Blaze Of Obscurity (1989) - ein Review von Philomena

Pariah: Blaze Of Obscurity - Cover
1
Review
9
Ratings
8.50
∅-Bewertung
Typ: Album
Genre(s): Metal Power Metal, Thrash Metal


14.04.2015 09:28

Mit neuem Namen und neuem Schwung waren die alten verdienten SATAN-Recken mit dem schon guten Vorgänger "The kindred" angetreten, der schon alle SATAN-Attribute beinhaltete. Mit Michael Jackson einen starken Sänger, mit Russ Tippins und Steve Ramsey zwei Ausnahmekönner an den Gitarrem, die hervorragend harmonierten und einer mehr als soliden Rhythmusfraktion. Dazu starke Songs mit der richtigen Mischung aus Eingängigkeit und Komplexität und immer sehr britisch, was in der vom US-Metal und -Thrash geprägten Zeit neben den dauernden Namenswechseln vielleicht der Grund war, dass dieser feinen Band der Durchbruch verwehrt blieb. Obwohl hier klare Thrash-Einflüsse melodisch und progressiv verarbeitet wurden.
"Blaze of obscurity" war noch deutlich stärker als "The kindred". Und deutlich - im positiven Sinne - kompakter. Songs mit hohem Wiedererkennungswert und den vertrauten intelligenten Texten. Songs wie "Puppet Regime", das dynamische "Canary" oder das von superstarken Riffs durchsetzte "The Brotherhood" sind richtig gut und brauchen den Vergleich zu anderen Metal-Diamanten, ob britischer oder US-amerikanischen Ursprungs nicht zu scheuen.
Ganz schön teuer die CD inzwischen - lohnt sich aber!

Punkte: 9 / 10


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