Quo (1974) - ein Review von Philomena

Status Quo: Quo - Cover
1
Review
12
Ratings
9.21
∅-Bewertung
Typ: Album
Genre(s): Rock


06.04.2015 21:57

Sicherlich das härteste QUO-Album und mit "Dog of two head" mein persönliches Lieblingsalbum vor "Piledriver" und "Hello". Wohl kein Wunder, dass "Dog.." und "Quo" stark von Alan Lancaster geprägt sind. Die meisten der Songs -nämlich fünf - wurden erstaunlicherweise in Zusammenarbeit von Alan Lancaster, dem wahren Hard Rocker bei QUO, und Rick Parfitt, dessen Songs oftmals unterschätzt wurden, geschrieben. Eine seltene Kombination im QUO-Kosmos - seltener vielleicht nur noch Rossi-Lancaster-Kompositionen. "Backwater" und "Just take me", die beiden Opener, gehen ineinander über und sind mit die energiereichsten Songs, die Quo jemals eingespielt haben. Man höre nur das gnadenlose Rossi-Solo in "Just take me".
"Drifting away" und "Don't think it matters" von Lancaster gesungen, sind absolute Heavy-Knaller, so hart waren QUO selten. "Lonely Man" ist eine der besten Balladen von QUO, souverän der Gesang von Rick Parfitt. Die Rossi/Young-Kompositionen fallen fast schon ab, zumindest "Fine fine fine", weniger "Slow train", das seine außergewöhnlichen Reize in den knapp 8 Minuten hat. Bleibt noch die Gemeinschaftsproduktion "Break the rules", ein weiterer Song von hoher Qualität.
Passend auch das Cover, das die raue Seite von STATUS QUO perfekt darstellt. "On the level", der Nachfolger, konnte da nicht auf gleicher Höhe anschließen.
"Quo" ist ein Klassiker von QUO. Und jeder, der meint, QUO wären eine Kirmes- oder Pop-Rock-Band, sollte sich dieses Album zur Strafe 1.000 mal anhören. Es gibt schlimmere Strafen...

Punkte: 10 / 10


Status Quo: Quo

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Tracklist:

  1. Backwater
  2. Just Take Me
  3. Break The Rules
  4. Drifting Away
  5. Don't Think It Matters
  6. Fine Fine Fine
  7. Lonely Man
  8. Slow Train
  9. Lonely Night

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