Zoon (1996) - ein Review von Janeck

The Nefilim: Zoon - Cover
1
Review
7
Ratings
7.93
∅-Bewertung
Typ: Album
Genre(s): Metal Gothic Metal


Janeck Avatar
20.12.2015 12:40

Carl McCoy, Bandkopf und Sänger bei Fields of the Nephilim, hat mit seinem "Projekt" The Nefilim 1996 einen recht eigenwilligen Eintopf aus Death Metal, Industrial, Gothic und eine Prise Thrash Metal gekocht, wobei ein super fieses und düsteres Höllenkommando namens "Zoon" entstand. Im Gegensatz zu seiner Hauptband, den Nephilim, geht Herr McCoy hier ziemlich schroff und wild zur Sache. Das Fundament bildet eine dicke Suppe aus kantigen Grooveriffs und einfachen Drumrhythmen, die jedoch ziemlich brachial produziert sind. Darüber thront McCoy mit seinem extrem variablen Organ, kreischt, grunzt, brummt, verspottet und schimpft in tieferen Tonlagen. Es ist diese charismatische Stimme, die so eine anziehende Wirkung ausübt, die sich um Melodiefassaden schlängelt und mich immer wieder erneut in den Popo beißt. Die 90er waren überfüllt mit dieser Art Musik, "Zoon" ist jedoch ein Paradebeispiel, wie man mehrere Genres passend zusammenfügt und daraus ein kleines Erlebnis erschafft, woran ja nun nicht unbedingt wenige (größere) Bands peinlich gescheitert sind.

Punkte: 8.5 / 10


Nefilim: Zoon

Audio CD

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Tracklist:

  1. Still Life
  2. Hodus
  3. Shine
  4. Penetration
  5. Melt (The Catching Of The Butterfly)
  6. Venus Decomposing
  7. Pazuzu (Black Rain)
  8. Zoon [Parts 1 & 2 / Saturation]
  9. Zoon [Part 3 / Wake world]
  10. Coma
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