Helloween Helloween (2021) - ein Review von macyanni

Helloween: Helloween - Cover
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1 Review
16
16 Ratings
9.12
∅-Bew.
Typ: Album
Genre(s): Metal: Power Metal, Speed Metal



01.07.2021 07:14

Erstveröffentlicht auf prognrock.de:

Eine neue Helloween! Da freut sich jedes Power-Metal-Herz. 14 neue Songs mit insgesamt über 65 Minuten Spielzeit haben am 18.06.2021 erstmals Hammer und Amboß in meinen Ohren in Schwingung versetzt.

Ein großer Helloween-Fan war ich aber nie und 5 Minuten Wacken in der Glotze haben mir gereicht, um zu wissen, dass Helloween niemals wieder etwas reißen werden. Man kann sich ja auch einmal irren.

In unserer Topalbenliste ist nur die Keepers von 1987 enthalten und bei den Topsongs die Metal-Hymnen Futureworld und I Want Out (natürlich Original und nicht in der Kitschy-Version) sowie If I Could Fly, das aber eher wie Pink Cream 69 klingt, was kein Wunder ist, denn der ist aus der Feder von Meister Deris.

Mein größtes Problem mit Helloween sind die Drums, die für mich so klingen, als würden sie von einem Drum-Computer produziert.

Die größte Überraschung war, dass es Michi Kiske immer noch drauf hat. Überhaupt ist die Scheibe herrlich melodisch und die zwei Sänger harmonieren sehr gut miteinander. Trotzdem wird die neue Scheibe keine neuen Fans generieren. Ein neues Futureworld oder I Want out ist nämlich nicht zu finden.

Die Höhepunkte sind Out for the Glory -die nach Primal Fear klingende Bridge "Your iron minions..." , die dem Andi gut zu Gesicht steht (wenn er es denn ist)-, oder das virtuose Skyfall, das deutlich die Handschrift von Kai Hansen trägt. Das sind Wiedererkennungsmerkmale, die sich im Gehirn einbrennen. Und Down in the Dumps hat das Zeug zum Hit. Eine Andi-Ballade fehlt leider.

Die Scheibe ist handwerklich gut gemacht mit durchweg starken Metal-Songs. Das gibt von mir 8 Punkte von eurem Rüdiger.

Punkte: 8 / 10


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