David Coverdale Northwinds (1978) - ein Review von Roman69

David Coverdale: Northwinds - Cover
2
Reviews
3
Ratings
9.00
∅-Bew.
Typ: Album
Genre(s): Rock: Hardrock


Roman69
19.12.2019 23:12

Nach sehr langer Zeit habe ich diese Platte mal wieder aufgelegt (Das passiert, wenn man zuviel hat.) und bin wie damals schwer begeistert. Es handelt sich um das zweite Solo-Album Coverdales und liegt zeitlich zwischen dessen Engagement bei Deep Purple und Whitesnake. Musikalisch lässt der Mittzwanziger es hier etwas ruhiger angehen, was nicht bedeutet, dass die Musik lahm wäre. Es ist nur eben kein Hard Rock. Die Songs sind durchgehend klasse und abwechslungsreich. „Give Me Kindness“ enthält sogar Jazz- und deutliche Gospelelemente. „Northwinds“, „Say You Love Me“ und „Only My Soul“ beginnen recht ruhig, steigern sich aber im Verlauf gewaltig. Echte Power-Balladen! „Queen of Hearts“ habe ich in meiner Spätjugend zu meinen Lieblingsstücken gezählt. Jetzt weiß ich auch wieder warum. „Time & Again“ ist ein schönes, ruhiges Liebeslied. Am druckvollsten sind das erste („Keep On Giving Me Love“) und insbesondere das letzte Stück („Breakdown“), mit dem das Album fulminant mit einem Feuerwerk endet.

Das Debutalbum „Snakebite“ von Whitesnake war eigentlich eine EP (4 Songs) plus früherer Heldentaten des Bandleaders. Diese waren „Keep On Giving Me Love“, „Queen of Hearts“, „Only My Soul“ und „Breakdown“ von diesem „Northwinds“-Album. Das war eine gute Wahl. „Northwinds“ bekommt von mir fast die volle Punktzahl. Ein halber Nostalgiepunkt ist dabei inklusive.

Punkte: 9.5 / 10