Where Did We Get Lost (2015) - ein Review von Rhinozaur

Jeff Beadle: Where Did We Get Lost - Cover
1
Review
2
Ratings
8.50
∅-Bewertung
Typ: Album
Genre(s): Singer/Songwriter/Liedermacher


Rhinozaur Avatar
14.01.2016 17:27

Jeff Beadle ist ein richtiger Pfundskerl. Kräftige Statur, Bart im Gesicht, Tattoos auf den Armen, oft mit Kippe im Mundwinkel, immer mit Käppi oder Mütze auf dem Kopf. Man würde ihm den Holzfäller geben oder den Lastwagenfahrer. Doch wenn der Kanadier alleine und mit Akustik-Gitarre die Bretter der Bühne betritt und loslegt, weiss man: Der Typ kann spielen. Der Typ kann singen. Und er kann Texte schreiben. Diese handeln beim Musiker aus Toronto zumeist von schwermütigen Themen. Von menschlichem Verlust etwa oder den Irrwegen, die das Leben für uns bereithält. Getragen werden die Geschichten von Jeff Beadles– auch das gibt man ihm auf den ersten Blick nicht – gefühlvollen wie ausdrucksstarken Stimme und dem reduzierten doch warmen und harmonischen Gitarrenspiel. Jeff Beadles Musik erfüllt und macht Spass, man nimmt dem sympathischen Barden die Ehrlichkeit seiner Texte ab und spürt die Emotionen, die Beadle der Musik einverleibt, in jeder Note. „Where Did We Get Lost“ ist bereits das zweite Werk des Singer/Songwriters, sein Debut „The Huntings End“ nicht minder gut.

Punkte: 9.5 / 10


Jeff Beadle: Where Did We Get Lost

Audio CD

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Tracklist:

  1. The One
  2. Where Did We Get Lost
  3. How Calmly
  4. Single Mothers, Single Fathers
  5. 1st Of July
  6. The Hardest Part
  7. Lost Living
  8. The Letter
  9. Lover Down
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