macyanni


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Bewertungen: 409 Reviews: 93
Genres: Blues, Comedy, Country, Dark Wave/Gothic, Elektronische Musik, Hardcore, House, Hörspiel/Hörbuch, Jazz, Klassik, Metal, Musical, Pop, Punk, Rap/Hip Hop, Reggae, Rock, Schlager, Singer/Songwriter/Liedermacher, Ska, Sonstiges, Soul/R&B, Soundtrack, Volksmusik/Folklore, World Music
Bewertungsverteilung von macyanni
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Die letzten Bewertungen
9.0 für Oddland: Vermilion (2022) (01.08.2022 06:43)
9.0 für Hällas: Isle Of Wisdom (2022) (30.04.2022 13:26)
8.0 für Grim Reaper: See You In Hell (1983) (31.03.2022 16:24)
8.0 für Ghost: Impera (2022) (31.03.2022 15:17)
8.5 für Molybaron: Mutiny, The (2021) (14.03.2022 19:35)
8.0 für WolveSpirit: Change The World (2022) (16.02.2022 22:37)
5.0 für Praying Mantis: Nowhere To Hide (2000) (30.12.2021 16:43)
Insgesamt 409 Bewertungen vorhanden. Alle anzeigen
Die letzten Reviews

01.08.2022 06:43 - Oddland: Vermilion (2022)

9.0 / 10
Erstveröffentlicht auf prognrock.de: Diesmal sind es keine Schweden, nein, es sind Finnen, die gewinnen. Da sage einer, ich könne nicht dichten. Bereits im März 2022 veröffentlicht, ist das erst jetzt bei mir eingetrudelt. Prog-Metal für all die, die Greg Lake/John Wetton mögen. Zumindest in den klaren Lagen klingt der Sänger so. Die dritte Scheibe in zehn Jahren klingt nicht nach der totalen Produktivität, aber schließlich zählt Qualität und nicht der ständige Auswurf von endlosen Wiederholungen. Bereits das Debut The Treachery of Senses war klasse, der Nachfolger Origin nicht ganz so gut, aber Vermilion ist aus meiner Sicht der große Wurf. Oddland packen einen Klangteppich aus, der seinesgleichen sucht. Der instrumentale Opener begeistert mit wunderschönen Pianoeinlagen, ehe in Below der Metal ausgepackt wird. Dabei scheuen Oddland auch nicht vor asiatischen Klängen zurück. Der Sänger soll nach Greg Lake klingen? Abwarten. Wie es beim Prog sein soll, vermisst man den typischen Songaufbau. Es gibt kein Blablabla Refrain, blablabla Refrain, Gitarrensolo, blablabla Refrain. Praktisch weiß man hier nie, wohin der Zug in ein paar Sekunden fährt. In Emancipator ist es dann soweit, der Gesang ist absolut edel. King Crimson-Fans werden mich steinigen, aber so, und nur so, sollte King Crimson heute klingen. Unity schließt die Scheibe ab. Die Gitarrenarbeit am Anfang ist wieder allererste Sahne. Es sind die Frickeleien zwischen den Zeilen, die erst nach dem zweiten oder dritten Durchgang wirklich auffallen. Famos. Vermilion ist keine Scheibe zum nebenbei hören. Vermilion verlangt absolute Konzentration. Wer bereit ist, das zu geben, der wird mit einer der besten Prog-Scheiben des Jahres 2022 belohnt. [Review lesen]

12.07.2022 11:22 - Samsara Blues Experiment: End Of Forever (2021)

8.5 / 10
Erstveröffentlicht auf prognrock.de Wenn Vorfreude aufkommt, dann wird meist auch die Meßlatte hochgelegt. Da hatte es der Erstling von SBE viel leichter. Die neue Scheibe kommt ein Ticken eingängiger und damit kommerzieller daher, so dass ein größeres Publikum angesprochen werden könnte. Die Songs klingen auch durchaus fröhlicher als frühere SBE-Scheiben. Der Opener hat Anleihen von Pink Floyd zu Wall-Zeiten und nach einiger Zeit höre ich zudem die alten Krautrocker von Eloy heraus. Sogar der Gesang ähnelt dem von Urgestein Frank Bornemann. Bei Southern Sunset fängt man an Jingo-lo-ba zu singen, obwohl das hier deutlich härter im Siebziger-Prog wurzelt.  Irgendwie schaut auch Hendrix um die Ecke. Lovage Leaves ist ein nettes Instrumental, das ein bißchen Erholung bringt, bevor der Titelsong wieder voll Fahrt aufnimmt und ein bißchen Hawkwind-Feeling aufkommen lässt. Auch Sabbathsche Heavyness ist wahrzunehmen. SBE funkelt wie ein Brilliant im Mondlicht und damit strahlender als bei jedem Tageslicht. SBE lässt dich genau den Weg finden, den man heutzutage oft vergeblich sucht. Und eins ist sicher: Keine andere Band zelebriert die Siebziger besser. So, das musste einfach mal gesagt werden. Und die Schwelle zum Topalbum ist mit 8,5 von 10 Punkten auch geschafft. [Review lesen]

01.06.2022 07:33 - Michael Romeo: War Of The Worlds // Pt. 2 (2022)

10.0 / 10
Erstveröffentlicht auf prognrock.de: Wie im Vormonat bereits angekündigt, kommt es hier zur fettesten Hochzeit des Jahres. Prinzessin Doppelwopper küsst Big Mac Putin wäre ein Dreck dagegen. Statt Hochzeit nennt man das heute Crossover und tatsächlich trifft hier klassische Musik auf puren Metal. Die besten Momente sind für mich, wenn der Metal und die Klassik zeitgleich ablaufen. Schon die Vorgängerscheibe Part 1 wusste zu gefallen, ist aber im Vergleich zu Part 2 hoffnungslos unterlegen. Am Mikro hat sich Michael Romeo in Part 2 Dino Jelusick geschnappt. Der soll künftig die neuen Whitesnake - Scheiben beträllern und klingt auch genau so. Und der Dino kann nicht nur wie der Coverdale singen, er hat auch sanfte Growls im Programm. Und wer jetzt den Namen Michael Romeo nicht einsortieren kann, das ist der Saitenhexer von Symphony X. Keith Emerson hätte jedenfalls seinen Spass an diesem Werk gehabt und vielleicht hätte seine Band diese Hochzeit, mit dem viel zu früh verstorbenen Jimi Hendrix, schon eher umgesetzt. Anspieltipps werden dem Album nicht gerecht, das in seiner Gesamtheit besticht. In jedem Durchlauf wechselt der Favorit. Am radiotauglichsten ist wohl Just Before The Dawn, in dem Dino noch mehr als sonst nach Coverdale klingt. Deshalb sollten die weniger Harten mit diesem Song starten und, wenn diese Powerballade Lust auf mehr macht, dann mal los mit dem Rest. Hybrids haut mächtig rein. Gerade mein Favorit, aber sicher nicht für lange. In Destroyer kommen sogar zusätzlich asiatische Klänge zum Einsatz. In den reinrassigen, klassischen Songs, besonders bei Mothership, in dem die Zylonen mit dem Terminator um die Wette fliegen, blasen dir die Lautsprecher orkanartig die Haare aus dem Gesicht. Level 10 versteht sich von selbst. Am verschachtelsten ist Maschinenmensch. Und hier gibt es wieder einen "Mr. Prognrock" auf Lebenszeit zu gewinnen. Aber nicht schummeln. Schließ die Augen und hör dreimal ab Minute 6:10 bis 7:30.........nicht mogeln............ Egal, ob das geklaut ist, oder nicht, das ist von den Prog-Göttern, U.K.'s erster Scheibe. Aber wer U.K. mag, der ist schon fast mein Freund. Erwähnen möchte ich noch den zweiten Bonustrack Alien Death Ray. Bonustracks sind oft Füller und für den Abfalleimer. Alien Death Ray hingegen ist für mich der beste Bonustrack aller Zeiten. Carl Orff lässt grüßen. Wer ist Carl Orff? Stell niemals diese Frage. Es gibt nämlich doch blöde Fragen, auch wenn die Gutmenschen das bestreiten. Innovation 10, Instrumentierung 10, Songideen 10, Schlagzeug 10, Leadgitarre 10, Bass 10, Keyboard 10, Gesang 9,5. Entschuldigung Dino! Alles richtig gemacht, Michael. 10 fette Punkte gebe ich selten, aber das musste jetzt einfach sein. [Review lesen]

30.04.2022 13:26 - Hällas: Isle Of Wisdom (2022)

9.0 / 10
Erstveröffentlicht auf prognrock.de: Genesis mit Peter Gabriel könnten heute so klingen. Damit ist alles gesagt. Die kürzeste Rezi aller Zeiten, für alle, die weniger lesen und mehr hören möchten. Und wie im letzten Monat sind es wieder Schweden, die uns hier mit 8 Songs in dem früher üblichen Umfang von fast 45 Minuten verwöhnen. Einen einzelnen Song hervorzuheben wäre ungerecht, weil gerade das konstant hohe Niveau für diesen Output spricht. Ich machs trotzdem: Elusion's Gate. Peter Gabriel mit Genesis waren am 1.4.1975 mein erstes Konzert und wenig später trennte sich der charismatische Sänger von seiner Band. Die ersten Marillion-Scheiben brachten dann Anfang der Achtziger etwas Sonnenschein in den sterbenden Siebziger-Prog. Und nun Hällas mit einem Tommy Alexandersson, der alles hat, was Peter Gabriel auszeichnete. Hört euch das Flehen, Beschwören, Schreien und Gejammere nur an. Große Theatralik und ganz großes Kino. Das sind mir 9 Punkte wert. [Review lesen]

31.03.2022 16:24 - Grim Reaper: See You In Hell (1983)

8.0 / 10
Musik ist Geschmackssache! Aber wenn ich Semino Rossi-Fan wäre, dann wäre das wahrscheinlich eine 1. Aber welcher Metal-Fan hört diese Scheibe und gibt eine 1? Hier passt viel. Die Härte, der Speed und der Gesang sind allererste Sahne. Der Sound ist vielleicht zeitgemäß etwas rumpelig. Die etwas bekannteren Angel Witch würde ich als ähnlich einstufen. Auf einer Skala, auf der Painkiller und Number of the Beast auf der 10 stehen, hat dieses Album sicher eine 8 verdient. Das reicht bei uns auf prognrock immerhin, wenn auch knapp, zum Topalbum. [Review lesen]

31.03.2022 15:17 - Ghost: Impera (2022)

8.0 / 10
Erstveröffentlicht auf prognrock.de mit kleinen Änderungen: Ihr kennt das Gefühl, wenn man nach den ersten Tönen die Lauscher stellt, sich das Herz öffnet und man den Song am Ende für immer ins Herz geschlossen hat? Call me little Sunshine hat das geschafft. Basta. Aber das Album auf diesen Song zu reduzieren wäre unfair. Impera schafft auf wunderbare Weise den für unmöglich geglaubten Crossover von  AOR und Prog. Dafür sprechen auch die Alben-Verkaufscharts, die Impera mühelos erklommen hat. Prog-Fans werden deshalb verächtlich die Nase rümpfen. Aber war Paranoid schlecht, weil es ein Nummer 1 Hit war? Oder, der Inbegriff des Prog, war Whole Lotta Love schlecht, weil es ein Nummer 1 Hit war? Zugegeben, manchmal klingt das sehr nach Bon Jovi (Spillways), was ja aber nicht schlecht sein muss. Oder Van Halen. Auf Griftwood wurde das geniale "Aint talkin bout love"-Intro wunderbar aufgegriffen und löst bei mir sofort den Griff zu meiner Luftgitarre aus. Außerdem wird in diesem Song gleich mehrfach die Antwort nach der besten Band beantwortet: Yes. :-) (Pepper, cool bleiben, ist ein Scherz.) Die Instrumentals wie Imperium, Dominion und Bite of Passage hätte man sich allerdings sparen können. Ein "Embryo" von Black Sabbath ist da nicht dabei. Die Powerballaden -mehr Power als Balladen- Respite on the Spitalfields und Darkness at the Heart of my Love sind einfach nur schön. Aber bitte keine Kuschel-Schmachtfetzen erwarten. Die Geister bleiben auch hier ihrer Linie treu und vergessen den Prog nicht. Kaisarion zeigt, was für ein Klasse-Gitarrist hier die Axt schwingt. Etwas erinnert der Song in seiner Leichtigkeit an In the heat of the moment. Aber wichtig sind hier weniger die gängigen Melodielinien, sondern die Frickeleien zwischen den Zeilen, die einem Herrn Malmsteen  auch gefallen würden Und volles Risiko gehen Ghost mit Twenties. Der Song muss einem nicht gefallen (explizit lyrics, zwinker), aber mehr Wiedererkennungswert gibt es nicht. Im Zeitalter von CDs, in denen im Prinzip zehnmal ein Song wiederholt wird, ist das ein Highlight der besonderen Art. Und so richtig weiß ich selbst nach dem x-ten Hören noch nicht, ob ich den Klasse finde. Den würde ich am ehesten Pain of Salvation zuordnen. Daniel Gildenlöw lässt grüßen. Und nicht nur Daniel, auch Yngwie und Ghost, alles alte Schweden. Alter Schwede! Watcher in the Sky (da hoffte ich auf ein Cover des Gabriel-Genesis-Hits, aber der heißt ja auch Watcher of the Skies) und Hunter's Moon sind starke Rockers mit starken Riffs. Das Eingangsriff von Watcher in the Sky kenne ich auch irgendwo her. Aber, ist doch egal, es ist klasse. Impera ist ein abwechslungsreiches Album nicht nur für AOR-Jünger. Van Halen und Bon Jovi waren die Helden von gestern, heute sind Ghost die Heroes. Und wenn Ghost es schaffen, den Prog salonfähig zu machen, dann können wir uns auf viele schöne Alben in der Zukunft freuen. Pepper gibt 7,5 Punkte,  ich ziehe die 8 und veredle damit das Album zu unserem jüngsten Topalbum. [Review lesen]

14.03.2022 19:35 - Molybaron: Mutiny, The (2021)

8.5 / 10
Erstveröffentlicht auf prognrock.de: Potzblitz, die Franzosen können Rock und verdammt nochmal wie. Ich kann mich wahrlich nicht erinnern jemals ähnliches aus Fronkreich, Fronkreich vernommen zu haben. Prog meets Alternate meets Doom. Bei der Band könnte es sich um eingängige System of a Down handeln, wobei ich in der Stimme zusätzlich eine Brise Hansi Kürsch, Corey Taylor und die Dubliners (?) ausmache. Letztgenannte kommen nicht von ungefähr, denn der Sänger ist ein waschechter Ire, und wer jemals in einem Pub in Dublin einer irish band mit Fidel usw. gelauscht hat, der kennt in etwa die Stimmlage. Der Opener startet mit lieblichen Synthis bis die Gitarren zupacken. Schon bei diesem Song zeigt sich, was sich in allen Songs fortsetzt. Bass und Drums verkommen hier nicht zur simplen Rhythmuseinheit, sondern machen im Vordergrund ordentlich Dampf. Wunderbar wird in allen Songs Eingängigkeit mit Frickelei verbunden. Voller Energie wird hier eine Metalgranate nach der Nächsten abgefeuert. Mein Favorit ist das ruhig beginnende Lighthouse, das mich in dieser Phase an Lake of Tears erinnert, bevor auch hier die Gitarren zupacken. Ein weiterer Hit ist Twenty Four Hours, das von Whitfield Crane (Ugly Kid Joe-Cats in the Craddle) veredelt wird. Lucifer nimmt dich genauso mit, nur härter. White Noise!  Amongst the Boys ist, wie alle anderen Songs auch, keinen Deut schlechter. Zwischen all den Riffs und Gitarrensolis ist aber auch hin und wieder Platz für traumhafte, ruhigere Momente, Verschnaufpausen, die die Songs nicht nur auflockern, sondern mit Wiedererkennungswert ausstatten. Ich bin tatsächlich geneigt das Gedicht aus dem Dezember zu wiederholen.......hingewehte Blütenblätter auf dem Teppich der Jahre, und, vielleicht fürchten wir sie, Momente der Sprachlosigkeit, echten Verstehens..... Die zehn Songs mit knapp 45 Minuten bestehen vor allem durch das Zusammenspiel aller Akteure, die jedem Kollegen genügend Platz lassen, sich zu entfalten. Langeweile kommt nie auf und Skipfingerattacken sind wie durch ein Wunder geheilt. Zwar etwas verfrüht als Januar-CD, aber dafür ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk. 8,5 Punkte. [Review lesen]

01.03.2022 13:12 - Goodbye June: See Where The Night Goes (2022)

8.0 / 10
Erstveröffentlicht auf prognrock.de: Bon Scott ist nicht tot! Und ich kann das beweisen. Hör nur den Opener Step Aside und alles wird gut. Nimm also alte AC/DC plus eine Prise ZZ Top. Dazu ein Schuss Aerosmith und ein Gschmäckle CCR und du bist ziemlich nah dran. Dabei leben die Junes vor allem von ihrer Vielseitigkeit und von ihren Songideen. Auch wenn sich die Songs oft abgeschrieben anhören, so fallen den Junes immer wieder Ideen ein, die aus einem eigentlich vorhersehbaren Song einen starken Song machen. Mein Favorit ist Stand & Deliver, das wohl der Slogan für den Kauf des Albums sein könnte. Der wird live rocken. Die nach Aerosmith klingende Ballade What I Need dürfte jedem Balladenjäger gefallen. Und Everlasting Love klingt so sehr nach Hey Tonight von CCR, dass man glatt mitsingt. 8 Punkte und damit Aufnahme in unseren Olymp der Topalben. :-) Rüdiger [Review lesen]

16.02.2022 22:37 - WolveSpirit: Change The World (2022)

8.0 / 10
Erstveröffentlicht auf prognrock.de am 01.02.2022: Wolvespirit mit Change the World trägt diesen Monat den Sieg  davon. In der neuen Metal Hammer glatt auf Platz 28 von 30 Scheiben, was insgesamt das Problem des Metal Hammer auf den Punkt bringt. Davor sind dort Scheiben fast allesamt höher bewertet, die wohl "zeitgemäß" sein sollen. Manchmal muss man auch gegen den Strom schwimmen. Ich lasse mich gerne als Langweiler bezeichnen, wenn ich immer wieder die Siebziger hochhalte, die musikalisch die besten Jahre waren. Und mehr Siebziger geht nicht, Rockröhre inclusive. Die gute Debbie erinnert ein bißchen an Inga Rumpf zu Frumpy-Zeiten und noch mehr an holy Janis Joplin. Debbie rotzt die Vox so richtig schön raus. Und vom Härtegrad geht das in Richtung Deep Purple und Led Zeppelin, wohl die großen Vorbilder, aber unerreicht, versteht sich. Das Rad wird hier nicht neu erfunden, aber mein altes Rad fuhr besser und war weniger kaputt als jedes Neue. Früher war doch alles besser, zumindest wenn das früher in den Siebzigern war. Die verrauchten Clubs von früher sind leider schon vor Corona fast alle gegangen und Corona gibt ihnen jetzt den Rest. Diese Clubs wären die richtige Plattform für Wolvespirit. Luftgitarre raus und Mähne schütteln. Wer hier nicht zuckt, könnte tot oder Politiker sein. Als Anspieltipp empfehle ich Hells Bells are ringing oder Thunder and Lightning, die aber nur gering zu allen anderen herausstechen, von Crazy mal abgesehen, das diesen Namen zu recht trägt. Knappe 8 von 10 Punkten auf der Musiksammler-Skala. [Review lesen]

30.12.2021 16:43 - Praying Mantis: Nowhere To Hide (2000)

5.0 / 10
Die guten Bewertungen haben mich zum Anhören verführt. Aber wo Praying Mantis draufsteht, ist nun mal Praying Mantis drin. Ein Song belangloser als der andere. Da ist auch nichts, was sich einprägen könnte. Das erinnert irgendwie an Bon Jovi, bei dem aber meist ein Song gut abrockt. Das ist alles nicht schlecht, aber halt auch nicht gut. Furchtbar glatt gebügelt, ohne Höhen und Tiefen. [Review lesen]

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