Blurry Blue Mountain (2010) - ein Review von Gaga1959

Giant Sand: Blurry Blue Mountain - Cover
1
Review
1
Rating
9.50
∅-Bewertung
Typ: Album
Genre(s): Country Alternative Country


Gaga1959 Avatar
20.10.2013 16:14

Zuerst die schlechte Nachricht: wer an Giant Sand vor allem die Dekonstruktion und den Gitarrenlärm schätzt, wird mit diesem Album wahrscheinlich nicht glücklich werden. Howe Gelb frönt auf dieser Scheibe vornehmlich dem relaxten Wohlklang und gniedelt sich mit heiterer Melancholie durch die Songs. Gelegentlich stellt er die Gitarre beiseite, um jazzig-sanft das Bar-Piano zu klimpern. Auch einige etwas cinmascopischer und rockiger angelegte Titel sind enthalten, da riecht man dann auch den Wüstenstaub. Dem Grandseigneur von Low-Fi und Wüstenrock ist ein sehr abwechslungsreiches Album gelungen, das auch etliche neue Hörer außerhalb seiner bisherigen Fangemeinde ansprechen dürfte - wenn diese bloß mal den Blick über den Tellerrand wagen würden. Das Adjektiv "kommerziell" verbietet sich bei diesem Album trotzdem, denn Howe Gelb biedert sich bei niemandem an. "Zugänglich" könnte es da schon eher treffen, vielleicht auch etwas altersmilde.

Punkte: 9.5 / 10


Giant Sand: Blurry Blue Mountain

Audio CD

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Tracklist:

  1. Fields Of Green
  2. Chunk Of Coal
  3. The Last One
  4. Monk's Mountain
  5. Spell Bound
  6. Ride The Rail
  7. Lucky Star Love
  8. Thin Line Man
  9. No Tellin'
  10. Brand New Swamp Thing
  11. Erosion
  12. Time Flies
  13. Better Man Than Me
  14. Love A Loser
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