Teras (2012) - ein Review von gelal

Naglfar: Teras - Cover
1
Review
16
Ratings
8.41
∅-Bewertung
Typ: Album
Genre(s): Metal Black Metal


gelal Avatar
22.08.2012 14:22

Die Schweden Naglfar, eine Institution im Black Metal, sind knapp 5 Jahre nach ihrem letzten Output "Harvest" zurück und kommen mit einem Album um die Ecke welches die Fan-Gemeinde sehnsüchtig erwartet hat. Die Band hat einen Abgang zu verzeichnen und ist somit nur noch ein Trio, welches sich für die Drums einen namhaften Session Musiker ins Studio geholt hat. Dirk Verbeuren(Soilwork) zeichnet für selbige verantwortlich und zeigt auf "Téras" eindrucksvoll sein Können.
Eröffnet wir die Platte mit dem überaus Epischen, mit leicht doomigem Touch versehenen und Titel gebenden, "Téras". Mit "Pale Horse" geht´s dann direkt in die Vollen, ein Gewitter von Blastbeats überkommt den Hörer und plettet ihn direkt, ohne aber einen gewissen Melodie-Anteil zu vernachlässigen. Mit "Monolith" hat man eine schwere eher im Midtempo gehaltenen Nummer. Diese wartet mit symphonischer Schlagseite auf, ohne dabei aber einen Bombast á la Dimmu Borgir aufzuweisen. Sehr feines Stück. "Bring Out Your Dead" hat einen mächtigen Groove und ist eines der Highlights der Scheibe. Fein ausgearbeitetes Songwriting macht diesen Song ziemlich interessant und ich höre schon die Fans vor der Bühne mit-gröhlen; wenn es heißt -Bring Out Your Dead-! Ebenso und sogar noch ein Spur ausgefeilter kommt man mit dem abschließenden "The Dying Flame Of Existence" daher. Mit prägnanter Melodie und abwechslungsreich gestalteter Struktur fräst sich die Nummer direkt ins Hirn und beweist eindrucksvoll, das auch die letzte Nummer einer Platte zu den Highlights eines Albums gehören kann.
Klasse Riffs und hochkarätige Drum-Arbeit sind bezeichnend für dieses Album. Auch die Vocals sind richtig klasse und Kristoffer, welcher vom Bass zum Mikro gewechselt ist, überzeugt mit seinen Screams auf ganzer Linie.
Die Produktion ist, entsprechend eines Black Metal Albums mit epischem Unterton und symphonischen Touch, fett und sauber. Hat dabei aber immer eine gewisse Rohheit zu bieten und klingt nie steril und blank poliert.

Fazit: Mit "Téras" spielen sich Naglfar, nach 5 Jahren "Abwesenheit", direkt wieder in die Spitze des Black Metal. Wem Marduk zu rasant und Dimmu zu bombastisch ist findet bei Naglfar genau das was er sucht. Bathory trifft auf Dissection und verfeinert das Ganze mit etwas Epic und Symphonic. Naglfar sind zurück, und wie!

Punkte: 9 / 10


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Tracklist:

  1. Teras
  2. Pale horse
  3. III: Death dimension phantasma
  4. The monolith
  5. An extension of his arm and will
  6. Bring out your dead
  7. Come, perdition
  8. Invoc(h)ate
  9. The dying flame of existence
  10. Tired bones

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