Los geht es mit dem Bluesstandard "Stormy Monday". Ein unglaubliches grooviges Piano spielt mehrere Chorusse durch, bis sich dann Latimores

Inferno: Tod Und Wahnsinn (1983)

Review von

10 / 10 Punkte

Dieses Album sorgt immer wieder für Gesprächsbedarf innerhalb einer meiner eigenen Bands. Und zwar immer nur aus dem Grund, dass versucht wird, zu klären, ob es sich bei dem dargebotenen Material nun um deutschen Hardcore Punk oder um Deutschpunk handelt. Irgendwie trifft beides zu und irgendwie

Majesty: Rebels (2017)

Review von

8.5 / 10 Punkte

"Rebels" ist nun Album Nummer acht für die Traditionsschmiede MAJESTY aus Lauda. Wir erinnern uns mal kurz ... Nach dem grandiosen "Hellforces" (2006) gaben MAJESTY ihren Bandnamen auf und firmierten ab 2008 dann unter dem Namen METALFORCE auf dem MANOWAR'schen Label Magic Circle Music, wo sie

Various Artists/Sampler: Brain Box - Cerebral Sounds Of Brain Records 1972 - 1979, The (2017)

Review von

10 / 10 Punkte

Wenn man wie ich in den 70er-Jahren von Gruppen wie Grobschnitt, Jane, Birth Control usw. musikalisch sozialisiert wurde, ist diese 8-CD-Box eine einzige tolle Reise in die Vergangenheit. Viele der Bands höre ich zwar auch heute noch regelmässig, aber diese Compilation bietet trotzdem sehr viele

Samantha Fish: Chills & Fever (2017)

Review von

8.5 / 10 Punkte

Mit dieser Scheibe zeigt uns Samantha Fish wie vielseitig sie sein kann. Weg vom Blues/BluesRock hin zu Melodien vergangener Zeiten der 50er bis 70er Jahre. Es scheint ihr eine Herzensangelegenheit gewesen zu sein diese Scheibe aufzunehmen, anders kann ich mir diesen Stilwandel nicht

Script, The: #3 (2012)

Review von

7 / 10 Punkte

1. Good Ol' Days: Ich mag grundsätzlich die Art Musik die "The Script" machen. Good Ol' Days ist hierfür ein tolles Beispiel. Sehr melodisch, eingängige Hook. Es gibt sicher auch Songs mit mehr Tiefgang, keine Frage, aber den Anspruch haben "The Script" wahrscheinlich eher nicht. Solider Popsong.

Bloodbound: War Of Dragons (2017)

Review von

10 / 10 Punkte

Ach du meine Güte, das Jahr 2017 könnte für Freunde melodischen Metals zu einem wahren Genuss werden. Ein Highlight jagt das nächste, nach den grandiosen Alben von Battle Beast, Eclipse, Grave Digger, Axxis und Majesty kommen nun Bloodbound mit ihrem Kracher WAR OF DRAGONS daher. Die Schweden haben

Ringo Starr: Ringo (1973)

Review von

8.5 / 10 Punkte

Hier könnte man schon fast von einer Beatles-Reunion sprechen. Paul und George haben Ringo ein paar Songs geschrieben und auch Ringo hat die einen oder anderen hübschen Songs geschrieben. Das beste Ringo-Album!

CJ Ramone: American Beauty (2017)

Review von

10 / 10 Punkte

CJ Ramone ist und bleibt CJ Ramone! "American Beauty", reiht sich nahtlos in die Hirarchie der beiden Vorgänger ein. Eingängige Melodien mit Ohrwurmgarantie. Einfach 1-2-3-4...und weggepowert! Fazit: Wer von "Reconquista" und "Last Chance To Dance" begeistert war, wird diese Scheibe garantiert auch

Heart: Dreamboats In Texas (2015)

Review von

8 / 10 Punkte

Viele Bands veröffentlichten um 1980 herum ihr ultimatives Live-Doppelalbum. Diese Scheiben waren meist mit die erfolgreichsten und auf lange Sicht beliebtesten. Von Heart gibt es sowas nicht, zumindest nicht offiziell. Hat mich immer geärgert, bis ich vor einigen Tagen auf dieses Bootleg gestoßen

Various Artists/Sampler: Now That's What I Call Music! 95 [UK Series] (2016)

Review von

1.5 / 10 Punkte

ich bin und war ein grosser Fan dieser Sampler-Serie und habe alles mögliche zusammengetragen. Leider hat das Niveau dieser "Musik" in den letzten 3 Jahren extrem nachgelassen und ich muss mir ernsthaft Gedanken machen, ob ich diese Serie weiterhin kaufen soll. Es ist ja fast traurig, mit welchem

Login
×