Die neuesten Album-Reviews

Exit Eden: Rhapsodies In Black (2017)

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8 / 10 Punkte

Exit Eden sind vier mehr oder weniger etablierte Metal-Sängerinnen, die Covers von Popsongs machen. Klingt merkwürdig? Fand ich auch, als ich davon gelesen habe. Die vier Sängerinnen sind allesamt über jeden Zweifel erhaben. Da wäre die amerikanische Amanda Sommerville, die sich, neben diversen

Wintersun: Forest Seasons, The (2017)

Review von

8 / 10 Punkte

Ewig scheint es her zu sein, dass Jari Mäenpää bei ENSIFERUM die Segel gestrichen hat. Längst hat er sich mit seinem Projekt WINTERSUN etabliert -gewissermaßen benötigte er dafür lediglich ein einziges Album - und nach dem Debüt, welches 2004 in der Szene einschlug wie die berüchtigte Bombe, hieß

Dark Funeral: Where Shadows Forever Reign (2016)

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10 / 10 Punkte

Man könnte es kurz machen und schreiben, 'Where Shadows Forever Reign' von 2016 ist das beste Album von DARK FUNERAL und ein absolutes Meisterwerk. Warum es hier nur die Höchstnote geben darf, erläutere ich nun ausführlicher in diesem Review. Fangen wir erstmal mit ein paar Fakten an: DARK

Obsequiae: Aria Of Vernal Tombs (2015)

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9.5 / 10 Punkte

Wir befinden uns mitten in den 1990er Jahren... No Fashion Records bringt eine Scheibe nach der anderen auf den Markt, die man blind kaufen kann, nur aufgrund des No Fashion Logos! Viele dieser Bands (z.B. Dissection, Unanimated, Vinterland, Katatonia ... und noch einige mehr) haben in dieser Zeit

Tempel: Moon Lit Our Path, The (2015)

Review von

9.5 / 10 Punkte

Tempel liefern mit "The Moon Lit Our Path" ein echtes Highlight ab. Bei den (leider) nur 5 Stücken, die auf der Scheibe sind, handelt es sich alle samt um Instrumentale, die jedoch mit 8 - 12 Minuten eine ordentliche Länge aufweisen. Keinem dieser 5 Lieder fehlen jedoch die Vokals, da hier sehr

Resistance: Metal Machine (2017)

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7 / 10 Punkte

Resistance kommen aus dem sonnigen Kalifornien und haben sich dem US-Power-Metal verschrieben. Laut Promo-Info wird die Band mit Metal Church oder Liege Lord verglichen. Lassen wir das erstmal so stehen… auf jeden Fall ist es das dritte Album der Band und das erste seit sage und schreibe 11 Jahren,

Wizard: Fallen Kings (2017)

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9 / 10 Punkte

4 Jahre ist es nun her seit dem letzten regulären Studioalbum von Wizard. Für die Mannen aus Bocholt eine lange Zeit, in der sie jedoch ihr 25-jähriges Bandjubiläum auf einem eigenen Open Air in ihrer Heimatstadt veranstalteten. Live ist die Band um den Sänger Sven D’Anna sowieso ein Garant für

Lyzzärd: Savage (2017)

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8 / 10 Punkte

Lyzzärd kommen aus Portugal (Trofa, Porto), sind bereits seit 2013 aktiv und spielen unverfälschten puren Heavy Metal. Das ursprüngliche 5er Lineup ist auch bis heute zusammen, was ja keine Selbstverständlichkeit mehr ist. Ich für meinen Teil mag es ja sehr, wenn Musik von einer richtigen Band

Tommy Lee: Never A Dull Moment (2002)

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7 / 10 Punkte

Für mich ähnlich dessen was Mötley Crüe zuletzt veranstaltet hatten. Kommt für mich nicht an die Qualität heran, die ich von solchen Musikern erwarten würde. Das Album hat für mich auch nicht wirklich einen roten Faden zu bieten. Gut zu hören aber mehr auch nicht. Sorry für alle Tommy Lee Fans...

Callejon: Fandigo (2017)

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7 / 10 Punkte

Der Soundtrack zum Erwachsenwerden, oder so. Gleich vorweg, dieses Album wird bei Leibe nicht jedem eingefleischten Callejon-Fan gefallen, ja, sogar vielen vor den gutfrisierten Kopf stoßen. Schon die 3 Vorabsongs "Utopia", "Monroe" und "Noch einmal" machten schon früh deutlich wohin die Reise

Iron Maiden: Eddie's Archive (2002)

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10 / 10 Punkte

Servus ! Wer die wirklich beste Live-Scheibe von den Eisernen Jungfrauen sucht, der wird bei der hier enthaltenen "Beast Over Hammersmith" fündig werden. Mir ist keine weitere Aufnahme der Band bekannt, bei der Bruce so dermaßen gut singt wir hier. Diese Platte ist der Beweis für die

Decrepit Birth: Axis Mundi (2017)

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8.5 / 10 Punkte

Es geht in die vierte Runde mit den Tech-Deathern von DECREPIT BIRTH. Nach sieben langen Jahren des Wartens, gibt es mit "Axis Mundi" endlich einen Nachfolger zu "Polarity" zu vermelden. Ich kann schon jetzt verraten, dass sich das Warten gelohnt hat, denn die Band hat neben einer Umbesetzung am

Skelator: Time Of The Sword Rulers (2008)

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3.5 / 10 Punkte

Kauz Metal? Hmmmh, ich denke nicht. Echter Underground Heavy Metal Kult? Bloß nicht! Drittklassiger Möchtegern True Metal? Genau. Und keinesfalls mehr. Nicht, dass es hier nicht auch den ein oder anderen ganz guten instrumentalen Moment gäbe, aber sobald der Sänger sein Werk verrichtet, wird

Tic Tac Toe: Tic Tac Toe (1996)

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8 / 10 Punkte

Moin, also ich finde das Album echt TOP! :-) Man muss/sollte sich einfach darauf "einlassen" können - und die Musik an sich, ist doch wirklich klasse! Erinnert mich von der "Machart" an die 1. Scheibe von "Nina Hagen"... Die Texte... also ich finde die schon auf eine Art und Weise "tiefsinnig"

Gods Forsaken: In A Pitch Black Grave (2017)

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9.5 / 10 Punkte

Auch wenn GODS FORSAKEN mit "In A Pitch Black Grave" gerade ihr Debüt vorgelegt haben, so haben wir es jedoch mitnichten mit unerfahrenen Musikern zu tun, denn hinter den Pseudonymen verbergen sich nicht gerade unbekannte Gesichter. Mr.Harbinger aka Brynjar Helgetun ist sicherlich einigen von euch

Anna Murphy: Cellar Darling (2013)

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9 / 10 Punkte

Seit dem Austritt bei Eluveitie ist Anna Murphy an vielen Projekten beteiligt gewesen. Sei es Nucleus Torn, Lethe oder godnr.universe! und nun ist dies ihr erstes eigenes Album. Die Messlatte lag hoch und die Frage ob das Album den Erwartungen gerecht wurde lässt sich meiner Meinung nach mit einem

White Skull: Will Of The Strong (2017)

Review von

9 / 10 Punkte

Die Geschichte und Diskografie von WHITE SKULL kann getrost als eine echte Achterbahnfahrt der Gefühle bezeichnet werden. Zumindest wenn es nach dem Empfinden vieler Fans geht. 1988 gegründet dauerte es erst einmal sieben Jahre, bis mit "I Won't Burn Alone" das offizielle Debüt in den Läden stand.

Amon Amarth: Jomsviking (2016)

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9 / 10 Punkte

Amon Amarth liefern ein Konzeptalbum ab.... Klingt erstmal komisch, wenn man die Band kennt. So viel anders als die Vorgängeralben erscheint mir das Konzept nicht, außer das diesmal eine Geschichte erzählt wird, die mit jedem Song ein neues Kapitel erzählt. (Konzeptalbum halt) Aber von

Powerhead: Raise Hell (2017)

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8 / 10 Punkte

Powerhead Aus Rendsburg in Schleswig-Holstein kommt diese neue Band, welche irgendwo im Schnitt zwischen Power-, Trash- und Melodic Metal ihren Platz hat. Raise Hell ist ein mit Crowdfounding finanzierter erster Versuch in dem Studio die Kraft, die diese Band live hat, einzufangen. Man hört, dass

Melee: Devils & Angels (2007)

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8 / 10 Punkte

Egal ob man dieses Album als Pop, Pop Rock, Rock oder Indie bezeichnen mag... ich finde es großartig. Es ist eines der Alben, die einfach so dahinplätschern ohne langweilig zu werden. Ich jedenfalls hatte eine wunderbare Stimmung beim Zuhören.

Jännerwein: Eine Hoffnung (2015)

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9 / 10 Punkte

Die Hoffnung lebt...weit abseits von Radio und Mainstream bieten Jännerwein Neofolk in neuem Gewand. Sie klingen mal nachdenklich, versöhnlich, feierlich und bieten immer wieder weite Klangräume gepaart mit alpenländischer Romantik und Wehmut. Tiefgründige Texte ohne zu viele paganistische Anleihen

Edwin Dare: Can't Break Me (1994)

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9 / 10 Punkte

Unglaublich. Was für eine Band!! Klassischer Metal aber hervorragend gespielt. All Songs herausragend. Das Album fünf Jahre früher wäre vermutlich ein Hit geworden! Ich weiß eigentlich gar nicht weshalb ich "nur" eine 9.0 gebe. Vermutlich weil ich bisher weder die Band kannte, noch überhaupt von

UFO: Showtime (2005)

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10 / 10 Punkte

Ich hatte echt vergessen, was das doch für eine geile Band ist! Habe die DVD für 4 € ergattert und das waren die am besten angelegten 4 € seit langem. Alle Mann in bester Spiellaune. Die Songauswahl ist klasse. Bei diesem Auftritt sitzt Jason Bonham an den Drums, der macht nochmal ordentlich Dampf.

Elder: Reflections Of A Floating World (2017)

Review von

9.5 / 10 Punkte

ELDER -2017- Reflections Of A Floating World Ich mag ja ganz besonders Musikalben, die mich beim ersten Hören mit ihren Strukturen und Anhäufungen von Ideen überfordern, mir aber gleichzeitig das Gefühl geben, dass, wenn ich mich intensiver mit ihnen befasse, sie mich beim Enträtseln mit

Mother Harlot: Mother Harlot (2016)

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7 / 10 Punkte

Ich schreibe diesen Review aus zwei Gründen. Erstens habe ich die Band Live in Brooklyn erlebt und zweitens sind mir die Bandmitglieder sympathisch. Der Musikstil beinhaltet Ansätze von 80-er Metal, spiegelt jedoch eindeutig auch aktuelle Einflüße wieder. Bezüglich des Songwritings und der Melodien

Midnite Hellion: Enter The Unknown (2012)

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8 / 10 Punkte

Hi Drew. Great piece of work. Just a pitty that since 2012 you haven´t added a full length album to this great EP. Seeing you touring quite actively through the US with great bands, I feel that you guys need to take the next step and add more of these thrashy metal like songs to your repertoire.

Uriah Heep: Best Of..., The (1975)

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8.5 / 10 Punkte

Unglaublich, wie viele Varianten die deutschen Bronze-Pressungen immer wieder aufgelegt haben. Mitte der 70er Jahre erschienen generell einige heute noch interessante Best-Of-Alben der Super-Groups, wie auch diese hier. immer wieder ist das Interesse daran aufgeflackert. im Jahr 1977 musste (sogar

Александр Невский: Александр Невский (1988)

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10 / 10 Punkte

ALEXANDER NEVSKY, benannt nach einem russischen Fürsten, Nationalhelden und Heiligen der Orthodoxen Kirche des 13. Jahrhunderts, existierten leider nur von 1987 bis 1990, und brachten es nur auf diesen einen offiziellen Tonträger. Der Orthodox Epic Doom Metal, wie man den eigenen Stil nannte, lebt

Distorted Harmony: Chain Reaction (2014)

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8 / 10 Punkte

DISTORTED HARMONY sind eine israelische Progressive Metal Band, die 2009 von Keyboarder Yoav Efron gegründet wurde, der ebenso auf dem Produzentenstuhl platzgenommen hat. 2012 debütierte die fünfköpfige Formation mit dem Album „Utopia“. Mit „Chain Reaction liegt nun das zweite in Eigenproduktion

Oddland: Origin (2016)

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7 / 10 Punkte

Origin ist das zweite Album des 2003 gegründeten Finnen-Vierers Oddland. Landestypisch kommt auch hier die Melancholie schwer zum Tragen. Live hat das Quartett bereits auf dem renomierten Progpower Festival in Holland gespielt, sowie unter anderem Soen und Leprous auf ihren Tourneen

Therein: Forsaken Ground (2015)

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9 / 10 Punkte

Erinnert sich noch jemand an die deutsche Melodic Death Metal Band BEHIND THE SCENERY? Vorallem deren Debüt 'Nocturnal Beauty of a Dying Land' (1997) wurde damals auch von NB beworben und sollte Fans von Bands wie AT THE GATES, IN FLAMES und NIGHT IN GALES zum Kauf überzeugen. Musikalisch

Phantom: Cyberchrist (1993)

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9.5 / 10 Punkte

Absolutes Meisterwerk und ein MUST HAVE für jeden US Metal Fan! Eine Hymne jagt die nächste und Sänger Falcon Eddie singt hier wie ein Gott. Wenn dieses Hammerteil nicht im Grunge verseuchtem Jahr 1993 rausgekommen wäre sondern einige Jahre zuvor, dann hätte die Band weitaus mehr Erfolg gehabt. Die

Phantom: Phantom (1991)

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9 / 10 Punkte

Leider wird dieses Zweitwerk der US Metal Legende oft ein wenig "vergessen". Dabei braucht es sich vor allen anderen Veröffentlichungen dieser tollen Band keineswegs verstecken. Guter Sound / Produktion und richtig geile Metal Songs der Marke Priest, Metal Church, Crimson Glory oder Vicious Rumors.

Seven Kingdoms: Decennium (2017)

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8 / 10 Punkte

So ganz ist die letzte EP der Power Metaller aus Florida noch gar nicht verhallt, da folgt auch schon der Longplayer "Decennium". Auf etwas mehr als fünfzig Minuten entfachen SEVEN KINGDOMS wieder ein musikalisches Feuerwerk, das seinesgleichen sucht. Zumindest auf dem Sektor des Female Fronted

Pale King: Monolith Of The Malign (2017)

Review von

8 / 10 Punkte

Mal wieder ein Newcomer aus Schweden. PALE KING wurden 2016 von Jonny Pettersson und Håkan Stuvemark (beide WOMBBATH) mit dem Ziel gegründet, Melodic Death Metal mit einem Old School-Feeling zu erschaffen. Als Einflüsse geben die Herren frühe PARADISE LOST, AMORPHIS, EUCHARIST und UNANIMATED an,

Jorn: Life On Death Road (2017)

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10 / 10 Punkte

Als ich zum ersten Mal von Jorn Lande hörte, war ich sechzehn. Ich verdanke es einer Lauschangriff-CD aus dem RockHard-Magazin, auf der ein Song («End Of Time») aus dem damaligen Album «The Duke» drauf war. Dieses Lied war wie eine Offenbarung für mich. Noch nie zuvor hatte ich so etwas gehört.

Tygers Of Pan Tang: Crazy Nights (1981)

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7 / 10 Punkte

Tach ersmal, diese Bewertung bezieht sich nicht auf die Musik an sich, aber das ist eine ganz schwache Produktion. Ich kann mich noch erinnern, wie enttäuscht wir alle waren. Mehr gibt's eigentlich nicht zu sagen.

Who, The: Live At Leeds (1970)

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9 / 10 Punkte

Eine der besten Livescheiben damals. Im Vergleich zu den eher harmlosen Studioversionen waren diese Versionen wesentlich härter und deshalb für mich besser. Man vergleiche nur Magic Bus................Und lasst die Finger von Versionen, die mehr als 5 Songs haben........die wussten damals schon,

Death: Spiritual Healing (1990)

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8.5 / 10 Punkte

Nach "Leprosy" und einigen ausgedehnten Touren gab es mal wieder einen Wechsel in der Bandkonstellation von Death. Gitarrist Rozz wurde gefeuert und kurzweilig durch Paul Masvidal ersetzt, bevor dann James Murphy hinzustieß. Wir kennen diesen Gitarrenzauberer vor allem von Bands wie Obituary,

Heilung: Ofnir (2015)

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10 / 10 Punkte

Absoluter Geheimtipp, erstklassige Frauenstimme und ein toller Mix aus Experimental/Folk und Dark Ambient. Leider ist die Box mit 30 Euro kein Schnapper, aber ansonsten gibt es das Album als Download.

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