Astral Doors Astralism (2006) - ein Review von Heavy_Metal_Maniac

Astral Doors: Astralism - Cover
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1 Review
13
13 Ratings
7.92
∅-Bew.
Typ: Album
Genre(s): Metal: Hardrock, Heavy Metal, Melodic Metal, Power Metal



11.01.2010 16:38

„Astralism“ ist bereits das dritte Album der schwedischen Hardrock-Hoffnung Astral Doors. Wie schon auf den Vorgängern „Of The Son And The Father“ (2003) und „Evil Is Forever“ (2005) orientiert man sich auch hier an Ronnie James Dios (ex-Rainbow) früher Solophase („Holy Diver“, ´83) sowie bei Black Sabbath zu Tony-Martin-Zeiten („Headless Cross“, `89).
Astral Doors machen einen über 20 Jahre alten Sound wieder salonfähig – von blinder Abkupferei keine Spur. Sie verarbeiten lediglich ihre Haupteinflüsse, zu denen neben Dio und Black Sabbath auch Rainbow und Deep Purple zählen. „Astralism“ beinhaltet 13 Songs – vom straighten Opener ´EVP´ über das bereits von der Vorab-EP bekannte ´Raiders Of The Ark´ bis zum schleppenden Stampfer ´Tears From A Titan´. Leider fehlt der Platte ein bisschen der Überraschungsmoment. Überhämmer wie das epische Titelstück des Debüts sucht man hier vergeblich. Kein Song sticht besonders heraus, sie bewegen sich alle auf demselben (sehr hohen) Level.
Trotz dieser Kritikpunkte ist „Astralism“ aber eine sehr gute Hardrock-Scheibe geworden, die keinen Fan der Band enttäuschen wird. Neueinsteiger sollten sich aber zuerst an die Vorgänger halten.

Matthias Kraemer (für Stärkebeilage Nr. 1, 2006)

Punkte: 8 / 10


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