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Zum Verkauf 0 Eingetragen 895
Bewertungen: 7 Reviews: 6
Genres: Hardcore, Hörspiel/Hörbuch, Metal
Bewertungsverteilung von xagelx
0.5 1 1.5 2 2.5 3 3.5 4 4.5 5 5.5 6 6.5 7 7.5 8 8.5 9 9.5 10
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Die letzten Bewertungen
7.5 für Godslave: In Hell (2013) (11.10.2013 19:12)
8.5 für Carcass: Surgical Steel (2013) (24.09.2013 22:19)
9.0 für Satyricon: Satyricon (2013) (24.09.2013 22:13)
9.5 für Iron Maiden: Final Frontier, The (2010) (13.08.2010 21:54)
10.0 für Desultory: Bitterness (1994) (03.02.2010 15:18)
Die letzten Reviews

24.09.2013 22:19 - Carcass: Surgical Steel (2013)

8.5 / 10
Eine alte Weisheit im Musikgeschäft besagt, dass Reunionen nach Jahren der musikalischen Abstinenz entweder gut gehen können oder total in die Hose gehen. So weit, so gut. Bands aufzuzählen, bei denen die Reunion besser nicht hätte stattgefunden wäre ein Leichtes und würde jetzt den Rahmen sprengen. Reunionen aber aufzulisten, die geglückt sind und auch noch ein großartiges Album hervorbringen sind da schon etwas schwieriger zu finden. Spontan fällt mir da grad noch DESULTORY ein. Es gibt garantiert noch einige mehr. Auf der Liste muss dann auch auf jeden Fall CARCASS und ihr neues Album "Surgical Steel" erscheinen. Ende der Achtziger und Anfang der Neunziger haben CARCASS Metal-Geschichte geschrieben. Als Erfinder des Gore-Grinds mit "Reek Of Putrefacation" und "Symphonies Of Sickness" oder als Melodic Death Metal-Mitbegründer mit ihrem Album "Heartwork". Dann kam für viele der Schock, als das Ende von CARCASS bekanntgegeben wurde. 2008 spielten sie dann plötzlich einige Reunion-Gigs, was da aber noch niemand für möglich hielt, war ein neues Album. Als dann ein neues Album angekündigt wurde, waren die Fans zu Recht erst einmal skeptisch. Dann wurden die ersten Songs veröffentlicht und es deutete sich an, als ob "Surgical Steel" vielleicht doch gar nicht so schlecht werden würde. Jetzt ist das Album raus und die Metal-Gemeinde schlägt Räder vor Freude ob des brillanten Albums, das CARCASS nach 18 Jahren veröffentlichen. Als wären sie nie von der Bildfläche verschwunden gewesen, vereinigen die Briten hier alle Elemente ihrer früheren Schaffensphase. Allen voran die messerscharfen und kraftvollen Riffs, wie z. B. bei 'Noncompliance To ASTM F 899-12 Standard', 'The Master Buthcer's Apron' oder "The Granulating Dark Satanic Mills'. Es ist fast atemberaubend anzuhören, dass CARCASS nichts verlernt haben. Ihre Grindattacken werden immer noch punktgenau und präzise, wie mit einem Skalpell platziert und Jeff Walkers Stimme schneidet sich noch immer durch jeden Gehörgang. "Surgical Steel" passt stilistisch am besten zwischen "Necrotism ..." und "Heartwork". Also eher an den Anfang der Neunziger, an die sie sich auch mit dem Coverartwork halten, denn das erinnert schwer an die "Tools Of Trade"-EP. Also, was kann man sagen? Die Reunion ist geglückt. CARCASS sind absolut stark. Sie werden keine Metal-Geschichte mehr schreiben, was sie ja auch gar nicht nötig haben und auch hoffentlich niemand mehr von ihnen erwartet. Obwohl, doch, vielleicht werden sie in die Annalen des Metals eingehen, als einer der besten Reunionen inklusive eines grandiosen Albums. Geschrieben für Bleeding4Metal.de http://www.bleeding4metal.de/?show=review_de&id=5510 [Review lesen]

24.09.2013 22:13 - Satyricon: Satyricon (2013)

9.0 / 10
Fast 5 Jahre und etliche abgefüllte Flaschen Wein hat es gedauert bis Neu-Winzer Wongraven und Väterchen Frost mit dem selbstbetitelten Album "Satyricon" wieder am Start sind. Die Band beschloss nach dem "The Age Of Nero"-Album eine kreative Pause zu machen, was viele der Fans sehr begrüßten, denn die Alben "Volcano", "Now, Diabolical" und eben "The Age Of Nero" waren sehr ähnlich und die Band lief Gefahr in Stagnation zu versinken. Also noch mal rechtzeitig die Reißleine gezogen, um sich als Band und möglicherweise auch privat neu zu finden. Und, ist es ihnen gelungen? Ja! Also, wie klingen die neuen SATYRICON? Sie klingen nicht so wie zu seligen "The Shadowthrone"- oder "Nemesis Divina"-Zeiten, sie klingen aber auch nicht nach dem Black 'n' Roll der letzten Alben. Satyrs Stimme ist immer noch kalt, aber eben nicht mehr so aggressiv wie zu Anfangszeiten. Nach dem schon bedrohlichen Intro 'Voice Of The Shadow' folgt gleich mit dem in norwegisch gehaltenen Song 'Tro Og Kraft' ein im Tempo etwas runtergeschraubter Song, der aber genau deswegen schön böse ausfällt. Mit 'Our World, It Rumbles Tonight' wird dann das Tempo erstmals hochgeschraubt und SATYRICON galoppieren auf einer Doublebass durch den Song. Fast schon etwas doomig geht es dann bei 'Nocturnal Flare' zu Werke. Das Tempo wird wieder gedrosselt und der Song schleicht sich so langsam durch eine Spielzeit von knapp 7 Minuten. Ist aber gleichzeitig ein Highlight des Albums, und das nicht zuletzt durch sein etwas sperriges Gitarrensolo. 'Phoenix' dürfte wohl am meisten für Diskussion sorgen. Der Song hat nun wirklich gar nichts mehr mit SATYRICON zu tun. Und doch ist es einer der besten Songs, den die Band in letzter Zeit und auf den letzten Alben geschrieben hat. Auch wenn ich mich da weit aus dem Fenster lehne, der Song ist absolut gewöhnungsbedürftig aber geil. Gesungen vom MADRUGADA-Sänger Sivert Høyem ist dieses eine fantastische Dark-Rock Nummer, die mit ihren Refrain direkt ins Ohr geht und dort auch gleich hängen bleibt. Spitzen-Song, wenn auch nicht wirklich SATYRICON. Ab 'Walker Upon The Wind' nimmt das Album dann eine nicht ganz zu erwartende Wendung und die beiden Norweger rücken der Vergangenheit immer näher. Der Fuß drückt das Gaspedal ordentlich nach unten und bildet eine Mischung aus den Songs von der "Volcano" und ihrem Meisterwerk "Nemesis Divina". Als ich das Album anmachte und mir die ersten Töne und Songs so anhörte, hatte ich nicht mit so einer Black Metal-artigen Nummer von den heutigen SATYRICON gerechnet. 'Nekrohaven' und 'Ageless Northern Spirit' plätschern dann teils etwas punkig, teils bedrohlich und roh dahin. 'The Infinity Of Time And Space' fügt dann das gesamte Album noch mal zusammen. Geprügel, jede Menge Doublebass und ruhige Gitarrenklänge bilden einen guten Querschnitt. 'Natt' nimmt dann den Hörer an die Hand und geleitet in ruhig raus aus diesem mutigen Album voller Wendungen und Wirrungen. SATYRICON haben mit diesem Album ein Werk geschaffen, welches erst mal nicht leicht zu verdauen ist, welches wohl auch für viele Fragezeichen sorgen wird. Hat man sich aber damit abgefunden, dass sie (schon lange) nicht mehr diejenigen sind, die mit ihren ersten 3 Alben Black Metal-Meilensteine geschrieben haben, mit etwas Offenheit an dieses Album rangeht und ihm etwas Zeit gibt, dann wird man merken, dass es ein großartiges Teil geworden ist und SATYRICON ihre Pause genutzt haben, um stark, wie lange nicht mehr aus dieser wieder hervorzukommen. Geschrieben für Bleeding4Metal.de http://www.bleeding4metal.de/?show=review_de&id=5516 [Review lesen]

06.09.2013 20:53 - The Ruins Of Beverast: Blood Vaults (The Blazing Gospel Of Heinrich Kramer) (2013)

10.0 / 10
Man kann ja fast froh sein, dass aus dem Black Metal Projekt zwischen Zingultus (ex-Sänger von NAGELFAR, jetzt bei ENDSTILLE) und Alexander Von Meilenwald nach dem Tod von NAGELFAR nichts geworden ist. Meilenwald, der sich deswegen extra das Gitarrenspiel beigebracht hat, entschloss sich also sein eigenes Projekt namens THE RUINS OF BEVERAST zu starten. Und mit diesem, dass muss ich einfach sagen, hat er sich an die Spitze des deutschen Black Metal/Ambient/Doom Metal gespielt. Kein Album gleicht dem Vorgänger, jedes seiner Alben ist unglaublich innovativ und erzeugt eine fast schon surreale Atmosphäre. Während das erste Album noch wesentlich Black Metal-lastiger ist, ist das zweite Album "Rain Upon The Impure", neben den natürlich noch klar erkennbaren Black Metal-Wurzeln, stark vom Doom Metal und Ambient beeinflusst worden. Was sich dann auch auf "The Foulest Semen Of A Sheltered Elite" fortsetzt. Die Mischung aus Black Metal, Doom Metal und einem starken Ambient-Anteil ist auch das wesentliche Merkmal auf dem neuesten Werk "Blood Vaults - The Blazing Gospel Of Heinrich Kramer". Das Album ist eine Zeremonie, jeder Song ist eine (schwarze) Messe, die hier abgehalten wird. Ruhige Ambient-Klänge im Wechsel mit brutalen Wutausbrüchen und grandiosen Melodien von der Gitarre und vom Keyboard, im Wechsel mit einer Kirchenorgel und dicken Wall Of Sounds. Das unterlegt mit einem Drone-artigen Schlagzeugspiel, welches zwischendurch aber auch in kurze Raserei ausbricht. Dazu, und das ist das wesentlichste Trademark der "Band", der ständig wechselnde Gesang, der mal kreischend ist, mal abgrundtief grunzend, dann wieder zeremoniell oder beschwörend und stellenweise von einer Art Chor unterstützt wird. Vor allem Songs, wie 'V - Spires, The Wailing City' oder der Abschlusstrack 'IX - Monument' ziehen den Hörer sofort in ihren Bann und wirken fast hypnotisierend. Es ist keine leichte Kost, was THE RUINS OF BEVERAST hier zelebriert. Hat man aber erst mal den Zugang dazu gefunden, dann lässt es einen so schnell nicht wieder los. Somit ist es auch egal, ob die Songs 15 Minuten laufen oder nur 3 Minuten. Langeweile kommt nicht auf und man wird immer wieder überrascht, was Meilenwald hier zaubert. Das Besondere an "Blood Vaults" ist auch hier die spezielle, düstere, fast schon gruselige Atmosphäre, die dieses Album erzeugt. Mal angenommen, man geht des Nachts durch einen dunklen Wald, Nebelschwaden drängen sich zwischen den Bäumen, der Vollmond scheint und es ist bitterkalt. Dann, ja genau dann hat man nicht nur die passende Atmosphäre für "Blood Vaults", sondern auch den perfekten Soundtrack zu einem solchen Spaziergang. Kurzes Fazit: ein Meisterwerk! Geschrieben für Bleeding4metal.de http://www.bleeding4metal.de/?show=review_de&id=5469 [Review lesen]

21.11.2012 19:30 - Cradle Of Filth: Manticore And Other Horrors, The (2012)

10.0 / 10
CRADLE OF FILTH. Eine Band, die polarisiert, nicht zuletzt wegen Frontmann und Tausendsassa Dani Filth. Seit dem ersten Album "The Principle Of Evil Made Flesh", welches 1994 erschien, eine feste Größe im Metal. Im Laufe der Jahre haben es die Briten geschafft, sich ihre eigene Nische zu erspielen. Mit dem Wechsel zu Sony wurde der Band dann schnell Sell-Out vorgeworfen, was sie aber nicht daran hinderte ihren Weg weiter zu verfolgen. War die Arbeit mit Sony ja eh nicht von langer Dauer. Im Laufe der Jahre wurden die Engländer immer symphonischer, doch nun mit ihren neuesten Output gehen sie wieder zurück zu ihren Wurzeln und bedienen sich immer mehr an den Elementen des NWOBHM, Punks und vor allem Black Metal, ohne dabei gleich Black Metal zu spielen, denn von diesem hat sich die Band immer distanziert. Eröffnet wird "The Manticore And Other Horrors" vom obligatorischen Intro, welches die Geschichte der O (Erotikfilm aus den Siebzigern) "erzählt". Gleich im Anschluss wird mit 'The Abhorrent' das Thema weiterverfolgt. Und nicht nur das, es wird geprügelt, dass es eine helle Freude ist. Aber wer CRADLE kennt, weiß, dass deswegen nicht auf Melodien verzichtet werden muss. Hauptsongwriter Paul und Marthus haben sich darauf verständigt, möglichst viel Power und Energie in die Songs zu packen, was ihnen auch äußerst gut gelungen ist, wie man hört. Lediglich 'Frost On Her Pillow' fällt dabei etwas aus dem Rahmen. Erfreulicherweise ist "The Manticore And Other Horrors" kein Konzeptalbum geworden. Sänger und Texter Dani hat wieder Wert darauf gelegt, düstere Vampir-Geschichten zu erzählen, wie in 'Illicitus' und 'Pallid Reflection'. Außerdem mussten natürlich auch wieder Grusel-Geschichten a la Lovecraft, wie z. B. in 'Siding With The Titans' auf Papier gebracht werden. "The Manticore And Other Horrors" ist ein abgespecktes Album geworden. Es wurde auf große, opulente symphonische Einlagen verzichtet, auch der Einsatz von Frauengesang wurde auf ein Minimum reduziert. Natürlich geht es bei CRADLE nicht komplett ohne, soll es ja auch nicht. Aber im Gegensatz zu anderen Releases wurde es hier deutlich runtergefahren, was sich auch auf die Spielzeit niederschlägt, die jetzt nicht mehr 60 oder 70 Minuten beträgt, sondern nur noch 50 Minuten läuft. Erfreulicherweise wurde auch in Sachen Gesang hier auf jegliche Experimente wie auf "Thornography" verzichtet und es wird wieder ordentlich im High-Pitch-Bereich geschrien. Nach 21 Jahren Bandgeschichte, vielen Hochs und Tiefs, 10 Full-lengths, etlichen EPs und einem Status, der die Metalgemeinschaft in 2 Hälften teilt, schafft es die Inseltruppe doch immer wieder Alben auf qualitativ hochwertigem Niveau zu veröffentlichen, was sie im Jahre 2012 mit "The Manticore And Other Horrors" wieder eindrucksvoll bewiesen haben. http://www.bleeding4metal.de/?show=review_de&id=4744 [Review lesen]

13.08.2010 21:54 - Iron Maiden: Final Frontier, The (2010)

9.5 / 10
So, nach 4 Jahren des wartens ist es nun da. Das neue Album von Iron Maiden. Was hat es im Vorfeld doch für Diskussionen gegeben. Es wird das letzte Album sein, hiess es, der Eddie auf dem Cover ist nicht der wahre Eddie (was ja auch stimmt), und es soll ein Konzeptalbum zum Thema Weltraum sein. All dies wissen wir nun besser. Es wird nicht das letzte Album sein und ein Konzeptalbum ist es auch nicht geworden. Auch der Eddie ist nicht besser geworden...haha. Um eines vorweg zu sagen, und das sagte auch schon Mastermind Steve Harris: man muss das Maiden Album öfter hören um dessen komplettes Potenzial zu erkennen. Viele Details werden erst bei mehrmaligem hören sichtbar. Zum ersten Mal in der Geschichte von Maiden gab es keine Vorabsingel zu kaufen. Lediglich "El Dorado" wurde zum Download freigegeben und "The Final Frontier" gab es als Videopremiere. Mehr leider nicht. Das neue Album ist mit einer Spielzeit von über 76 Minuten das bisher längste Maiden Album. Das lässt schon einiges ahnen. Maiden bieten auch auf diesem Album wieder epische Songs at its best. Lediglich "The Alchemist" bietet mit einer Spielzeit von 4:29 eine kleine Ausnahme. Ansonsten gibt es keinen Song der kürzer läuft als 5 Minuten. Trotz der langen Laufzeit des Albums schaffen es Maiden das keine Langeweile aufkommt. Sie bieten wieder jede Menge Tempowechsel, schöne Melodien und top Gitarrensoli. Natürlich kommen dem Hörer beim hören des Album erstmal die letzten 3 Alben in den Sinn, doch zwischendurch blintzeln doch irgendwie die Achtziger durch. Ich kann gar nicht genau sagen warum, vielleicht liegt es an den Soli, vielleicht liegt es an den Songstrukturen vielleicht ist es aber auch nur mein persönliches Empfinden. Jedenfalls legen Maiden auch mit "The Final Frontier" wieder ein starkes Album ab, was natürlich nicht an die Alben wie "The Humber Of The Beast", "Powerslave", "Piece Of Mind" oder "Somewhere In Time" rankommt, aber ich glaube, das erwartet auch niemand mehr, schwimmen Maiden doch trotzdem, und zurecht auf der Welle des Erfolges. "The Final Frontier" bietet 10 Songs, die mit "The Alchemist", "Isle Of Avalon", "Starblind", "The Man Who Would Be King" und das epische "Where The Wild Wind Blows" einige echte Kracher auffahren kann, was nicht heissen soll, das die anderen Songs zu vernachlässigen sind.Was bleibt zu sagen ausser: UP THE IRONS! [Review lesen]

03.02.2010 15:18 - Desultory: Bitterness (1994)

10.0 / 10
Es muss so 1995 gewesen, als mir jemand ein Tape in die Hand drückte und sagt "Hier, hör mal rein, ist gute Musik!". Ich also das Tape in meinen Walkman gepackt und abgwartet. Nach anfänglichem Rauschen folgte dann der Song "A Closing Eye". Und was soll ich sagen.....ich war vom ersten Ton an gefangen. Diese Melancholie, diese Kälte und diese Melodien. Es war der pure Wahnsinn. Danach folgte "Life Shatters" und ich konnte es kaum abwarten bis der nächste Song kam, weil ich mich die ganze Zeit fragte ob der denn genau so gut werden würde wie die anderen zuvor. Ich wurde nicht enttäuscht. Ich hörte das komplette Album durch um es dann gleich zurück zu spulen um es nochmals zu hören. Songs wie "Bleeding", "Enslaved", "Winter" und die schon genannten "A Closing Eye" und "Life Shatters" haben mich 1995 gepackt und bis heute nicht losgelassen. Wobei ich die anderen Songs des Albums noch schmälern möchte. Auf Bitterness gibt es keine Lückenfüller. Es gibt klassichen schwedischen Death Metal in seiner reinsten Form. [Review lesen]