zeise

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Registriert seit: 29.09.2005

Zum Verkauf 0 Eingetragen 268
Bewertungen: 648 Reviews: 33
Genres: Metal
Bewertungsverteilung von zeise
0.5 1 1.5 2 2.5 3 3.5 4 4.5 5 5.5 6 6.5 7 7.5 8 8.5 9 9.5 10
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7.0: 25.786163522013% (41x)

7.5: 39.622641509434% (63x)

8.0: 88.050314465409% (140x)

8.5: 100% (159x)

9.0: 72.327044025157% (115x)

9.5: 22.641509433962% (36x)

10.0: 45.283018867925% (72x)

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Die letzten Reviews

13.09.2009 15:59 - Satyricon: Dark Medieval Times (1993)

9.5 / 10
"Dark Medieval Times" ist sehr hymnischer, manchmal epischer und absolut nordischer Black Metal. Die Gitarren sind ziemlich rau und roh, der Gesang ist aggressiv; jedes Stück auf dieser Scheibe ist ein Hammer für sich, man findet so viele Details in jedem Song, dass ein langfristiger Hörgenuss garantiert ist - dieses Album ist ein Meisterwerk, das man als Black Metal-Maniac unbedingt kennen sollte. [Review lesen]

07.09.2009 21:36 - Necrophobic: Hrimthursum (2006)

10.0 / 10
NECROPHOBIC gehören zu den wenigen Bands, die seit vielen Jahren kompromisslos ihr Ding durchziehen. Wie von ihnen erwartet, zelebrierten die Schweden auf ihrer vorletzten Scheiblette "Hrimthursum“ auch wieder einen extrem aggressiven Mix aus Death und Black Metal, wobei die Death-Elemente auf jeden Fall vorrangig sind. Trotzdem biedern sie sich nicht dem Trend an, Death Metal langsam, walzend, groovig zu spielen, sondern knüppeln weiterhin straight nach vorne und bieten einem nur selten die Möglichkeit zu verschnaufen. Das habe ich auch erwartet, als ich die CD einlegte – und schon fiel ich aus allen Wolken. Mit “The Slaughter of Baby Jesus“ hat man eines der atmosphärischsten Intros überhaupt parat. Unheimliche Stimmen flüstern, ein Baby schreit, Trommeln setzen ein und ein dunkler Männerchor macht die unheimliche Atmosphäre perfekt. Habe ich vielleicht die falsche CD eingelegt, so beginnt doch kein typischer Death Metal-Longplayer? Doch NECROPHOBIC lassen mich nur kurz zweifeln – schon setzt das Eröffnungsriff von “Blinded By Light, Enlightened By Darkness“ ein und haut mich vollkommen von den Socken. Äußerst melodisch geht man zu Werke, und dennoch prügelt man sich hyperaggressiv und beinahe ohne Unterbrechung in einem wahnwitzigen Tempo durch, das alle noch im Raum befindlichen Pastorentöchter in die Flucht schlägt. Einfach Geil! Einfach Genial! Einfach Grandios! "I Strike With Wrath" startet extrem stampfend und ist mit herrlich eingängigem Riffing versehen, doch dann geben die Skandinavier wieder so richtig Gas und der Song knallt nur so aus den Boxen. Doch in der Spielzeit von fast sechs Minuten fahren die Jungs herrliche Tempowechsel auf und dazu kommt noch ein messerscharfes und geiles Solo. Ergriffenheit und Gänsehaut stellen sich bei “Age Of Chaos“ ein, während melancholische Chöre die blasphemischen Wutfetzen aus Tobias Sidegards Kehle hinaus in die triste Welt begleiten. “Bloodshed Eyes“ ist dann wieder ein viel aggressiverer und böserer Track mit hervorragenden Vocals, einem militärisch anmutendem Drumming und Chören, die von subtil daruntergelegtem Thrash-Riffing unterstützt werden, dass sich bei mir dabei wirklich die Nackenhaare aufstellen! Zunächst wieder etwas ruhiger wird es im nächsten Song “The Crossing“ mit theatralischem Glockengeläut und allem drum und dran – bis der Hauptriff auftaucht. Unglaublich! Nackenzerspaltend! Das Solo ist Albtraum erzeugend genial und der Song erbebt vor Brutalität. Bis zum nächsten Break…das ist schwarz zelebrierte Todeskunst in höchster Vollendung! Aber Achtung! Da kommt noch mehr! Das brutale “Eternal Winter“ ist Black Metal in Reinkultur - grimmige schwarzmetallische Atmosphäre trifft auf Wahnsinnsmelodien und rasende Geschwindigkeit. Arschklar - neben “Blinded By Light, Enlightened By Darkness“ das zweite absolute Highlight der Scheibe. Beim nächsten Song wagt man sogar den Schritt über die Landesgrenze nach Norwegen, um sich von den wiederauferstandenen IMMORTAL inspirieren zu lassen. Das Anfangsriff von "Death Immaculate" könnte auch auf "Battles in the North" oder "Damned In Black" stehen. “Sitra Ahra“ beruhigt das Ganze dann etwas, der Song wirkt wie ein Bittgebet mit seinen eingängigen, aber sehr seltsamen Chören und dem hervorragenden Akustik-Break. “Serpents (Beneath The Forest Of The Dead)“ ist der Song auf dem Album, der noch am ehesten an klassischen Schwedentod, Marke DISMEMBER oder frühe ENTOMBED erinnert. Gemeinsam mit “Black Hate“ bildet dieser Song den passenden Vorspann zum fast schon episch zu nennenden Titelsong “Hrimthursum“, dem perfekten Stück um das perfekte Album perfekt abzuschließen. [Review lesen]

03.08.2009 17:39 - Exodus: Bonded By Blood (1985)

9.0 / 10
Das wichtigste Thrashalbum neben METALLICA's "Kill Em All", “Ride The Lightning“ und SLAYER’s "Reign In Blood" ist meiner Meinung nach das Debüt der Bay Area-Legende EXODUS. "Bonded By Blood" zählt nicht nur zu den 10 geilsten Thrash-Scheiben aller Zeiten, dieses Album war auch wegweisend für den typischen Sound der Bay Area. Tausende Nachwuchscombos berufen sich, auch heute noch, auf diesen absoluten Meilenstein, der damals auf uns ahnungslose Headbanger losgelassen wurde und der wie eine Atombombe in der sich gerade entwickelnden Szene einschlug. Mit Bombenalarm wird diese Scheibe eingeleitet; nichts wäre wohl passender. Denn was die Jungs hier auf die Menschheit loslassen, klingt wie eine Gewaltorgie, eine Granate nach der anderen wird hier gnadenlos in Richtung Zuhörer abgefeuert. Schon gleich der erste Song "Bonded By Blood" ist ein Thrashklassiker, der zeigt wo’s textlich lang geht: "Black magic rites on this black evil night begin with the slice of the blade” … dazu dieses schnelle, affentighte Riffing und diese schweinegeilen Vocals von Brüllbestie Paul Baloff (R.I.P.). Kult !!! Auch "Exodus", der anschließende Track, knallt genauso fies, hart und brutal aus den Boxen und schlägt einem voll in die Fresse, bevor es dann mit einem voller satten, exzellenter Riffs ausgestatteten "And Then There Were None" im höllischen Midtempo weitergeht. Alleine der “Männerchor“ vor dem Refrain ist einfach nur göttlich, vom Refrain selber ganz zu schweigen. Ein Killersong und für mich bis heute immer noch einer meiner EXODUS-Faves ever. Und weiter geht’s mit einem weiteren Alltime-Classic: Bei "A Lesson in Violence", einer der geilsten Thrash-Abgehnummern überhaupt wird wieder hart und heftig losgethrasht. Hammerfett und gepflegt Arschtretend! Als wenn man nicht schon lang wüsste, was einem da aus den Boxen mit brachialer Gewalt überrollt, erinnern EXODUS nochmals genau daran: "Metal Command" fetzt einem genauso schnell und brutal um die Ohren, daß man meint, der dritte Weltkrieg wäre soeben ausgebrochen. Eigentlich kann man die Intensität der Stücke gar nicht mit Worten beschreiben, aber es klingt tatsächlich so, als ob in jedem Song ein kleiner akustischer Krieg steckt. Einen weiteren Höhepunkt bekommt man mit "Piranha" vor den Latz geknallt; härter und kompromißloser geht's wirklich nimmer, dazu gesellt sich noch, wie bei allen Songs die echt psychopatisch und unheimlich fies klingende Stimme von Paul Baloff. Leider war "Bonded By Blood" das einzige Studioalbum mit ihm, da er nach dem Album die Band verließ. Trotzdem ist er für mich noch immer DER Sänger von EXODUS, auch wenn sein Nachfolger Zetro Souza rein musiktechnisch der weitaus bessere Sänger ist und der aktuelle Shouter Rob Dukes wie eine Mischung aus Baloff und Souza klingt und live sich wie ein wildes Tier gebärdet. Mit "No Love", beginnend mit einem klassischen, ruhigen Intro wird wieder der gemäßigte Thrashbolzen eingehauen. Aber natürlich immer voll zum leidenschaftlichen Kopfschütteln animierend. Danach folgen die beiden letzten Songs und hier gibt’s nochmal volle Kanne eine zwischen die Kauleisten: "Deliver Us To Evil", ein unglaublich harter Stampfer, bevor im Schlußdrittel wieder mächtig die Speedrakete gezündet wird. Beendet wird die Schlacht durch das hyperschnelle "Strike Of The Beast", einer Wahnsinnsnummer, bei der die Fetzen nur so fliegen - einfach herrlich. Fazit: Wer auf Thrash Metal steht kommt an "Bonded by Blood" nicht vorbei, denn EXODUS klangen nie wieder so herrlich knüppelhart und fies. THRASH TILL DEATH !!! [Review lesen]

03.08.2009 12:22 - Legion Of The Damned: Sons Of The Jackal (2007)

10.0 / 10
Das war schon ein kompromisslos brutales Hammer-Album, dass die Band aus dem Land der Coffee-Shops, der Wohnwagen und der Gentomaten Anfang 2006 mit ihrem furiosen Debüt dem geneigten Hörer an die Lauscher knallte. Und wo die Jungs bei “Malevolent Rapture“ aufgehört hatten, machten sie mit “Sons Of The Jackal“ betitelten Album weiter. Völlig geil treibender, schädelspaltender Thrash Metal, der einem das Hirn aus der Birne pustet. Die aggressiven Vocals waren mir beim Debüt schon nicht mehr aus dem Kopf gegangen und auch bei "Sons Of The Jackal" geht es wieder ab wie Sau. Auch ihre Vorliebe für Werwölfe und ähnliche Kreaturen scheint den Jungs nach wie vor anzuhängen. Nach "Werewolf Corpse" auf dem Debüt, hetzt einen nun der Titeltrack "Son Of The Jackal" wie die abgebildete Bestie des CD-Covers bei Vollmond durch den Wald. Entkommen gibt’s nich’, das Vieh erlegt dich sowieso und haut dir spätestens mit "Undead Stillborn" genüsslich die messerscharfen Krallen und die fletschenden Zähne ins Fleisch. Bei "Avenging Archangel" knüppeln die Jungs wie die Raubsau durchs Gemüsebeet und ebnen alles ein. Weiter geht’s im Up-Tempo: bei "Death Is My Master (Slay For Kali)" wird gnadenlos weitergeballert - ein Stück purer Aggression, das wieder erbarmungslos auf die Nackenwirbel zielt. “Sepulchral Ghoul“ ist Highspeed-Thrash der Extraklasse mit eindeutiger “Reign In Blood“- Schlagseite. Bei der meist vorherrschenden rasenden Geschwindigkeit sticht natürlich das ruhige, akustische Zwischenspiel "Seven Heads They Slumber" meilenweit heraus. Dieser knapp zweiminütige Ruhepol des Albums wirkt aber zu keiner Zeit deplaziert, sondern gibt viel mehr ein wenig Zeit, um zu verschnaufen. Das darauf folgende "Infernal Wrath" drückt anschließend nicht sofort wieder das Gaspedal auf Anschlag, sondern setzt eher auf groovende Midtempo-Riffs. Das hat sich mit "Atomicide" allerdings schon wieder erledigt. Hier ist wieder Knüppeln auf brutalste Art und Weise angesagt. "Ten Horns Rise" setzt in gleicher Manier nach, was zur Folge hat, dass sich ein Nackenwirbel nach dem anderen für immer verabschiedet. Linderung verspricht der Rausschmeißer "Diabolist" allerdings auch nicht, ganz im Gegenteil: zwar vom Tempo her gezügelt, muß man den Song mit seinen fetten Rhythmen doch noch mit den letzten verbliebenen Kraftreserven durchbangen, bevor einem der letzte ausgerenkte Nackenwirbel und die zermatschten Muskeln eines klar machen: "LEGION OF THE DAMNED sind momentan einfach die besseren SLAYER!" Dem ist nichts hinzuzufügen! [Review lesen]

24.01.2009 23:17 - Legion Of The Damned: Malevolent Rapture (2005)

10.0 / 10
Auf "Malevolent Rapture" gibt es von vorne bis hinten ordentlich was auf'n Deckel. Die Band erinnert dabei vor allem an die Thrash-Urgesteine Destruction zu deren Anfangstagen; auch Vergleiche mit Kreator sind durchaus angebracht. Sie verstehen es, brillant einen auf Old School zu machen und dabei auch noch gut "auszusehen". Schon bei den ersten zwei Songs wird klar, dass es sich hier nicht um eine tötende Highspeed-Platte handelt, sondern um Songs im gehobenen Midtempobereich, wenn auch Ausflüge in höhere Temporegionen in größerer Zahl vorhanden sind. Diese Scheibe ist eine auf CD gebrannte Bombe von allerhöchster Sprengkraft! [Review lesen]

14.01.2009 19:09 - Satyricon: Volcano (2002)

10.0 / 10
Obwohl man beim Major Label Virgin untergekommen war, ging man noch lange keine Kompromisse ein; eine knappe Stunde monströser, hasserfüllter und beängstigender Black Metal wurde hier eingeprügelt. Keine Spur von Kommerz, eher ein Schritt zurück zu alter Stärke. Wo der Vorgänger "Rebel Extravaganza" noch mit derbstem Geknüppel glänzte, herrschen auf "Volcano" eher epische und hypnotisierende Riffs sowie mehr Harmonie, doch trotzdem hat man sich von Hyperspeed-Passagen nicht gänzlich verabschiedet. Das Duo Infernale Satyr und Frost schiebt mit groovigen und mitunter auch thrashigen Stücken ("Possessed") einen Scheit nach dem anderen ins Feuer und bringt zum Abschluß mit dem knapp 15-minütigen "Black Lava", eine doomige Überhymne, die sich schleppend und mit einer wahnsinnig intensiven Atmosphäre langsam aufbaut und in einem Chorus endet, der den Hörer nicht mehr loslässt. Für mich persönlich bildet allerdings "Repined Bastard Nation" den absoluten Vorzeigesong von "Volcano"; ursprünglicher geht es wohl kaum. Auch wenn sich durch das gesamte Album die klare Produktion bemerkbar macht, liegt hier ein Stück rohes Schwarzmetall vor, das einem den Nacken zu Hackfleisch verarbeitet. [Review lesen]

10.01.2009 19:29 - Sepultura: Beneath The Remains (1989)

8.5 / 10
Ein Klassiker von '89 und neben "Arise" das stärkste Album der Brasilianer. Die Südamerikaner konnten sich damit quasi aus dem Nichts mit an die Spitze des Genres katapultieren, wo sie nur noch von Slayer vom Besteigen des Thrash-Throns abgewehrt werden konnten. Die Scheibe bietet puren, astreinen Thrash Metal von vorn bis hinten. Überall lauern bösartige, sauber gespielte und vor allem mit Langzeitwirkung gesegnete Knatterriffs, die einem wie eine Kreissäge durchs Hirn fahren. Mit den grunzigen Vocals und der düsteren Grundstimmung von Abrissbirnen der Marke "Stronger Than Hate", "Beneath The Remains", oder "Inner Self" gerieten sie fast schon in die Randbereiche des Death Metal, verstanden es aber, genügend spielerische Feinheiten und versteckte Widerhaken-Melodien in ihre Songs einzubauen, um sich von der eigenen Vergangenheit zu Zeiten von "Bestial Devastation" oder "Morbid Visions" und dem Lärm des Thrash-/Death-Mittelstandes deutlich abzugrenzen. [Review lesen]

28.12.2008 17:26 - Unlight: Eldest Born Of Hell (2007)

9.0 / 10
Die deutsch-schweizer Truppe UNLIGHT gehört mittlerweile auch schon zu den erfahrenen satanischen Combos und lieferte im Jahr 2007 mit "Eldest Born Of Hell" ein absolut präzises schwarzmetallisches Brett ab. Wären UNLIGHT gut zehn Jahre eher auf dem Markt erschienen, hätten sie damals wahrscheinlich definitiv den Durchbruch geschafft und würden so einige Mitstreiter weit hinter sich lassen. Gleich die erste Nummer "Retribution For The Witches" geht nach einem kurzen Intro ("Satanas Rex Aeternus") dermaßen in die Vollen, dass einem Angst und Bange wird. Durch die amtlich fette Produktion noch gesteigert, fräst sich gleich das erste schwedisch-brillierende Riff und der flotte Blast tief in die Gehörgänge, auch das anständige und bösartige Gezeter des Sängers und Gitarristen Blaspherion schafft notwendige Akzente. Schleppende Doublebasspassagen wechseln hier in hoher Frequenz mit rasenden Blasts. "The Silent Dead" erinnert von den Gitarren teilweise an die göttlichen Unanimated – der Vergleich ist zwar sehr hoch gesteckt aber die Qualität der Riffs und Melodien kann sich definitiv messen. Blast-Parts werden mit bösartigen Midtempo-Läufen verwoben, einige kleinere Zitaten aus dem Thrash-Sektor, alles mit einem Schuß morbider Melodie verbunden und ab geht der wilde Ritt. Die angesprochenen Thrash-Zitate kommen dann beim fünften Track "Dark Lords Of Impiety" (SLAYER lassen grüßen) vermehrt zum tragen und erreichen ihren Gipfel bei "The Rebirth Of The Unlight", das mit fast schon groovigen Riffs glänzen kann. Meist aber geht’s blackmetallisch schnell und furios zu. Somit braucht man sich um eventuellen Ohrenkrebs schon mal keine Sorgen zu machen und kann seinen Kopf immer schön kreisen lassen. Keine Schwachstellen, eine super Produktion und als Gimmick noch der Sodom–Coversong "Wachturm". Macht Appetit auf das Ende Januar 2009 erscheinende, neue Album "Death Concecrates With Blood" [Review lesen]

04.12.2008 21:55 - Satyricon: Now, Diabolical (2006)

10.0 / 10
Mit ihrem vorletzten Album "Now, Diabolical" war SATYRICON wieder ein absoluter Oberburner gelungen. Der Sound der Scheibe ist unfaßbar roh, rüde und fies, schlicht und einfach das böseste, was in 2006 verbrochen wurde. Meister Satyr und sein kongenialer Drummer Frost hatten acht Hammersongs auf dieses Album getrümmert, die zwar nie einen Geschwindigkeitsrekord aufstellen, dafür aber an Atmosphäre, Feeling und Bösartigkeit ihresgleichen suchen. "Now, Diabolical" ist für mich schon jetzt ein absoluter Klassiker!!! [Review lesen]

24.11.2008 23:47 - Immortal: At The Heart Of Winter (1999)

10.0 / 10
Mit "At The Heart Of Winter" hatten IMMORTAL 1999 ein Werk geschaffen, womit die Band auch außerhalb der Black Metal Gemeinde für Aufsehen sorgte. Sechs majestätische Hymnen, klirrende Hymnen, eisige Hymnen sind auf dem Longplayer enthalten. Schon alleine einer der besten IMMORTAL Tracks aller Zeiten "With Stand The Fall Of Time" kommt sehr abwechslungsreich daher, mal mit bollernden Blastattacken im ICE-Tempo, dann wieder mit Midtempo-Double-Bass, frostigen Riffs, vielen Melodien und Abbaths charakteristisch böser Stimme. Ein Song der über die ganzen knapp 9 Minuten voller Dynamik und finsterer Kälte begeistert. "Solarfall", mit 6 Minuten der kürzeste Song, bietet diese Dynamik ebenfalls, auch ohne die fiesen kalten Blastattacken. Dafür aber mit fast durchgehender Doublebass, abwechselnden Temposprüngen und sogar unverzerrten Äxten. "Tragedies Blows At Horizon" ist eine Midtempo Hymne voller Spannung und Intensität und fiesen Melodiebögen. "Where Dark And Light Don’t Differ" bietet treibendes, kaltes Riffing, gekonnt in Szene gesetzt mit einem geilen Solo. Dann folgt der Titelsong "At The Heart Of Winter" und der bietet nach einem herrlichen ruhigen Beginn und atmosphärischen Keyboards einen Weltklasse Song mit endgeiler Melodie. Intensiv, rasant, genial. Mit dem abschließendem "Years Of Silent Sorrow" wird noch einmal die Blastkeule geschwungen, allerdings gekonnt verbunden mit mächtigen Midtempo und geilen Melodien....... Habe fertig! [Review lesen]

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