macyanni


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Bewertungen: 387 Reviews: 74
Genres: Blues, Comedy, Country, Dark Wave/Gothic, Elektronische Musik, Hardcore, House, Hörspiel/Hörbuch, Jazz, Klassik, Metal, Musical, Pop, Punk, Rap/Hip Hop, Reggae, Rock, Schlager, Singer/Songwriter/Liedermacher, Ska, Sonstiges, Soul/R&B, Soundtrack, Volksmusik/Folklore, World Music
Bewertungsverteilung von macyanni
0.5 1 1.5 2 2.5 3 3.5 4 4.5 5 5.5 6 6.5 7 7.5 8 8.5 9 9.5 10
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Die letzten Bewertungen
7.5 für Wheel: Resident Human (2021) (01.06.2021 08:53)
7.5 für Silverlane: My Inner Demon (2009) (23.05.2021 17:39)
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8.0 für 12 Stones: 12 Stones (2002) (02.04.2021 10:48)
8.5 für Lowrider: Refractions (2020) (02.04.2021 10:40)
10.0 für Pain Of Salvation: Panther (2020) (01.03.2021 06:49)
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9.0 für Pothead: Jackpot (2013) (04.02.2021 17:41)
Insgesamt 387 Bewertungen vorhanden. Alle anzeigen
Die letzten Reviews

01.06.2021 08:53 - Wheel: Resident Human (2021)

7.5 / 10
Erstveröffentlicht in prognrock.de: Die Finnen gewinnen! Im März 2021 erschienen und die sieben Songs bringen etwas über 50 Minuten auf die Waage. Dich erwarten Songs irgendwo zwischen Tool, Fates Warning und Rush. Dissipating beginnt verträumt und langweilt trotz der 12 Minuten nie. Irgendwann packen die Gitarren zu und lassen dich nicht mehr los. Die Bassgitarre haut rein wie selten irgendwo. Und der Song verabschiedet sich wie er begonnen hat - verträumt. Movement ist mir musikalisch zu uninspiriert, bleibt nicht im Hirnkasten und plätschert trotz Heavyness an einem vorbei. Ascend ist ähnlich wie Movement. Die Longtracks greifen da besser. Mit Hyperion ist der nächste Zwölfminüter dran. In ihren ruhigen Phasen gefallen mir Wheel deutlich besser. Die Melancholie steht den Jungs gut zu Gesicht. Letztendlich fehlt mir aber die Theatralik in der Stimme. Fugue ist nett gemacht, verkommt aber mangels Höhepunkten zum Filler, der dich auf den dritten über 10-Minüter einstimmt. Im Titeltrack Resident Human brutzelt der Bass schön vor sich hin und packende Gitarren tun den Rest. Zum Abschluss kommt Old Earth und nimmt den Dampf aus dem Player. Das Piano hat ein bisschen Pain of Salvation-Touch. Insgesamt eine sehr gute Scheibe mit Schwächen in der B-Note. Das Songwriting könnte noch besser sein. 7,5 Punkte von 10 lassen jedenfalls Luft nach oben. [Review lesen]

02.05.2021 20:02 - The Pretty Reckless: Death By Rock And Roll (2021)

6.5 / 10
Erstveröffentlicht auf prognrock.de mit kleinen Änderungen Was sich bereits im April 2021 angedeutet hat, setzt sich im Mai fort: Die Klasse-Scheiben vergangener Monate waren nur ein Strohfeuer. Jetzt sind wir wieder im Alltagstrott angelangt. Am 12.02.2021 ist die neue Pretty Reckless erschienen, hat  12 Songs an Bord mit einer Länge von 50:32 Minuten. Das Artwork ist geil gemacht und fast schon den Kauf wert. Der Opener Death By Rock'n'Roll rockt gewaltig und ist genau so wie ein Opener auf einer Metalscheibe sein sollte. Mit den beiden nächsten Songs wird es sogar grungy bis proggig. Der Kinderchor in And So I went hat Wiedererkennungswert. Gut gemacht. 25 könnte glatt einem James Bond Film entsprungen sein. Irgendwie Spectre oder was. My Bones ist mein Favorit auf der Scheibe. Taylor Momsen, die Schöne auf dem Artwork, schreit herrlich. Aber besonders gelungen ist das Schlagzeug-Arrangement, das an "In Zaire" erinnert. Got So High ist radiokompatibel und fällt aus meiner Sicht etwas ab. Balladenritter kommen hier auf ihre Kosten. Broomsticks zündet bei mir auch nicht wirklich. Witches Burn ist ein mittelmäßiger Rocksong, der schneller vergessen ist als er dauert. Standing At The Wall ist die nächste Ballade, was für einen echten Procker dann doch zuviel ist. Aber das Stück hat einen gewissen Charme, was ihn zur besten Ballade der Scheibe macht. Turning Gold ist ein gemächlicher Rocker a la Bon Jovi. Rock And Roll Heaven ist schon wieder eine Ballade und handelt vom 27 er Club. Beim Namen Jim Morrison fangen bei mir automatisch die Augen zu glänzen an. Hatte ich gestern nicht mal wieder The End gehört?  Lieber Leser, nach Song 5 lieber dreimal The End hören und in vergangenen Zeiten schwelgen. Wer bis jetzt durchgehalten hat und meint, dass es schrecklicher nicht mehr werden kann, wird eines Besseren belehrt. Harley Darling klingt tatsächlich nach Country-Hitparade. Alles in allem ist mir das eindeutig zu balladesk. Die ersten 5 Songs sind überraschend stark und fast hätte ich vergessen, dass PR aus der Mainstream-Rockschublade stammen. Aber wer hätte gedacht, dass ich PR jemals zur CD des Monats küre? 6,5 Punkte sind doch gar nicht so schlecht. Zum Topalbum reicht es aber nicht. Smileys Rüdiger [Review lesen]

17.04.2021 19:18 - Amplifier: Insider (2006)

6.5 / 10
Nach dem Erstling war die Erwartungshaltung hoch. Und kein Song erfüllt hier die Erwartungshaltung. Ich wage sogar die Meinung, dass sich die Jungs die besten Ideen für das dritte Album aufgehoben haben. Jedenfalls sind die Qualitätsunterschiede im Songwriting erheblich. Während diese Scheibe Songs ohne jeden Wiedererkennungswert hat, sprühen der Erstling und der Drittling gerade so mit tollen Ideen. Also zuerst die Dritte, dann die Erste und für die, die es nicht glauben wollen, diese Scheibe hier. Immerhin sind 6,5 Punkte nicht schlecht. Smileys Mac [Review lesen]

02.04.2021 10:40 - Lowrider: Refractions (2020)

8.5 / 10
Erstveröffentlicht auf prognrock.de am 01.04.2021 und hier leicht verändert: Noch länger geschlafen als bei der letzten CD des Monats.......könnte man meinen. Aber dieses Mal war nichts Neues empfehlenswert. Die neuen Scheiben von Alice Cooper, Evergrey, Pretty Reckless, Helstar oder Accept sind zwar ganz nett, aber einmal Hören reicht. Ich komme deshalb auf die Lowrider zurück, die ich bereits im Februar 2021 in einer Randnotiz erwähnt hatte und im Februar 2020 erschienen ist. Mit 6 Songs und einer Spielzeit von 41:37 Minuten erreicht sie nur die früher übliche, durchschnittliche LP-Länge, was zu einem Abzug in der B-Note führt. Früher war halt doch nicht alles besser. Die Söhne von Kyuss und Enkel von Black Sabbath kommen aus Schweden und feiern psychedelischen Stonerrock. Tiefer gestimmte, dröhnende Gitarren stehen im Vordergrund. Mein Anspieltipp ist der überlange, letzte Song der Scheibe, der sich Pipe Rider nennt. Staubtrockenes Schlagzeug und eine E-Gitarre, die mich manchmal an die 73' Liveversion von Nantucket Sleighride (Mountain) erinnert. Episch. Hymnisch. Stoner war selten schöner. Surrender? Damit meinen die Jungs wohl, dass man aufhören soll, sich gegen diesen Sound zu wehren. Totale Kapitulation! Atmosphärisch klingt das wie Mother Sky von Can. Aber der Piper ist nur das Highlight. Red River eröffnet mit hartem Riff und der gute Hendrix könnte heute so klingen. In Ode to Ganymede beeindrucken die Drums und eine  Hammond Orgel, die versucht, die Oberhand über die Gitarren zu gewinnen und dabei kläglich scheitert. In Sernanders Krog geht es etwas ruhiger zu, aber auch hier gefallen die Gitarrenriffs. Ol' Mule Pepe grooved schön und man kann wunderbar die Mähne schütteln, wenn man denn eine hat. Sun Devil/M87 ist ein schöner Soundbrei mit Gitarreneinlagen. Fazit: Durchaus kifferkompatibel. Lauter ist besser! Aber nur wegen dem Pipe Rider 16 von 20 Punkten und damit knapper Einstieg in die Topalbenliste. Smileys Rüdiger [Review lesen]

01.03.2021 06:49 - Pain Of Salvation: Panther (2020)

10.0 / 10
Erstveröffentlicht am 1.3.2021 auf prognrock.de mit kleinen Änderungen: Schlafmütze hat geschlafen. Bereits am 28.08.2020 haben die Schweden um Daniel Gildenlöw diese CD mit 9 Songs und einer Laufzeit von 53:31 Minuten herausgebracht. Wenn Pain of Salvation draufsteht, weißt du nie wirklich, was drin ist. Habe keine Erwartungen, denn die werden voll erfüllt. Manchmal ist das schwere Kost, manchmal sind das Ohrschmeichler, aber immer extrem hörenswert. Für die nicht ganz so Harten in unserem Garten, empfehle ich eine andere Anordnung der Songs. Als Opener kommt Wait - umschmeichelnd und doch proggig. Das Piano ist hier genial eingesetzt. Wer mit den  Synthies, oder dem Song schlechthin, jetzt schon Probleme hat, kann sich getrost ausklinken. Dann ist diese Scheibe nichts für dich. Es folgt das überlange, herrliche, alles überstrahlende Icon. Etwas erinnert mich dieser Song an den letzten Song auf der letzten Fates Warning-Scheibe "The longest shadow.....". Ruhephasen und toughe Gitarren wechseln sich hier in einem Großen und Ganzen ab. Das Piano so melancholisch, dann der Bass, verzerrte Synthies und jetzt schlägts 13. Die Vox von Hawkwinds Haschisch, Haschisch würden nun wunderbar passen. Eher passen dann beim Gesang Querverweise zu Peter Gabriel in seinen besten Genesis-Zeiten, mal flehend, mal schreiend, mal sanft wie ein Stubentiger. In der Mitte dann ein formidables Pink Floyd-Gitarrensolo, was will das Progger-Herz mehr? Diesen Song am besten in die Repeat-Schleife, weil es besser nicht werden kann. So geht Prog heute! Aber irgendwann muss es weiter gehen. Zur Entspannung kommt Fur, ein kurzes, sanftes Instrumental, keinesfalls ein Lückenfüller, das dich aus deinem manischen Zustand herunterholt, bevor Song 4 mit Unfuture wieder voll zubeißt. Schön düster stampfend. Mit Song 5 Species geht es fast radiokompatibel weiter, was aber nicht bedeuten soll, dass man ihn im Radio hören wird. Zunächst balladesk, kriegt der Rockfan ab der Mitte volles Rohr. Daniel schreit sich dabei so schön die Seele aus dem Leib. Keen to a Vault ist ziemlich elektronisch geraten. Die poppigen Synthies und der klagende Gesang sind leicht verdaulich, ohne aber jemals belanglos zu sein. Härtere Passagen wechseln sich hier mit ruhigen Passagen ab. Der Panther weiß da nicht genau in welche Richtung er laufen soll, aber die Richtung spielt, wie bei vielem im Leben, keine Rolle. Lauf nur weiter mein Pantherchen. Song 7 Accelerator ist der eigentliche Opener mit kalten Keyboards und gefühlvoll bis schreienden Vox und leitet wunderbar über zu den beiden eher schrägen, abschließenden Songs. Restless Boy hätte durchaus auch den letzten Platz verdient. Die verzerrten Vox erinnern etwas an Neil Youngs Trans, das damals kaum einer mochte. Dem Hörer wird da einiges abverlangt, aber: This is not a test! Den Abschluss macht Panther. Dieser Song hätte auch von Faith No More sein können. Die ruhigen Passagen mit dieser gefühlvollen Stimme wechseln ab mit nervigen Gesangsparts. Einfach verblüffend, verblüffend anders. Dieser Song kann spalten und soll es wohl auch. Beim ersten Hören fand ich den fast schreckerlich, inzwischen hat mich der Panther gebissen. Wer wäre nicht gern ein Panther in dieser Dogs-World? Fazit: In der Einöde heutiger, massenhafter Outputs ist PoS ein ganz großer Wurf gelungen. Für manchen vielleicht Pain, aber für mich ganz klar Salvation. Die Höchstpunktzahl gebe ich sehr .......... Roarr, euer Mac [Review lesen]

10.02.2021 13:53 - The Unity: Pride (2020)

9.0 / 10
.......die vollständige Rezi unter prognrock.de........ Veröffentlicht im März 2020, 12 Songs, 52:55 Minuten Die Jungs haben den Powermetal etwas zurückgeschaltet und praktizieren nun Melodic Metal vom Feinsten. Wer Hardcore Superstar, Pretty Maids und H.E.A.T. zu seinen Favoriten zählt, macht hier bestimmt keinen Fehler. Und es ist die dritte Scheibe in drei Jahren, was zeigt, dass die Band es wissen will. Einen Supershouter und Klassegitarristen haben auch andere Bands. Das Wichtigste ist aber das Songwriting und da mischen die Deutschen ganz oben mit. Das Album startet mit einem interessanten Instrumental, das für mich in der Gesamtheit zum eigentlichen Opener Hands of Time gehört. Hier erreichen die Jungs den Härtegrad von Primal Fear, eine echte Metal-Granate, und zweifelsohne mein Lieblingssong auf der Scheibe mit starken Riffs und Klasse-Drumming. Danach geht es etwas gemächlicher weiter. Line And Sinker weiß vor allem durch einen großartigen Refrain zu gefallen und das Riff lässt dich sofort zur Luftgitarre greifen. Bon Jovi hätte in seinen härteren Zeiten für einen solchen Song seine Seele verkauft. Aber Bon Jovi hier zu zitieren, kann nur für die etwas langsameren Songs gelten. Weiter gehts mit dem nächsten Kracher "We dont need them here" mit humaner Botschaft, allerdings fehlinterpretierbar. Die Ratten denken das wohl auch über den Menschen. Und so geht es weiter, mal stampfend mit "Wave of Fear", mal hymnisch mit  "Guess how I hate this" (Klasse-Shouting) zum Sahnehäubchen "Rusty Cadillac", das mich anfangs an "Hot for Teacher" von Altmeister Van Halen (schnief) erinnert. Unity sind für mich ab sofort die Speerspitze des deutschen Melodic Metal. Von mir jedenfalls 9 glorreiche Punkte. [Review lesen]

10.01.2021 09:35 - Deep Purple: Whoosh! (2020)

5.0 / 10
Früher war alles besser. Seit 50 Jahren warte ich auf eine zweite In Rock. Aber mit der In Rock haben die neueren Scheiben von Deep Purple schon lange nichts mehr zu tun. Auch wenn die beiden Ians noch dabei sind, so vermute ich mal, dass die damals zu den Kompositionen nichts beigetragen haben. Schon nach der Burn hätte die Band aufhören können. Die Songs auf der neuen Scheibe sind allesamt nicht schlecht. Ein dahingeplätscher ohne Höhen und Tiefen. Gänsehaut Fehlanzeige. Als Anspieltipp vielleicht Nothing at all. Wenn der nicht gefällt, dann kannst du gleich alles skippen. [Review lesen]

21.12.2020 13:25 - All Them Witches: Nothing As The Ideal (2020)

9.5 / 10
Brandneu in 2020 mit 8 Songs und einer Spielzeit von 43:34. Zwei Songs sind länger als 9 Minuten, was ein Indiz für Prog ist. Insgesamt kann man dieses Werk wohl als Progressiven Stonerbluesrock bezeichnen. Bei prognrock CD des Monats Dezember 2020. Wer Anfang der goldenen Siebziger mit Can und Pink Floyd konnte, heutzutage zu Colour Haze und Samsara Blues Experiment greift, der kann hier bedenkenlos zuschnappen. Hier trifft Floydsche Experimentierfreude auf wunderschöne Melodien. Das große Plus sind die Kompositionen, bei denen man nie weiß, wie es in den nächsten Sekunden weitergeht. Das übliche Strophe, Refrain, Strophe, Refrain, Instrumentaleinlage, Strophe, Refrain tralala findet man hier nicht. Es gibt viele ruhige Momente, bei denen man einfach weinen könnte, ohne zu wissen warum. The Children of Coyote Woman klingt etwas nach Charles Williams, erklärtermaßen mein Lieblingssong dieser Band. Aber trotz der vielen ruhigen Momente bleibt durchaus Zeit zum Abrocken (Enemy of my Enemy, Lights out) und dann wieder entschleunigtes Entspannen. Finger weg von der Skiptaste. Ich ziehe ganz ungern die Höchstnote, zumal ein paar kleinere Schwächen vorhanden sind wie das Instrumental Everest und teilweise das epische Rats in Ruin. Aber das Jammern ist hier auf hohem Niveau und mir ist die Scheibe unfassbare 9,5 Punkte wert. Die CD muss in jedem Falle unter dem Weihnachtsbaum liegen. Euer Mac [Review lesen]

10.10.2020 10:31 - Samsara Blues Experiment: Long Distance Trip (2010)

10.0 / 10
Kein Geringerer als der liebe Gott hat 2010 ein Einsehen gehabt und uns Siebziger-Kindern diese Scheibe geschenkt. Wer wissen möchte wie Hendrix 2010 hätte klingen können oder bei Can auf ein zweites Mother Sky gehofft hatte, der wird hier glücklich werden. Anleihen sehe ich noch bei den frühen Black Sabbath oder auch bei Colour Haze. Schwachpunkte gibt es hier nicht. Ein Song wie "For the lost Souls" ist bezeichnend für das Klientel aus Straßenapothekern und Mariuhana-Experten. Aber viele dieser "lost souls" sind nicht mehr bei uns. Lasst uns mit dieser Scheibe einen Moment innehalten, an bessere Zeiten denken und den Next-Song-Knopf vergessen. [Review lesen]

11.04.2020 09:33 - Kyuss: Welcome To Sky Valley (1994)

9.5 / 10
Anspieltipp ganz klar: Demon Cleaner. Was für ein Soundgewitter. Luftgitarre raus und mitgegrölt. Wer da keinen Muskel bewegt, muss tot sein oder zumindest ganzkörpergelähmt. Aber Demon Cleaner ist nur der Anführer einer wilden Horde von Songs, die dir die Riffs nur so um die Ohren werfen. Im Metal Hammer 1994 in der Juniausgabe Soundchecksieger und von Mathias Mineur mit 7 Sternen geadelt, muss man sich die Frage gefallen lassen, warum ich hier nicht die 10 zücke. Vielleicht ändere ich das ja noch irgendwann. Aber Lick Doo stört ein wenig den perfekten Gesamteindruck. Vielleicht soll das lustig sein, aber der Gag hat sich mir nicht geöffnet. Jedenfalls ist diese Scheibe für jeden Stoner das Evangelium. [Review lesen]

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