Pavlos

Pavlos
Registriert seit: 18.03.2008

Zum Verkauf 0 Eingetragen 348
Bewertungen: 478 Reviews: 29
Genres: Metal, Rock, Volksmusik/Folklore
Bewertungsverteilung von Pavlos
0.5 1 1.5 2 2.5 3 3.5 4 4.5 5 5.5 6 6.5 7 7.5 8 8.5 9 9.5 10
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7.0: 3.0674846625767% (5x)

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8.0: 15.337423312883% (25x)

8.5: 30.674846625767% (50x)

9.0: 64.41717791411% (105x)

9.5: 69.938650306748% (114x)

10.0: 100% (163x)

Die letzten Bewertungen
9.0 für Necrodead: Frustrated Message (1994) (30.05.2020 11:21)
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Die letzten Reviews

08.07.2017 21:25 - Александр Невский: Александр Невский (1988)

10.0 / 10
ALEXANDER NEVSKY, benannt nach einem russischen Fürsten, Nationalhelden und Heiligen der Orthodoxen Kirche des 13. Jahrhunderts, existierten leider nur von 1987 bis 1990, und brachten es nur auf diesen einen offiziellen Tonträger. Der Orthodox Epic Doom Metal, wie man den eigenen Stil nannte, lebt von der (für die damalige Zeit wohl ziemlich einzigartigen) Mischung aus Heavy Rock Riffs, zahlreichen Elementen des russischen Folks und dem auch optisch stets präsenten Kirchenimage. KILLER STUFF!!!!! [Review lesen]

06.05.2012 14:40 - Damascus: Cold Horizon (2012)

9.5 / 10
Die 1984er "Open Your Eyes" EP der Liverpooler DAMASCUS zählt definitiv zu meinen Lieblingsscheiben der NWOBHM. Leider wurden damals lediglich 1.000 Stück davon hergestellt und dementsprechend rar bzw. teuer ist die Scheibe mittlerweile. Die fleissigen Perlensucher von High Roller Records, denen man für das regelmäßige Aufspüren, Heben & Veröffentlichen längst vergessener Schätze nicht genug danken kann, haben sich nun endlich diesem Juwel angenommen, und veröffentlichen auf "Cold Horizon" außer den vier bekannten Tracks noch fünf weitere starke Stücke, auf dass nun alle NWOBHM Fans die Band und ihr Schaffen (wieder-)entdecken können. Aushängeschild der Band war ganz klar Sänger Billy Downs, der mit seinen supereingängigen Gesangslinien und einer wirklich kraftvollen & charismatischen Stimme den Songs das gewisse Extra verlieh. Das sahen übrigens auch BLACK SABBATH so, wollten sie Downs doch als Ersatz für Ozzy Osbourne verpflichten als dieser mal wieder die Band verlassen hatte. Dass diese Liaison höchstwahrscheinlich funktioniert hätte beweist das SABBATHesque ´Something On My Mind´, Ozzy Osborne-Gesangslinien inklusive. Wer auf gefühlvolle, mal melodische, mal stampfende Rocker mit Wurzeln in den 70s sucht, und dabei Wert auf eine tighte & groovende Rhythmusfraktion legt, der dürfte hier definitiv fündig werden. [Review lesen]

01.04.2012 22:01 - H. Kristal: 1981 (1992)

9.5 / 10
H.KRISTAL wurden 1981 gegründet (deshalb auch der Titel dieser EP) und veröffentlichten in den Jahren 1987 und 1989 zwei eher unspektakuläre Demos, ehe sie schließlich 1992 diesen starken Fünftracker auf die Metalwelt losließen. Das hierauf enthaltene, vom US Metal Ende der 80er/Anfang der 90er stark geprägte und nie zu sehr ins technische abdriftende Material erinnert an die Frühphasen von FATES WARNING und QUEENSRYCHE, besitzt aber auch eine eigene kauzige Note, die größtenteils sicherlich dem hohen "Jammerlappen"-Gesang zuzuschreiben ist. Eine richtige "Love it or hat it" Geschichte also, die uns die Italiener da Anfang der 90er präsentierten....und sicherlich einer meiner heissesten Favoriten für einen netten Rerelease. [Review lesen]

03.02.2012 14:31 - Dark Knight: Dark Knight (1984)

9.5 / 10
DARK KNIGHTs EP aus dem Jahre 1984 ist auch wieder so ein feines, vergessenes Scheibchen aus den tiefsten Tiefen des glorreichen 80er US Stahls. Die Band musiziert und klingt auf ihrem leider einzigen Release sehr originell, eine Mischung aus JUGGERNAUT und SLAUTER XSTROYES, nur nicht ganz so vertrackt, würde ich als Orientierung angeben. Der Sänger hat definitiv alte GENESIS Platten daheim stehen, denn sowohl Stimmlage als auch Phrasierung erinnern stark an Gabriels Peter. Neben den ersten drei etwas rauheren Nummern, die mehr straight to the point arrangiert sind, steht mit ´Return Of The Dark Knight´ (eine epische Nummer, wie sie so typisch für die damalige Zeit war) mein Favorit am Ende der Platte. Getragener Beginn, dann Strophen mit mächtig viel Drive, Dungeons & Dragons Lyrics, hymnischer Refrain, Screams, ruhiger Mittelpart und dann zum Ende hin noch einmal volles Rohr. Acht Minuten, mit denen man sich bei US Fans unsterblich macht. [Review lesen]

10.01.2012 22:22 - Condemnation: Entering The Gates Of Doom (1993)

9.0 / 10
Die Athener CONDEMNATION brachten es Anfang der 90er leider nur auf ein Demo und eben jene hier vorgestellte EP. Geboten wird eine Mischung aus Thrash und Death Metal, wobei die thrashigen Elemente definitiv überwiegen. Die Gitarren sind dabei ganz klar der Star der Scheibe und erinnern vom Riffing her so manches Mal an die ganz alte Schule aus den USA. Das ganze wird dann ab und an noch mit nicht allzu aufdringlichen Keyboards unterstützt und dient, wie man immer so schön sagt, der Atmosphäre. Ist jetzt sicherlich nichts, was man in jedem Plattenladen und auf jeder Metalbörse hinterhergeworfen bekommt, aber eine fleissige und erfolgreiche Suche wird mit extremst guter, abwechslungsreich komponierter Musik belohnt. Und das zu einem, wie ich finde, formidablen Preis, der zwischen 30 und 35 Euro zu Buche schlagen sollte. [Review lesen]

26.10.2011 00:05 - Nordagust: In The Mist Of Morning (2010)

9.0 / 10
NORDAGUST aus Norwegen leben bzw. sterben die skandinavische Melancholie vor, wie ich es selten zuvor gehört und erlebt habe. Düstere Texte, zerbrechlicher Gesang, eine unheimliche Atmosphäre, Tristesse in XXL - so tragen die Norweger ihren symphonischen Retroprog vor. Freunde von ANGLAGARD, ANEKTODEN, WOBBLER, aber auch der aktuellen OPETH sollten sich unbedingt mal Zeit nehmen, um in diesem dunkelsten aller dunklen Türme die knarrenden Treppenstufen bis zur Spitze hinaufzusteigen. Ich schwöre: Intensive Erlebnise unter dem Kopfhörer werden die Belohnung sein. [Review lesen]

22.10.2011 17:17 - Kalevala: People No Names (1972)

9.0 / 10
Sehr komplex geht es auf dem Erstling der Finnen KALEVALA zu. Zwar stehen Gitarre, Bass und Schlagzeug im Zentrum des virtuosen Geschehens, jedoch versteht es die Band gekonnt hier und da ein paar Tasteninstrumente, Bläser & Jazz-Elemente einzubauen, und somit die Kompositionen etwas aufzulockern. Doch wie gesagt, der Großteil des Materials ist bluesiger, erdiger Rock/Prog der Frühsiebziger mit treibenden Drums, kräftigem Bass und dreckigen Gitarren. Nur ab und an, meist in den kürzeren Tracks, schweift die Band in Richtung Folk und puren Blues ab - und macht dabei ebenso eine richtig gute Figur. Sehr stark finde ich übrigens auch den leicht schrulligen, jedoch stets kräftig tönenden Gesang, der mal aggressiv beschwörend, mal unheilvoll flüsternd daherkommt. Absolutes Highlight des Albums ist meiner Meinung nach der abgefahrene, die Scheibe eröffnende Titeltrack, welcher den Hörer auf eine neunminütige Reise quer durch die eigenbrötlerischen Gehirnwindungen KALEVALAs führt. Kaufen!!! [Review lesen]

22.10.2011 17:12 - Änglagård: Hybris (1992)

10.0 / 10
Die jungen Schweden reproduzierten Anfang der 90er einen authentischen 70er Sound, ließen sich von den ganz Grossen des Genres inspirieren und hörten sich dabei auch noch mega-eigenständig an. Beklemmende Moll Akkorde treffen hier auf kuriose, vorerst scheinbar nicht zusammenpassen wollende Harmonien und Melodien. Dominante Mellotron- und Hammond-"Riffs" halten verliebt Händchen mit folkigen Einsprengseln und knutschen später hemmungslos miteinander. Ab und zu lugen sogar wundervolle Querflötentöne um die Ecke, und über all dem schwebt eine melancholisch-düstere, und irgendwie trotzdem faszinierende Atmosphäre. Der einzige Schwachpunkt des Albums ist wohl der (zum Glück nur) spärlich eingesetzte schwedische Gesang, aber das ist Meckern auf hohem Niveau. Fakt ist, dass "Hybris" jeden Fan anspruchsvoller Prog-Musik begeistern wird. Ein moderner Klassiker dieses Wahrhaft uralten Genres, if you ask me. [Review lesen]

22.10.2011 17:02 - Oracle: Oracle (1989)

9.0 / 10
Aus Gibraltar stammten ORACLE, die Ende der 80er mit ihrem einzigen, selbstbetitelten Output ein überragendes, aber leider total unbeachtetes Stück Classic Melodic Metal auf die Stahlgemeinde losließen. Dass die Band nach Veröffentlichung des Albums auseinanderbrach, kann nicht am Material der Jungs gelegen haben - zu stark klingt der hier servierte Stoff, welcher mal an US Metal (´Murder In The Streets´), mal an frühe Scorpions erinnert (´Never Want To Cry´), und beim abschließenden Longtrack ´Killer Queen´ gar alte HELLOWEEN vor das geistigen Auge zaubert. Der klare Sound, die atmosphärischen Keyboards im Hintergrund, die wunderschöne Gitarrenarbeit und die verspielten, hochmelodischen Kompositionen machen das Teil zu einer meiner Lieblingsscheiben aus dieser Richtung. [Review lesen]

24.09.2011 23:12 - Atheist: Piece Of Time (1989)

10.0 / 10
Auf Eurosport lief gerade ein Boxkampf und der verzweifelte Gesichtsausdruck des Unterlegenen wird meinem nicht gerade unähnlich sein. Ich schaufle mir nämlich schon seit gestern Abend die Hände wund um den Tunnel der Erkenntnis fertig zu stellen, und verantwortlich dafür ist die fabelhafte "Piece Of Time" Scheibe der Herren von und zu ATHEIST. Dieser muskelbepackte Prog Death Brocken verlangt mir einfach alles ab, drängt mich in die Seile, bearbeitet mich mit wuchtigen Schlagkombinationen, spuckt mir provozierend ins Gesicht und lässt mich erschöpft alleine in der Ringecke zurück. Und trotzdem will ich mehr, will mich nochmal mit ihm messen, dränge auf eine Revanche, und noch eine, und noch eine, und noch eine.... Schuld daran sind die bizarren Gesangslinien, die freakigen Riffs, das komplexe Drumming und Bassläufe, die einfach not from this world sind. Was da teilweise abgeht, ist gleichzeitig abartig abstoßend und angenehm anziehend. Systematisches Chaos, wohin das Kennerauge blickt. Mit jedem Durchlauf erschließt sich mir die Scheibe immer mehr, offenbart mir sowohl ihre kranke als auch höchst faszinierende Seite und belohnt mich nach all den Jahren des Ignorierens dafür, dass ich mich nun endlich an das faszinierende Thema ATHEIST herangewagt habe. Der Grund des jahrelangen Zweifelns war der doch recht hohe Death Metal Anteil der Scheibe, aber irgendwie passt das hier und heute alles - um wieder auf das Thema Boxen zurückzukommen - wie die Faust aufs Auge. Ding Dong Ding Dong. Die nächste Runde wird gerade eingeläutet.... [Review lesen]

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