Xeledon

Xeledon
Registriert seit: 05.05.2008

Zum Verkauf 0 Eingetragen 840
Bewertungen: 623 Reviews: 607
Genres: Dark Wave/Gothic, Metal, Pop, Rock, Soundtrack
Bewertungsverteilung von Xeledon
0.5 1 1.5 2 2.5 3 3.5 4 4.5 5 5.5 6 6.5 7 7.5 8 8.5 9 9.5 10
1 3 0 14 2 37 0 52 1 68 4 125 11 147 12 67 11 47 3 18

0.5: 0.68027210884354% (1x)

1.0: 2.0408163265306% (3x)

1.5: 0% (0x)

2.0: 9.5238095238095% (14x)

2.5: 1.3605442176871% (2x)

3.0: 25.170068027211% (37x)

3.5: 0% (0x)

4.0: 35.374149659864% (52x)

4.5: 0.68027210884354% (1x)

5.0: 46.258503401361% (68x)

5.5: 2.7210884353741% (4x)

6.0: 85.034013605442% (125x)

6.5: 7.4829931972789% (11x)

7.0: 100% (147x)

7.5: 8.1632653061224% (12x)

8.0: 45.578231292517% (67x)

8.5: 7.4829931972789% (11x)

9.0: 31.972789115646% (47x)

9.5: 2.0408163265306% (3x)

10.0: 12.244897959184% (18x)

Die letzten Bewertungen
6.0 für Worldview: Chosen Few, The (2015) (22.03.2016 21:34)
3.0 für Zenith Reunion: Utopia (2012) (22.03.2016 21:33)
9.0 für Versengold: Zeitlos (2015) (22.03.2016 21:32)
Insgesamt 623 Bewertungen vorhanden. Alle anzeigen
Die letzten Reviews

22.03.2016 21:34 - Worldview: Chosen Few, The (2015)

6.0 / 10
Auch wenn die Jungs auf dem Bandfoto im Booklet eher wie eine Biker-Gang auftreten, die sich ein Zubrot als Zuhälter verdient, sind WORLDVIEW im Namen des Herrn unterwegs. Schade nur, dass sie im Rahmen der auf "The Chosen Few" enthaltenen Predigten übertrieben oft auf Allerweltsmelodien und Schüttelreime zurückgreifen. Auch wenn sich WORLDVIEW selbst als Prog-Metal-Band bezeichnen und den ein oder andere Frickel-Part eingebaut haben, spielen sie doch ziemlich klassischen US-Power-Metal. Klar, bei "Prisoner Of Pain" können schonmal Erinnerungen an QUEENSRŸCHE oder FATES WARNING wach werden, als progressiv im eigentlichen Sinne kann man "The Chosen Few" aber wirklich nicht bezeichnen. Die Kompositionen sind weitestgehend geradlinig und schnörkellos gehalten, aus der dominierenden Mittelmäßigkeit stechen jedoch mit "Two Wonders" und dem Titeltrack nur zwei Stücke wirklich heraus. Rey Parras Gesang und George Rene Ochoas Gitarrenspiel wissen zu gefallen, dafür stören einige allzu billig anmutende Keyboardsounds das positive Gesamtbild. Diese Elemente treffen nirgends so deutlich aufeinander wie im balladesken "The Chosen Few" mit seinem David-Gilmour-Gedächtnis-Gitarrensolo, so dass man bis zuletzt nicht sicher ist, ob man das Lied nun hassen oder lieben soll. Ich entscheide mich letztlich für zweiteres, bin mir aber sicher, dass ich den Rest der Scheibe schon bald wieder vergessen haben werde. (http://www.metal.de/heavy-metal/review/worldview/61214-the-chosen-few/) [Review lesen]

22.03.2016 21:33 - Zenith Reunion: Utopia (2012)

3.0 / 10
Wie diese fünf Finnen zu ihrem Plattenvertrag gekommen sind, ist mir schleierhaft. Denn auf ihrem Debütalbum "Utopia" lärmen sie auf dem Niveau einer durchschnittlichen Schülerband herum und sind spieltechnisch und kompositorisch noch weit davon entfernt, wirklich hörenswertes zu produzieren. Die Jungs suchen irgendwo zwischen klassischem Heavy Metal und Dicke-Eier-Stadionrock der Marke VAN HALEN oder KISS nach ihrem Platz auf der musikalischen Landkarte. Bevor sie diesen aber einnehmen können, stehen ihnen noch viele Stunden harter Arbeit bevor. Der Songaufbau ist so klassisch wie langweilig, das Riffing wirkt über weite Strecken geradezu unbeholfen. Dazu kommen ein Sänger, der arg kraftlos daherkommt, gerne mal schiefe Töne einbaut und zudem über eine wenig ausdrucksstarke Allerweltsstimme verfügt. So richtig mies und nervtötend ist "Utopia" zwar nicht, in ihrer Unbeholfenheit ist Mitleid aber noch das positivste Gefühl, dass ZENITH REUNION beim Zuhörer wecken können. Dieses Debütalbum kommt schlicht und ergreifend viel zu früh. (http://www.metal.de/heavy-metal/review/zenith-reunion/49862-utopia/) [Review lesen]

22.03.2016 21:32 - Versengold: Zeitlos (2015)

9.0 / 10
Was einst in bierseligen LARP-Tavernen und auf schmutzigen Mittelaltermärkten begann, findet mit "Zeitlos" zur Vollendung. Die rein akustisch gehaltenen Folk- und Mittelalter-Klänge von VERSENGOLD sind angenehm vielschichtig und zeigen auch nach vielen Hördurchläufen keine Abnutzungserscheinungen. Dabei verkommt die Musik angesichts der lyrischen Sprachgewalt aus der Feder von Malte "Snorre" Hoyer im Grunde sogar zur erbaulichen Nebensächlichkeit. Voller doppelter Böden, Metaphern und blumigsten Sprachbildern zählen die Texte auf "Zeitlos" vermutlich zum Besten, was die deutschsprachige Populärmusik zu bieten hat. VERSENGOLD erinnern an die besten Momente von SCHANDMAUL oder SALTATIO MORTIS und übertreffen die beiden namhaften Konkurrenten stets noch um mindestens eine zusätzliche Deutungsebene. Wo Stücke wie der "Frühlingsgruß" oder das abschließende "Schlaflied" vordergründig Ruhe und Besinnlichkeit verheißen, führt eine genauere Betrachtung in finsterste Abgründe. Die lyrische Durchschlagskraft liegt hier in der Subtilität der Präsentation verborgen und offenbart sich nur dem aufmerksamen Zuhörer. Dieser erkennt auch, dass "Kein Trinklied" nicht gar so ironisch betitelt ist, wie all jene denken mögen, die dazu gerne ihr Glas in bierseliger Runde erheben und einfach nur ihren Spaß damit haben wollen - kaum zu glauben, aber auf ihre Kosten kommen in jedem Falle beide Fraktionen! Thematisch werden VERSENGOLD dem Albumtitel immer wieder gerecht, so kommt Kapitalismuskritik ("Der Rubel rollt...") wohl ebenso wenig jemals aus der Mode wie die Sehnsucht nach Frieden. Letztere wird in "Die Namen von Millionen" in ein besonders dramatisches Gewand gehüllt, das von Piano und Geige getragen Erinnerungen an UNHEILIG weckt, den Pathos aber auf ein erträgliches Maß beschränkt. Leichtere Kost bietet da das unverschämt eingängige "Hoch die Krüge". Doch selbst ein so simples Sauflied soll bei VERSENGOLD nicht ohne eine tiefere Botschaft auskommen, die in diesem Falle - gleichermaßen offensichtlich wie wahr - in der Aufforderung zum gepflegten Unangepasstsein besteht: "Das Leben muss dich nämlich nehmen wie du bist!" Dass VERSENGOLD ihren akustischen Kompositionen inzwischen mit Bass und Schlagzeug ein klassisches Rhythmusfundament spendieren, tut dem Bandsound hörbar gut. Denn trotz der überbordenden Dominanz der Texte sind hier auch instrumental echte Könner am Werke. So wird die Sonne/Mond-Thematik des Covermotivs in den beiden Instrumentalstücken "Luna's Reel" und "Sol's Reel" hervorragend umgesetzt, denen trotz des unterschiedlichen Charakters beiden die Struktur eines irischen Reels zugrunde liegt. Der Albumtitel könnte wahrlich nicht passender gewählt sein. Denn wenngleich Folk stets ein wenig aus der Zeit gefallen wirkt, lässt er sich immer wieder neu erfinden. Und so lange dabei kreative Köpfe wie VERSENGOLD am Werke sind, dringt diese Musik auch ganz ohne laute Stromgitarren tief in die Herzen der aufmerksamen Zuhörerschar ein, um jeden, der sich darauf einlassen möchte, emotional tief zu berühren. (http://www.metal.de/gothic-metal-mittelalter/review/versengold/61854-zeitlos/) [Review lesen]

22.03.2016 21:31 - Various Artists/Sampler: Light In The Black - A Tribute To Ronnie James Dio, A (2015)

5.0 / 10
Auch fünf Jahre nach seinem Tod lässt sich mit dem Gedenken an den unvergessenen Ronnie James Dio noch der ein oder andere Euro verdienen. Ein Mindestmaß an Respekt vor dem Toten und seinen immer noch zahlreichen Fans sowie ein dementsprechendes Qualitätsniveau vorausgesetzt, gibt es daran auch gar nichts auszusetzen. Ob man sich jede der inzwischen zahlreichen Tribute-Compilations zulegen möchte, bleibt immerhin jedem selbst überlassen. Aus dem Hause Massacre Records gibt es mit "A Light In The Black" nun ebenfalls eine Doppel-CD mit zwanzig Cover-Versionen von zwölf Bands aus dem deutschsprachigen Raum, die alle relevanten Schaffensphasen DIOs abdecken. Richtig große Namen finden sich in der Künstlerriege nicht, alle Beteiligten entstammen der zweiten Riege bis hin zum tiefen Szene-Underground. Beinahe alle Bands lassen sich dem traditionellen Heavy- und Power-Metal-Spektrum zuordnen, was dem Sampler in stilistischer Hinsicht ein recht homogenes und gleichzeitig überraschungsarmes Erscheinungsbild verleiht. Einzig die von aggressiven Growls dominierte BURDEN-OF-GRIEF-Fassung von "Neon Knights" tanzt hörbar aus der Reihe, wobei die Melo-Deather mit dem Riffing so ihre Probleme haben und deutlich hinter dem BLACK-SABBATH-Original zurückbleiben. Letztlich spielen aber auch die anderen Neuinterpretationen nicht in derselben Liga wie die jeweiligen Vorbilder, was man - keine Überraschung - dem Gesang besonders deutlich anmerkt. Einem Ronnie James Dio kann eben keiner der hier vertretenen Sänger das Wasser reichen, so dass es bei einer respektvollen Verbeugung vor der Szeneikone bleiben muss. Zu gefallen wissen insbesondere die Darbietungen von CRYSTAL BALL ("Sacred Heart" und "The Sign Of The Southern Cross") und MESSENGER ("Kill The King" und "Don't Talk To Strangers"). Dem stehen aber auch eine Menge Belanglosigkeiten und einige Stinker wie die mit einer übertrieben dicken Zuckergussschicht versehenen "I Could Have Been A Dreamer" (THE ORDER) und "Hungry For Heaven" (LOVE.MIGHT.KILL) entgegen. Als Tribute-Album geht "A Light In The Black" somit schon in Ordnung, wirklich gebraucht hätte die Welt diese Compilation aber natürlich nicht. (http://www.metal.de/heavy-metal/review/various-artists/61205-a-light-in-the-black-a-tribute-to-ronnie-james-dio/) [Review lesen]

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