Unholy Darkness (2008) - ein Review von iwill zähnchen

Wolfs Moon: Unholy Darkness - Cover
1
Review
2
Ratings
8.25
∅-Bewertung
Typ: Album
Genre(s): Metal Heavy Metal


iwill zähnchen Avatar
06.12.2013 21:47

Und auf geht`s zur vorletzten Runde:

Diesmal brauchte es satte vier Jahre von "KEEP METAL ALIVE" bis zum nächsten Album, dass man passender weise "UNHOLY DARKNESS" genannt hat. Angenehm fällt zuerst einmal die Produktion in`s Ohr welche hier mehr Volumen erfährt und amtlich durch die Boxen knallt. Erstmals kann man dadurch leichte Thrasheinflüsse ausmachen, die den Sound WOLFS MOONs einerseits bereichern, andererseits geht das allerdings zu Lasten der Magie in den Refrains und der vollkommenen Eigenständigkeit.
Das macht es nicht nur einfach ein paar Referenzbands wie ICED EARTH, METAL CHURCH, IRON MAIDEN und JUDAS PRIEST als Klangvergleich heran zu ziehen, sondern ermöglicht auch ein leichten Zugang für jeden Liebhaber der eben genannten Bands.
Rückwirkend fällt auf das aggressivere Songs wie `Deliver Me From Evil`und `Hell-Headbangers` Sänger Maxe nicht unbedingt liegen und er streckenweise etwas bemüht wirkt. Außerdem sind mit `Paradise Of Immortal Shadows` und dem mit einer deutschsprachigen Passage versehenen `Soultaker` die Vorboten des zwar eher sperrigen, aber nachhaltigeren Nachfolgealbums auszumachen.
Auf "UNHOLY DARKNESS" ertönt harter, purer, düsterer US-Power Metal der lediglich mit `Necrocity Of The Damned`und `Wicked Testimony` für strukturell schwere Kost sorgt, der Rest läuft -trotz wieder einmal ohne Solos- dank so mancher dezenten Melodie im Hintergrund rein wie warme Milch und darf somit auf den Merkzettel eines jeden vermerkt werden.
Auch aus heutiger Sicht ist "UNHOLY DARKNESS" immer noch ein sehr, sehr starkes Album; was

der Titeltrack http://www.youtube.com/watch?v=ALHKf-uIW3E

und

´Underworld Warrior´ http://www.youtube.com/watch?v=Dz-umcU8xFc

als Anspieltipps eindrucksvoll bestätigen sollten.

Punkte: 8 / 10


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