Basti1986


Registriert seit: 15.03.2008

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Bewertungen: 83 Reviews: 12
Genres: Blues, Comedy, Country, Dark Wave/Gothic, Elektronische Musik, Hardcore, House, Hörspiel/Hörbuch, Jazz, Klassik, Metal, Musical, Pop, Punk, Rap/Hip Hop, Reggae, Rock, Schlager, Singer/Songwriter/Liedermacher, Ska, Sonstiges, Soul/R&B, Soundtrack, Volksmusik/Folklore, World Music
Bewertungsverteilung von Basti1986
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Die letzten Bewertungen
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Die letzten Reviews

15.01.2009 20:07 - Sepultura: A-Lex (2009)

10.0 / 10
2008 hätte DAS Jahr für den brasilianischen Metal werden können, denn die Cavalera-Reunion Cavalera Conspiracy und Soulflys Conquer waren von bester Qualität. Doch Sepultura verpassen um drei Wochen den Anschluss und biegen daher erst 2009 mit neuem Geschoss um die Ecke. Doch das hat es in sich, denn es handelt sich um ein Konzeptalbum über das bekannte Buch A Clockwork Orange von Anthony Burgess. Mag vielleicht thematisch etwas ausgelutscht sein (man nehme Eine Kleine Horrorschau von Die Toten Hosen oder das Debüt von Serum 114), doch dafür werden hier musikalisch keine Gefangenen gemacht. Durch „A-Lex 1“ wird das Album mit einem düsteren Intro eingeleitet, welches Parade-Beispiel für die Grundstimmung der Scheibe ist. Mit „Moloko Mesto“ bricht dann das Inferno aus und die Herren um Andreas Kisser geben Extra-Gas. Weg sind die Hardcore-Einflüsse, weg die schwachbrüstigen Riffs wie bei Dante XXI, hier wird geprügelt was geht und Derrick Green liefert hier gesanglich seine beste Leistung ab. Leider sind die Songs allesamt etwas kurz ausgefallen, dass die richtig geilen Riff-Attacken nach ca. zwei Minuten ein jähes Ende finde. Doch dafür haben Sepultura gleich 18 Nummern dieses Kalibers auf Plastik gebannt. Besonderes Merkmal von A-Lex ist das vermehrte Vorkommen von exotischen Trommeln und Instrumenten, was jeder Fan von früher noch kennen dürfte. Jeder Liebhaber von Roots und Chaos A.D. dürfte sich mit dem Oberhammer „What I Do“ sofort anfreunden können, denn hier gehen die Jungs back to roots und ballern ein exzellentes Groove-Monster raus. Die Produktion ist fett, fetter, FETT und die Musiker legen sich auch richtig ins Zeug und jagen erstaunlich frisches Material durch den Äther. Sepultura sind wieder da und liefern ein superbes Album ab. Nach dem schwachen Dante XXI ist A-Lex genau das Richtige für alle Fans und die Songs sind die Besten seit mindestens acht Jahren. Einziger Wehrmutstropfen sind die etwas knapp geratenen Songs, denn manche sind einfach zu geil, um nur für zwei Minuten gespielt zu werden. Spezielle Anspieltipps kann ich hier keine nennen, denn das Werk muss am Stück genossen werden, damit die Jagd mit den Droogs beginnen kann. Genial! [Review lesen]

06.01.2009 19:40 - Grave Digger: Ballads Of A Hangman (2009)

10.0 / 10
2008 war ein spannendes Jahr für die Metal-Institution Grave Digger: Ein neuer Deal mit Napalm Records wurde unter Dach und Fach gebracht und man stellte mit Thilo Herrman einen zweiten Gitarristen vor. Doch trotz alledem lassen sich die Jungs nicht lumpen und haben kurzer Hand ihr erstes Album als Sextett eingeklotzt. Ballads Of A Hangman heißt das gute Stück und hat die schwere Aufgabe den starken Vorgänger Liberty Or Death zu toppen. Ein düstere Halb-Ballade leitet den Silberling ein und zum ersten Mal fallen leichte Black Metal-Verbeugungen auf. Doch mit dem anschließendem Titeltrack machen Grave Digger keine Gefangenen und machen das, was sie am Besten können: Druckvollen Power Metal. Auch hier zeigt man das besondere Gespür für treibende Riffs und Hammer-Refrains. Diese Nummer wird sich hervorragend im Live-Repertoire machen. Auch mit "Hell Of Disillusion" schlägt man weiter diesen Kurs ein und wieder schleichen sich da ein paar schwarze Akkorde in die Riffs ein. Einfach super!!! In Sachen Produktion hat sich Chris Boltendahl auch nicht lumpen lassen und liefert ein astreines Produkt ab, ohne jegliche Makel. Aber die Überraschung der Scheibe steht noch aus und kommt in Form von "Lonely The Innocence Dies". Ein balladeskes Duett mit Veronica Freeman von Benedictum. Aber auch gegen Ende der Scheibe lassen Grave Digger nicht locker und liefern an letzter Stelle mit "Pray" einen Meilenstein in ihrer Geschichte. Dieser Song hat alles, um in einer Reihe mit "Heavy Metal Breakdown", "Circle Of Witches" und "Rebellion" zu stehen: markante Melodieführung und superben Refrain. Ja, liebe Leserinnen und Leser, Grave Digger haben es mal wieder geschafft und toppen Liberty Or Death mal so nebenbei. Der neue Gitarrist Thilo macht sich hervorragend und hat mit seinen kleinen Black Metal-Riffs für massig frischen Wind im Soundgewand gesorgt. In dieser Form können wir noch viel Großartiges von der Truppe erwarten! www.heavyhardes.de [Review lesen]

26.11.2008 19:11 - Cryonic Temple: Immortal (2008)

9.5 / 10
Ist es schon wieder vier lange Jahre her, dass Cryonic Temple mit In Thy Power für eine kleine Revolution im Power Metal-Genre gesorgt haben? Doch was ist danach aus den Jungs geworden, denn man hat die ganze Zeit kaum was von dem Quintett gehört geschweige denn gesehen. Doch im Jahr 2008 häuften sich dann die Schlagzeigen und urplötzlich ein neues Album in den Startlöchern. Mit neuem Sänger und neuem Label-Vertrag wollen die Schweden uns die Unsterblichkeit mit Immortal näher bringen. Neu-Sänger Magnus Thurin macht seine Aufgabe hervorragend und passt sehr gut in den thrashigen Power Metal, welcher an alte Blind Guardian erinnert. Stimmlich klingt er wie ein Hybrid aus Andy B. Franck und Hansi Kürsch, braucht sich aber nicht im Geringsten hinter den Herrschaften zu verstecken. Natürlich hat sich auch für den Rest der Truppe etwas verändert, sie gehen direkter zu Werke und hauen etwas mehr auf die Fresse! In bester Helloween-Manier schreddern die Gitarristen pfeilschnelle Melodien aus den Saiten, um dann im nächsten Moment mit groovigem Thrash-Gewitter zu überraschen. Zum Glück wird hier auf den ganzen Keyboard-Schnick-Schnack verzichtet und riff-orientiert gearbeitet. Die Produktion ist rech geil ausgefallen, auch wenn die Bass-Drum manchmal ein bisschen wie eine Nähmaschine im Hintergrund tickert. Ein Fülle an Hits haben sich die Jungs aus den Fingern gesogen und so machen einem Songs wie „Standing Tall“, „Freedom Calling“, „Time“, „Fight To Survive“ und „Train Of Destruction“ das Hören zum Vergnügen. Alte Fans dürften hier schwerlich enttäuscht werden und Fans vom direkten Power Metal, der Marke Hammerfall, Brainstorm, alten Blind Guardian, Helloween und Gamma Ray sollten hier unbedingt mal reinhören. Zwar hat man den Eindruck, wenn man In Thy Power und Immortal miteinander vergleicht, zwei völlig unterschiedliche Bands vorliegen zu haben, aber dennoch ist die Musik einfach nur geil! www.HEAVYHARDES.de [Review lesen]

17.11.2008 17:18 - Edguy: Tinnitus Sanctus (2008)

10.0 / 10
Tobias Sammet dürfte das Wort „Urlaub“ nicht kennen, soviel wie der Gute dieses Jahr schon getan hat. Eine neue Scheibe von Avantasia, ein gemeinsames Projekt mit Ayreon, Gast-Vocals auf der Revolution Renessaince von Timo Tolkki und die neue Edguy, das sind nur die größten Namen der Schaffensliste des Hessen. Doch nun ist er endlich wieder mit seiner Hauptcombo Edguy da und liefert den hungrigen Fans ein neues Album ab. Die Erwartungen liegen hoch, denn Rocket Ride konnte nicht alle Fans überzeugen und gilt als eher schwächeres Werk. Tinnitus Sanctus, was für ein geiler Name, so der Titel des neuen Silberlings und vielleicht sind jetzt wieder stärker. „Ministry Of Saints“ leitet das Album ein und ich muss im Vorfeld sagen, dass dies DER Hit der Platte ist. Edguy at its best. Rockige Metal-Riffs gepaart mit dem Götterorgan von Tobi und gekrönt von einem übermenschlichen Refrain, genau das ist der Opener. Dieser Song braucht sich nicht hinter „Tears Of A Mandrake“, „King Of Fools“, „Superheroes“ und „Vain Glory Opera“ verstecken. Doch Avantasia haben auch Spuren hinterlassen und so erinnert die Nummer entfernt an den Gassenhauer „Lost In Space“. Es geht mit „Sex Fire Religion“ weiter, auch ein klassischer Edguy-Song mit dem gewissen Augenzwinkern und einer guten Portion Metal. Auch hier hat der Refrain Ohrwurm-Charakter und zusammen mit „Lavatory Love Machine“ dürften dies die besten Edguy-Party-Songs ever sein. Etwas rockiger wird es mit „The Pride Of Creation“, der mit einem besonderen Gute-Laune-Refrain aufwartet und so ein Grinsen auf des Redakteurs Gesicht zaubert. Orchestral-bombastisch wird es dagegen mit „Nine Lives“, der verdammt fett geworden ist und zu meinen persönlichen Favoriten neben „Ministry Of Saints“ gehört. Wie ihr schon merkt, zeigt sich der Fünferpack vielfältiger denn je und Tobias Sammet hat die beste Stimme seiner Karriere. Wenn man die Anfänge bedenkt, dann ist mittlerweile eine Macht aus den Hessen geworden. Und das die Herren schon immer ein Gespür für gut platzierten Humor hatten, beweisen die Jungs mit dem letzten Song „Aren’t You A Little Pervert Too“, der in bester Country-Musik-Manier, eine neue Facette an Edguy zeigt. Hier ist der Text einfach nur mehr als geil und das Fehlen von bratenden Gitarren kann man hier ganz gut verschmerzen. Was soll ich sagen? Tinnitus Sanctus ist ein Sammelsurium aus Hits und kommt einer Best-Of-Zusammenstellung gleich, denn hier wurde nur das Beste vom Besten vom Besten genommen. Eine Fülle an Humor, guten Riffs, eingängigen Refrains und eben Edguy machen den heiligen Piepston zu einem starken Power Metal-Album und neben Hellfire-Club zu dem Besten, was die Band je fabriziert hat. Anspieltipps: Die erste bis zur letzten Sekunde! Sorry, hier ist alles einfach nur perfekt! [Review lesen]

12.11.2008 23:15 - May Result: Slava Smrti (2008)

8.0 / 10
Black Metal aus Serbien, das hört man auch nicht alle Tage und auf Anhieb fallen mir da auch keine Vertreter aus diesem Landkreis ein. Dort scheinen May Result auch schon eine Semi-Legende zu, wobei hierzulande nur richtig eingefleischte Black Metal-Fans den Namen kennen dürften. Um Debütanten handelt es sich bei dem Sextett auch nicht, denn Slava Smrti stellt das sechste Studio-Album der Schwarzheimer da. Gespannt lege ich die CD in den Player, denn wenn diese schon als Legende in manchen Ländern gehandelt wird, muss ja wenigstes etwas Qualität dahinterstecken… Donnerwetter, was für eine Power! Nach dem orchestralem Intro mit Darth Vader-Geröchel, lässt es “Hold The World In The Hands Of Sulphur” so richtig krachen und vor allem Fans von alten Emperor warden jetzt schon auf die Knie fallen. Knüppelharter Black Metal mit düsterem Orchester-Keyboard und Shagrath-meets-Isahn-Gesang. Progressive Riffs paaren sich mit wüsten Blast-Attacken; mein höchster Respekt gebührt dem Drummer, das muss doch wehtun! Auch wenn die Musik mit Keyboard-Bombast unterlegt wird, sind diese nicht aufdringlich und untermauern nur die Atmosphäre und geben dem Ganzen Dichte. Vor allem sind die Tasten-Tönen das einzige wirklich geradlinige bei der Musik von May Result, denn die Gitarren frickeln vor sich hin, um dann in dissonante Akkord-Folgen über zu gehen. Die Produktion ist verdammt gut und alle Instrumente sind super abgemischt. Also wenn May Result jetzt nicht den Durchbruch im Rest von Europa geschafft haben, dann weiß ich auch nicht mehr weiter. Ich sehe die Band als legitime Emperor-Erben, die vor allem Fans des alten Materials begeistern werden. An Bands wie den Serben erkannt man mal wieder, dass Black Metal nicht nur stupide Riff-Abfolgen sein muss, sondern dass auch hier musikalische Genies dahinter stecken. [Review lesen]

12.11.2008 17:55 - Metallica: Master Of Puppets (1986)

10.0 / 10
Gäbe es ein 11 von 10 Punkten, dann wären die hier auch gerechtfertigt! Einer der besten Metal-Veröffentlichungen aller Zeiten! Kein schlechter Song, nur göttliche Sachen! Metallica auf ihrem Höhepunkt, der durch Cliffs Tod tragisch endete!!! R.I.P. Mr. Burton [Review lesen]

08.11.2008 12:04 - TNT: Atlantis (2008)

2.0 / 10
Da muss ich meinen Vorrednern Recht geben! Verdammte Axt ist das Album schlecht!!! Es fehlt nicht nur Tony Harnell, sondern auch gute Riffs und vor allem Rock-Musik!!! Naja das war wohl meine letzte TNT!!! [Review lesen]

19.10.2008 17:28 - One Man Army And The Undead Quartet: Grim Tales (2008)

4.0 / 10
2005 hat die neue Band von Ex-The Crown-Sänger Johan Lindstrand mit dem Namen One Man Army And The Undead Army aber ein richtig fettes Album auf die Death/Thrash-Szene losgelassen. 21st Century Killing Machine war ein Dampfhammer vor dem Herren und vereinte groovige Songs mit dem markanten Organ des Schweden. Die Messlatte war 2007 verdammt hoch als OMAATUQ Error In Evolution auch via Nuclear Blast veröffentlichten. Im Gegensatz zum Vorgänger war das Zweitwerk eine Enttäuschung und zeigte eine ausgebrannte Band, die fast identische Songs wie aufm dem Erstling schrieb und so fast durchgehend langweilte. 2008 will man diesen Fehler wieder gutmachen und wechselt erstmal zu Massacre Records, um dann wenig später die Veröffentlichung von Werk nummero tre bekanntzugeben. Grim Tales heißt das Teil und wird es den Abwärts-Trend der Band aufhalten können. Ein sphärisches Intro und dann geht es los. „Misfist With A Machine Gun“ geht gleich zu Beginn heftig ab und langsam beginne ich im Takt mitzuwippen. Kein schlechter Einstieg. Zwar sind die alten Songstrukturen und der Sound immer noch beibehalten, doch dieser Songs ist so catchy und pushend, dass man ihn einfach nur gut finden muss. „Saint Lucifer“ ist die Granate und vor allem sehr eingängig. Endlich mal wieder ein gut durchdachter Riff aus dem Hause Lindstrand. Für mich das Highlight der Platte! Ab hier wird es leider immer bedeutungsloser, denn OMAATUQ sind Meister der Wiederholung und der Selbstkopie. Fast alles Songs auf dem Debüt klangen so ähnlich und das ist mittlerweile einfach ausgelutscht! Die Songs folgen immer dem gleichen Schema und nach der fünften Nummer kennt man sie alle! Schade eigentlich, denn der Einstieg war durchaus gut! Am Ende bleiben zwei fast schon geniale Songs gegenüber neun Lückenfüller. Das reicht nicht, um ein befriedigendes Album abzuliefern. Des Weiteren sollten sich die Jungs neue Ideen verschaffen, denn ein viertes Werk mit genau diesen Riffs braucht echt kein Mensch mehr! www.HEAVYHARDES.de [Review lesen]

19.10.2008 17:10 - Kampfar: Heimgang (2008)

7.5 / 10
Ulver haben als Black Metal-Band angefangen und spielen mittlerweile Electro! Mayhem gehörten einst zu den Gründern der nordischen Szene und driften mittlerweile immer mehr in die Bedeutungslosigkeit durch arg experimentelle Alben ab. Gorgoroth machen ja zur Zeit eh keine Musik mehr, sondern erfreuen die Mode-Welt (Gaahl) und belagern Gerichtssäle. Und Kampfar haben als Black Metal-Combo und sind immer noch eine! Das macht sie zur Zeit zur beständigsten norwegischen Truppe dieser Zunft. Auch im Jahr 2008 präsentieren uns Dolk und seine Mannen ein neues Album und man kann sich fast sicher sein, dass nicht wirklich was verändert wurde. Gut, nichts verändert, ist etwas zu weit gegriffen, denn Kampfar haben die Folk-Anleihen aus der Instrumentation genommen und verwenden diese hauptsächlich für die Melodien, was der Platte Härte und eine gewisse Rauheit verleiht. Aber ansonsten kann der geneigte Fan alle Trademarks seiner geliebten Truppe erwarten: naturverbundene Texte, klirrende Gitarren und keifender Gesang der Marke Dolk. Traditionalisten dürfen an dieser Stelle schon mal einen Handstand der Freude machen, denn Kampfar sind sich auf Heimgang treu geblieben und liefern genau das ab, was man von ihnen auch erwartet. Man braucht daher auch keine Angst vor Punk-Riffs, Hip Hop-Beats oder progressiven Elementen haben, denn hier wird einfach mit einer dicken Keule auf die Fresse gehauen! Allen Kampfar-Fans kann ich das Album wärmstens empfehlen, denn sie werden nicht enttäuscht. Die minimalen Veränderungen stehen dem Klangbild sehr gut zu Gesicht und Heimgang dürfte jetzt schon ein kleines Jahres-Highlight für alle Black Metal-Fans sein! www.HEAVYHARDES.de [Review lesen]

24.09.2008 15:13 - Knorkator: Weg Nach Unten (2008)

8.5 / 10
Zur Zeit plagen Reisesendungen die deutsche TV-Landschaft. Jedermann ist auf einmal unzufrieden mit dem Staate und sucht seinen Seelenfrieden meist an Orten, die ganz (ganz) weit weg sind! Wurde Alf Ator nun auch von diesem Virus infiziert oder wie soll man sich seine Auswanderung erklären? Eigentlich könnte es uns ja recht wurscht sein, wo der gute Mann seinen Wohnsitz hat, doch leider bedeutet dieser Umzug auch das Ende von Deutschlands meister Band der Welt Knorkator. Doch klanglos geht die erfolgreiche deutsche Metal-Boygroup nicht unter, sondern liefert uns noch einen fetten DVD-Doppelschlag, namens Weg Nach Unten, für die Ewigkeit ab. Das besondere Schmankerl dieser Live-Videos ist, dass DVD Eins eine komplette Unplugged-Show + Interviews und Videoclip und DVD Zwei eine knorke Performance, welche wieder unter Strom steht, beinhaltet. DVD 1 Muttiproduktion – Unplugged: Die Setlist ist äußerst hervorragend und denkt beinahe alle Hits des bunten Quintetts ab. Neuere Party-Songs der Marke „Wir Werden Alle Sterben“ oder „Alter Mann“ machen sich hervorragend zwischen den alten Gassenhauer. Bloß ist bei dieser Plastik-Scheibe der Klang der Songs etwas anders, denn die meisten Songs wurden sehr jazzig umgestaltet, damit man dem Unplugged-Konzept treu bleibt. Allerdings ist man nicht 100% unplugged, denn die Gitarre wird des Öfteren doch leicht verzerrt zum Besten gegeben. Die Ansagen von Sänger Stumpen sind vom anderen Stern und rufen einige Lacher beim Betrachter hervor. Knorkator sind einfach eine Live-Band, die mit ihrem witzigen Wahnsinn die Menschen auf ihre Seite ziehen. Die Bildqualität ist leider etwas grobkörnig und teilweise verschwimmen etwas die Farben. Dafür ist der Ton aller erster Sahne! DVD 1 lohnt sich also auf alle Fälle DVD 2 Vatiproduktion – Plugged: Nun kommt die Scheiblette für die Männer unter den Fans! Hier werden die Songs in gewohnter Manier gezockt und auch hier ist die Setlist einfach nur fett!!! Gottseidank werden hier auch Klassiker der Marke „Mich Verfolgt Meine Eigene Scheisse“ gezockt, die man auf der Unplugged-Show eher vermisst hat. Natürlich fehlen bei den ganzen Songs die rosa Plüschkeule und die Toastbroteinlage nicht und man sieht Band und Fans ihren Spaß an! Jeder, der sich nicht mit den veränderten Songs auf DVD nummero uno anfreuden konnte, wird hier wieder das Herz warm. Diese Show ist um einiges intensiver, zudem ist die Bildqualität etwas besser. Unterstützt wird das Ganze von einem hervorragendem Sound, besonderes Lob an den Mischpultmann! Fazit: Beim Abspann kommt dann die Ernüchterung, denn die Band zeigt sich auf dem Doppelschlag extrem spielfreudig! Doch leider wird die Truppe vorläufig auf Eis gelegt und wer diese verrückten Hunde noch mal live sehen will, der sollte im Oktober auf die Hallentour gehen! Doch diese DVD sollte zur Vorbereitung dienen! [Review lesen]

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