The Hunter (2011) - ein Review von Th-Buddy G

Mastodon: Hunter, The - Cover
1
Review
30
Ratings
8.40
∅-Bewertung
Typ: Album
Genre(s): Metal Progressive Metal


17.10.2011 21:44

MASTODON. Wohl definitiv eine der interessantesten Bands der Gegenwart. Eine Band,die wie kaum eine andere die Bezeichnung "progressiv" verdient,weil sie sich ständig weiterentwickelt und im Rahmen "ihres typischen Sounds" verändert. War die "Lifesblood"-EP noch ein rauher Ausbruch an akustischer Aggression,so wurde diese Energie mit den folgenden Alben kontrollierter ("Remission") und langsam mit atmosphärischen Parts angereichert ("Leviathan"). Mit "Blood Mountain" bog man dann inwesentlich progressivere und auch melodischere Regionen ab. Das alles gipfelte im 10Punkte-Progressiv-Metal-Meisterwerk "Crack The Skye" (eine meiner unantastbaren Lieblingsplatten. Und jetzt:"The Hunter". MASTODON wären nicht MASTODON,wenn sie einfach nur die Erwartungen der Fans erfüllen würden. Nee! Man macht diesmal einfach einen so krassen Schwenk in der Ausrichtung des Bandsounds,daß die Anhängerschaft erstmal verblüfft,ratlos oder sogar enttäuscht ist. Als die Platte das erste mal bei mir lief,dachte ich während des Openers "Black Tonque" nur "Häh?Das klingt nicht wirklich nach dem,was jetzt eigentlich nach CTS kommen sollte. Doch diese verdammte Wahnsinnsplkatte wächst mit jedem Durchgang und kratzt mitlerweile ganz stark an der 10er-Marke (die eben Klassikern vorbehalten ist,die den Test -of-Time bestanden haben). Classic Rock heißt es diesmal;natürlich mit allem,was den bisherigen MASTODON-Kosmos ausgemacht hat,angereichert/gewürzt. Energie/Aggression wird kontrollierter denn je eingesetzt ("Blasteroid"), sphärische/atmosphärische Parts dominieren den Sound nicht,sondern ergänzen/perfektionieren ihn ("Stargasm"), Bombast a la Pink Floyd (der Anfang von "Creature lives") seht neben einer Hommage an ALICE IN CHAINS ("Dry Bone Valley"). Das ganze wird von einer nie dagewesenen Vielfalt/Abwechslung geprägt und uner den 13 Songs gibt es früher oder später keinen,der irgendwie abfällt. Jeder Track ist anders,hält aber den hohen Standard der Anderen.Für mich persönlich nach "Crack The Skye" die zweitbeste MASTODON-Scheibe,die mit ziemlicher Sicherheit einmal Klassikersatus haben wird.

Punkte: 9.5 / 10


Mastodon: The Hunter

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Tracklist:

  1. Black Tongue
  2. Curl Of The Burl
  3. Blasteroid
  4. Stargasm
  5. Octopus Has No Friends
  6. All The Heavy Lifting
  7. The Hunter
  8. Dry Bone Valley
  9. Thickening
  10. Creature Lives
  11. Spectrelight
  12. Bedazzled Fingernails
  13. The Sparrow

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