Menu
Registriert seit: 14.02.2015
| Zum Verkauf | 0 | Eingetragen | 0 |
|---|---|---|---|
| Bewertungen: | 482 | Reviews: | 140 |
| Genres: | Blues, Comedy, Country, Dark Wave/Gothic, Elektronische Musik, Hardcore, House, Hörspiel/Hörbuch, Jazz, Klassik, Metal, Musical, Pop, Punk, Rap/Hip Hop, Reggae, Rock, Schlager, Singer/Songwriter/Liedermacher, Ska, Sonstiges, Soul/R&B, Soundtrack, Volksmusik/Folklore, World Music | ||
| 0.5 | 1 | 1.5 | 2 | 2.5 | 3 | 3.5 | 4 | 4.5 | 5 | 5.5 | 6 | 6.5 | 7 | 7.5 | 8 | 8.5 | 9 | 9.5 | 10 |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 2 | 0 | 2 | 0 | 12 | 1 | 13 | 8 | 17 | 32 | 42 | 78 | 217 | 32 | 26 |
0.5: 0% (0x)
1.0: 0% (0x)
1.5: 0% (0x)
2.0: 0% (0x)
2.5: 0% (0x)
3.0: 0.92165898617512% (2x)
3.5: 0% (0x)
4.0: 0.92165898617512% (2x)
4.5: 0% (0x)
5.0: 5.5299539170507% (12x)
5.5: 0.46082949308756% (1x)
6.0: 5.9907834101382% (13x)
6.5: 3.6866359447005% (8x)
7.0: 7.8341013824885% (17x)
7.5: 14.746543778802% (32x)
8.0: 19.354838709677% (42x)
8.5: 35.944700460829% (78x)
9.0: 100% (217x)
9.5: 14.746543778802% (32x)
10.0: 11.981566820276% (26x)
8.0 / 10
Erstveröffentlicht auf prognrock.de:
Das Highlight des Monats.
Vintage Caravan haben schon immer abgeliefert. Bei uns gibt es mit Gateways zwar nur ein erklärtes Topalbum, die anderen Alben, wie Arrivals oder Monuments, stehen dem aber nicht nach.
Wie machen die drei Isländer das? Der Grundstein für jede gute Scheibe ist excellentes Songwriting und das gibt es auch auf der neuen Scheibe satt. Songwriting ist alles und ohne starkes Songwriting ist alles nichts.
Fast jeder Song auf der neuen Scheibe hat das gewisse Etwas. So müssen neue Scheiben sein. Im Einheitsbrei der guten Rezensionen, die ihr anderswo lesen könnt, gehen allerdings solche Ausnahme-Produktionen unter. Anspieltipps gibt es einige, weil das starke Niveau fast durchweg gehalten wird.
Die Idee mit den 5 Portalen hat sich mir nicht wirklich erschlossen. Für mich sind das gefällige Intros zu den folgenden Songs, nicht mehr und nicht weniger.
Vielleicht sollte das fast schon poppige Alone mit Schunkelqualitäten hervorgehoben werden. Normalerweise würde ich über so etwas herziehen, aber, oh Schreck, sogar das gefällt mir. Am Ende schleichen sich mit My Aurora und Electrified auch zwei nicht ganz so starke Songs ein, aber der Schlusspunkt mit This Road haut nochmals richtig rein.
Dabei kann man die Combo keinem eindeutigen Genre zuordnen. Vintage Siebziger, Retro, Hardrock, Stoner, Prog, Classic Rock, das sind die Genre, in denen Vintage Caravan wildern. Und das Ergebnis ist einzigartig. Das kriegt man derzeit von keiner anderen Band geboten. 8 Punkte und damit neuestes Topalbum unserer Plattform. [Review lesen]
7.5 / 10
Erstveröffentlicht auf prognrock.de:
Auf den ersten Check hat mich die neue Scheibe nicht begeistert. Aber der Live-Act hat mich bekehrt.
Es ist ja meistens so, dass die Live-Darbietungen technisch oft schlechter sind als die ausgefeilten Studioaufnahmen. Primal Fear schaffen es aber tatsächlich, dank dem genialen Ralf Scheepers, live die Studioaufnahmen zu toppen. I Am The Primal Fear mutiert live vom Oberbanger zum Topbanger. Und das funx bei den anderen Songs wie dem Hunter ebenso. Kann es sein, dass live die Vox etwas lauter eingestellt sind? Jedenfalls ein echtes Erlebnis.
Nun ist es ja nicht so, dass Primal Fear jemals ein schlechtes Album abgeliefert hätten. Das sind alles mindestens 7 Punkte-Scheiben. Wegen ein paar nicht ganz so starken Songs, sollen mir hier 7,5 Punkte genügen. Metal Is Forever! [Review lesen]
9.0 / 10
Erstveröffentlicht auf prognrock.de:
Es ist mal wieder Zeit für manchmal. Manchmal gibt es solche Begegnungen, die einen für immer prägen. Hingewehte Blütenblätter. Während andere Movie Star von Harpo gehört haben, habe ich mir 1975 diese Scheibe gekauft und öfter reingezogen als so manchen double dimple. Triumvirat sind die deutschen Emerson, Lake & Palmer mit dem grandiosen und unvergessenen Helmut Koellen, der leider 1977 verstarb. Aber trotz seiner Genialität wird Koellen niemals im 27 er Club erwähnt. Was für ein Fehler.
Die Scheibe hat zwei Longtracks mit jeweils über 20 Minuten Spielzeit, wobei ich den Titelsong als Masterpiece bezeichnen möchte. Jepp, es klingt an manchen Stellen wie Emerson, Lake & Palmer. Neben ein paar melodischen Einlagen, überzeugt vor allem der traurige Text. Und natürlich das virtuose Tastenspiel von Jürgen Fritz. Und dabei verkommt Jürgen Fritz nie zum billigen Plagiat, weil besonders die ruhigen Melodien melodischer und auch trauriger sind als bei ELP.
1975 verstand ich nur eine Textzeile, die für mich auch am wichtigsten war: Hello, I like the double dimple, obgleich es bei mir meist nur für Double Q oder VAT 69 gereicht hat. Dabei war der Text weit weg von lustig, wenn man allein die Eingangssequenz nimmt: "A song for all who've tried and lost, a sad and bitter tale, you can't succeed your whole life long, but some folks always fail, so we all know we have to die, the thought is full of pain, you make the grave your last farewell, your life has been in vain". Da könnte man weinen, besonders im Hinblick auf die tragischen Umstände von Helmut Koellens Tod.
Mehr Emerson-Style gab es von Triumvirat nie mehr. Wie viele Progbands ab Mitte der Siebziger zunehmend poppiger/mainstreamiger wurden (die großen ELP produzierten in dieser Zeit All I Want Is You), ereilte auch Triumvirat dieses Schicksal. Aber diese Double Dimple-Scheibe hatte alles, was Siebziger-Prog damals ausmachte. Und auch wenn das eine oder andere zu bemängeln wäre, soll mir das 9 Punkte wert sein. RiP Helmut! [Review lesen]
7.5 / 10
Erstveröffentlicht auf prognrock.de:
Episch, hymnisch, doomig. So an Querverweisen fallen mir Bands wie Lake Of Tears, Sorcerer, Innerwish oder auch Blind Guardian oder Doomsword ein. Fans dieser Bands sollten mal reinhören. Mein Favorit ist Great Drowning Of Men, aber die anderen Songs, mit jeweils um die 7 Minuten Spielzeit, stehen dem nicht viel nach. Satte Chöre und ein starker Sänger runden das Bild ab. Das gefällt auch Traditionalisten.
Der Opener und der Outener sind kurze Instrumentals. Während 1856 noch als Vorspiel durchgeht und nahtlos in Eighteen Hundred And Froze To Death übergeht, hängt Fanfares etwas sinnlos im Leeren. Dieses Instrumental hätte besser als Intro zu einem anderen Song gepasst. Zum Beispiel für Lost Amidst.......dem sowieso etwas die Feinheiten fehlen. Ich brauche in jedem Song etwas Außergewöhnliches und das fehlt mir hier. Aber das ist jetzt auf hohem Niveau gejammert. Moonlit Requiem hat diese Feinheiten wieder und glänzt mit schönem Gitarrensolo und der Sänger zeigt alle Facetten seines Könnens. Und auch Whispered Curses......und Crimson Seas Of Courage halten das hohe Niveau. Ein ganz starkes Debutalbum! Weiter so. [Review lesen]
9.0 / 10
Erstveröffentlicht auf prognrock.de:
Bereits Ende 2019 erschienen ist das nunmehr die zwölfte Scheibe von Colour Haze, nennt sich "We Are", und wer unsere "Topalben" liest, der weiß, dass wir ein gewisses Faible für diese Band haben.
Die Vorfreude war deshalb groß und je größer die Vorfreude desto größer ist oft die Enttäuschung. So auch zunächst beim ersten Song. Was sich da an Gesang durch die Kopfhörer an mein Trommelfell heranmachte, versetzte mich einen Augenblick in Schockstarre. Der Gesang des Titelsongs kommt fast funky daher und steht eher im Widerspruch zu bisherigen Sangeskünsten. Während normalerweise der Gesang eher zurückgenommen daherkommt, steht er hier im Vordergrund, was ja nicht unbedingt schlecht sein muss. Aber die übrigen Songs schlagen dann die übliche Klangrichtung ein, wenn man bei Colour Haze überhaupt von üblich sprechen kann. Und am Ende angekommen, legt sich doch Zufriedenheit aufs Gemüt. Jedenfalls zündet nach mehrmaligem Hören auch der erste Song.
Viele sehen die Wurzeln von Colour Haze bei Black Sabbath oder Kyuss. Für Krautrocker würde ich aber am ehesten zu den ersten Can-Scheiben Vergleiche ziehen, deren Mother Sky durchaus eine Hymne von Colour Haze sein könnte.
Bleibt zu hoffen, dass die 1994 gegründeten und in München ansässigen Colour Haze noch lange diesen Stonersound praktizieren. Von Pepper gibt es 8,5 und von mir 9 Punkte und somit eine Aufnahme in unsere Topalbenliste. [Review lesen]
7.5 / 10
Erstveröffentlicht auf prognrock.de:
Pagan Altar haben starke Alben fabriziert wie Mythical & Magical oder The Room Of Shadows. Nach dem Tod des charismatischen Sängers Terry Jones im Jahre 2015 war kein weiterer Output zu erwarten. Weit gefehlt. 2017 kam das tolle Room Of Shadows und nun liegt Never Quite Dead vor. An die vorgenannten Meilensteine kann die neue Scheibe nicht ganz herankommen. Nichtsdestotrotz weht der Wind von Terry Jones durch die Songs. Es bleibt doomig. Der neue Sänger, Brandon Radigan, lässt an Terry Jones erinnern. Eine gute Wahl, die zudem zu den leicht rockigeren Kompositionen passt.
Für Balladenliebhaber gibt es Madame M'Rachel.
Über den Saitenhexer Alan Jones (Sohn von Terry) muss man keine Worte verlieren. Man höre nur Westbury Express. Da komme ich mit meiner Luftgitarre nicht hinterher. Da passt jeder Zupfer.
Die 8 Songs haben alle ihren Reiz. Als Longtrack-Liebhaber favorisiere ich aber Kismet. Ruhig und zart, trifft episch und hart. Ganz großes Kino. [Review lesen]
9.0 / 10
Erstveröffentlicht auf prognrock.de:
Wie konnte mir diese Scheibe 1983 entgehen? Okay, mein erstes Motorrad und meine damalige Prinzessin nahmen mir einige Zeit weg, meinem All-Time-Hobby zu frönen. Aber damals war es auch nicht so einfach, neue Bands kennenzulernen. Es gab kein Internet, kein youtube und auch kein Spotify. Im Radio lauschte man dem Club 19 oder man verbrachte eine Stunde im Supermarkt und las den Musik-Express, das Sounds oder stereoplay und audio. Das war damals mühselig.
Den ersten Kontakt zu Ashbury hatte ich dann erst im Jahre 2018 mit der Eye Of The Stygian Witches. Kollege Staudte vom Metal Hammer hatte die Scheibe in der Novemberausgabe wärmstens empfohlen und jetzt erst stieß ich auf das Frühwerk der Amerikaner aus dem Jahr 1983.
Die einschmeichelnde Stimme erinnert etwas an den Rare Bird Sänger Steve Gould. Die Musik ist jedoch härter als bei Rare Bird und dem Hardrock zuzuordnen, auch wenn vieles balladesk daherkommt, und eine Prise Prog ist auch dabei. Das ist eine der Scheiben, die jedem gefällt, wenn er sie erst einmal gefunden hat. Zauberhafte Melodien erinnern an die Rumours von Fleetwood Mac, ohne aber jemals in deren Pop abzudriften. Wishbone Ash zu Argus Zeiten trifft es vielleicht noch am besten. Die Endless Skies ist das ideale Geschenk für jedermann, weil die Scheibe praktisch keiner kennt oder gar besitzt, aber jedem gefallen wird.
Ich muss kein großer Prophet sein, wenn ich schon heute schreibe, dass der Song Vengeance von Ashbury in Kürze unsere Februar-Charts gewinnen wird. Vengeance ist der härteste Song der Scheibe. Aber Klasse-Songs müssen nicht hart sein, wie beispielsweise Madman beweist. Twilight und No Mourning kommen ruhig und instrumental daher. Am Ende der Scheibe wartet ein 7:34 Karäter mit Peter Green - Feeling, der die Scheibe episch ausklingen lässt.
Zum Artwork: Auf meiner On A Storytellers Night - Skala vergebe ich die seltene Höchstpunktzahl von 10 Punkten. Auf dem Cover wandert genau dieser Storyteller durch eine Dune - ähnliche Landschaft und hat die beste Musik im Gepäck, um die Idis auf dieser Welt zu bekehren. Die Magnum-Scheibe von 1985 ist übrigens songtechnisch gar nicht so weit von der Endless Skies entfernt.
Fazit: Wer nicht ausnahmslos headbangt, sondern auch Melodien der Extraklasse mag, der sollte hier bedingungslos zugreifen. Wegen des tollen Artworks empfehle ich Vinyl. Punkte? Mit der Höchstpunktzahl tue ich mich bekanntlich schwer. Die Argus von Wishbone Ash hat in unserer Topalbenliste 9 Punkte, die Magnum liegt bei 8,5. Dann soll mir das 9 von 10 Punkten wert sein. :-) [Review lesen]
7.5 / 10
Erstveröffentlicht auf prognrock.de:
Böse Zungen werden sagen, och nö, nicht noch einen Pink Floyd Klon. Aber wenn schon so ein Kommentar kommt, dann bitte so: Der beste Pink Floyd Klon ever.
Die Eckdaten: 8 Songs, knapp über 60 Minuten Spielzeit, was mir einen Extrapunkt wert wäre, wenn....... Auf ihrem nunmehr zwölften Longplayer machen die Jungs mit Maid das, was sie schon immer gemacht haben. Insofern sollte man in alle Scheiben mal reinhören, wobei mir I, Vigilante am besten gefällt, was bei uns auch ein Topalbum ist.
Der Opener war auf unserem Topalbum der zweite Song. Daran merkt man, dass das im Prinzip kein neues Album ist. Es ist nur eine Neuinterpretation eines starken Songs. Wolfsgeheul, Funkverkehr und Böszwergs fiese Lache lässt das Progherz höher schlagen.
Whissendine und 444 sind vom zweiten Album The Resurrectionists. Der Song (-) ist wiederum von der Ellengaest.
Blizzard Of Hornet Cats, was für ein geiler Titel, ist vom ersten Album A Love Of Shared Disasters. Vom selben Album ist noch Goodbye Europe, das in neu Part 2 heißt. You Take The Devil Out Of Me, ebenfalls von diesem Album, heißt jetzt You Put The Devil In Me. Der Pink Floyd typische Gesang des Originals wird hier durch Frauengesang ersetzt, und ich glaube kaum, was ich da schreibe. Mir gefällt die "Frauenversion" besser, und das von mir, der Frauengesang normalerweise nicht mag. Wobei das alles, wie immer, Geschmackssache ist.
Kaufempfehlung? Schwierig. Da ist kein einziger neuer Song drauf. Aber es sind sehr gut gemachte Coverversionen. Und irgendwie gefallen mir die neuen Versionen allesamt besser als die Originale, was bei üblichen Coverversionen anders herum ist. Der goldene Mittelweg: CD des Monats Dezember 2024 ja, Topalbum nein. [Review lesen]
8.0 / 10
Erstveröffentlicht auf prognrock.de:
Mit ihrem Erstling 2020 hatten die Norweger mit Horses einen Hit, der es sogar in unsere Topsongliste geschafft hat. Dieses Mal heißt der Hit Rice. Aber dieses extrem hörenswerte Album auf diesen Hit zu reduzieren, wäre nicht angemessen, weil die Scheibe an allen Ecken nach Herzenslust stonert. Nach Rice rockt Cabin Fever, Red Thundra und auch der Monomann. Für Stoner-Jünger ein absolutes Fest. Sogar der Outener Dune weiß zu gefallen. Es mag Kritiker geben, die dem Sänger Benjamin Berdous Eintönigkeit vorwerfen; mit Rice sind solche Vorwürfe schlichtweg vom Tisch. Am 1.11.2024 gastieren die Jungs mit Mädel in Paris in der O'Sullivans Backstage by the mill und das Ganze für lächerliche 25 Euro. [Review lesen]
8.0 / 10
Erstveröffentlicht auf prognrock.de:
Er hat es doch noch einmal getan und er darf das auch gerne immer wieder tun. Die Rede ist von der lebenden Legende Phil Mogg, Gründungsmitglied von UFO und seit 1969 deren Voxman. Moggi schickt hier 12 Songs mit fast 54 Minuten Spielzeit ins Rennen und einer rockt besser als der andere. Der inzwischen 76-jährige hat immer noch seine charismatische Stimme, die seit eh und je einen hohen Wiedererkennungswert hat. Es stellt sich allenfalls die Frage, warum der Longplayer nicht unter der Flagge von UFO erschienen ist, weil genau das steckt hier drin. Ich wage sogar zu behaupten, dass das die beste Scheibe von UFO in diesem Jahrtausend wäre. Man könnte sogar bis zur The Wild, The Willing And The Innocent zurückgehen, die es sogar in unsere Topalbenliste geschafft hat.
Damit ist eigentlich alles geschrieben. Das ist ein Pflichtkauf für alle UFO-Fans. Der Opener kracht und danach folgt Sunny Side Of Heaven, in dem sich Moggi am Mic von einer geilen weiblichen Stimme begleiten lässt, der er wohl den dritten Song gewidmet hat: Face Of An Angel. Mit I Thought I Knew You glaubt man zunächst an eine der typischen Herzschmerzballaden, die Moggi im Laufe seines Lebens aufgenommen hat. In unseren letzten Charts war mit Try Me so eine Ballade dabei. Aber weit gefehlt. Denn nach ruhigem Beginn startet auch dieser Song voll durch. Ein Ohrwurm. Mit Other People's Lives gibt es einen Rocker mit Siebziger Anstrich. Ab dem düsteren Tinker Taylor fragt man sich, wann die Ballade kommt. Mit Weather kommt Long Gone-Feeling auf. Die zweite Hälfte der Scheibe hat deutlich mehr Siebziger Sexappeal als die erste Hälfte. Insgesamt ein tolles Spätwerk, das weit über andere Spätwerke, wie von Deep Purple oder Magnum, hinaus scheint.
Mit Storyville kommt am Ende dann doch noch so eine Art Ballade. Erfrischend anders. Applaus aus der Palz. Alles richtig gemacht. 8 Punkte und damit neuestes Mitglied in unserer Topalbenliste. [Review lesen]
Bedankt euch bei deutschen Abmahn-Anwälten
Leider passiert es immer wieder, dass Abmahnungen für angebliche Copyright-Verletzungen ins Haus flattern. Ganz häufig ist es der Fall, dass auf dem Frontcover ein Foto oder eine Grafik eines Fotografen oder Künstlers genutzt wird, was dann nur mit dem Namen der Band und dem Titel des Albums versehen wurde. Das ursprüngliche Foto/Kunstwerk ist somit immer noch sehr prominent zu sehen. Die Abmahner nutzen zumeist automatisierte Prozesse, die das Netz nach unlizensierten Nutzungen der Werke ihrer Mandanten durchsuchen und dabei Abweichungen bis zu einem gewissen Prozentgrad ignorieren. Somit gibt es also häufig angebliche Treffer. Obwohl das Foto/Kunstwerk von den Plattenfirmen oder Bands ganz legal für die Veröffentlichung lizensiert wurde, ist dies den Abmahnern egal, ganz oft wissen die ja nicht einmal, was für eine einzelne Veröffentlichung abgemacht wurde. Die sehen nur die angebliche Copyright-Verletzung und fordern die dicke Kohle.
Da Musik-Sammler.de nachwievor von privater Hand administriert, betrieben und bezahlt wird, ist jede Abmahnung ein existenzbedrohendes Risiko. Nach der letzten Abmahnung, die einen 5-stelligen(!) Betrag forderte, sehe ich mich nun gezwungen drastische Maßnahmen zu ergreifen oder die Seite komplett aufzugeben. Daher werden jetzt alle hochgeladenen Bilder der Veröffentlichungen für NICHT-EINGELOGGTE Nutzer verpixelt. Wer einen Musik-Sammler.de Nutzeraccount hat, braucht sich also einfach nur einmal anmelden und sieht wieder alles wie gewohnt.