frankjaeger

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Registriert seit: 03.04.2008

Zum Verkauf 0 Eingetragen 1347
Bewertungen: 1942 Reviews: 123
Genres: Blues, Dark Wave/Gothic, Hardcore, Metal, Pop, Punk, Rock
Bewertungsverteilung von frankjaeger
0.5 1 1.5 2 2.5 3 3.5 4 4.5 5 5.5 6 6.5 7 7.5 8 8.5 9 9.5 10
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4.5: 5.8659217877095% (21x)

5.0: 9.2178770949721% (33x)

5.5: 14.245810055866% (51x)

6.0: 30.72625698324% (110x)

6.5: 36.033519553073% (129x)

7.0: 57.262569832402% (205x)

7.5: 66.480446927374% (238x)

8.0: 100% (358x)

8.5: 70.949720670391% (254x)

9.0: 78.212290502793% (280x)

9.5: 38.54748603352% (138x)

10.0: 24.581005586592% (88x)

Die letzten Bewertungen
8.0 für Z Machine: Merging Worlds (2024) (06.04.2024 11:24)
9.0 für Subsignal: Poetry Of Rain, A (2023) (25.03.2024 15:52)
9.5 für Subsignal: Muerta, La (2018) (25.03.2024 15:52)
8.0 für Dead Moon: Nervous Sooner Changes (1995) (11.03.2024 19:42)
8.5 für Dead Moon: Defiance (1990) (11.03.2024 19:30)
9.0 für Gross Reality: Escaping Gravity (2017) (16.02.2024 17:03)
8.0 für Terraplane: When You're Hot (1985) (09.02.2024 18:40)
8.5 für Shiva: Into The Eye Of The Storm (2023) (31.12.2023 15:05)
8.0 für Axenstar: Chapter VIII (2023) (18.12.2023 19:54)
Insgesamt 1942 Bewertungen vorhanden. Alle anzeigen
Die letzten Reviews

06.04.2024 11:24 - Z Machine: Merging Worlds (2024)

8.0 / 10
Progressive Rock aus Wales ist doch schon mal ein Etikett, das mich neugierig macht, zumal ich von Z MACHINE noch nie etwas gehört habe. Kein Wunder, "Merging Worlds" ist das Debütalbum der Fünf aus Swansea, die sich auf rein instrumentale Musik beschränken. Diese allerdings überrascht mich gleich von Beginn an, denn nach einem Soundcollagen-Intro namens 'Amphibiosapien' überfällt mich ein durchaus wildes Jass-Rock-Inferno mit prominenten Blasinstrumenten. Tatsächlich, mit Rob Harrison hat die Band einen eigenen Bläser in den Reihen, der für Saxophon und Flöte verantwortlich ist. 'Bonus Eruptus' ist erst einmal gewöhnungsbedürftig, aber ab der Mitte des Stückes ertappe ich mich beim Mitwippen und mit jeder Sekunde bildet sich die Struktur deutlicher heraus, ein Rockarrangement, dessen Konturen uns Unscharfe verjazzt werden. Ja, was habe ich denn da aufgelegt? Das nächste Stück, der Siebenminüter 'Big Old Hen', ein Songtitel, den man auch nur im Prog rechtfertigen kann, setzt dem Ganzen mit einem ruhigen Solo-Mittelteil und Flöte noch einen drauf. Ohrenscheinlich macht sich Z MACHINE nichts aus Konventionen und dem berühmten roten Faden, hier wird der Kreativität der Protagonisten keine Grenze gesetzt. Das mag an manchen Stellen zuerst etwas überfordernd wirken, aber nach ein paar Drehungen erkennt man die individuellen Charakteristika der Stücke und vermag das vertrackte 'Myrtle The Turtle', das fluffige 'Spacewalk', das groovig-lässige 'Joining The Q' und das wilde Jamfest 'Synoceratus' einzuschätzen und zu genießen. Die Zwischenspiele von jeweils unter einer Minute sind sozusagen das Gari zwischen den Kompoasitionen, die die Gehirnwindungen wieder neutralisieren und aufnahmefähig machen für den nächsten Gang. So befinden sich nur sechs echte Stücke auf "Merging Worlds" mit einer Länge von 34 äußerst spannenden Minuten, die allerdings eine gewisse musikalische Offenheit erfordern, denn die sich verbindenden Welten sind ein anderer Ausdruck für Fusion und das muss man eben mögen. Insgesamt schaffen die Waliser durch das gesamte Konzept eine tolle Scheibe, die als Gesamtwerk funktioniert und eigentlich nur mit dem Begriff Hörerlebnis umschrieben werden kann. Schade find ich wieder die spartanische Ausmachung der CD mit einem vierseitigen Booklet, das nur die nötigsten Informationen enthält. Na gut, Texte gibt es ja keine. Eine runde, coole Sache, diese Z MACHINE. (www.powermetal.de) [Review lesen]

09.02.2024 18:40 - Terraplane: When You're Hot (1985)

8.0 / 10
Die beiden Titel der B-Seite sind unveröffentlicht und beide starke Songs, die auch auf dem Album eine gute Figur gemacht hätten. Dabei wurde 'Tough Kind Of Life' auf dem CD-Re-Release als Bonus hinzugefügt, 'If You Could See Yourself' allerdings nicht. [Review lesen]

31.12.2023 15:05 - Shiva: Into The Eye Of The Storm (2023)

8.5 / 10
Manchmal ist es gut, dass es Promoschreiben für den Rezensenten gibt. Es wäre mir sonst völlig verborgen geblieben, das ZHIVA eigentlich die schwedische Band SHIVA ist, die ein neues Album nach siebzehn Jahren Funkstille an den Start gebracht hat. Okay, SHIVA ist vielleicht nicht der geschickteste Name der Welt, aber das war er auch vor über zwei Jahrzehnten nicht. Ist ZHIVA aber so viel besser? Ich gebe darauf mal keine Antwort und hoffe, dass es einen triftigen Grund für die Umbenennung gab. Es ist schon blöd, mehr als zwei Jahrzehnte Bandgeschichte aus den Augen zu verlieren. In diesem Fall ganz besonders. Leider kenne ich nur das Album "Desert Dreams" aus dem Jahr 2003, das 2006 erschienene "The Curse Of The Gift" ging leider an mir vorbei. Leider, weil ich "Desert Dreams" ganz töfte finde, aber auch, weil das aktuelle Scheibchen ebenfalls gut ins Ohr geht. Die beiden Masterminds hinter SHIVA/ZHIVA, Anette Johansson am Mikrophon und Mats Edström an den sechs Saiten, sind weiterhin tonangebend und haben sich mit einigen Musikern verstärkt, deren Bio immerhin durch Namen wie CLOUDSCAPE, SAPPHIRE EYES und ALYSON AVENUE aufhorchen lässt. Was darf man also erwarten? Gut gemachten, melodischen Hardrock von Musikern, die wissen, was sie an ihren Instrumenten tun, genau. Doch "Into The Eye Of The Storm" ist tatsächlich noch mehr, denn es ist auch symphonisch und im Ansatz sogar progressiv, vor allem in den ersten Stücken vom Opener 'Breaking The Chains' bis zum Titelsong. Die erhofften Killermelodien darf der Hörer in 'Evelyn', 'Autumn Sky' und 'Broken' hören, bei letzteren kann die gute Sängerin Anette zeigen, was sie drauf hat. Dabei darf man aber keine Keyboard-Allergie haben, denn der dick aufgetragene Bombast ist allgegenwärtig. "Into The Eye Of The Storm" ist ein sehr gut gemachtes Album in einem Genre, in dem sich unzählige Bands tummeln. ZHIVA sticht auf jeden Fall heraus, auch wenn sie das Genre nicht neu erfinden. Aber das Wichtigste ist in Fülle vorhanden: Große Melodien, Herzschmerz und dazu eben die eine oder andere Kleinigkeit, die die Lieder interessant und anders machen. Was anfangs konventionell klang entwickelte sich nach ein paar Durchläufen zu einem wirklichen Gute-Laune-Album und wuchs immer mehr, bis ich sagen möchte, dass obiges Namedropping nett ist, deren Alben bis auf CLOUDSCAPE aber diesen 2023er Output nicht in den Schatten stellen können. Wer also Ohren für diese Art von kräftigem Hardrock hat, muss hier unbedingt reinhören. [Review lesen]

02.12.2023 15:59 - Terraplane: I Can't Live Without Your Love (1984)

7.5 / 10
Eine oft verkannte Perle der NWoBHM war die AOR-Band TERRAPLANE. Diese Maxi von dem formidablen Album "Black And White" enthält den Albumsong 'I Can't Live Without Your Love' als A-Seite. Auf der B-Seite befinden sich mit 'Beginning Of The End' und 'Let The Wheels Go Round' zwei gute Stücke, die nicht auf dem Album zu finden sind, aber nur wenig schlechter sind als das Material des Longplayers. [Review lesen]

02.12.2023 15:51 - Terraplane: Good Thing Going (1987)

6.5 / 10
Einer der schwächsten Songs des zweiten Studioalbums kommt zu Maxi-Ehren, dadurch wird der Schunkelsong aber nicht erträglicher. Interessant für Fans ist hier allerdings die B-Seite, enthält sie doch zwei Non-Album-Tracks, nämlich das gute 'A Night Of Madness' und das durchaus fetzige 'The Good Life'. Vielleicht nicht gerade Pflichtprogramm, aber auch keine Fehlinvestition. [Review lesen]

02.12.2023 15:43 - Terraplane: If That's What It Takes (1986)

7.0 / 10
Die A-Seite der Maxi ist auch auf dem Album "Moving Target" enthalten, hier jedoch in einer völlig überflüssigen Long-Version, die beiden deutlich besseren Songs auf der B-Seite sind jedoch auf keinem Album zu finden. Zwar versprühen beide, vor allem jedoch 'Living After Dark', die souligen Vibes des damals aktuellen Albums, aber zeigen, dass TERRAPLANE wie später auch THUNDER einfach gute Songwriter sind. [Review lesen]

30.10.2023 20:07 - Throw The Fight: Strangeworld (2023)

8.0 / 10
Aus Minneapolis kommt diese Band, die besucht uns ganz frisch und neu... nicht. Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich von THROW THE FIGHT noch nie etwas gehört habe, obwohl die Burschen mit "Strangeworld" bereits ihr fünftes Album an den Start bringen. Ups. Wobei "Album" so ein bisschen übertrieben klingt, denn neun Lieder deuten darauf hin, die Spielzeit von etwas mehr als 25 Minuten dagegen klingt nach einer EP. Zumal zwei Stücke enthalten sind, die als "Remix" gekennzeichnet sind, also nicht neu, auch wenn ich nicht herausgefunden habe, wo diese beiden Lieder zuvor bereits veröffentlicht worden sind. Aber hey, lieber knackig auf den Punkt als ewig ausgewälzte Langeweile, das dachten sich auch Vier aus dem Norden der USA und deswegen ist 'Hourglass' mit 3:04 Minuten eben der längste Song auf "Strangeworld". Tatsächlich tut es dem Album gut, dass die eingängigen, modernen Alternative-Rock-Weisen mit Melocore-Einflüssen eigentlich zu Ende sind, bevor man sich auch nur entfernt zu sehr zu wiederholen beginnt. Dabei sind die Melodien top, Sänger Kade Kastelitz ist gut, wenn auch nicht sonderlich originell. Wobei diesbezüglich die Wiederverwertung der zwei Lieder sinnvoll ist, wenn man Sänger vergleichen will, da Fronter und Bassist Kade Kastelitz neu am Mikrophon ist und dort den in Freundschaft gegangenen James Clark ersetzt. Er macht seine Sache stark, sowohl im Gesang als auch in den Screams. Kann man eigentlich nur gut finden. Wenn man THROW THE FIGHT etwas vorwerfen kann, dann höchstens, dass ihr Stil und ihre Heransgehensweise nicht besonders originell sind. Auch brauchen einige Stücke ein paar Durchgänge, bevor sie hängen bleiben, aber das ist kein Nachteil, kann man ja locker innerhalb einer Stunde ein zweites Mal hören. Kurz, prägnant, gut, vielleicht ein bisschen wenig Musik insgesamt, aber trotzdem einfach ein gutes Album aus dem Untergrund, das Genrefans sicher Spaß machen dürfte. (powermetal.de) [Review lesen]

26.06.2023 18:35 - Spheric Universe Experience: Back Home (2022)

8.5 / 10
Karrierehöhepunkt mit unverstelltem Blick auf den Prog-Thron! Ich muss gestehen, dass ich diesem Album nicht mit allzu großer Vorfreude entgegengeblick habe. Mit "Anima" hatte mich die französische Band begeistert, aber das war vor beinahe eineinhalb Jahrzehnten. Danach meinte SPHERIC UNIVERSE EXPERIENCE, eine Kurskorrektur in Richtung moderner Sounds vollziehen zu müssen. Spätestens mit dem 2012er Album "The New Eve" haben sie mich dann völlig verloren und ich dachte tatsächlich, dass es die Band gar nicht mehr geben würde. Anno 2022 kehrt die Band jedoch zurück zu den Wurzeln, nach Hause, eben "Back Home", denn wir hören hier ein lupenreines Prog-Metal-Album, das obendrein noch ein Konzeptwerk ist. Ja, genau, alle neuen Sounds wurden mit Verve über Bord geworfen, die Segel gesetzt auf den Prog der Neunziger, irgendwo in der Schnittmenge zwischen DREAM THEATER und SYMPHONY X. Auch wenn das wie ein ziemlich generischer Vergleich klingt und jeder zweiten Kapelle während ihrer Karriere in diesem Genre irgendwann angedichtet wurde, muss ich ihn heranziehen, weil ich mich tatsächlich an genau diese beiden Vorbilder erinnert fühle. Wer mir nicht glaubt, sollte mal 'Where We Belong' hören, ich bin sicher, jeder wird an diese beiden Bands erinnert sein, anfangs an SYMPHONY X, ungefähr zu "Paradise Lost"-Zeiten, ab dem Mittel- und Soloteil hört man klar den epischen DT-Stil, während die Band selbst mit einem Chanson-artigen Ende einen eigenen Akzent setzt. Das istz das ganz große Frickel-Metal-Kino. Natürlich sind nicht alle Stücke gleich mitreißend und manche entfalten ihre Wirkung nur im Textkonzept und Albumkontext, aber "Back Home" hat alles, was den Fan glücklich machen wird. Das ist tatsächlich das Fazit aus beinahe siebzig Minuten Prog-Feuerwerk. Nein, das ist nicht so originell, dass SPHERIC UNIVERSE EXPERIENCE nun der nächste große Hype wird, aber wer es schafft, so abwechslungsreich und spannend eine Geschichte zu verproggen, darf zumindest in der entsprechenden Zielgruppe als Pflichtprogramm angekündigt werden, die die üblichen Entwicklungsschritte von Überforderung über die Entdeckungsreise mit Wiedererkennung bis zum begeisterten Mitgehen bereit ist zu investieren. Ich bin leider noch nicht bei dem dritten Schritt angekommen, aber es ist Abgabeschluss für diesen Text, ich möchte nicht ausschließen, dass "Back Home" im Laufe der Zeit noch weiter wachsen wird. Willkommen zurück, SPHERIC UNIVERSE EXPERIENCE! (ursprünglich veröffentlicht auf: https://powermetal.de/review/review-Spheric_Universe_Experience/Back_Home,39135,38975.html) [Review lesen]

05.01.2021 18:56 - Palila: Tomorrow I'll Come Visit You And Return Your Records (2020)

8.0 / 10
PALILA ist eine junge Band aus Norddeutschland, die gerade ihre zweite EP fertiggestellt haben, laut Infozettel aufgenommen in verschiedenen Wohnzimmern und dem Proberaum der Band. Covid-19 halt. Enthalten sind sechs Lieder, die insgesamt nur 18 Minuten auf die Waage bringen, aber genussvoll und melodisch drauflosrocken. Man hört geradezu, wie die Jungs Spaß haben, wenn sie ihre kurzen Songs runterzocken, und wie sie einfach aufhören, bevor ein Stück langweilig werden kann. Im Zweifelsfall auch mal nach weniger als zwei Minuten. Die witzig betitelte Scheibe enthält aber nicht nur diese zweite EP, sondern auch den Erstling mit vier weiteren Songs, denn die Debüt-EP "Are We Happy Now?" war bereits kurz nach Erscheinen ausverkauft. So gesehen ist die CD "Tomorrow I’ll Come Visit You And Return Your Records" mit zehn Liedern und 32 Minuten eigentlich ein echtes Album, das zehnmal Spaß verbreitet und so locker und flockig und lässig und fetzig durch den Raum schwirrt, dass man glatt gute Laune bekommt. Wobei die Stücke der neuen EP meiner Ansicht nach noch ein Stück besser gelungen sind und 'Paper Cup' gleich zu Beginn den Albumhöhepunkt darstellt, aber das ist ja nicht ungewöhnlich. Klar, die drei Hamburger spielen Alternative Rock mit einem nicht zu unterschätzenden Popeinschlag, man darf also keine Berührungsängste haben, sonst fällt glatt das MANOWAR-Patch von der Kutte. Aber man könnte das Scheibchen ja auch mal im kuscheligen Nicki-Pulli hören und dabei Muffins essen. Mit Schokoglasur. Und vielleicht mal einem Freund die geliehenen Platten zurückbringen, sobald diese doofe Pandemie endlich vorbei sein wird. Das wäre auch eine gute Gelegenheit, um "Tomorrow I’ll Come Visit You And Return Your Records" von PALILA gemeinsam zu hören und zu lächeln, denn auch wenn die Drei der Musikwelt kein neues Genre hinzuzufügen vermögen, so machen sie ihre Sache doch sehr überzeugend und stellen einen musikalischen Sonnenstrahl in das trübe Winterwetter. Wenn ich etwas zu bekritteln habe, dann die Tatsache, dass die CD kaum informationen enthält über die Band. Der Promozettel und selbst die Bandcamp-Seite der Burschen gibt mehr her. Das hätte nicht sein müssen. [Review lesen]

05.01.2021 17:45 - The Backstage: Isolation (2020)

8.0 / 10
Da ist man schön auf Tour und spielt mit Steve Hackett und - bam - schlägt der Cronoavirus gnadenlos zu und bedeendet die Tourmöglichkeiten von heute auf morgen und das ganze Jahr. Was machen also Progmusiker mit der ganzen übrigen Zeit? Sie starten ein Studioprojekt. Willkommen bei THE BACKSTAGE. Der Name stammt daher, dass die Buben bereits während der Tour in den Räumen hinter der Bühne gejamt haben und in der plötzlich entstehenden Leere diese Jams zur Grundlage für zehn instrumentale Stücke im Grenzbereich zwischen Progressive Rock und Fusion hernahmen, wobei Fusion das Tauziehen deutlich gewinnt. Die festen Musiker sind Jona Reingold, den man von THE FLOWER KINGS kennt, Bob Townsend, ein bekannter Jazz-Saxophonist, der auch mal in die Tasten greift, und Schlagwerker Craig Blundell, der bereits mit Künstlern wie Steven Wilson, KING CRIMSON, PENDRAGON, aber auch IRON MAIDEN, RAINBOW oder DEEP PURPLE gearbeitet hat. Dazu kommen noch eine geschätzte Quadrillion Gäste, sodass der Promospruch "mit Musikern von GENESIS, Miles Davis, BILLY COBHAM BAND, Steven Wilson, KING CRIMSON, KANSAS, THE FLOWER KINGS, THE TANGENT" nur einen Teil des möglichen Namedroppings ausmacht. Das Album enthält beinahe 55 Minuten abwechslungsreicher Musik, die die Klasse der Protagonisten mit jedem Ton verdeutlicht, die aber auch den Jam-Charakter zu kaum einer Zeit kaschieren kann. Oder will. Den gelangweilten Virtuosen ist eine Fusion-Jazz-Rock-Scheibe gelungen, die durchaus Spaß macht. Und zwar durchgehend, auch wenn sich das eher konventionelle '31 Ways To Lose Your Lover' mittlerweile als mein Favorit herausgestellt hat, das liegt aber daran, dass es auf dem stabilsten Progressive-Rock-Fundament der zehn Stücke steht. Ein wirklich lässiges, brillantes Scheibchen haben die Herren produziert. Wer mit Fusion etwas anfangen kann, sollte unbedingt mal ein Ohr riskieren, echte Rocker werden allerdings wahrscheinlich eher weniger Spaß an den Improvisationen haben. [Review lesen]

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