Iron Maiden No Prayer For The Dying (1990) - ein Review von blackening

Iron Maiden: No Prayer For The Dying - Cover
4
4 Reviews
124
124 Ratings
7.60
∅-Bew.
Typ: Album
Genre(s): Metal: Heavy Metal


blackening
10.06.2010 09:25

Es stimmt natürlich, dass es kein schlechtes Maiden Album gibt. Dennoch ist dieses zusammen mit dem Nachfolger ihr schwächstes. Das heißt aber, dass das Album immer noch bessr ist als der Großteil der Alben ähnlicher Bands. Auf dem Album stimmen meiner Meinung nach erstmals die Gesnagsmelodien nicht mehr, man merkt, dass Bruce damals begann, unzufrieden zu werden, denn man merkt ihm weniger Leidenschaft an. Außerdem ist es schade, dass Maiden hier von der Epik der Vorgängeralben komplett abkommen ( Ausnamen: Mother Russia, Run Silent Run Deep, The Assassin). Los gehts mit dem harten "Tailgunner", der aber wie fast alle Songs des Albums recht eintönig und kurzweilig ist. Dann kommt der nervige " Holy Smoke" der duch endlos wiederholte gleiche Melodien einfach nur maidenunwürdg ist. Es folgt der gute Titelsong, der mit Melodien, die an "Loneliness Of The Long Distance Runner" und " Fear Of The Dark" erinnert und mit Harmonien aus diesen Songs nahezu identisch ist. Trotzdem sich Maiden hier selbst kopieren, ein guter Song. Dann das erste highlight: "Public Enema Number One" der durch großartige Melodien begeistert. Dem schließt sich der langweilige "Fates Warning" an, der leider mit selbiger Progmetalband nicht zu tun hat. EIn weiteres Highlight stellt der epische " The Assassin" dar, sehr stimmungsvoll. Es folgt der beste Song " Run Silent Run Deep" der auch auf dem Vorgänger gut gepasst hätte und mit Interresanten Lyrics über Krieg begeistert. Dann kommen die beiden langeiligen "Hooks In You " und der Totalausfall " Bring Your Daughter... To The Slaughter". Erster st einfach nr nichts besonderes, während 2. ein unfassbar langweiliger Mitgrölsong a la Kiss ist und komplett Härte, Eigenständigkeit und den typischen Maiden Sound vermissen lässt ( er war ja auch für Dickinsons Soloalbum gedacht). Neben Women In Uniform und Can I play With Madness für mich der schwächste Maidensong. Beendet wird das Album vom Syntheziser-betonten "Mother Russia", der zwar selten dämliche Lyrics hat, aber instrumental auf voller länge überzeugt, aber zum Ende hin sehr stark bei "Seventh Son Of A Seventh Son" klaut.
Insgesamt fehlen die wirklich herrausragenden Songs und Momente. Ausserdem kopieren sich Maiden hier erstmals selbst.

Punkte: 8 / 10


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