Pantera Cowboys From Hell (1990) - ein Review von Monolith

Pantera: Cowboys From Hell - Cover
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1 Review
78
78 Ratings
8.96
∅-Bew.
Aka: Cowboys Del Infierno
Typ: Album
Genre(s): Metal: Power Metal, Thrash Metal


Monolith
05.09.2015 22:01

Auf "Cowboys from Hell" sind Pantera mitten in der Metamorphose von ihrem alten Glam Metal-Stil zum rauheren Groove Metal, kurzum: "Cowboys from Hell" ist ein Gemisch, das so ziemlich alle Gemüter schneller und aber auch noch gesanglich belastbarer Metalfans erregen sollte.

Phil Anselmo ist mit seinem Gesang irgendwo zwischen James Hetfield und, was die Screams angeht, Ian Gillan einzuordnen. Dazu die enorm verzerrten und geil klingenden Gitarren mit Riffs über Riffs über Riffs, die zwar überwiegend simpel sind, aber die Art, wie die Band aus weniger mehr macht, lässt einen diesen Punkt einfach ignorieren, spätestens dann, wenn die Soli einspringen, bleibt eh keiner mehr ruhig. Kein Lied klingt gleich oder ähnlich wie die anderen, was beachtlich ist. Die Mischung aus alten Glam-Zeiten und angehenden Groove-Zeiten lässt Pantera auf diesem Album enorm viel Spielraum, das auch überwiegend genutzt wird.

Einzig wegen den meinen Ohren nach lahmen Anfangstracks "Cowboys from Hell" und "Primal Concrete Sledge" bleiben die vollen 10 weg.

Punkte: 9 / 10


Pantera: Cowboys from Hell

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