Shredmaster

Shredmaster
Registriert seit: 21.05.2011

Zum Verkauf 0 Eingetragen 345
Bewertungen: 26 Reviews: 3
Genres: Metal, Punk, Rock
Bewertungsverteilung von Shredmaster
0.5 1 1.5 2 2.5 3 3.5 4 4.5 5 5.5 6 6.5 7 7.5 8 8.5 9 9.5 10
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9.5: 62.5% (5x)

10.0: 87.5% (7x)

Die letzten Bewertungen
8.5 für Sacred Steel: Slaughter Prophecy (2001) (29.05.2021 00:45)
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Insgesamt 26 Bewertungen vorhanden. Alle anzeigen
Die letzten Reviews

14.07.2013 14:12 - Sentenced: North From Here (1993)

8.5 / 10
Ich muss zugeben, dass ich dieses Album fast vergessen hatte. Im Zuge der Radikalauflösung meiner Sammlung aufgenommer Tapes fand auch diese Kassette ihren Weg in den gelben Sack. Als ich kürzlich den Re-Release des Vinyls entdeckte, zögerte ich nicht lange. Und nach dem ersten Auflegen war mir auch wieder klar, warum ich das Tape seinerzeit rauf- und runtergehört habe. Nach dem atmosphärischen Intro geht es in "My Sky Is Darker Than Thine" mit einem nicht zu übertreffenden Killer-Riff los, das einen meiner damaligen Bandkollegen zu den martialischen Worten "das ist zuviel, ich hör auf, Gitarre zu spielen" verleitete. Getan hat er es nicht, aber das Album bleibt trotzdem über die gesamte Spielzeit genial. Immer an der Grenze zwischen Death- und Black Metal balancierend, ist vor allem das Melodiespiel faszinierend. Vieles ist zweistimmig gehalten, und die Tatsache, dass die Gitarren nicht ganz sauber gleich gestimmt wurden, verleiht den Harmonien ein gewisses schwebendes Flair, dass absolut einzigartig war und immer noch ist. Technisch waren Sentenced seinerzeit sicherlich zu beschlagen für die Darkthrones dieser Welt, in punkto Melodie und Atmosphäre hat sich Norwegen dennoch zweifellos viel bei diesem finnischen Quartett abgeschaut. Schweden wurde einige Jahre später mit einem ähnlichen Sound weitaus bekannter als Sentenced 1993, vor allem durch Bands wie Unanimated oder Dissection. Aber auch Decameron konnten mit ihrem einzigen Album "My Shadow..." mit vergleichbarer Musik überzeugen. Als Dissection sich in dem Genre richtig breit machten, waren Sentenced längst weiter gezogen, denn bereits mit dem auf "North From Here" folgenden Album "Amok" hatte sich die Band vom extremen Metal weitgehend verabschiedet. Wahrscheinlich wussten sie, dass diese Scheibe eh nicht mehr zu toppen gewesen wäre. Auch 20 Jahre nach seiner Erstveröffentlichung kann "North From Here" nach wie vor begeistern und faszinieren. Und auch Century Media gebührt Dank für die schöne Aufmachung des Vinyl-Re-Releases. Eine runde Sache also, die jeder Fan von atmosphärisch-melodischem Death Metal, dessen Verständnis dafür nicht bei den üblichen Göteborg-Langweilern endet, unbedingt in seiner Sammlung stehen haben muss. Um es mit dem Titel des abschließenden Songs zu sagen: "Epic". [Review lesen]

15.04.2012 16:09 - Evildead: Underworld, The (1991)

7.5 / 10
Dieses Album hat seinerzeit nur wenig Aufsehen erregen können, was sicherlich vornehmlich der im Veröffentlichungszeitraum dem Thrash generell entgegen gebrachten Ignoranz geschuldet war. Vielleicht auch der Tatsache, dass Evildead weder so melodisch wie Bay Area-Bands der Marke Heathen oder Forbidden noch so brutal wie etwa Exhorder oder Demolition Hammer vorgingen. Weiterhin konnten sich Evildead nicht so richtig entscheiden, ob sie nun klassisch oder moderner an die Musik herangehen wollten. Neben vielen klassischen Leads und gemäßigtem Thrash im Testament-Stil (vor allem Alben wie "Practice What You Preach" oder "Souls Of Black" lassen grüßen) finden sich auch viele Stops und verschleppte Beats in Pantera-Manier (die allerdings später mit diesem Sound waren). Das Songwriting selbst kann jedoch über weite Stecken überzeugen. Immerhin war vor allem Gitarrist Juan Garcia durch seine Arbeit mit Agent Steel kein unbeschriebenes Blatt und erfahren in Sachen Komposition und - wie man hier auch immer wieder deutlich hört - tollen Lead-Gitarren. Bassist Karlos Medina sollte nach deren Reunion übrigens ebenfalls bei Agent Steel einsteigen, was für die Verbundenheit der beiden Musiker spricht. Wie dem auch, Thrasher wie "Branded", "Welcome To Kuwait", "The 'Hood", "Labyrinth Of The Mind" oder "The Underworld" sind absolut klasse und gehen gut nach vorne. Auch das Scorpions-Cover "He's A Woman / She's A Man" macht absolut Spaß. Der druckvolle Sound tut ein Übriges, damit das Album auch 21 Jahre nach seiner Veröffentlichung noch ohne Grausen aufgelegt werden kann. Lediglich die oben genannten moderneren Einflüsse klingen heutzutage - wie auch viele Veröffentlichungen aus dem Bereich Neo-Thrash Mitte der Neunziger - etwas angestaubt und hätten rückblickend nicht sein müssen. Der etwas einsilbige Gesang von Phil Flores ist ebenfalls kein Highlight und erfüllt lediglich solide seinen Zweck. Das Charisma eines Chuck Billy ging dem Mann absolut ab. Das sind jedoch die beiden einzigen Kritikpunkte an einem Album, das insgesamt sicherlich mehr Aufmerksamkeit verdient hat und von dem einen oder anderen Thrasher gern wieder entdeckt werden darf. Vor allem jetzt, da die Band wieder aktiv ist! [Review lesen]

21.08.2011 17:27 - Exodus: Exhibit B: The Human Condition (2010)

10.0 / 10
Es ist wirklich erstaunlich, mit welcher Kontinuität EXODUS ein Killer-Album nach dem anderen raushauen. "Exhibit B: The Human Condition" ist ein Lehrstück des Thrash Metal, eine Platte, die vor brillanten Ideen nur so sprüht. Zunächst fällt wie gewohnt das gewaltige Gitarren-Feuerwerk, dass Gary Holt und Lee Altus zünden, auf. Alleine ein Song wie der überlange "Beyond The Pale" ist von vorne bis hinten vollgepackt mit derart vielen genialen Riffs, Melodien und Leads, dass unzählige andere Bands daraus ein ganzes Album stricken würden. Von der schier unmenschlichen Tightness kaum zu sprechen! Der satte Groove eines Jack Gibson und das unvergleichliche Power-Drumming von Tom Hunting (für nicht wenige der beste Thrash-Drummer überhaupt) runden die instrumentale Seite dieses Albums gekonnt ab. Die Krux ist wieder einmal die Besetzung des Mikrofons. Weint man den beiden Ex-Sängern Paul Baloff und Steve "Zetro" Souza nach, hat man unter Umständen so seine Probleme mit dem aktuellen Brüllwürfel Rob Dukes. Lässt man sich aber auf ihn ein, stellt man schnell fest, dass er seit seinem Album-Debüt "Shovel-Headed Kill Machine" mächtig an Charisma zugelegt hat. Vor allem Midtempo-lastigen Tracks wie dem von einem wiederkehrenden Akustik-Part getragene "Nanking" oder einem knackigen Mitgröl-Smasher wie "Downfall" kann er gekonnt seinen Stempel aufdrücken. Hier darf gern angezweifelt werden, ob ein Sänger wie Zetro genau so gut zur aktuellen Inkarnation von EXODUS gepasst hätte. Insgesamt gibt es keinen einzigen schwachen Moment auf diesem Album. Das Adrenalin flößt in Strömen, von proggigen Thrash-Abfahrten wie dem erwähnten "Beyond The Pale", "Class Dismissed (A Hate Primer)" oder "The Sun Is My Destroyer" über Midtempo-Groover wie "Hammer And Life" bis zu klassischen Thrash-Kinnhaken à la "Burn, Hollywood, Burn", EXODUS beherrschen alles aus dem Eff-Eff. Bands wie diese Genre-Urväter überleben, weil sie sich eben nicht dem Retro-Trend verschreiben oder sich krampfhaft an moderne Sounds ketten. "Exhibit B: The Human Condition" ist zeitgemäß produziert, stellt in der Entwicklung von EXODUS keinen Bruch dar. Alles passt perfekt zusammne, und daher ist hier nur die Höchstnote gerechtfertigt. [Review lesen]