Chapel Of Disease Death Evoked (2012) - ein Review von walzenstein

Chapel Of Disease: Death Evoked - Cover
1
Review
1
Rating
9.00
∅-Bew.
Typ: Album
Genre(s): Metal Death Metal


walzenstein Avatar
05.04.2018 08:12

Ricö hat mit F.D.A. Rekotz ein Label gegründet, das wirklich gute Bands herausbringt. Und mit CHAPEL OF DISEASE aus Köln hat er nun den nächsten Knaller am Start. Ricö hat echt das richtige Händchen für geile Bands.

CHAPEL OF DISEASE sind Oldschool! CHAPEL OF DISEASE sind authentisch! CHAPEL OF DISEASE sind keine Anfänger! Hier wird gerumpelt, was das Zeug hält! Wer PESTILENCE‘ „Consuming Impulse“ oder ASPHYX‘ „The Rack“ liebt, der wird CHAPEL OF DISEASE mögen!!
Dem Quartett merkt man zu jedem Zeitpunkt an, dass sie ihre Musik leben. Der kratzige Gesang von Laurent ist eine Mischung aus Marc Grewe, Martin van Drunen und Patrick Mameli. Die Riffs hätten in den Anfängen der 90er einen wahren Begeisterungsschrei aufgerufen und das Drumming ist schön rumpelig, wie zu alten Zeiten.
CHAPEL OF DISEASE scheißen auf Trends, was auch gut ist! Schleppende Passagen wechseln sich mit Highspeed ab und die räudige Produktion leistet ihren Betrag passend dazu. Und sie zeigen sich variabel; ganz im Zeichen der alten Helden.
Dass dieses Demo nur auf Tape erscheint (und sicherlich bei 166 handnummerierten Exemplaren schon ausverkauft sein müsste), spricht für das Authentische bei CHAPEL OF DISEASE. Man merkt den Jungs förmlich die Spielfreude an und man kann sich auf ein Full Length-Album zum Ende dieses Jahres freuen. Ich tu es jedenfalls. Es macht einfach Spaß, diese Band zu hören!! Ich will mehr!!!!!!!!

Punkte: 9 / 10