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#1 02.10.2016 02:11:50

Roman69
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Eingabe Komponistennamen

Torrente schrieb:

- Eingabe von Komponistennamen: Eine Beschreibung, aus welcher Quelle sich die korrekte MS-Schreibweise speist, wäre mal dran. Insbesondere bei russischen und slawischen Namen werden immer wieder englische Transliterationen eingetragen und Dubletten erzeugt.


Hey hey, my my, Rock and Roll can never die! (Neil Young)
Das Problem der Welt ist, dass intelligente Menschen voller Zweifel und Dumme voller Selbstvertrauen sind. (Charles Bukowski)

https://www.musik-sammler.de/sammlung/roman69/

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#2 06.10.2016 02:26:33

Roman69
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Re: Eingabe Komponistennamen

Ist das jetzt zu simpel gedacht oder bietet sich für die Frage nicht einfach Wikipedia an?


Hey hey, my my, Rock and Roll can never die! (Neil Young)
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#3 06.10.2016 06:24:45

AB68
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Re: Eingabe Komponistennamen

lt. MS "immer so wie auf dem Tonträger"... wink

und das ist, in meinen Augen, eine der größten Schwächen dieser Datenbank...das sich unterschiedliche Schreibweisen beim Künstlernamen nicht auf einer ID vereinigen lassen...daran krankt ja nicht nur die Klassikerfassung...es gibt hier manche Künstler, welche eigentlich immer die selben sind, mit 2-3 unterschiedlichen IDs...
solange diese Grundlagen nicht optimiert werden können wird es wohl auch immer wieder zu Doppelerfassungen im Klassikbereich kommen...


fang nie an aufzuhören...höre nie auf anzufangen...


ich kann einfach nix wegwerfen...

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#4 06.10.2016 07:48:42

Torrente
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Re: Eingabe Komponistennamen

AB68 schrieb:

lt. MS "immer so wie auf dem Tonträger"... wink

und das ist, in meinen Augen, eine der größten Schwächen dieser Datenbank...das sich unterschiedliche Schreibweisen beim Künstlernamen nicht auf einer ID vereinigen lassen...daran krankt ja nicht nur die Klassikerfassung...es gibt hier manche Künstler, welche eigentlich immer die selben sind, mit 2-3 unterschiedlichen IDs...
solange diese Grundlagen nicht optimiert werden können wird es wohl auch immer wieder zu Doppelerfassungen im Klassikbereich kommen...

Meines Wissens können verschiedene Künstlerschreibweisen im Hintergrund als "aka" angelegt und unter einer ID gebündelt werden. Damit wird zumindest erreicht, dass die Suche nach einer falschen Schreibweise das richtige Ergebnis liefert. Das hilft allerdings denjenigen Usern nicht, die den Künstler ohne vorherige Recherche "immer so wie auf dem Tonträger" eintragen. Die relativ hohe Zahl von Doppelerfassungen entsteht aus Unwissenheit über die praktizierte, aber nirgends dokumentierte Ausnahmeregel für die Schreibweise klassischer Komponisten. Um die Doppelerfassungen signifikant reduzieren zu können, brauchen wir in der MS-Wiki eine Beschreibung, die die Gründe für die praktizierte Ausnahmeregel bei Klassik-Künstlern allgemeinverständlich und nachvollziehbar darlegt und die richtige Vorgehensweise bei der Recherche und Erfassung von Komponisten erläutert.

Roman69 schrieb:

Ist das jetzt zu simpel gedacht oder bietet sich für die Frage nicht einfach Wikipedia an?

Natürlich bietet es sich an, sofern der Komponist in Wikipedia vertreten ist.

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#5 06.10.2016 18:32:45

AB68
BAP-tist
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Re: Eingabe Komponistennamen

Torrente schrieb:
AB68 schrieb:

lt. MS "immer so wie auf dem Tonträger"... wink

und das ist, in meinen Augen, eine der größten Schwächen dieser Datenbank...das sich unterschiedliche Schreibweisen beim Künstlernamen nicht auf einer ID vereinigen lassen...daran krankt ja nicht nur die Klassikerfassung...es gibt hier manche Künstler, welche eigentlich immer die selben sind, mit 2-3 unterschiedlichen IDs...
solange diese Grundlagen nicht optimiert werden können wird es wohl auch immer wieder zu Doppelerfassungen im Klassikbereich kommen...

Meines Wissens können verschiedene Künstlerschreibweisen im Hintergrund als "aka" angelegt und unter einer ID gebündelt werden. Damit wird zumindest erreicht, dass die Suche nach einer falschen Schreibweise das richtige Ergebnis liefert. Das hilft allerdings denjenigen Usern nicht, die den Künstler ohne vorherige Recherche "immer so wie auf dem Tonträger" eintragen. Die relativ hohe Zahl von Doppelerfassungen entsteht aus Unwissenheit über die praktizierte, aber nirgends dokumentierte Ausnahmeregel für die Schreibweise klassischer Komponisten. Um die Doppelerfassungen signifikant reduzieren zu können, brauchen wir in der MS-Wiki eine Beschreibung, die die Gründe für die praktizierte Ausnahmeregel bei Klassik-Künstlern allgemeinverständlich und nachvollziehbar darlegt und die richtige Vorgehensweise bei der Recherche und Erfassung von Komponisten erläutert.

meine eher MS konforme Eingaben die in meinen Augen irgendwie widersinnig sind...z.B.

https://www.musik-sammler.de/artist/westernhagen/ & https://www.musik-sammler.de/artist/mar … ternhagen/
https://www.musik-sammler.de/artist/thi … s-to-mars/ & https://www.musik-sammler.de/artist/30-seconds-to-mars/

usw...da liesen sich noch einige finden in der Tiefe des Systems...solange sich solche IDs nicht zu einer verbinden lassen wird die Künstlererfassung immer ein Kompromiss sein... wink


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#6 07.10.2016 08:04:53

prankowski666
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Re: Eingabe Komponistennamen

Westernhagen & Co. und die nicht zusammen darstellbaren Diskografien sind für meine Begriffe aber eine andere Baustelle. Die ist auch schon uralt, das wird mit MS 3.0 aber mit Sicherheit alles in Ordnung kommen.

Die hier (nicht zu unrecht im Klassikbereich) aufgeworfene Frage zielt eher auf Komponisten eines Namens ab, der  zwar immer derselbe ist und dessen Platten dementsprechend auch unstrittig alle in dieselbe Diskografie gehören, aber - je nach Muttersprache des Autors - in unterschiedlicher Schreibweise auf Tonträgern auftauchen kann. Also z. B.:
Schostakowitsch (DE)
Shostakovich (EN)
Chostakovitch (FR)
Šostakovič (IT)
Shostakóvich (ES)


Torrente schrieb:
Roman69 schrieb:

Ist das jetzt zu simpel gedacht oder bietet sich für die Frage nicht einfach Wikipedia an?

Natürlich bietet es sich an, sofern der Komponist in Wikipedia vertreten ist.

In der deutschsprachigen zudem, was leider auch nicht immer der Fall ist. Meistens aber, daher wäre auch mein Favorit für die Referenz Nr. 1 die deutsche Wikipedia-Website.

Für Namen, die dort nicht auftauchen, deren Schreibweise hier aber zum Problemfall werden sollte, würde ich als Lösung B erstmal eine evtl. vorhandene Website vorschlagen. Für noch lebende Komponisten findet sich eine solche nicht selten, aber auch tote Leute haben oftmals einen 'offiziellen' virtuellen Nachlassverwalter. Was dann noch übrigbleibt, dürfte sich auf nur noch sehr wenige Einzelfälle beschränken, die dann schon individuell zu klären sein werden.

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#7 07.10.2016 09:12:29

Torrente
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Re: Eingabe Komponistennamen

prankowski666 schrieb:

Westernhagen & Co. und die nicht zusammen darstellbaren Diskografien sind für meine Begriffe aber eine andere Baustelle. Die ist auch schon uralt, das wird mit MS 3.0 aber mit Sicherheit alles in Ordnung kommen.

Richtig, ein komplett anderes Thema. Bei klassischen Komponisten hat sich in der Praxis eine abweichende Regel etabliert, die lediglich bisher nirgendwo dokumentiert ist. Es geht also hier weder um eine Umprogrammierung der Artist-Ebene noch um eine Regeländerung, sondern um einen ergänzenden Eintrag im Wiki zur gängigen und weitgehend funktionierenden Praxis.

prankowski666 schrieb:

Die hier (nicht zu unrecht im Klassikbereich) aufgeworfene Frage zielt eher auf Komponisten eines Namens ab, der  zwar immer derselbe ist und dessen Platten dementsprechend auch unstrittig alle in dieselbe Diskografie gehören, aber - je nach Muttersprache des Autors - in unterschiedlicher Schreibweise auf Tonträgern auftauchen kann. Also z. B.:
Schostakowitsch (DE)
Shostakovich (EN)
Chostakovitch (FR)
Šostakovič (IT)
Shostakóvich (ES)

Im Extremfall (exzessiv betrieben bei Universals Gelblabel in den 60er- und 70er-Jahren) schreibt sich der gute Dmitri auf unterschiedlichen Editionen desselben Albums je nach VÖ-Land verschieden. Die Mediadatensätze würden nach simpler MS-Regel ("Schreibweise wie auf dem Cover") über zahllose Artist-Einträge und Albumebenen verteilt werden, was in einer Sammlerdatenbank völlig sinnfrei ist.

prankowski666 schrieb:
Torrente schrieb:
Roman69 schrieb:

Ist das jetzt zu simpel gedacht oder bietet sich für die Frage nicht einfach Wikipedia an?

Natürlich bietet es sich an, sofern der Komponist in Wikipedia vertreten ist.

In der deutschsprachigen zudem, was leider auch nicht immer der Fall ist. Meistens aber, daher wäre auch mein Favorit für die Referenz Nr. 1 die deutsche Wikipedia-Website.

Für Namen, die dort nicht auftauchen, deren Schreibweise hier aber zum Problemfall werden sollte, würde ich als Lösung B erstmal eine evtl. vorhandene Website vorschlagen. Für noch lebende Komponisten findet sich eine solche nicht selten, aber auch tote Leute haben oftmals einen 'offiziellen' virtuellen Nachlassverwalter. Was dann noch übrigbleibt, dürfte sich auf nur noch sehr wenige Einzelfälle beschränken, die dann schon individuell zu klären sein werden.

Danke. Mit "Website" meinst du vermutlich den persönlichen Internetauftritt des Komponisten oder seiner Agentur. Unterschreibe ich so. Andere Meinungen dazu?

Beitrag geändert von Torrente (07.10.2016 09:14:41)

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#8 07.10.2016 20:21:07

AB68
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Re: Eingabe Komponistennamen

ist schon klar...war auch mehr ein wenig provokativ gemeint... wink
aber ist im Prinzip das selbe...wenn sich die Komponistennamen in allen möglichen Schreibweisen auf eine Ebene vereinigen lassen würden, so wie das bei den Kollegen von Discogs der Fall ist, müsste man nicht über eine Regel diskutieren in welcher Form der Komponist nun eingetragen werden soll...
da aber MS 3.0 noch in den Sternen steht ist diese Diskussion nötig und richtig... wink


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#9 16.10.2016 22:43:11

buechele
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Re: Eingabe Komponistennamen

Torrente schrieb:
prankowski666 schrieb:

Westernhagen & Co. und die nicht zusammen darstellbaren Diskografien sind für meine Begriffe aber eine andere Baustelle. Die ist auch schon uralt, das wird mit MS 3.0 aber mit Sicherheit alles in Ordnung kommen.

Richtig, ein komplett anderes Thema. Bei klassischen Komponisten hat sich in der Praxis eine abweichende Regel etabliert, die lediglich bisher nirgendwo dokumentiert ist. Es geht also hier weder um eine Umprogrammierung der Artist-Ebene noch um eine Regeländerung, sondern um einen ergänzenden Eintrag im Wiki zur gängigen und weitgehend funktionierenden Praxis.

prankowski666 schrieb:

Die hier (nicht zu unrecht im Klassikbereich) aufgeworfene Frage zielt eher auf Komponisten eines Namens ab, der  zwar immer derselbe ist und dessen Platten dementsprechend auch unstrittig alle in dieselbe Diskografie gehören, aber - je nach Muttersprache des Autors - in unterschiedlicher Schreibweise auf Tonträgern auftauchen kann. Also z. B.:
Schostakowitsch (DE)
Shostakovich (EN)
Chostakovitch (FR)
Šostakovič (IT)
Shostakóvich (ES)

Im Extremfall (exzessiv betrieben bei Universals Gelblabel in den 60er- und 70er-Jahren) schreibt sich der gute Dmitri auf unterschiedlichen Editionen desselben Albums je nach VÖ-Land verschieden. Die Mediadatensätze würden nach simpler MS-Regel ("Schreibweise wie auf dem Cover") über zahllose Artist-Einträge und Albumebenen verteilt werden, was in einer Sammlerdatenbank völlig sinnfrei ist.

prankowski666 schrieb:
Torrente schrieb:

Natürlich bietet es sich an, sofern der Komponist in Wikipedia vertreten ist.

In der deutschsprachigen zudem, was leider auch nicht immer der Fall ist. Meistens aber, daher wäre auch mein Favorit für die Referenz Nr. 1 die deutsche Wikipedia-Website.

Für Namen, die dort nicht auftauchen, deren Schreibweise hier aber zum Problemfall werden sollte, würde ich als Lösung B erstmal eine evtl. vorhandene Website vorschlagen. Für noch lebende Komponisten findet sich eine solche nicht selten, aber auch tote Leute haben oftmals einen 'offiziellen' virtuellen Nachlassverwalter. Was dann noch übrigbleibt, dürfte sich auf nur noch sehr wenige Einzelfälle beschränken, die dann schon individuell zu klären sein werden.

Danke. Mit "Website" meinst du vermutlich den persönlichen Internetauftritt des Komponisten oder seiner Agentur. Unterschreibe ich so. Andere Meinungen dazu?

Ich hoffe, dass das Thema nicht schon wieder eingeschlafen ist.
Zu den Komponistennamen gab es schon bisher die Lösung, dass vom System eine einheitliche Schreibweise der Komponisten
vorgeschlagen  wurde. Dies lässt sich sicher weiter perfektionieren.
Zur Ausarbeitung der "Kästchen" für die weiteren Differenzierung der Genres bei Klassik-Eingaben (Rock-Musik 32 Kästchen!!!)
sollte man ausgewiesene Klassik-Experten wie z.B. Torrente "einspannen", damit man endlich zu einer sinnvollen
Lösung kommt.
Bitte Mut zu einer umfassenden Lösung!.

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#10 18.10.2016 08:16:33

prankowski666
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Re: Eingabe Komponistennamen

In dem Zusammenhang ist mir heute morgen noch das Thema Transkriptionen in den Sinn gekommen:

die derzeit offizielle (?) Regelung besagt m. W., daß bei einer Transkription als Künstler eine Kombination aus Komponisten (an erster Stelle) und Bearbeiter (als zweites) zu verwenden ist. Die Namen sollten dabei durch einen Schrägstrich getrennt werden. Ich denke, das sollte so beibehalten werden. smile


Der einzige 'Nachteil' ist eine möglicherweise etwas ausufernde Künstler-Zeile bei Splits. Das halte ich allerdings für ein zu vernachlässigendes Problem...

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#11 18.10.2016 08:30:45

Cosmo
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Re: Eingabe Komponistennamen

Torrente schrieb:
prankowski666 schrieb:

Westernhagen & Co. und die nicht zusammen darstellbaren Diskografien sind für meine Begriffe aber eine andere Baustelle. Die ist auch schon uralt, das wird mit MS 3.0 aber mit Sicherheit alles in Ordnung kommen.

Richtig, ein komplett anderes Thema. Bei klassischen Komponisten hat sich in der Praxis eine abweichende Regel etabliert, die lediglich bisher nirgendwo dokumentiert ist. Es geht also hier weder um eine Umprogrammierung der Artist-Ebene noch um eine Regeländerung, sondern um einen ergänzenden Eintrag im Wiki zur gängigen und weitgehend funktionierenden Praxis.

prankowski666 schrieb:

Die hier (nicht zu unrecht im Klassikbereich) aufgeworfene Frage zielt eher auf Komponisten eines Namens ab, der  zwar immer derselbe ist und dessen Platten dementsprechend auch unstrittig alle in dieselbe Diskografie gehören, aber - je nach Muttersprache des Autors - in unterschiedlicher Schreibweise auf Tonträgern auftauchen kann. Also z. B.:
Schostakowitsch (DE)
Shostakovich (EN)
Chostakovitch (FR)
Šostakovič (IT)
Shostakóvich (ES)

Im Extremfall (exzessiv betrieben bei Universals Gelblabel in den 60er- und 70er-Jahren) schreibt sich der gute Dmitri auf unterschiedlichen Editionen desselben Albums je nach VÖ-Land verschieden. Die Mediadatensätze würden nach simpler MS-Regel ("Schreibweise wie auf dem Cover") über zahllose Artist-Einträge und Albumebenen verteilt werden, was in einer Sammlerdatenbank völlig sinnfrei ist.

prankowski666 schrieb:
Torrente schrieb:

Natürlich bietet es sich an, sofern der Komponist in Wikipedia vertreten ist.

In der deutschsprachigen zudem, was leider auch nicht immer der Fall ist. Meistens aber, daher wäre auch mein Favorit für die Referenz Nr. 1 die deutsche Wikipedia-Website.

Für Namen, die dort nicht auftauchen, deren Schreibweise hier aber zum Problemfall werden sollte, würde ich als Lösung B erstmal eine evtl. vorhandene Website vorschlagen. Für noch lebende Komponisten findet sich eine solche nicht selten, aber auch tote Leute haben oftmals einen 'offiziellen' virtuellen Nachlassverwalter. Was dann noch übrigbleibt, dürfte sich auf nur noch sehr wenige Einzelfälle beschränken, die dann schon individuell zu klären sein werden.

Danke. Mit "Website" meinst du vermutlich den persönlichen Internetauftritt des Komponisten oder seiner Agentur. Unterschreibe ich so. Andere Meinungen dazu?

Das wird doch eigentlich schon so gehandhabt: die Schreibweise des Künstlernamens im Klassikbereich folgt der Schreibweise in der deutschen Wikipedia. smile

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#12 18.10.2016 09:58:04

prankowski666
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Re: Eingabe Komponistennamen

Klar. smile  Es steht halt nur (noch) nirgendwo für den eingabewilligen User (insbesondere den, der nicht schon x Klassik-Einträge auf dem Buckel hat). Deswegen die Übung hier...

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#13 18.10.2016 10:15:14

Cosmo
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Re: Eingabe Komponistennamen

prankowski666 schrieb:

Klar. smile  Es steht halt nur (noch) nirgendwo für den eingabewilligen User (insbesondere den, der nicht schon x Klassik-Einträge auf dem Buckel hat). Deswegen die Übung hier...

Sag' das doch gleich. tongue big_smile

Denn was man schwarz auf weiß besitzt... wink
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#14 18.10.2016 10:25:27

Torrente
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Re: Eingabe Komponistennamen

prankowski666 schrieb:

In dem Zusammenhang ist mir heute morgen noch das Thema Transkriptionen in den Sinn gekommen:

die derzeit offizielle (?) Regelung besagt m. W., daß bei einer Transkription als Künstler eine Kombination aus Komponisten (an erster Stelle) und Bearbeiter (als zweites) zu verwenden ist. Die Namen sollten dabei durch einen Schrägstrich getrennt werden. Ich denke, das sollte so beibehalten werden. smile

Der einzige 'Nachteil' ist eine möglicherweise etwas ausufernde Künstler-Zeile bei Splits. Das halte ich allerdings für ein zu vernachlässigendes Problem...

Ein wichtiger Hinweis!

Ja, so sollte es eingetragen werden. Das muss noch ins Wiki aufgenommen werden. Du denkst dabei vermutlich an so prominente Beispiele wie Orchestrierungen von Klavierstücken (Mussorgski/Ravel) oder Klavierfassungen von Orchesterwerken (Beethoven/Liszt). Eine ziemlich eindeutige Sache. Vermutlich wären noch etliche Artist-Datensätze anzupassen.

Das größere Problem: Wo genau fangen Transkriptionen an? Was zählt als Transkription, und welcher bearbeitende Eingriff in die Originalkomposition wäre vernachlässigbar? Ich möchte mich eigentlich weigern, jedem dahergelaufenen Pianisten einen Platz neben einem Großmeister der Musikgeschichte einzuräumen, nur weil er sich mehr oder weniger qualifiziert kreativ an dessen Meisterwerk vergriffen hat... 
Und umgekehrt: Im Barock etwa galt es als Wertschätzung, wenn ein Kollege bearbeitende Eingriffe in das Original vornahm, um es seiner speziellen Aufführungssituation anzupassen. Zum Beispiel hat Bach etliche italienische Violinkonzerte (Vivaldi, Albinoni, Torelli...) für Orgel umgearbeitet und sie dabei zweifellos künstlerisch veredelt. Diese Concerti laufen in der Orgelfassung heute ausschließlich unter Bachs Namen. Der Komponist des Originals wird allenfalls beiläufig im Werkuntertitel genannt.

Soll man die Entscheidung darüber an der jeweiligen Tonträger-Edition festmachen? Wenn der Produzent/Herausgeber das Werk dem Komponisten und dem Bearbeiter gleichrangig zuordnet, wird es in MS ebenso dokumentiert, andernfalls entfällt einer der beiden Namen und kann im Werktitel oder in den Infos genannt werden?

Ein Beispiel für EINE Aufnahme in zwei verschiedenen Editionen (mit und ohne EAN), die von den Eingebern unterschiedlich bewertet und eingetragen wurden:
https://www.musik-sammler.de/media/262003/ +
https://www.musik-sammler.de/media/1219297/
Oder man denke an Max Richters "Vivaldi - The Four Seasons - Re-composed": https://www.musik-sammler.de/media/808994/ ...

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#15 18.10.2016 14:49:14

prankowski666
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Re: Eingabe Komponistennamen

Torrente schrieb:

Soll man die Entscheidung darüber an der jeweiligen Tonträger-Edition festmachen? Wenn der Produzent/Herausgeber das Werk dem Komponisten und dem Bearbeiter gleichrangig zuordnet, wird es in MS ebenso dokumentiert, andernfalls entfällt einer der beiden Namen und kann im Werktitel oder in den Infos genannt werden?

Das wäre auch mein Vorschlag gewesen. Der zieht die 'Gefahr' mit sich, daß im Laufe der Zeit womöglich Tonträger auftauchen, auf denen Werk x diese Frage betreffend unterschiedlich eingeordnet wird. Aber das, denke ich, wird mengenmäßig beherrschbar sein.

Generell würde ich immer eher dazu tendieren, den Komponisten des Ursprungs-Tonmaterials als Künstler zu nennen als ihn wegzulassen. In dem von Dir angeführten Beispiel muss Mahler als Komponist m. E. auf jeden Fall genannt werden (der steht ja sogar auf dem Cover). Das Gleiche gilt nach meinem Dafürhalten für Vivaldi und die Richter-Jahreszeiten.

Ein Beispiel für EINE Aufnahme in zwei verschiedenen Editionen (mit und ohne EAN), die von den Eingebern unterschiedlich bewertet und eingetragen wurden:
https://www.musik-sammler.de/media/262003/ +
https://www.musik-sammler.de/media/1219297/
Oder man denke an Max Richters "Vivaldi - The Four Seasons - Re-composed": https://www.musik-sammler.de/media/808994/ ...


P.S. Die Uri Caine-Scheibe führt mir allerdings auch gerade vor Augen, daß reine Transkription und Bearbeitung evtl. unterschiedlich gehandhabt werden sollte. Streng nach dem oben gesagten müsste ja Gustav Mahler als erster unter den Künstlern auftauchen. Ich habe die Platte nicht mehr so recht im Ohr, meine aber, mich zu erinnern, daß das Material zu stark bearbeitet wurde, um das zu rechtfertigen. Wer sich ein eigenes Bild verschaffen möchte, bevor ich wieder zu meinem Plattenschrank komme, kann das hier tun: https://www.youtube.com/results?search_ … ine+mahler

Beitrag geändert von prankowski666 (18.10.2016 15:00:30)

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#16 18.10.2016 14:50:30

prankowski666
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Re: Eingabe Komponistennamen

Cosmo schrieb:
prankowski666 schrieb:

Klar. smile  Es steht halt nur (noch) nirgendwo für den eingabewilligen User (insbesondere den, der nicht schon x Klassik-Einträge auf dem Buckel hat). Deswegen die Übung hier...

Sag' das doch gleich. tongue big_smile

Denn was man schwarz auf weiß besitzt... wink
http://wiki.musik-sammler.de/index.php? … sikbereich

Danke! wink

Das ist ja schonmal ein schöner Anfang und ein erstes Puzzlestück zu dem, was einmal ein Leitfaden für die Eingabe von Klassiktonträgern werden soll. smile

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#17 18.10.2016 15:01:22

Cosmo
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Re: Eingabe Komponistennamen

prankowski666 schrieb:
Cosmo schrieb:
prankowski666 schrieb:

Klar. smile  Es steht halt nur (noch) nirgendwo für den eingabewilligen User (insbesondere den, der nicht schon x Klassik-Einträge auf dem Buckel hat). Deswegen die Übung hier...

Sag' das doch gleich. tongue big_smile

Denn was man schwarz auf weiß besitzt... wink
http://wiki.musik-sammler.de/index.php? … sikbereich

Danke! wink

Das ist ja schonmal ein schöner Anfang und ein erstes Puzzlestück zu dem, was einmal ein Leitfaden für die Eingabe von Klassiktonträgern werden soll. smile

Hast Du nicht noch einen Wiki-Zugang? smile

Wäre doch praktisch, wenn Du das als Berufener selber in die Hand nähmst. wink

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#18 18.10.2016 15:37:46

prankowski666
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Re: Eingabe Komponistennamen

Cosmo schrieb:
prankowski666 schrieb:
Cosmo schrieb:

Sag' das doch gleich. tongue big_smile

Denn was man schwarz auf weiß besitzt... wink
http://wiki.musik-sammler.de/index.php? … sikbereich

Danke! wink

Das ist ja schonmal ein schöner Anfang und ein erstes Puzzlestück zu dem, was einmal ein Leitfaden für die Eingabe von Klassiktonträgern werden soll. smile

Hast Du nicht noch einen Wiki-Zugang? smile

Wäre doch praktisch, wenn Du das als Berufener selber in die Hand nähmst. wink

Der Zugang ist sicher nicht das Problem. smile
Wobei ich mich zu erinnern meine, daß ich beim letzten Versuch schon nicht mehr reingekommen bin...

Wie dem auch sei: das Ganze zumindest in einigen kritischen Details erstmal der 'breiten' Öffentlichkeit vor die Nase zu setzen ist sicher nicht schlecht, wie dank Roman69 nicht zuletzt dieser Thread zeigt. Einiges an Diskussionspunkten und Grauzonen findet sich eigentlich immer. Von daher ist das hier schon die richtige Reihenfolge, denke ich. smile

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#19 18.10.2016 20:55:58

Cosmo
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Re: Eingabe Komponistennamen

prankowski666 schrieb:
Cosmo schrieb:
prankowski666 schrieb:

Danke! wink

Das ist ja schonmal ein schöner Anfang und ein erstes Puzzlestück zu dem, was einmal ein Leitfaden für die Eingabe von Klassiktonträgern werden soll. smile

Hast Du nicht noch einen Wiki-Zugang? smile

Wäre doch praktisch, wenn Du das als Berufener selber in die Hand nähmst. wink

Der Zugang ist sicher nicht das Problem. smile
Wobei ich mich zu erinnern meine, daß ich beim letzten Versuch schon nicht mehr reingekommen bin...

Wie dem auch sei: das Ganze zumindest in einigen kritischen Details erstmal der 'breiten' Öffentlichkeit vor die Nase zu setzen ist sicher nicht schlecht, wie dank Roman69 nicht zuletzt dieser Thread zeigt. Einiges an Diskussionspunkten und Grauzonen findet sich eigentlich immer. Von daher ist das hier schon die richtige Reihenfolge, denke ich. smile

Natürlich. smile

Wo Du Deine Zugangsdaten wiederkriegst, weisste ja. wink smile

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#20 29.07.2019 09:56:30

lexfox
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Re: Eingabe Komponistennamen

Da ich im allgemeinen Frage-Thread keine Antwort bekommen habe versuche ich es nochmal hier.

Wie ist mit solchen Werken https://www.musik-sammler.de/album/jose … ie-302302/ umzugehen, wo die Urheberschaft der Komposition nachträglich einem anderen Komponisten zugeschrieben wird.
Unter https://de.wikipedia.org/wiki/Kindersinfonie werden einige mögliche Urheber genannt, so dass hier nicht wirklich Klarheit besteht.

Nach der Angabe auf dem Originalcover der DGG-Ausgabe ist das eine Bearbeitung von Josef Haydn nach den Sätzen 3, 4 und 7 aus der Cassatio ex G von Leopold Mozart.

Ich tendiere daher zu einer Kombination beider Künstler "Leopold Mozart/Josef Haydn" um die in beiden Diskografien zu findenden Einträge zusammenlegen zu können.

Beitrag geändert von lexfox (29.07.2019 10:10:46)

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#21 29.07.2019 11:14:51

Torrente
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Re: Eingabe Komponistennamen

lexfox schrieb:

Da ich im allgemeinen Frage-Thread keine Antwort bekommen habe versuche ich es nochmal hier.

Wie ist mit solchen Werken https://www.musik-sammler.de/album/jose … ie-302302/ [edit: Link repariert] umzugehen, wo die Urheberschaft der Komposition nachträglich einem anderen Komponisten zugeschrieben wird.
Unter https://de.wikipedia.org/wiki/Kindersinfonie werden einige mögliche Urheber genannt, so dass hier nicht wirklich Klarheit besteht.

Nach der Angabe auf dem Originalcover der DGG-Ausgabe ist das eine Bearbeitung von Josef Haydn nach den Sätzen 3, 4 und 7 aus der Cassatio ex G von Leopold Mozart.

Ich tendiere daher zu einer Kombination beider Künstler "Leopold Mozart/Josef Haydn" um die in beiden Diskografien zu findenden Einträge zusammenlegen zu können.

Die Kindersinfonie ist ein sehr gutes Beispiel für deine Problemstellung. Der Wikipedia-Artikel nennt etliche mögliche Urheber sowie wissenschaftliche Tendenzen, kann aber keine eindeutige Erkenntnis liefern. Auf deinen Wikipedia-Artikel muss man erst einmal stoßen, um mit dem Problem konfrontiert zu werden. Das kann man von unseren Usern kaum erwarten! Daher halte ich deinen Vorschlag nur unter gewissen Voraussetzungen für praktikabel.

Im Grunde enthält deine Frage zwei Teilaspekte, die getrennt behandelt werden müssen.

1.

Nach der Angabe auf dem Originalcover der DGG-Ausgabe ist das eine Bearbeitung von Josef Haydn nach den Sätzen 3, 4 und 7 aus der Cassatio ex G von Leopold Mozart. Ich tendiere daher zu einer Kombination beider Künstler "Leopold Mozart/Josef Haydn"...

Sofern auf dem Tonträger beide Künstler genannt sind, wird es bei MS bereits genau so praktiziert und so wurde die Praxis in diesem Artikel weiter oben von prankowski666 noch einmal schön beschrieben: Komponistenname / Bearbeitername
Bitte achte bei der Anlage der Namenskombination darauf, dass der Schrägstrich von Leerzeichen umgegeben ist, denn andernfalls wird bei der Künstlersuche nach einem der beiden Namen die Kombination aus beiden im Ergebnis nicht genannt! Also: Leopold Mozart / Joseph Haydn

2.

Wie ist mit Werken umzugehen, wo die Urheberschaft der Komposition nachträglich einem anderen Komponisten zugeschrieben wird?

Das ist bei MS klar geregelt: Der auf dem Tonträger angegebene Künstler ist einzutragen. Eventuelle musikwissenschaftliche Erkenntnisse, die nach Veröffentlichung zu anderen Künstler-Zuordnungen führen, können/sollen ausschließlich in den Infos genannt werden.

In deinem Fall sind beide Namen zwar "auf dem Originalcover der DGG-Ausgabe" genannt, aber offenbar nicht auf deiner VÖ, jedenfalls wird Haydn dort nicht als Bearbeiter des Werks von L. Mozart genannt, sondern Haydn als wahrscheinlicher Urheber angenommen. Nach den MS-Regeln sollte die VÖ bei Haydn stehen bleiben.

Wir werden also damit leben müssen, dass Tonträger/Aufnahmen von ein und demselben Werk in mehreren Diskografien auftauchen.
Prominentes Beispiel: Ravels Bearbeitung von Mussorgskis "Bilder einer Ausstellung" wird je nach Künstlernennung auf dem Tonträger entweder unter Mussorgski oder unter Mussorgski / Ravel geführt.

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#22 29.07.2019 11:51:05

lexfox
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Re: Eingabe Komponistennamen

Torrente schrieb:
lexfox schrieb:

Da ich im allgemeinen Frage-Thread keine Antwort bekommen habe versuche ich es nochmal hier.

Wie ist mit solchen Werken https://www.musik-sammler.de/album/jose … ie-302302/ [edit: Link repariert] umzugehen, wo die Urheberschaft der Komposition nachträglich einem anderen Komponisten zugeschrieben wird.
Unter https://de.wikipedia.org/wiki/Kindersinfonie werden einige mögliche Urheber genannt, so dass hier nicht wirklich Klarheit besteht.

Nach der Angabe auf dem Originalcover der DGG-Ausgabe ist das eine Bearbeitung von Josef Haydn nach den Sätzen 3, 4 und 7 aus der Cassatio ex G von Leopold Mozart.

Ich tendiere daher zu einer Kombination beider Künstler "Leopold Mozart/Josef Haydn" um die in beiden Diskografien zu findenden Einträge zusammenlegen zu können.

Die Kindersinfonie ist ein sehr gutes Beispiel für deine Problemstellung. Der Wikipedia-Artikel nennt etliche mögliche Urheber sowie wissenschaftliche Tendenzen, kann aber keine eindeutige Erkenntnis liefern. Auf deinen Wikipedia-Artikel muss man erst einmal stoßen, um mit dem Problem konfrontiert zu werden. Das kann man von unseren Usern kaum erwarten! Daher halte ich deinen Vorschlag nur unter gewissen Voraussetzungen für praktikabel.

Im Grunde enthält deine Frage zwei Teilaspekte, die getrennt behandelt werden müssen.

1.

Nach der Angabe auf dem Originalcover der DGG-Ausgabe ist das eine Bearbeitung von Josef Haydn nach den Sätzen 3, 4 und 7 aus der Cassatio ex G von Leopold Mozart. Ich tendiere daher zu einer Kombination beider Künstler "Leopold Mozart/Josef Haydn"...

Sofern auf dem Tonträger beide Künstler genannt sind, wird es bei MS bereits genau so praktiziert und so wurde die Praxis in diesem Artikel weiter oben von prankowski666 noch einmal schön beschrieben: Komponistenname / Bearbeitername
Bitte achte bei der Anlage der Namenskombination darauf, dass der Schrägstrich von Leerzeichen umgegeben ist, denn andernfalls wird bei der Künstlersuche nach einem der beiden Namen die Kombination aus beiden im Ergebnis nicht genannt! Also: Leopold Mozart / Joseph Haydn

2.

Wie ist mit Werken umzugehen, wo die Urheberschaft der Komposition nachträglich einem anderen Komponisten zugeschrieben wird?

Das ist bei MS klar geregelt: Der auf dem Tonträger angegebene Künstler ist einzutragen. Eventuelle musikwissenschaftliche Erkenntnisse, die nach Veröffentlichung zu anderen Künstler-Zuordnungen führen, können/sollen ausschließlich in den Infos genannt werden.

In deinem Fall sind beide Namen zwar "auf dem Originalcover der DGG-Ausgabe" genannt, aber offenbar nicht auf deiner VÖ, jedenfalls wird Haydn dort nicht als Bearbeiter des Werks von L. Mozart genannt, sondern Haydn als wahrscheinlicher Urheber angenommen. Nach den MS-Regeln sollte die VÖ bei Haydn stehen bleiben.

Wir werden also damit leben müssen, dass Tonträger/Aufnahmen von ein und demselben Werk in mehreren Diskografien auftauchen.
Prominentes Beispiel: Ravels Bearbeitung von Mussorgskis "Bilder einer Ausstellung" wird je nach Künstlernennung auf dem Tonträger entweder unter Mussorgski oder unter Mussorgski / Ravel geführt.

Danke für deine Ausführungen.
In der Konsequenz hieße das, dass die beiden Datensätze getrennt werden müssten.
Das sollte dann passieren bevor ich einen weiteren Tonträger eintrage.

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#23 29.07.2019 12:10:02

Torrente
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Re: Eingabe Komponistennamen

lexfox schrieb:

In der Konsequenz hieße das, dass die beiden Datensätze getrennt werden müssten.

Meiner Ansicht nach, ja.

lexfox schrieb:

Das sollte dann passieren bevor ich einen weiteren Tonträger eintrage.

Meldest du die Trennung, bitte? smile

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