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#1 02.10.2016 02:51:08

Roman69
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Handhabung Livealben

Torrente schrieb:

- Livealben: Macht in der Klassik eine Unterteilung in Studio und Live sowie in Audio und Video überhaupt Sinn? Ich meine nein. Zumindest in der Künstler-Diskografie sollte auf die Kategorien Live und Video verzichtet werden.


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#2 02.10.2016 02:52:15

Roman69
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Re: Handhabung Livealben

spliffdoc schrieb:

- Livealben: Macht in der Klassik eine Unterteilung in Studio und Live sinn?.

ja, durchaus. live bedeutet für mich dass publikum und geklatsche zu hören ist.
nicht live bedeutet dass (egal wo aufgezeichnet wurde) kein publikum zu hören ist.
ich kenne einige leute die keine live sachen wollen weil sie das geklatsche etc. nervt.
klar, rein technisch betrachtet ist jedes klassikalbum live eingespielt.
aber als unterscheidungsmerkmal finde ich die live angabe doch sehr wichtig...


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#3 02.10.2016 02:53:20

Roman69
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Re: Handhabung Livealben

prankowski666 schrieb:
spliffdoc schrieb:

aber als unterscheidungsmerkmal finde ich die live angabe doch sehr wichtig...

Im Tonträger-Datensatz / Tracklist: auf jeden Fall!

In der Albenebene bzw. der Künstlerdiskografie halte ich das allerdings unter den derzeit gegebenen Bedingungen für überflüssig, wenn nicht verwirrend...


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#4 02.10.2016 02:54:31

Roman69
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Re: Handhabung Livealben

Torrente schrieb:
spliffdoc schrieb:

live bedeutet für mich dass publikum und geklatsche zu hören ist.
nicht live bedeutet dass (egal wo aufgezeichnet wurde) kein publikum zu hören ist.
ich kenne einige leute die keine live sachen wollen weil sie das geklatsche etc. nervt.

Applaus auf Klassik-Tonträgern ist mir persönlich egal, er stört mich nicht. Aber ich höre gerne als "Konzertmitschnitt gekennzeichnete" klassische Live-Alben, weil aus ihnen -- im Vergleich zu den abgeklärten, sterilen und nahezu taktweise in Aufnahme-Takes zerstückelten Studioaufnahmen -- oft noch ein Hauch von Unmittelbarkeit hörbar und spürbar bleibt. Die Innenspannung ist oft ungleich stärker, viele Musiker spielen in Konzerten eher mal auf Risiko zugunsten eines spannenderen und dynamischeren Erlebnisses. Doch auch auf Konzertmitschnitten wird immer mehr getrickst und geschnippelt.

spliffdoc schrieb:

klar, rein technisch betrachtet ist jedes klassikalbum live eingespielt.

Das Gegenteil ist der Fall: Rein technisch betrachtet ist nahezu jeder Klassik-Livemitschnitt nachträglich geschnitten und aus mehreren Konzertabenden und Generalproben zusammengesetzt, wenngleich nicht so exzessiv wie bei Studioaufnahmen. Rein technisch betrachtet ist bei 95% aller (aktuellen) Konzertmitschnitte keine "Live"-Kennzeichnung gerechtfertigt, weil sie ohne entsprechenden Coveraufdruck nicht ohne weiteres als solche erkennbar wären. Selbst der Schlussapplaus fehlt meistens.

spliffdoc schrieb:
Torrente schrieb:

- Livealben: Macht in der Klassik eine Unterteilung in Studio und Live sinn?

... als unterscheidungsmerkmal finde ich die live angabe doch sehr wichtig...

Die Unterscheidung soll m.E. ja auch nicht komplett unter den Tisch fallen. Ein Album, auf dem Applaus oder andere, unzweifelhaft dem Liveeindruck zuzuschreibende Nebengeräusche hörbar sind, sollte auch weiterhin auf Tonträgerebene und in der Tracklist mit der Besonderheit "Live" gekennzeichnet sein. Aber:

Erstens halte ich es innerhalb der Künstlerdiskografie aus den oben skizzierten Gründen nicht für sinnvoll, eine kategorische Trennung nach Live und Studio vorzunehmen. Wichtiger wäre doch, dass alle Aufnahmen eines Werkes schnell auffindbar in einer Albumebene zusammen stehen. Bei Bedarf sind die Live-Tonträger dennoch schnell filterbar.
Zweitens sind solche Tonträger zahlenmäßig vernachlässigbar gering. Was bringt es, überspitzt formuliert, wenn ich Beethovens Neunte 150mal unter den Alben finde und dann noch etwa 5mal unter Live?


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#5 02.10.2016 02:57:47

Roman69
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Re: Handhabung Livealben

spliffdoc schrieb:
prankowski666 schrieb:

In der Albenebene bzw. der Künstlerdiskografie halte ich das allerdings unter den derzeit gegebenen Bedingungen für überflüssig, wenn nicht verwirrend...

Torrente schrieb:

Erstens halte ich es innerhalb der Künstlerdiskografie aus den oben skizzierten Gründen nicht für sinnvoll, eine kategorische Trennung nach Live und Studio vorzunehmen. Wichtiger wäre doch, dass alle Aufnahmen eines Werkes schnell auffindbar in einer Albumebene zusammen stehen. Bei Bedarf sind die Live-Tonträger dennoch schnell filterbar.
Zweitens sind solche Tonträger zahlenmäßig vernachlässigbar gering. Was bringt es, überspitzt formuliert, wenn ich Beethovens Neunte 150mal unter den Alben finde und dann noch etwa 5mal unter Live?

so rum betrachtet habt ihr beide natürlich recht. ich schliesse mich dem an smile

Beitrag geändert von Roman69 (02.10.2016 02:58:38)


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