Teenager Of The Year (1994) - ein Review von vegetariancannibal

Frank Black: Teenager Of The Year - Cover
1
Review
3
Ratings
8.33
∅-Bewertung
Typ: Album
Genre(s): Rock Alternative Rock
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vegetariancannibal Avatar
31.07.2012 15:10

Der Grund, warum ich irgendwann aufgehört habe, Indie Rock zu hören, ist paradoxerweise Frank Black, unter anderem ist es auch dieses Album hier schuld. Sicherlich ist "Teenager of the year" zusammen mit dem selbstbetitelten Debut eine der besten Scheiben des vormaligen Pixies-Sängers, für mich jeder Song ein Hit. Hier sind die Songs meist kurz, aber auf den Punkt gespielt. Fast allesamt Ohrwürmer, allen voran z.B. die großartige Single "Headache" oder das mit herrlichen Acousticgitarren gespielte "(I want to live on an) abstract plain" Die Texte teils herrlich surreal, teils nostalgisch (die Hommage an das erste Videospiel "(Whatever happened to) Pong" oder "Calistan", eine Hymne auf Kalifornien zu älteren Tagen) und teils einfach aus dem Leben gegriffen wie "Headache". Ist eigentlich für Jeden was dabei.
Und jetzt, thanks Mr. Black, höre ich lieber ganz andere Genres und hab den ganzen Indie-Kram verkauft, außer den Sachen von Frank, weil er einfach zu gut ist und keine einzige andere Indie Pop/Rock Band der Erde für mich da mithalten kann. Zumindest im Pixies/Frank Black-Stil kommen immer noch eine Menge neuer Bands raus. Aber keine erreicht das Original, und kein anderer Indie/Alternative-Künstler der hunderten, die ich gehört habe, hat mich je so erreicht wie Frank. Von daher macht's für mich keinen Sinn, wenn ich Bock auf Indie Rock habe, was anderes aufzulegen als den König des Genres. Sicherlich sehr subjektiv, ja, aber probiert es mal aus, selbst wenn man das sonst garnicht mag, und vielleicht nur EINE einzige Indie Platte besitzen will, "Teenager of the year" wäre in der engeren Auswahl. Würde mich eigentlich wundern, wenn das jemand, der Musik liebt, so garnicht mögen würde.

Punkte: 10 / 10


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