Rocka Rolla (1974) - ein Review von Monolith

Judas Priest: Rocka Rolla - Cover
1
Review
45
Ratings
7.80
∅-Bewertung
Typ: Album
Genre(s): Metal Hardrock, Heavy Metal
Rock Hardrock


Monolith Avatar
21.11.2013 21:21

Gerade von Seiten der Puristen, die ja "Sad Wings of Destiny" und "Stained Class" so bewundern, wundert es mich, dass sie dieses Album nicht so akzeptieren, weil ja das "metallische" fehlt. Dabei hat Priests Debütalbum all das, was Priest ausmacht: Halfords extatischer Gesang, die hochwertige Gitarrenarbeit von Tippton und Downing, sowie die atemberaubende Experimentierfreudigkeit, die man in jedem Lied hört. Beispiele finden sich viele, wie der Dreiteiler "Winter/Deep Freeze/Winter Retreat", "Never Satisfied" oder "Run of the Mill". Ein paar Fragen tun sich dennoch auf, wie zum Beispiel, warum von "Caviar and Meths" nur ein kleiner Ausschnitt zu hören ist oder warum "Dying to Meet you" mit einem weiteren Stück zusammengefügt wurde, der nicht gerade wie eine Fortsetzung des Liedes klingt.

Anschließend muss ich noch was zur Band selbst sagen: es wird ja immer Rob Halford als der Metalgott gelobt, dem ich ja auch zustimme, aber eigentlich gebührt jeglicher Dank dem wahren Gründer von Judas Priest: Al Altkins, der heute in seiner Soloband und einer Band namens "Holy Rage" spielt, legte den Grundstein für die Metalpriester.

"Rocka Rolla" ist ein sehr verspieltes Album, das nicht nur Old School Metalfans gefallen wird, da sich Priest auf ihrem Debüt doch sehr in den Gefilden des Blues Rock aufhielten.

Punkte: 8.5 / 10


Judas Priest: Rocka Rolla

Audio CD

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Tracklist:

  1. One For The Road
  2. Rocka Rolla
  3. Winter
  4. Deep freeze
  5. Winter Retreat
  6. Cheater
  7. Never Satisfied
  8. Run Of The Mill
  9. Dying to meet you
  10. Caviar And Meths
  11. Diamonds And Rust (Demo Version)

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