Ironborne Prophecies Of Blood (2017) - ein Review von Mystic Melissa

Ironborne: Prophecies Of Blood - Cover
1
Review
1
Rating
8.50
∅-Bew.
Typ: Album
Genre(s): Metal: Heavy Metal



08.04.2019 01:01

„Prophecies Of Blood“ ist das erste Lebenszeichen des DARKEST ERA-Ablegers aus Nordirland. Anders als bei ihrer Hauptband gehen Ade Mulgrew (Gitarre) und Krum Maguire (Gesang) hier um eigiges traditionsmetallischer zu Werke. Die hymnischen Songs sind mit wunderschönen, leicht melancholischen Gitarrenmelodien veredelt. Man hört IRONBORNE sofort an, dass sie von der grünen Insel stammen. Die Nordiren kombinieren flottes Tempo mit epischer, raumgreifender Atmosphäre.

„Blood Prophecy“ eröffnet packend mit wuchtigen Riffs, die in einen hymnischen Refain münden. Von der Machart her erinnert mich der Song ein wenig an das letzte MEGA COLOSSUS Album. „Eyes Of The Demon“ beginnt zunächst baladesk, ehe das Tempo beschleunigt wird. Groovende Riffs wechseln sich mit leicht melancholischen Leadgitarrenparts ab und der Refrain lässt epische Breite anklingen. Mit „The Might Of Steel“ präsentieren IRONBORNE ihren bisher eingänigsten und hymnischsten Song. Ein gelungens Cover von THORs Kultklassiker „Let The Bood Run Red“ schließt die EP auf souveräne Weise ab. IRONBORNE legen ein starkes Demo vor und ich bin bereits gepannt auf das Debütalbum und kommende Liveauftritte.

8,5/10

Punkte: 8.5 / 10