Die neuesten Album-Reviews

Deep Purple: Whoosh! (2020)

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8.5 / 10 Punkte

Ich bin immer etwas skeptisch, wenn die Truppe um die beiden Ian's mal wieder ins Studio geht und ein neues Werk auf den Markt bringt. Um mal ganz klar zu sagen: Deep Purple aus den 1970ern und Deep Purple aus den 2000 Jahren sind nicht vergleichbar. Die frühe Version der Band um Ritchie Blackmore

Valkyrie: Fear (2020)

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8.5 / 10 Punkte

Letzten Freitag wurde das vierte Album "Fear" der amerikanischen Hard Rocker VALKYRIE bei Relapse Records veröffentlicht. Die Band existiert schon länger, die ersten beiden Alben sind mir jedoch nicht bekannt. Ich bin damals hauptsächlich aufgrund des tollen Artworks auf "Shadows" aufmerksam geworde

Face Down: Mindfield (1995)

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6.5 / 10 Punkte

Mal wieder ein Beitrag aus der Kategorie "Debütalben, die ein wenig aus der Diskographie hervorstechen": Wenn es ein Album von Face Down gibt, welches sich akustisch vom Rest besonders deutlich unterscheidet, dann kann das eigentlich nur der Erstling "Mindfield" sein. Denn auch wenn die Schweden von

Hot Like Neighbour's Lumpi: Hot Like Neighbour's Lumpi (2013)

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9 / 10 Punkte

Ein ziemlich extravaganter Name für eine Gruppe... Wer jetzt anhand des Alben-Covers mit einer leicht bekleideten, hübschen jungen Dame vermutet, es würde sich hier Schlüpfriges verbergen, irrt: es handelt sich um sehr gut gemachten Jazz mit elektronischen Einflüssen. Wahrscheinlich wollte man(n)/fr

Uriah Heep: Wonderworld (1974)

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7 / 10 Punkte

Nach dem starken "Sweet Freedom" war ich von "Wonderworld" anfangs doch ziemlich enttäuscht. Keines der Stücke konnte in mir dieselben Emotionen wecken wie etwa "Gypsy", "July Morning", "Circle of Hands", usw. Die Spannungen in der Band hatten sich scheinbar noch verstärkt und der Team Spirit schien

Uriah Heep: Sweet Freedom (1973)

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9 / 10 Punkte

Nach dem phantastischen Live-Album war ich sehr gespannt, was als Nächstes kommt, und siehe da, Sweet Freedom enttäuschte mich nicht. Zwar startet das Album mit dem eher belanglosen Rocker "Dreamer", aber der Rest war genau nach meinem Geschmack. "Stealin'" (Dave Byron: "a horse-riding song") geht n

Ewigheim: Welt Untergang (2020)

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10 / 10 Punkte

Obwohl das 2019'er Album "Irrlichter" auf den ersten Blick ganz nett aussah, hat es mich musikalisch leider nicht so ganz abgeholt. Wer hätte gedacht, dass ich nur ein Jahr später so positiv überrascht werde wie mit der "Weltuntergang" EP? Zuerst einmal war meine Reaktion etwas verhalten. Eine neue

Ewigheim: Irrlichter (2018)

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6 / 10 Punkte

Es gibt CDs, in die ich nur kurz reinhören muss, um damit richtig Spaß zu haben. Manche Alben klingen einfach von der ersten Sekunde an geil und entfalten ihre geballte Wirkung so ziemlich in dem Moment, in dem ich auf "Play" drücke. Dann gibt's CDs, die brauchen so ein bisschen. "Schlaflieder" von

Uriah Heep: High And Mighty (1976)

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7 / 10 Punkte

"High And Mighty" gilt ja gemeinhin als eines der allerschwächsten Alben von Uriah Heep. Ich kann dem Album dennoch einige Pluspunkte abgewinnen: Da wäre zunächst mal der bärenstarke Opener "One Way Or Another". John Wetton brilliert hier mit einem tollen Bassriff und steuert seinen unverwechselbar

Long Distance Calling: How Do We Want To Live? (2020)

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10 / 10 Punkte

Ganz deutliche Weiterentwicklung. Progressive Elemente werden sehr gut und handwerklich herausgearbeitet. Bombast kommt nicht zu kurz, Elektronik nicht und auch der harte Rock schreibt seine Zeilen auf diesem album. Sehr gut verarbeitete Platten, plan, schwer, schönes und edles Cover mit CD-Beilag

Gateway To Selfdestruction: Sanctus : Mater : Scortum (2020)

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10 / 10 Punkte

Metal1.info schreibt über dieses Album: "Alles in allem bleibt es auf „Sanctus : Mater : Scortum“ somit – erneut – bei einem netten Versuch. Hin und wieder bricht das Talent, das GATEWAY TO SELFDESTRUCTION unzweifelhaft besitzen, zwar tatsächlich durch, was in ein paar zutiefst aufwühlenden Stück

Tokyo Motor Fist: Lions (2020)

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9.5 / 10 Punkte

Review von rock-garage.com: TOKYO MOTOR FIST kommen am 10. Juli mit ihrem zweiten Album um die Ecke, mit dabei sind Ted Poley (v.), Steve Brown (g., k., bv.), Greg Smith (b., bv.) und Chuck Burgi (d.). TMF feiern eine 80er Melodic Rock Party wie schon lange nicht mehr gehört, man bewegt sich in

Tuple: Wooden Box (2020)

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8.5 / 10 Punkte

Review von rock-garage.com: Tommi TUPLE Salmela (v.) kommt mit seinem Debüt Album aus Finnland im Gepäck und machte halt beim Schorsch Siegel in der Nähe von Landshut. Mit dabei waren Riitis (g., k.), Jykä Sirainen (b.), Tom Rask (d.) und Pate Kivinen (Hammond) und noch der eine oder andere Gastmu

Bloody Heels: Ignite The Sky (2020)

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8.5 / 10 Punkte

Review von rock-garage.com: BLOODY HEELS stammen aus Lettland und veröffentlichen ihr zweites Album am 10. Juli. Geboten wird geiler Hard Rock teilweise sehr modern präsentiert aber dennoch stark gemacht. Zur Band gehören Vicky White (v.), Harry Rivers (g.), Gunn Everett (b.) und Gus Hawk (d.). Di

Ewigheim: Schlaflieder (2016)

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8.5 / 10 Punkte

Auch wenn ich kein besonders großer Fan der kalten Jahreszeit bin, hat diese doch einen gewissen Reiz: es besteht immer die Chance, mit neuem Material von Ewigheim verwöhnt zu werden. Außer "Bereue Nichts" und die zugehörige "Dürrer Mann" EP sind bis jetzt nämlich sämtliche CDs der Thüringer im Herb

Deuter: San (1985)

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9 / 10 Punkte

Hält, was das Genre verspricht: schön gemachte, meditative entspannende Musik, die sich sehr gut neben einem guten Buch und einer Tasse Tee konsumieren lässt. Schön finde ich, dass darauf auch akustische Instrumente benutzt werden, und nicht nur synthesizer-geschwängerte Klangteppiche ausgelegt werd

Ewigheim: 24/7 (2014)

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9 / 10 Punkte

Drei Jahre sollten vergehen bis Ewigheim nach dem 2013'er "Nachruf" mit "Schlaflieder" ihr nächstes reguläres Album raushauen. Das heißt aber nicht, dass die Thüringer bis dahin unproduktiv waren. Immerhin stand 2014 das 15 - jährige Bandjubiläum an und da will man natürlich nicht mit leeren Händen

Asenblut: Feuernacht (2002)

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6.5 / 10 Punkte

Tolle Demo-Single, leider nur ein Lied enthalten, weshalb ich nur 6,5 Punkte vergeben kann. Die CD wurde damals offensichtlich nur im Freundeskreis weitergegeben und die Limitierung (50 Stück) ist direkt auf das CD-Label aufgedruckt worden.

Beyond The Black: Horizons (2020)

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4 / 10 Punkte

Ganz schwache Platte. Die geilen Hooklines sind verschwunden, die Gitarren braten nicht mehr wie gewohnt, die Gesangsmelodien sind extrem auf Mainstream abgestimmt. Hier gibt es nur noch Pop/Rock, ohne Eier und Ecken. Wo auf den letzten Alben noch geile Refrains zu finden waren, sucht man diese hi

Megaton Sword: Niralet (2019)

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8.5 / 10 Punkte

Ich will an dieser Stelle auch noch einmal eine dicke Kaufempfehlung für diese fantastische Veröffentlichung aussprechen. Für eine Debüt-EP klingen MEGATON SWORD bereits erschreckend souverän. Die Songs kommen auf den Punkt, sprich: es gibt feinsten Epic Metal zu hören, der aber (mit einer Ausnahme)

Lord Weird Slough Feg, The: New Organon (2019)

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7 / 10 Punkte

Wenn mich an Musik-Diskussionen etwas stört, dann sind es unkritisch wiedergekäute Einschätzungen zu bestimmten Alben, die irgendwann zu etablierten „Fakten“ werden. In diesen Fällen basiert die Kritik nicht auf der eigenen Auseinandersetzung mit der Musik, sondern auf der Copy/Paste-Wiedergabe von

Moontowers: Crimson Harvest (2020)

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8.5 / 10 Punkte

Bei Crimson Harvest passt das Artwork wie die Faust aufs Auge! Auf den ersten Blick wirkt es möglicherweise klischeehaft, roh von der Ausführung her, aber auch lebendig, handgemacht und mit der nötigen Portion Ernsthaftigkeit ausgestattet. Wem Dark Forest mittlerweile zu kitschig, Grand Magus zu sei

Darkness, The: Live At Hammersmith (2018)

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9 / 10 Punkte

Wer der Band etwas abgewinnen kann bekommt genau was er verlangt. Spielfreude ist spürbar und hier wird gerade raus gerockt! Oldschool ist Programm. Die Scheibe ist günstig zu erwerben und mit Sicherheit gut angelegtes Geld. Das Ding macht einfach Spaß.

Juliette Commagère: Procession, The (2010)

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10 / 10 Punkte

Eigentlich lese ich beim Musikhören immer nebenbei ein Buch oder eine Zeitschrift....beim Hören dieses Albums war alles anders!!! Wie verzaubert legte ich das Buch beiseite, damit ich das Album in Ruhe in mich aufnehmen konnte. Die Musik zog mich wie lange kein anderes Album mehr in Bann, das letze

Quaker City Night Hawks: El Astronauta (2016)

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10 / 10 Punkte

Nein es ist nicht ZZ Top, auch wenn 3 der 4 Bandmitglieder einen Bart tragen. Einer hat sogar einen ähnlich imposanten Bart wie die Gitarristen von ZZ Top. Dieses Album ist meiner Meinung nach noch viel zu wenig bekannt. Es kann sich neben ZZ Top mit allen Größen aus dem Genre Blues Rock und South

Freddie Hubbard & Stanley Turrentine: In Concert (1976)

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10 / 10 Punkte

Electric Jazz! Neben Freddie Hubbard und Stanley Turrentine mit Herbie Hancock am Rhodes, sowie Jack DeJohnette, Ron Carter und Eric Gale. Live Aufnahmen von 1973; das Publikum ist zum Glück nur selten und nicht störend zu hören. Geboten werden 4 lange Stücke in denen man sich wunderbar verlieren

David Lindley & El Rayo-X: El Rayo Live (1983)

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10 / 10 Punkte

Ich kannte David Lindley vor allem als Begleitmusiker von Jackson Browne, und dann kam der Rockpalast-Auftritt: gut, dass ich das Tapedeck auf Verdacht mitlaufen lies. Die Kassette habe ich heute noch. Auch auf dieser Scheibe sind die Lieblingsstücke "Rag Bag", "Talk to the Lawyer", "Turning Point"

Georgia Satellites, The: Open All Night (1988)

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8 / 10 Punkte

Wie schon der Erstling ist diese Scheibe eine gute Mischung aus schnell und hart gespieltem Südstaaten-Rock mit langsameren groovigen Stücken. Meine Tipps sind "Sheila", "Mon Cheri" und "Hand to Mouth", letzteres mit schönen Slide-Passagen.

Ewigheim: Dürrer Mann (2012)

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9.5 / 10 Punkte

Als Ewigheim nach "Heimwege" ganze 8 Jahre nichts mehr von sich haben hören lassen, war ich mehr oder weniger überzeugt davon, dass sich das Projekt in die Reihe der Eisregen - Sideprojects einfügen wird, die mal 1-2 Alben spendiert bekommen haben und dann doch recht schnell vergessen wurden und wir

Robin Trower: In The Line Of Fire (1990)

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5 / 10 Punkte

Im Vergleich zu seinen früheren Aufnahmen ist hier vom Blues und bluesig angehauchten Rock nichts zu spüren. Zwar technisch gut gespielter Mainstream-Rock, aber der Funke will nicht so recht überspringen.

Out Of Phase: Machine Head 2001 - A Tribute To Deep Purple (2001)

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0.5 / 10 Punkte

0,5 Punkte, da 0 leider nicht möglich sind. Ich kann nur jedem Purple-Fan dringlich empfehlen, einen großen Bogen um diesen unerträglichen Schund zu machen. Perverser wurden die Song-Monolithen des "Machine Head"-Jahrtausendwerkes nie zuvor und zum Glück auch nie mehr danach vergewaltigt und in den

Ewigheim: Heimwege (2003)

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7 / 10 Punkte

Ewigheim haben mit "Mord Nicht Ohne Grund" ein ganz gutes, aber doch auch etwas ausbaufähiges Debüt hingelegt. Nach gerade einmal zwei Jahren sollte dann schon mit "Heimwege" die Fortsetzung folgen und für gut acht Jahre das letzte Album bleiben. Nun sind Ewigheim nach wie vor eine durchaus abwechsl

Gathering Of Kings: Discovery (2020)

Review von

9 / 10 Punkte

Review von rock-garage.com: Die Schweden von GOK drücken mit ihrem zweiten Album gewaltig von Norden runter, mit dabei sind Rick Altzi (v), Jonny Lindkvist (v), Apollo Papathanasio (v), Tobias Jansson (v), Alexander Frisborg (v), Victor Olsson (g, b, k), Efraim Larsson (d), Jonas Källsbäck (d), Nall

UFO: Live (1972)

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6 / 10 Punkte

Ich mach es mal relativ kurz und wundere mich über mich selbst das ich diese LP erst jetzt das erste mal bewusst gehört habe, obwohl ich mit meinen jetzt 65 Jahren UFO seit ihrem ersten Album kenne. Positiv: Musik grandios und mit einem so nie gehörten Schlagzeugspiel von Andy Parker!! Negativ:

Rick Parfitt: Over And Out (2018)

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9 / 10 Punkte

Feines Solo-Teil vom Status Quo Recken. der leider viel zu früh verstorben ist. Nach 2 Anläufen, wo sich bisher das Album noch nicht ganz so entfaltet hatte, sprang der Funke ganz über und zeigte die Qualität. Ganz einfach beschrieben, es ist ein absolutes gute Laune Album, macht Spaß und wirkt l

Last Crack: Up Rising, The (2019)

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8.5 / 10 Punkte

Ein kraftvolles Come Back mit Buddo am Mikro. Leute , die sich noch an 'Burning Time' erinnern sollten das Album auf jeden Fall mal antesten. Annsonsten auch jeder , der sich für progressiv angehauchten Alternative Rock oder wie auch immer diese Musik kategorisiert werden möchte , interessiert.

Ewigheim: Mord Nicht Ohne Grund (2002)

Review von

6.5 / 10 Punkte

Blut, Kot, Blumen und Sonnenschein: beste Zusammenfassung für die eigene Musik, die ein Künstler so geben kann, oder? Eine Beschreibung, bei der man fast schon zwangsläufig Bock drauf bekommen bekommen muss, mal rein zu hören, was Ewigheim so zu bieten haben. Die einzelnen Mitglieder von Eisrege

Var: Never-Ending Year, The (2020)

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9 / 10 Punkte

Sommermusik machen sie nicht gerade, soviel darf man zum Sound der isländischen Band VAR vorab verraten. Auch wenn deren Zweitling "The Never-Ending Year" passend zur anstehenden heißen Jahreszeit um die Ecke kommt, passt sich die Athmosphäre des Albums eher an die Heimat der Post Rock-Hoffnung an.

DeVicious: Phase Three (2020)

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10 / 10 Punkte

Review von rock-garage.com: Soso das dritte Album innerhalb von drei Jahren und was soll ich schreiben es ist Saustark geworden dieses dritte Album. Mir sind DEVICIOUS leider beim HEAT, auf Grund von zu starkem Cocktailgenuss mit meinem Kumpel an der Hotelbar in der Nacht davor, Live durch die Lapp

Bad Company: Dangerous Age (1988)

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10 / 10 Punkte

Das diese Bad Co. Band nichts mit den früheren Jahren um Paul Rogers zu tun hat, ist schon klar. Aber diese Platte sollte als Melodic-Rock Platte bewertet werden und aus dieser Sicht ist sie meiner Meinung nach ein absolutes Juwel. Brian Howe macht als Sänger einen grandiosen Job und Songs wie "Shak