Die neuesten Album-Reviews

Henning Wehland: Letzte An Der Bar, Der (2016)

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9 / 10 Punkte

Der beste Platz ist immer noch an der Theke. Was für die Kneipen des alten Schlags zunehmend leider nicht mehr gilt, ist hier jedoch Programm. Henning Wehland hat etwas zu sagen und das mag nicht jedem schmecken, ist aber in der heutigen Zeit, wo zunehmend um des jammerns Willen gejammert wird,

B.o.B: Strange Clouds (2012)

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7 / 10 Punkte

1. Bombs Away Nicht jeder schafft es den weltweit bekannten Schauspieler Morgen Freeman dazu zu bewegen die einleitenden Wort für den Auftakttracks des eigenen Albums zu sprechen. B.o.B. ist das gelungen. Und das kommt dank der angnehmen Stimme Freeman's ziemlich groß daher. Auch der Song selbst

Humble Pie: Performance Rockin' The Fillmore (1971)

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10 / 10 Punkte

Ich weiß noch, wie ich damals als 16-jähriger Schüler bei Frank Laufenberg im Oldies-Radioclub diese Wahnsinns-Version von "I don't need no Doctor" gehört habe - muß in der Rubrik "10 Jahre zurück" gewesen sein - und diese Live-Scheibe mußte ich haben. Für mich als Schüler waren die 26,95DM ein

Torchure: Essence, The (1993)

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10 / 10 Punkte

Für mich genau so stark wie das Erstwerk und im Gegensatz zu diesem sind hier die Soundsamples, Intros, was auch immer einheitlich laut mit der Musik. Der einzige Kritikpunkt den ich am Debut habe. Wer die "Beyond The Veil" kennt / immer schon hören wollte / schon lange im Schrank stehen hat aber

Johannes Brahms: Zehn Intermezzi Für Klavier (1980)

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6.5 / 10 Punkte

Ruhige Klavierstücke, die auch zur Entspannunng gut geeignet sind. Die Aufnahmen sind aus 1961 und rauschen vernehmlich. Das vermindert aber nicht die großartige Interpretation von Glenn Gould. Noch ein Hinweis für Fans von Tom Sellek: In der Serie Jesse Stone wird diese Platte ab und zu

Xandria: Theater Of Dimensions (2017)

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9 / 10 Punkte

Mit XANDRIA geht es jetzt bereits in die siebte Runde, denn "Theater Of Dimensions" hat das Licht der Welt erblickt und bietet selbstverständlich wieder Symphonic Metal auf Spitzenniveau. Wer die Karriere der Band in den letzten Jahren etwas verfolgt hat, weiß, wozu die Musiker um Bandchef Marco

Discharge: Live At The City Garden New Jersey (1989)

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5 / 10 Punkte

Discharge waren einst für die Entwickung härterer Klänge eine durchaus wichtige, inspirierende Kapelle; Alben wie "Hear Nothing, See Nothing, Say Nothing" (1982) oder die EP "Why?" (1981, lohnenswert vor allem als ReRelease mit dröflzig Single Bonustracks!) waren und sind auch heute noch

Noctura: Requiem (2016)

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10 / 10 Punkte

Und eine weitere neue musikalische Entdeckung im Jahr 2017! Auch die Band NOCTURA kommt aus Deutschland, genauer aus Würzburg. Die haben ihr Debüt 'Requiem' zwar schon 2016 veröffentlicht, aber ohne Label kriegt man nicht immer jede musikalische Perle mit. Was darf man erwarten bei einem

Casino: Unmittelbar Darüber (2003)

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5.5 / 10 Punkte

Die deutsche Band aus Hamburg / Kiel spielt(e) "electric-live-style" und gibt sich als beatlastig und experimentell aus. Sie fokussiert sich auf Instrumentalmusik. All das stimmt aus meiner Sicht. Stiltechnisch ergibt sich eine Mischung aus Rock, zum Teil sogar Hard Rock artig klingenden

Lee Abraham: Seasons Turn, The (2016)

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8.5 / 10 Punkte

LEE ABRAHAM ist ein britischer Progressive Rock Musiker, der 2004 mit „Pictured Life“ sein erstes Soloalbum veröffentlichte. Er ist in der Progszene seiner Heimat bestens vernetzt und hat unter anderem schon mit Karl Groom von THRESHOLD und Martin Orford (ex-IQ, ex-JADIS) zusammengearbeitet.

Yossi Sassi Band: Roots And Roads (2016)

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9 / 10 Punkte

Yossi Sassi ist ein israelischer Musiker und Produzent. Er war von 1992 bis 2014 Mitglied bei der renommierten israelischen Oriental Metal Institution ORPHANED LAND, ehe er beschloss, eigene Wege zu gehen. Der Israeli hat bereits die beiden Soloalben „Melting Clocks“ und „Desert Butterflies“

Cepheide: Respire (2015)

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4 / 10 Punkte

Bei CEPHEIDE handelt es sich ein Duo aus Paris, was aus Thomas (Git./Bass) und Gaetan (Drums/Vocals) besteht und in 2014 gegründet wurde. Nach einem in 2014 veröffentlichten Demo ist 2015 die vorliegende EP "Respire" erschienen, die nun auch auf CD erhältlich ist. Das Duo hat sich dem

Ashbringer ‎: Yūgen (2016)

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6.5 / 10 Punkte

Mit "Yügen" bringen ASHBRINGER nun den Nachfolger zu ihrem Debut "Frei" in den Handel. ASHBRINGER sind aus einem Ein-Mann-Projekt nun zu einer richtigen Band erwachsen. Die beteiligten Musiker sehen allerdings auf den Promo-Fotos nach allem aus, nur nach einem nicht: nach Black Metal-Musikern.

Rote Milan, Der: Aus Der Asche (2016)

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6 / 10 Punkte

DER ROTE MILAN wurden in 2015 gegründet und legen mit "Aus der Asche" ihr Debutalbum vor. Die Lyrics sind von dem Mystizismus der Natur und den lyrischen Ergüssen von Charles Baudelaire (zugegeben, ich weiß auch nicht, wer das ist ...) inspiriert. Musikalisch wird man mit dem atmosphärischen 'Der

Insane Vesper: Layil (2016)

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5 / 10 Punkte

Die französischen Black Metaller INSANE VESPER gibt es seit 2002 und sie veröffentlichen mit "Layil" erst ihr zweites vollständige Album. Ansonsten weist die Diskografie bisher ein Demo, zwei EPs, zwei Splits und eine Kompilation auf. Insgesamt eine nicht gerade üppige Diskografie für eine nunmehr

Fyrnask: Fórn (2016)

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7.5 / 10 Punkte

Mit "Fórn" legt das Bonner Ein-Mann-Kommando FYRNASK sein nunmehr drittes Album vor. Drei lange Jahre sind seit dem Vorgänger "Eldir Nótt" vergangen und es hat sich einiges getan im Hause FYRNASK. Die wichtigste Neuerung ist, dass Fyrnd seit 2014 von Blizzard (BLACKSHORE, NASTRANDIR) an den Drums,

Seher: Nachzehrer (2015)

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10 / 10 Punkte

SEHER ist eine Black Metal Band aus Berlin, die mit "Nachzehrer" ihr Debüt rausgebracht hat. In der mir vorliegenden CD-Version sind noch die 3 Songs des Demos enthalten (Songs 05 bis 07), was - genau wie die vier Album-Tracks - ebenso im Jahre 2015 erschien. Geboten wird auf dieser

King: Reclaim The Darkness (2016)

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6.5 / 10 Punkte

KING kommen aus Down under und legen mit "Reclaim The Darkness" ihr Debüt vor. Die Herrschaften spielen epischen, hymnischen Black Metal mit einer starken nordischen Prägung. Bereits der Titeltrack 'Cold Winds' erinnert sowohl aufgrund des Titels als auch insbesondere durch das atmosphärische

Dead Daisies, The: Make Some Noise (2016)

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7 / 10 Punkte

Mit "Make Some Noise" legt die Supergroup um Ex-Mötley Crüe-Sänger John Corabi nun ihr drittes Album vor. Neben ihm bzw. mit ihm zocken David Lowy, Doug Aldrich (Ex-DIO, Ex-WHITESNAKE), Marco Mendoza (Ex-WHITESNAKE, Ex-THIN LIZZY) und Brian Tichy (Ex-Ozzy Osbourne, Ex-WHITESNAKE) zeitlosen,

Attick Demons: Let's Raise Hell (2016)

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9.5 / 10 Punkte

Portugal ist auf der Metal-Landkarte eher ein exotisches Land. Wenige Bands schaffen es von dort aus, in der restlichen Welt gehört zu werden und noch viel weniger schaffen es, wirklich erfolgreich zu werden (man mag mir verzeihen, aber außer MOONSPELL fällt mir jetzt keine wirklich erfolgreiche

Vike Tare: Feed The Flames (2016)

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8 / 10 Punkte

VIKE TARE kommen aus Wilhelmshaven und wurden 2003 gegründet. Die Diskografie der Friesen umfasst bisher ein Demo, ein Album, ein Video, ein Live-Album und zwei Split-Veröffentlichungen. Nun liegt mit "Feed The Flames" das zweite Album vor und geboten wird angeschwärzter Pagan-Metal der Marke

In The Woods...: Pure (2016)

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10 / 10 Punkte

Mit einer Mischung aus Neugierde und Angst habe ich auf das neue Album von IN THE WOODS... gewartet. In ihrer bisherigen Diskografie hat sich die Band stetig weiterentwickelt und sich immer weiter vom ursprünglichen Black Metal Norwegens entfernt. IN THE WOODS... gelten zusammen mit ULVER zu Recht

Nox Formulae: Hidden Paths To Black Ecstasy, The (2016)

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5 / 10 Punkte

NOX FORMULAE kommen aus Griechenland und legen mit "The Hidden Paths Of Black Ecstasy" ihr Debüt vor. Und darauf zelebrieren die Griechen ziemlich oldschooligen, rituellen Black Metal. So wird der Reigen dann auch atmosphärisch durch rituelle Trommeln in dem Intro 'NOXON' eröffnet (und später durch

Hryre: From Mortality To Infinity (2016)

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3 / 10 Punkte

HRYRE (ich habe keine Ahnung, wie man das ausspricht - wer denkt sich nur solche Namen aus?) wurden 2013 in West Yorkshire gegründet und legen mit "From Mortality To Infinity" ihr Debütalbum vor. Gemäß Infoflyer wird "Stellar Atmospheric Black Metal" mit Folk- und Progressive-Einflüssen gezockt.

Hailstone: Epitome (2016)

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8 / 10 Punkte

HAILSTONE aus München veröffentlichen mit "Epitome" ihr zweites Album. Die in München beheimatete Formation spielt feinsten melodischen Death Metal mit hörbaren Einflüssen aus der Göteborger und Stockholmer Schule. Der Melodic Death Metal der Bayern wird so authentisch vorgetragen, dass ich die

Predatory Light: Predatory Light (2016)

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3 / 10 Punkte

PREDATORY LIGHT existieren seit fünf Jahren und haben bisher zwei Demos und eine Split mit VORDE veröffentlicht. Nun bringen sie ihr selbstbetiteltes Debüt heraus; musikalisch wird hier eine Mischung aus Black Metal und Doom zelebriert. Insgesamt ist dieses Release ziemlich obskur, die melodiösen

Lux Divina: Walk Within The Riddle (2016)

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6.5 / 10 Punkte

LUX DIVINA aus Spanien sind mir erstmals 2013 mit ihrem Opus "Possessed By Telluric Feelings" begegnet. Nun liegt mir mit "Walk Within The Riddle" ihr neuester Longplayer vor. Stilistisch hat sich nicht allzu viel geändert im Hause LUX DIVINA. Auch auf dem aktuellen Opus geht man sehr progressiv zu

Niterain: Vendetta (2016)

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4 / 10 Punkte

Große Ziele haben NITERAIN aus Norwegen. Sie wollen mit ihrer Interpretation des 80er-Sleaze/Glam gern MÖTLEY CRÜE beerben - so steht es jedenfalls sinngemäß in dem Infoflyer, welcher der Promo beiliegt. Na ja, große Töne spucken können die Norweger ja. Ob das gesteckte Ziel gelingen kann, wird

Kreator: Gods Of Violence (2017)

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7 / 10 Punkte

Ach ich weiß nicht recht, Kreator sind wohl sowas wie die Band der Stunde im harten Stromgitarren-Sektor. Nie waren sie größer, nur Top-Kritiken, überall Titel-Stories, aber aus irgendeinem Grund will der Nachfolger zum bärenstarken und extrem gefeierten Vorgänger Phantom Antichrist nicht so

Sepultura: Machine Messiah (2017)

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8.5 / 10 Punkte

Und wieder nimmt die brasilianische Metal-Institution und einstige Überfliegerband der 90er Jahre einen Versuch, aus dem Schatten ihrer eigenen, übermächtigen Diskographie zu treten und der Welt zu zeigen, dass sie eigentlich immernoch eine ziemlich geile und vor allem arschtretende Band sind. Das

Inquiring Blood: Morbid Creation (2016)

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7 / 10 Punkte

2004 gegründet, führte der Weg der Hannoveraner Death Metal-Formation INQUIRING BLOOD ein Jahr später über das Demo "Fear" zur ersten EP "Raping The Silence" im Jahre 2007. Drei Jahre später folgte das Debüt "Born In A Grave". Nach geschlagenen sechs (laut Kalender sieben, aber

Visionary666: Into Abeyance (2015)

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7.5 / 10 Punkte

VISIONARY666 kommen aus den Niederlanden und ballern sich mit ihrem Debüt "Into Abeyance" nun in die Herzen der Death Metal-Fans. Wobei ballern es natürlich nicht zur Gänze auf den Punkt bringt, denn immer wieder nehmen sich die Musiker etwas zurück und arbeiten hier und da kleine Melodiehappen in

Shadecrown: Agonia (2016)

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9 / 10 Punkte

Inverse Records haben hier mal wieder einen echten Leckerbissen an Land gezogen! Die Finnen SHADECROWN spielen Melodic Doom Death Metal und wurden 2012 von Keyboarder Saku Tammelin gegründet. Ein Jahr später folgten ein Demo ("Shadecrown") und eine EP ("Chained"). Nun gibt es mit "Agonia" das

Seven Kingdoms: In The Walls (2016)

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9 / 10 Punkte

Ein paar Umwege musste ich schon nehmen, um euch das Review für die neue EP "In The Walls" von SEVEN KINGDOMS präsentieren zu können, denn Freeman Promotions, die sich derzeit um die Belange der Band aus Deland (Florida, USA) kümmert, haben ihren Weg (noch) nicht in unsere Reihen geschafft. Zum

Ruinous: Graves Of Ceaseless Death (2016)

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8.5 / 10 Punkte

RUINOUS mögen eine neue Band sein und mit "Graves Of Ceaseless Death" gerade erst ihr Debut in Umlauf bringen, doch die Köpfe hinter der Band aus New Jersey sind längst keine unbeschriebenen Blätter mehr. Aus Combos wie GOREAPHOBIA, INCANTATION, DISMA und vor allem FUNEBRARUM haben sich Alex Bouks

Pestilence: Reflections Of The Mind (2016)

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6 / 10 Punkte

Wer die niederländische Death Metal-Legende PESTILENCE schon immer mal im Proberaum belauschen wollte, der bekommt nun mit "Refelections Of The Mind" die Gelegenheit dazu. Zum Einstieg gibt es allerdings erst einmal das rare Demo von 1992, welches drei Songs enthält ('Refelections Of The Mind',

Obituary: Ten Thousand Ways To Die (2016)

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8 / 10 Punkte

Zum Auftakt der kommenden OBITUARY-Tour haben sich die Szeneurgesteine des Death Metal aus Florida etwas Feines ausgedacht. Warum nicht mal wieder eine Live-Scheibe? Zumal die letzte Live-Platte "Dead" ja schon bis ins Jahr 1998 zurückgeht. Die Die-Hard-Fraktion wird natürlich gleich wieder wissen

Netherbird: Grander Voyage, The (2016)

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8 / 10 Punkte

NETHERBIRD beehren uns mit ihrem mittlerweile vierten Album "The Grander Voyage", welches das erste Studioalbum der Band ist, welches über Black Lodge Records erscheint (der Vorgänger "The Ferocious Tides Of Fate" erschien 2013 via Scarecrow Music Group). Geboten wird eine Mischung aus Symphonic

Khemmis: Hunted (2016)

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7 / 10 Punkte

KHEMMIS wurden mir als Doom/Death angekündigt und ich habe nicht schlecht gestaunt, als ich sie dann gehört hatte. Doom Metal trifft zu. Death Metal so gar nicht. Dafür gibt es Stoner und Sludge, was ich ja am liebsten meide, wie der Teufel das Weihwasser. Aber nun gut. Da muss ich durch. Zu meinem

Inanimate Existence: Calling From A Dream (2016)

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7 / 10 Punkte

Tja, so kann es gehen. Gerade hatte ich noch die letzte Veröffentlichung von DYSRHYTHMIA auf dem Tisch und fand diese grauenhaft. Mit INANIMATE EXISTENCE bewegen wir uns quasi im gleichen Genre und doch bin ich hier schon viel mehr auf einem gemeinsamen Nenner zwischen mir als Hörer und der Band.

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