Witchery Symphony For The Devil (2001) - ein Review von Spearhead24

Witchery: Symphony For The Devil - Cover
1
Review
7
Ratings
8.64
∅-Bew.
Typ: Album
Genre(s): Metal Speed Metal, Thrash Metal, Death Metal, Black Metal, Melodic Death Metal


Spearhead24 Avatar
04.11.2009 21:23

Very well done. Meister Jensen und seine makabren Gesellen legen mit „Symphony For The Devil“ ihr drittes Album und gleichzeitig wohl auch das reifste vor. Alle vertretenen 12 Songs (inkl. zwei Bonustracks) sind auf gleichbleibenden hochkarätigem Level angesiedelt und decken ein sehr vielfältiges Spektrum ab. Von speedigen Thrashern wie dem Opener „The Storm“ (Killer!) oder „Wicked“ über Stampfer wie „Inquisition“ und „Enshrined“ zu den Instrumentals „Bone Mill“ (hat was von Annihilator) und „Hearse Of The Pharaohs“. Über allem liegen die bekannt-krächzigen Vocals von Frontmann Toxine, der sein Gekreisch diesmal sehr songdienlich variiert. Klar, das ein oder andere Slayer-Riff gibt’s natürlich auch wieder zu hören, aber das ist aufgrund der durchgehend gelungenen Arrangements auch gut so. Natürlich werden wieder ein paar Gimmicks mit Augenzwinkern serviert, so z. B. das Gastspiel von Hank Sherman bei letztgenanntem Track oder das Ausborgen von Dark Angel-Vokabular in „Shallow Grave“ (nette Huldigung). Und auf Songtitel wie „None Buried Deeper“ oder den Albumtitel muss man erst mal kommen…

Alles in allem finde ich, dass Witchery auf diesem Album perfekt demonstrieren, wie man die Einflüsse aus den Glanzzeiten des Metal (also vor allem 1980′er) zu einem zeitgemäßen Werk zusammenfliessen lassen kann, ohne Altbewährtes einfach wieder aufzuwärmen.

(ursprüngliche Form geschrieben für metalmail.de anno ???)

Punkte: 9 / 10