Uriah Heep Sweet Freedom (1973) - ein Review von abaieroe

Uriah Heep: Sweet Freedom - Cover
1
Review
21
Ratings
8.24
∅-Bew.
Typ: Album
Genre(s): Rock: Hardrock


abaieroe
22.07.2020 14:35

Nach dem phantastischen Live-Album war ich sehr gespannt, was als Nächstes kommt, und siehe da, Sweet Freedom enttäuschte mich nicht. Zwar startet das Album mit dem eher belanglosen Rocker "Dreamer", aber der Rest war genau nach meinem Geschmack. "Stealin'" (Dave Byron: "a horse-riding song") geht nach dem trabenden Auftakt plötzlich in den Galopp über, darauf folgt wieder ein gradliniger Rocker mit "One Day", den Abschluss von Seite Eins machte der epische Titeltrack "Sweet Freedom".

Auch die zweite Seite hat keine Schwächen, insbesondere das akustische "Circus" gefällt mir ausnehmend gut.

Und doch gibt es im Vergleich zu den vorangegangen Alben Unterschiede: Hensleys Kompositionen sind noch mehr Orgel- und Synthesizer-lastig, und Mick Box hat wenig Gelegenheit (bekommen?), seine Fingerfertigkeit zu zeigen. Da scheinen sich schon erste Brüche anzudeuten. Vielleicht ist das aber auch den etwas widrigen Umständen der Recording Location geschuldet, in den Remastered-CDs äussern sich ja Box und Hensley dazu.

Insgesamt ist das aber eine gelungene Produktion, dich ich immer wieder gerne höre.
(Juli 2020)

Punkte: 9 / 10


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