KevKF


Registriert seit: 06.11.2008

Zum Verkauf 0 Eingetragen 262
Bewertungen: 8 Reviews: 5
Genres: Blues, Comedy, Country, Dark Wave/Gothic, Elektronische Musik, Hardcore, House, Hörspiel/Hörbuch, Jazz, Klassik, Metal, Musical, Pop, Punk, Rap/Hip Hop, Reggae, Rock, Schlager, Singer/Songwriter/Liedermacher, Ska, Sonstiges, Soul/R&B, Soundtrack, Volksmusik/Folklore, World Music
Bewertungsverteilung von KevKF
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Die letzten Bewertungen
7.0 für Eisregen: Fegefeuer (2018) (03.11.2018 12:20)
10.0 für Deafheaven: New Bermuda (2015) (21.07.2018 06:37)
8.5 für Zeal & Ardor: Stranger Fruit (2018) (28.06.2018 19:31)
10.0 für Madball: For The Cause (2018) (28.06.2018 19:30)
7.0 für Kontra K: Erde & Knochen (2018) (14.05.2018 14:39)
6.5 für Dimmu Borgir: Eonian (2018) (14.05.2018 14:09)
Die letzten Reviews

03.11.2018 12:20 - Eisregen: Fegefeuer (2018)

7.0 / 10
Wenn man sich so unter ehemaligen Eisregen-Fans umhört, dann stellt man schnell fest, dass "W*ndwasser" für einen Großteil wohl das letzte gute Eisregen-Album war. ich persönlich fand sie bis einschließlich "Schlangensonne" noch recht gut, alles was danach kam war allerdings Grütze. Langweilige Alben, unsägliche EPs dazwischen. Trotzdem kam ich natürlich nicht umhin das neueste Werk mal unter die Luoe zu nehmen. Was schon vor dem Hören ins Auge sticht ist das grandiose Cover! Erstmals in der Geschichte Eisregens ein wirklich ansprechendes Bild. Das macht schon Lust auf mehr. Nach dem obligatorischen Intro zieht der Titeltrack das Tempo sofort an. Irgendwo zwischen Crustpunk und angeschwärztem Death Metal rast das Lied ungebremst durch den Gehörgang. M.'s Stimme klingt auch richtig giftig. Das darauffolgende "Knochentorte" wirkt ernüchternd. Ein kitschiger Text und eine schnell nervende Hook machen das Lied zum größten Schwachpunkt des Albums. Zum Glück zieht "Oben auf dem Leichenberg" den Karren schnell wieder aus dem Dreck. Die Betonung liegt hier auf dem Wort schnell! Rasende Blastbeats und garstiges Black Metal Riffing dominieren die knapp 4 Minuten, textlich wird man an die ganz alten Werke erinnert. Sehr dezente Pianoklänge im Hintergrund des Refrains runden den Track ab. Sehr melodisch, dennoch im Uptempobereich wird man danach mit Alice ins Wundenland geführt. Hier kommt auch mal wieder die Violine zum Einsatz, was wieder an die gute alte Zeit erinnert. Ein weiteres Highlight ist "Opfer". Hier geht man etwas vom Gas, dank Violine und Chören wird es dafür sehr episch. Glücklicherweise driftet man nicht in den Kitsch ab, was Eisregen sonst ja gerne mal tun. Das Tempo bleibt gedrosselt, bis man mit dem bereits bekannten "Fahlmondmörder" nochmal richtig aufs Gaspedal tritt. Wer zum Mediabook greift, der bekommt nicht nur ein wahnsinnig schön designtes Paket mit allen Lyrics und wahrlich stimmigen Illustrationen, sondern auch noch eine zweite CD mit drei Coversongs. Da wäre zum einen Black/Doom von Beherit, ein etwas verstörendes Mysticum Cover und mit einem Bethlehem-Cover das absolute Highlight der Bonus-CD. Für Fans auf jeden Fall ein Muss! Insgesamt betrachtet ist "Fegefeuer" das beste ER-Werk seit Jahren. Meist wird das Gaspedal bis zum Anschlag durchgedrückt, die Gitarrenriffs sind sehr schwarz, Violine und Keyboard setzen melodische Höhepunkte ohne kitschig zu wirken und die Stimme ist einfach nur krank. Hier mach M. seinem Beinamen "Blutkehle" mal wieder alle Ehre. Cleangesang kommt zwar hin und wieder vor, aberwurde bei Weitem zurückgeschraubt. Vor allem der Verzicht auf einen Blödel-Song macht Freude! [Review lesen]

03.11.2018 09:37 - Samsas Traum: Live In Berlin 19.11.2015 (2016)

7.0 / 10
Es handelt sich bei dieser DVD um einen Livemitschnitt zur "Poesie"-Tour in Berlin. Wer sich mit dem "Poesie"-Album von Samsas Traum befasst hat, der weiß, dass das dort verarbeitete Thema kein Zuckerschlecken ist. Wie lässt sich das nun auf die Bühne übertragen? Die DVD liefert die Antwort, auch für Leute die die Konzerte nicht besucht haben. Die Bühne ist klein, keinerlei Bühnendeko. Ein sehr reduziertes Bühnenbild, lichttechnisch zum größten Teil in Blau gehalten. Alles wirkt kalt und steril, definitiv passend zum Konzept, lediglich ab und zu werden Spannungsbögen von rotem Licht oder Stroboskop unterstützt. Die Kamera filmt meist aus der totalen, oft wird der Fokus auch auf den Schlagzeuger, der sehr gute Arbeit leistet, gelegt. Die ruhige Kameraführung ohne schnelle Schnitte macht das Ansehen sehr angenehm. Die Bildqualität ist nicht überragend, da hätte man heutzutage sicher bessere Ergebnisse erzielen können, aber es ist noch okay. Kommen wir nun aber zum Wichtigsten, der Musik! Die Tonqualität ist einwandfrei, druckvoll und jedes Instrument sowie die Stimme kommen klar, deutlich und differenziert aus den Boxen. Hier wurde definitiv nicht gespart. Kaschte war schon immer ein Mensch, der gern provoziert. Häufig wirkte das stumpf und plakativ, so ist es wenig überraschend, dass auch hier eine kleine Provokation auftaucht. Das Konzertintro ist ein Auszug aus einer Hitler-Rede, die nahtlos in den Weena Morloch-Klassiker "Stammheim" übergeht. Bezogen auf das Konzept wirkt das sehr passend und garnicht so stumpf wie man es sonst empfindet. Das Lied ist natürlich sehr düster und beklemmend und passt so als Opener für diese Show perfekt. Allgemein ist die Songauswahl äußerst gelungen, Hauptaugenmerk liegt natürlich auf dem Poesie-Album, aber auch einige Klassiker und weniger bekannte Lieder wurden eingefügt, immer soundtechnisch und textlich passend zum Rest. Spätestens wenn die Keyboarderin in den Mittelpunkt rückt und zum Duett mit Kaschte ansetzt ("Niemand, Niemand anderem als dir") ist Gänsehaut angesagt. Sehr eindrucksvolle Darbietung von allen beteiligten Musikern. Auch dass Weena Morloch vor den Zugaben noch Platz für einige Lieder eingeräumt wurde ist für den geneigten Fan sehr erfreulich. Die Lieder des Poesie-Albums waren auf dem Studioalbum sehr kalt und steril, wirkten dadurch manchmal etwas drucklos. Hier in der Liveversion klingen sie sehr organisch und sehr druckvoll, hin und wieder gar bedrohlich. Mir gefallen die Live-Versionen wesentlich besser als auf die Studioversion. Das liegt vor allem an dem eindrucksvollen Schlagzeugspiel, den dominanten Gitarrenriffs und Kaschtes wahrlich guter gesanglichen Umsetzung. Punktabzüge gibt es für die bereits angesprochene Bildqualität und für den vollkommenen Verzicht jeglichen Bonusmaterials. Das ist für Fans schade, aber der Konzertmitschnitt ist sein Geld definitiv wert. Hat Kaschte mich zuletzt mit dem "Heiliges Herz"-Release richtig begeistert, so ist diese DVD in meinen Augen die erste richtig gute Veröffentlichung seit langer Zeit. [Review lesen]

14.07.2018 14:12 - Deafheaven: Ordinary Corrupt Human Love (2018)

8.5 / 10
Nach einer gefühlten Ewigkeit melden sich Deafheaven mit "Ordinary Corrupt Human Love" zurück. Von Kritikern geliebt und auch gehasst treiben sie es weiter auf die Spitze, Black und Post Metal zu vermischen und dabei entgegen des Black Metal Konsens leicht und "sommerlich" zu klingen. Auch das neue Album ist wieder ein Meisterwerk, soviel vorweg. Schon "You Without End" überzeugt auf ganzer Linie. Nadia Kury leitet die Platte mit einem Spoken Word Intro ein, getragen wird das von einer herrlichen Klaviermelodie und sanften Gitarrenläufen. Die Musik steigert sich in der Dynamik und George Clark darf sich nach dem Intro die Seele aus dem Leib schreien, bevor das Lied in einem der schönsten Gitarrensolos aller Zeiten gipfelt. Hier passt die Genrebezeichnung Shoegaze wie die Faust aufs Auge. Weiter geht es mit der Vorab-Veröffentlichung "Honeycomb", meinem Highlight der Platte.. Hier wird das Tempo gewaltig angezogen und Freunde schwarzmetallischer Klangkunst werden hier voll bedient. Vor allem die wahnsinnige Schlagzeugarbeit sei hier hervorgehoben. In der zweiten Songhälfte geht es dann etwas gemütlicher und melodischer zu, hier kommen die Postrock-Elemente sehr zum tragen. "Canary Yellow" schlägt in eine ähnliche Kerbe, ist insgesamt aber etwas gemütlicher als Honeycomb. Überraschend endet der Song damit, dass die ganze Band aus vollem Halse mitgröhlt/singt, was einige Zweifler auf den Plan ruft. Singalong Black Metal ist nunmal nicht jedermans Geschmack, aber seit wann interessiert sich die Band für so etwas? "Near" reißt das Ruder dann in eine vollkommen andere Richtung. Gekeife, Blast Beats, Tremolo-Riffs...alles Fehlanzeige. Hier bekommt man eine wunderschöne Dream Pop Ballade. Clarke singt hier tatsächlich klar und schwebt mit seiner Stimme sanft über der ruhigen Instrumentalfraktion. Immer wieder singt er die einzigen drei Textzeilen "Thought I saw you there, wishing you were near, can I rest for a while". Das Lied transportiert Melancholie, Sehnsucht und gleichzeitig aber auch Glückseligkeit und Hoffnung. Eine Kombination wie ich es nur von Deafheaven kenne. Anders, aber grandios. Fans des "Sunbather"-Albums werden mit dem folgenden "Glint", das wohl für DH typischste Lied auf dem Album. Darauf folgt "Night People", ein Lied das laut Clarke zu gut 50% aus Chelsea Wolfe's Feder stammt. Sie übernimmt auch den Gesang zusammen mit ihrem Bandmitglied Ben Chissholm, während George Clarke hier komplett zurücktritt. Obwohl ich großer Fan von Chelsea Wolfe bin, springt der Funke hier überhaupt nicht über. Das Lied ist jetzt nicht unhörbar, aber es gibt mir auch nichts, es plätschert einfach so vorbei. Schade. "Worthless Animal" knüpft von der Stimmung nochmal an "Glint" an und dürfte alte Fans wieder zufriedenstellen. Insgesamt ist "Ordinary Corrupt Human Love" in meinen Ohren wieder ein grandioses Album und die Band hat sich mal wieder ein Stück weiterentwickelt, bleibt sich aber dennoch treu. Im Gegensatz zu den meisten anderen Post/Black/Shoegaze-Metallern brechen Deafheaven einfach immer wieder aggressivst aus den romantischen Klangteppichen aus und knüppeln richtig hart, schaffen es dabei aber hell und warm zu klingen. Lediglich das enttäuschende "Night People" sorgt hier für Punktabzug. [Review lesen]

14.05.2018 14:39 - Kontra K: Erde & Knochen (2018)

7.0 / 10
Kaum ein Jahr nach dem Erfolgsalbum "Gute Nacht", mit dem sich Kontra K endgültig eine feste Position im Deutschrapzirkus und an der Spitze der Charts erarbeitet hat, folgt nun schon das nächste Full-Length Album mit 18 neuen Tracks (wer zur Box greift bekommt sogar nochmal sechs neue Lieder obendrauf). Dazwischen lagen auch noch eine Festivaltour, sowie eine ausgedehnte Headliner-Tour durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Kann man in so kurzer Zeit, inklusive Tour und diversen Nebenbeschäftigungen denen Kontra nachgeht (Boxtrainer, Moderation bei Sport1, Geschäftsführer einer Fassadenklettererfirma, Chef des neu gegründeten Labels "Tag1er" und vor allem frisch gebackener Vater), ein gutes Album schreiben? Nun, ja und nein. Zunächst hat es garnicht gezündet, aber nach einigen Hördurchgängen ist es doch gewachsen. Kontra bleibt sich seiner Entwicklung treu, er entfernt sich weiter vom harten Straßenrap alter Tage, nähert sich noch weiter dem Mainstream an, aber ohne sich diesem anzubiedern. Die Texte sind immer noch hart und roh, aber auch tiefgründig und ehrlich. Er hat immernoch seine eigene Mischung, weder nah am Battle/Straßenrap, noch zu Nahe am Coming-of-Age Rap wie etwa Prinz Pi. Was direkt auffällt ist, dass es nochmal mehr Gesang gibt als bisher, aber ohne Kitsch und so gut umgesetzt, dass man es problemlos noch als Rap durchgehen lassen kann. Beim ersten Hördurchgang kam mir das Album etwas eintönig vor, doch wenn man sich näher damit befasst birgt es doch mehr Abwechslung als zunächst erkannt. Da gibt es das düstere "Motten", eine Kampfansage an alle Neider die ihm Ausverkauf vorwerfen, die elektronische Motivationshymne "Oder nicht" oder die Afrotrap-Hymne "Hunger" (Palmen aus Plastik lässt grüßen). Für die Fans der ersten Stunde gibt es die harten Streetrap-Tracks "Setz dich" mit Gzuz und AK Ausserkontrolle für die Extraportion Streetcredibility und das an früheste Tage erinnernde "Respekt" mit seinem treuen Weggefährten Fatal. Fans jüngerer Stunde bekommen mit "Egal was kommt" zusammen mit Bausa, dem BoomBap-Brecher "Ellenbogen raus" mit SSIO und dem Chartstürmer "Fame" mit RAF Camora was sie erwarten. Letztgenanntes dürfte speziell Fans von French Montana überraschen ("Famous"). Auf der anderen Seite gibt es auch wieder sehr deepe Tracks, "Himmel", "Ich hab dich" oder mein Favorit "Ohne dich" seien hier genannt. Insgesamt gefällt mir das Album inzwischen ganz gut, dennoch kann es nicht mit alten Werken mithalten. Die harten Tracks wirken nicht hungrig und aggressiv genug, die deepen Tracks gehen nicht so unter die Haut wie damals. Wer von "Gute Nacht" begeistert war, der wird mit "Erde & Knochen" aber definitiv auch seine helle Freude haben. Kontra K sollte sich meiner Meinung nach lieber wieder etwas mehr Zeit für das nächste Album lassen, vielleicht auch ein zwei Tracks weniger aufnehmen, diese dafür dann aber besser durchdacht und mit mehr Emotionen, in welche Richtung auch immer, versehen. [Review lesen]

14.05.2018 14:09 - Dimmu Borgir: Eonian (2018)

6.5 / 10
Da ist sie nun, die seit knapp acht Jahren ersehnte Dimmu Borgir Scheibe. Die Erwartungshaltung war allseits groß, dass das Werk die Fans in zwei Lager spalten wird vorhersehbar. Die beiden Vorabsingles "Interdimensional Summit" und "Council of Wolves and Snakes" haben dies direkt bewiesen. Schnell wurden Rufe laut, ob Nightwish schon wieder Sänger gewechselt haben. Nun, der Vorwurf zu nahe am orchestralen Symphonic Metal und zu weit weg vom klassischen Black Metal zu sein ist nicht unbegründet. Fairerweise muss man aber auch sagen, dass die beiden Singles nicht unbedingt repräsentativ für das Album waren. Lediglich, dass die Orchestrierung und der Einsatz von Chören im Vergleich zu den letzten Alben nochmals gesteigert wurde lässt sich anhand der Singles beweisen. Wie klingt "Eonian" nun aber in Gänze? Was direkt beim ersten Durchlauf auffällt, ist dass sich Shagrath stark zurückgenommen hat. Wo er früher mit seiner markanten Stimme dominiert hat, gibt er nun sehr viel Raum für die Chöre frei, die diesmal nicht nur zur atmosphärischen Untermalung dienen, sondern tatsächlich weite Strecken der Lyrics vermitteln. Ebenso wurde noch mehr Platz für das Orchester geschaffen, auch hier wird mehr wert auf Songstruktur gelegt als nur die atmosphärische Untermalung. Gleichzeitig gibt es aber, verglichen mit dem Vorgängerwerk "Abrahadabra" wieder vermehrt tiefschwarze Knüppelparts und an neue Satyricon erinnernde Black'N'Roll Parts. Das ist erstmal sehr gut, leider werden diese Passagen oft zu schnell wieder abgebrochen und durch epische Orchestrierung ersetzt. Und hier liegt die Schwäche, das Spiel mit der Dynamik wurde für meinen Geschmack übertrieben. Bevor sich die Metalfraktion an ihren Instrumenten mal richtig austoben darf werden sie wieder für die Symphoniker gebremst. So bekommt man ein Album, das sich an den meisten Stellen auch für einen Filmsoundtrack eignen würde, aber die Nackenmuskulatur der Headbanger bleibt untrainiert. Der Opener "The Unveiling" lässt sich als Querschnitt für das Album heranziehen. Die düstere Atmosphäre, die schwarzen Black Metal Riffs und die epische Orchestrierung kommen hier super zur Geltung. Aber auch die Dynamikschwankungen, die kaum dass der Song Fahrt aufnimmt auch wieder bremsen. Das liest sich nun vielleicht negativer als es gemeint ist, denn das Songwriting ist technisch sehr gut, aber für meinen Geschmack liegt eben zu wenig Fokus auf den harten Metalparts. Diese Entwicklung war aber abzusehen, wenn man die letzten Alben verfolgt hat. Insgesamt bekommt man also, was man von Dimmu Borgir 2018 erwartet. An ihre größten Werke (in meinem Fall "Death Cult Armageddon" oder auch "Enthrone Darkness Triumphant") können sie leider nicht anknüpfen, aber sie liefern auch keine Gurke ab. Für das nächste Album würde ich mir mehr Geknüppel wünschen, dann läuft das wieder. Sehr schön ist wieder das Artwork, welches besonders auf der Vinylversion zur Geltung kommt. Schlicht und düster gehalten, mit allen Texten im Booklet lässt es keine Wünsche offen. [Review lesen]