Mob Rules (1981) - ein Review von blackening

Black Sabbath: Mob Rules - Cover
1
Review
73
Ratings
8.84
∅-Bewertung
Typ: Album
Genre(s): Metal Heavy Metal, Doom Metal
Rock Hardrock


blackening Avatar
24.09.2011 09:55

Immer wieder, wenn ich Freunden Black Sabbath empfehle, und die daraufhin Heaven And Hell oder Mob Rules kaufen, beschweren sie sich bei mir, was ich ihnen für einen Schrott empfohlen habe.Und ich finde, zurecht.Es dauert danach immer ewig, bis ich sie wieder mit Songs a la "Elctric Funeral" oder "Under The Sun" begeistern kann. Denn mit dem klassischen Sabbath hat das Dio-Zeug NICHTS zu tun. Die Heaviness, die Düsterniss sowie die großartigen Lyrics, als das sucht man hier bergeblich. Der Erste Song " Turn Up The Night" ist ein durchschnittlicher Uptempo-Song, der klingt, als wolle man unbedingt der NWOBHM hinterherrennen, statt innovativ zu bleiben. " Voodoo" erinnert massiv an 80er Jahre AC/DC, und zwar an einen der vielen schwächeren Songs. Auch hier sind Härte oder Düsterness absolute Fremdwörter.Dann endlich, der Grund, warum die Platte es immerhin auf 5 Punkte schafft: "The Sign Of The Southern Cross". Ein grandioses Epos, bei dem ich verstehen kann, warum man Dio Gott nennt. Der Anfang ist absolut typisch für 80er Jahre Sabbath, aber als es dann härter wird, setzt sich ein Riff durch, wie es sich Sabbath-Fans wünschen: Düster, Langsam und bedrohlich nach vorne stampfend, und doch Ehrfurcht gebietend. SO muss Sabbath mit Dio kligen: Die alte Heaviness mit der 80er Epik vermischt. So vergisst man sogar, dass die Lyrics zu keiner Sekunde mit Großtaten a las "War Pigs" mithalten kann.Das folgende Instrumentalstück gehört wohl zu den langweiligsten dieser Art."The Mob Rules" ist dann wieder mehr Rock als Metal, er klingt extrem zahm und nichtssagend."Country Girl" hat zwar eine Sabbath-typische Tonfolge im Riff, mehr aber auch nicht, wieder sehr nichtssagend, dazu extrem peinliche Lyrics.Mit "Slipping Away" schließt sich ein weiterer belangloser Rocker an."Falling Of The Edge Of The World" ist sozusagen der kleine Bruder von "Sign Of The Southern Corss": er macht das selbe richtig, ist aber nicht so gut wie das Original. Trotzdem der zweite gute Song der Platte."Over And Over" ist ganz ok, relativ traurig ( wie ich es von Sabbath mag), aber nichts besonderes.
Es gibt also 1 grandiosen Song und 2 gute, der Rest ist Totalschrott. Vor Allem die Zahme Produktion von Iron Maiden-Produzenten Martin Birch enttäuscht, sie kann einfach nie an die wuchtigen Sounds von Alben wie "Vol.4" ( UNDER THE SUN!!!!!) mithalten, sowie die peinlichen Lyrics. Naja, immerhin gibt es hier keine Neonritter.

Punkte: 5.5 / 10


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Tracklist:

  1. Turn Up the Night
  2. Voodoo
  3. The Sign of the Southern Cross
  4. E5150
  5. The Mob Rules
  6. Country Girl
  7. Slipping Away
  8. Falling off the Edge of the World
  9. Over and Over

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