Dark Tranquillity Fiction (2007) - ein Review von tillrockmetal

Dark Tranquillity: Fiction - Cover
2
2 Reviews
47
47 Ratings
8.95
∅-Bew.
Typ: Album
Genre(s): Metal: Melodic Death Metal



07.01.2022 16:44

First Review ever! :-)
Dieses Album gehört zu meinen absoluten Best-Of Alben überhaupt! Ich würde es sogar Meilenstein-Album von DT beschreiben.
Mehr, als jedes zwei Lied ist für mich der absolute Banger! Schon im ersten Lied beweisen sie sich in einer fein abgestimmten Komposition zwischen den klassischen Rock/Metal-Instrumenten Gitarre, Bass und Schlagzeug und der oft dezent präsenten Beimischung von synthetischen Klangergebnissen.

Auch gibt es einen oft klaren Wechsel zwischen Refrain und einzelnen Strophen. Bei den Refrains bekomme ich dann immer gleich Lust, mitzuschreien/ zu brüllen :D
In den Strophen werden oft kritische Fragen gestellt, was für mich in diesem Album ebenso deutlich hearaus sticht. Wobei das bei DT ja wohl nicht das erste Mal so ist.

Im ersten Track „Nothing to No One“ sind diese beiden Merkmale insofern vorhanden, dass das Instrument mit Klaviatur gekonnt den Refrain dominiert und dann wieder in den Hintergrund rückt. Das animiert direkt dazu, selbst mit zu klopfen.
Bei den anderen Tracks mit meiner Einzelwertung 9 und 10 ist dies ähnlich, nur besteht hier noch ein höheres Tempo.

Track 5 „Icipher“ beschäftigt mich schon seit langem, weil das den folgenden genialen Refrain beinhaltet. Auch hier dominiert das Instrument mit Klaviatur wieder gekonnt den Refrain. Aber auch sonst dominiert es viel stärker.
The thing that scares me the most
Is the fear I see in others
The thing that really
Frightens me to the core
Is when I see that fear in you

Dann überbrückt ein längeres Solo den Übergang zum letzten Refrain, welcher in folgender Weise umgewandelt wurde:
The thing that scares me the most
Is the fear I see in others
That look that sends shivers
Down my spine
Will haunt me to the end
Of living days and nights
You're the thing that matters to me most
And I sense this fear in you
- Lyrisch einfach nur Fabelhaft

Zu Track 8 „Misery's Crown“ gibt es nicht mehr viel zu sagen, außer, dass es die perfekte In-Perfektion ist. Wer es noch nicht kennt – UNBEDINGT REINHÖREN!
Bei Track 10 ist es ähnlich. Mit dem Duett zwischen Stanne und Nell Sigland, (welches auch auf dem dritten Live-Video-Album vorhanden ist), ist auch dieses Lied von Großartigkeit nicht zu übertreffen und lässt sich an den Eröffnungstrack anschließen. Er schließt auch das Album ab, wobei für mich persönlich noch ein Track mehr zum Ausklang drin gewesen wäre.


Meine Gesamtbewertung:

Nothing To No One: 10
The Lesser Faith: 8
Terminus (Where Death Is Most Alive): 10
Blind At Heart: 9
Icipher: 10
Inside The Particle Storm: 7
Empty Me: 10
Misery's Crown: 10
Focus Shift: 9
The Mundane And The Magic: 10


Alles in Allem gibt es von der Wertung her wenig Abwechslung, was gleichzeitig bedeutet, dass es keine Atempause zwischen den höchst intensiven Tracks (spätestens ab 9 Punkten) gibt. Da könnte man sich fragen, hat dieses Album aufgrund einer möglichen Überlastung mit Inputs die volle Wertung verdient. Zusammenfassend kann ich für mich definitiv sagen: Ja, hat es!

Punkte: 10 / 10


Weitere Angebote: