B.U.F.O. (2003) - ein Review von levanah

Toad: B.U.F.O. - Cover
1
Review
2
Ratings
9.75
∅-Bewertung
Typ: Album
Genre(s): Rock Blues Rock


levanah Avatar
15.09.2012 20:27

1970 entstand die Blaupause für die beiden Spitzenalben Toad (1971) und Tomorrow Blue (1972). Eigentlich hätte B.U.F.O. das Debut von Toad werden sollen. Aus nicht näher bekannten Gründen lies EMI die Aufnahmen aber in einer Schublade verschwinden und unterliess die Veröffentlichung des Materials. Vielleicht war EMI der Sound von Toad einfach zu schräg.

1971 veröffentlichte Toad, durch den Weggang von Sänger Beni Jäger nur noch zu dritt, unter dem Hallelujah-Label sein offizielles Debutalbum Toad. Die auf B.U.F.O. vorhandenen Rohformen von 'A Life That Ain't Worth Living', 'Tank' und 'Pig's Walk' wurden für dieses Album neu aufgenommen. Auch 'Animals World' entging der EMI-Ignoranz als B-Seite der Single 'Stay'. Die restlichen Songs auf dem Album wurden der Fangemeinde des Blues-Rock jahrzehntelang vorenthalten. Jeder Titel dieser Scheibe ist es wert, laut gespielt und gehört zu werden.

Irgendwann hat Akarma die Aufnahmen von 1970 in die Finger bekommen und den EMI-Staub von 3 Jahrzehnten abgeschüttelt. Die Leute von Akarma haben mit dem Material das einzig Richtige getan - es mit 33 Jahren Verspätung im Jahre 2003 endlich erstveröffentlicht. Wem die 71/72er-Alben von Toad gefallen, der wird auch an dieser 'Unveröfffentlichten' seine Freude haben. B.U.F.O. ist Blues-Rock, wie ich ihn liebe. Ich kann nicht anders, als hier die volle Punktezahl zu vergeben.

Punkte: 10 / 10


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