Stefan_73

Stefan_73
Registriert seit: 12.01.2010

Zum Verkauf 0 Eingetragen 170
Bewertungen: 91 Reviews: 39
Genres: Dark Wave/Gothic, Hardcore, Metal, Pop, Punk, Rock
Bewertungsverteilung von Stefan_73
0.5 1 1.5 2 2.5 3 3.5 4 4.5 5 5.5 6 6.5 7 7.5 8 8.5 9 9.5 10
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7.0: 18.518518518519% (5x)

7.5: 33.333333333333% (9x)

8.0: 25.925925925926% (7x)

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Insgesamt 91 Bewertungen vorhanden. Alle anzeigen
Die letzten Reviews

07.09.2016 09:48 - Running Wild: Brotherhood, The (2002)

5.5 / 10
Nach dem etwas enttäuschenden „Victory“ Album habe ich auf den Nachfolger gehofft, aber das war dann wohl eher nichts. Die zuletzt schon dünner und künstlicher klingende Produktion wurde noch künstlicher, so dass gerade der Sound der Snare teilweise richtig nervt. Und die Zeiten der schnellen Running wild Songs war leider auch vorbei, denn bis auf wenige Ausnahmen besteht „The Brotherhood“ nur aus im Midtempo gehaltenen riffbetonten Hard Rock Songs, ohne die genialen Leadgitarren von früher. Und diese mangelnde Abwechslung ist es auch, warum ich dieses Album schon fast anstrengend finde. Aber Running wild wären nicht Running wild, wenn nicht trotzdem etwas auf der Habenseite stehen würde, und so sind mit dem etwas schnelleren Opener „Welcome to Hell“ (der Chorus hat etwas von W.A.S.P.), dem Midtemporocker „Soulstripper“, der getragenen Hymne „Unation“ und dem über zehn Minuten langen Epos „The Ghost“ doch noch ein paar gute Songs auf dem Album. Mit „Siberian Winter“ und „Pirate Song“ gibt es dann auch noch zwei typische schnelle Running wild Songs, ABER der erste davon ist nur ein Instrumental, und der zweite hat einen schunkeligen Chorus, der bei mir jedes Mal Kopfschütteln auslöst (also das von links nach rechts). Vielleicht ist ja hier der einfallslose Songname ein Zeichen für die damalige Unlust, solche Songs noch zu schreiben!? Die restlichen Songs sind dann entweder durch die Masse an gleichartigen Songs austauschbar, oder gleich richtig langweilig (der Titeltrack und „Detonator“). Fazit: der Abwärtstrend von „Victory“ setzt sich fort und „The Brotherhood“ reiht sich bei mir wieder kampflos auf den letzten Platz der bis dahin zwölf Running wild Alben ein. (Und ich weiß wirklich nicht, was sich GUN Records damals bei „Victory“ und „The Brotherhood“ gedacht haben, als sie die Hinweise auf den beiliegenden Sticker bzw die Bonustracks direkt aufs Digipak gedruckt hatten… sieht doch Kacke aus!) [Review lesen]

06.09.2016 15:02 - Running Wild: Pile Of Skulls (1992)

10.0 / 10
1992 erschien das siebte Running wild Album, welches einen Tick härter war als sein Vorgänger „Blazon Stone“. Und um mein Fazit vorwegzunehmen: es ist ein absoluter Klassiker geworden, der alles hat, was man sich als Fan der Hanseaten wünscht! Es geht los mit dem die Spannung aufbauenden, sich immer weiter steigernden „Chamber of Lies“ Intro, welchem sich der schnelle Opener „Whirlwind“ anschließt. Von da an reiht sich ein Ohrwurm an den nächsten, bis der Longtrack „Treasure Island“ ein grandioses Album abschließt. Egal ob schnelle Songs („Pile of Skulls“), galoppierende („Lead or Gold“) oder stampfend langsame („Roaring Thunder“), hier stimmt die Mischung, hier geht alles direkt ins Ohr, ohne dass irgendwann Abnutzungserscheinungen auftreten – absolut zeitlos! Und dazu ist Rolf bestens bei Stimme, die Band spielfreudig, das Cover inklusive Booklet sieht super aus und die Produktion lässt auch keine Wünsch offen. Auf einigen Re-Releases befinden sich neben den damals neu eingespielten „Beggar’s Night“ und „Uaschitschun“ mit „Win or be Drowned“ und „Hanged, Drawn and Quartered“ noch die beiden B-Seiten der „Lead or Gold“ Single, und die sind ebenfalls absolut empfehlenswert! Wenn es bei mir um meine drei Lieblingsalben von Running wild geht, dann ändert sich immer wieder die dritte Platte, die ich dann aufzähle, aber neben „Death or Glory“ ist „Pile of Skulls“ immer dabei! [Review lesen]

01.09.2016 14:55 - Running Wild: Victory (1999)

7.0 / 10
„Victory“ war Anfang 2000 das Album, das einen weiteren Wendepunkt bei Running wild einläutete, weg von der Band, hin zum reinen Soloprojekt. Mit Thilo und Bodo standen zwar noch zwei Musiker der bisherigen Besetzung in Lohn und Brot, aber diese tauchen nur noch bei den Credits auf, nicht mehr auf den Fotos. Und leider kam mit diesem Album auch die Wende, weg von einer fetten Produktion, hin zu einem etwas dünneren, künstlicher klingenden Sound. Zum Glück gab es aber am Songwriting noch nichts großartig zu beanstanden, denn typische, schnelle Running wild Songs wie „Fall of Dorkas“, „Timeriders“ oder „Return of the Gods“ standen mehr hardrockigeren Midtemposongs wie „When Time runs out“ oder „The Guardian“ gegenüber. Dazu gab es mit „The final Waltz“ ein kurzes Instrumental und mit „Revolution“ noch ein wirklich gelungenes Beatles-Cover. Aber auch wenn „Victory“ noch schön abwechslungsreich war, so packend wie seine Vorgänger war das Album leider trotzdem nicht mehr, und so reihte es sich bei mir erschreckend schnell und kampflos auf Platz elf, der bis dahin erschienenen elf Running wild Alben ein. Anspieltipps: „When Time runs out“, „Revolution“ und „Return of the Gods“ [Review lesen]

14.04.2016 14:44 - Accept: Blind Rage (2014)

6.5 / 10
Anlässlich der DIRKSCHNEIDER-Tour musste ich mir natürlich wieder mal alle alten ACCEPT-Alben durchhören. Und wenn man schon dabei ist, ist natürlich auch „Blood of the Nations“ und „Stalingrad“ wieder in meinen CD-Schacht gewandert. Nur auf „Blind Rage“ hatte ich spontan irgendwie nicht sonderlich viel Lust. Ein paar Tage später hab ich sie dann doch noch angehört, und festgestellt, dass ich mich für dieses Album nicht sonderlich erwärmen kann. Das Album ist zwar nicht schlecht, es wird aber zu sehr auf Nummer Sicher gegangen, und es gibt zu viele unspektakulär klingende Songs. Ich bin ein absoluter Fan von der Tatsache, dass sich ACCEPT mit einem neuen Sänger wieder zusammengetan haben, „Blood of the Nations“ gefällt mir sehr gut, „Stalingrad“ ist auch nur einen Tick schwächer, aber bei „Blind Rage“ fehlt mir die gewisse Würze, die es braucht, wenn man mit dem – ansonsten – gleichen Rezept die dritte Platte in Folge in Angriff nimmt. [Review lesen]

07.12.2013 12:15 - Bathory: Octagon (1995)

2.0 / 10
Mit „Octagon“ erschien 1995 das achte BATHORY Album, und dieses Album zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass es in sich sehr homogen ist. Dumm nur, dass Homogenität an sich keine Wertung hat, und auf diesem Album schlicht und ergreifend einfach alles gleich schlecht ist. Angefangen vom blechernen Gitarrensound, dem schrecklichen Drummsound, dem saft- und kraftlosen, heiseren „Gesang“ Quorthons bis zum einfallslosen und uninspirierten Songwriting. Klar, der Vorgänger „Requiem“ war auch schon ein massiver Abstieg im Gegensatz zu den ersten sechs Alben, aber das jemand, der Meisterwerke wie „Hammerheart“ oder „Under the Sign of the Black Mark“ geschrieben und eingespielt hat, so einen Mist wie „Octagon“ aufnehmen kann, ist mir unbegreiflich. Einsamer Höhepunkt des Albums ist das KISS-Cover von „Deuce“, bei dem auch der Sound besser ist als bei den anderen Songs … [Review lesen]

30.03.2012 10:25 - Overkill: 6 Songs (2012)

9.5 / 10
Heieiei, warum muss man ein Review schreiben, und 6 Punkte vergeben, wenn man schreibt,"mit Overkill konnte ich bisher nie viel anfangen" und "zum einen kann ich mich immer weniger für Thrash generell begeistern" – mit diesen beiden Aussagebn verliert so ein Review jede Relevanz und hilft niemandem weiter ... Nun zur CD: "Ironbound" gehörte für mich bei seinem Release schon zu den besten Overkill Alben überhaupt, und auch zwei Jahre danach hat sich daran nichts geändert. Um so schöner zu hören, dass die beiden neuen Songs an dieses hohe Level problemlos anschließen können! Die Livesongs sind vom Klang her sehr gelungen und wer den "Rotten To The Core" Bootleg mit dem "Power in Black" Demo nicht besitzt muss sich diese CD unbedingt holden, denn "Death Rider" ist ein genialer Thrasher, der von der Qualität her ohne Probleme auf dem Debüt "Feel the Fire" hätte stehen können. "The Beast Within" ist etwas schwächer, aber immer noch sehr gut. Und dass man mit "Give A Little" und "Bring Me The Night" zwei Songs von "Ironbound" gewählt hat, die es noch nirgends als Liveversionen gibt, rundet diese CD wunderbar ab. Für Overkill-Fans ein Muss! [Review lesen]

19.05.2011 15:56 - Geïst: Galeere (2009)

9.0 / 10
Knapp drei Jahre sind nun seit dem Release von "Kainsmal" vergangen, und wirklich vielversprechend sah die Zukunft von Geïst zwischenzeitlich nicht aus. So musste ein neues Label und gleich ein paar neue Musiker gefunden werden. So eine Krise kann eine Band schwächen, oder sie erscheint stärker als jemals zuvor wieder auf der Bildfläche. Letzteres ist bei Geïst der Fall, denn mit "Galeere" ist ihnen ein atmosphärisch dichtes Werk auf einem sehr hohen Niveau gelungen. Geboten werden einem fünf überlange Songs die allesamt mit kurzen Intros eingeleitet werden, in denen man durch Meeresrauschen und knarzenden Planken immer wieder an die "Galeere" erinnert wird, mit der man sich auf Reisen begeben hat. Besonders intensiv sind bei allen Songs immer die Momente, in denen Geïst in ein schleppendes Tempo verfallen, denn hier bauen sie eine düstere Atmosphäre auf die wirklich beeindruckend ist, und zu der die charismatische Stimme von Cypher D. Rex wie die Faust auf´s Auge passt. Beste Beispiele hiefür sind die langsamen Parts von "Einen Winter auf See" mit seiner eindringlichen Gitarrenmelodie und der Großteil von "Unter toten Kapitänen" – absolut gewaltig! Neben diesen schleppenden Parts sind es aber auch die satt groovenden Midtemporiffs des Openers "Galeere" und die Darkthrone-Reminiszens bei "Durch lichtlose Tiefen", die einen mitreißen und die geradezu für die Liveumsetzung prädestiniert sind. Das Ganze wird dann noch durch einige schnelle Parts aufgelockert, und sehr passend ausgewählte Samples bzw. Synthieeinsätze fügen noch das gewisse Extra hinzu. Einzig "Helike" fällt gegen die anderen Songs etwas ab, aber das ändert auch nicht mehr viel an dem sehr guten Eindruck, den dieses Album bei mir hinterläßt. Unbedingt erwähnen möchte ich aber auch das düster-schöne Albumcover und die thematisch zum Konzept passenden Bandphotos – finde ich auf jeden Fall sehr lobenswert, wenn eine Band ein Konzeptalbum auch optisch passend gestaltet, und das haben Geïst hier mit Bravour gemeistert! Fazit: Mit "Galeere" ist Geïst ein beeindruckendes, schön natürlich und fett klingendes Black Metal Album gelungen, welches für mich den Höhepunkt ihres bisherigen Schaffens darstellt! Stefan / www.rdmag.de [Review lesen]

19.05.2011 15:53 - Secrets Of The Moon: Privilegivm (2009)

9.0 / 10
Dass sich Secrets of the Moon auf ihrem vierten Album wieder neu erfinden würden war mit Sicherheit jedem klar. Wie stark sich letztendlich der Abgang von Daevas und A.D. auf das Songwriting ausgewirkt hat, bleibt aber wohl reine Spekulation. Eines ist aber sicher, SOTM klingen auf „Privilegivm“ anders, reifer, von der Atmosphäre her dichter und trotzdem zu 100% nach SOTM, denn sie haben sich über die Jahre eine Nische im Black Metal geschaffen, die fast nichts mehr mit den degenerierten, sich und andere Bands immer wieder kopierenden Scheuklappenbands zu tun hat. Genau deswegen sind sie aber dem Kern des ursprünglichen Black Metals viel näher wie so manch andere Band, denn Anfang der Neunziger war es noch die Regel, dass sich Black Metal durch die Einstellung der Musiker und die Atmosphäre der Musik definiert hat, und so klangen Bands wie Darkthrone, Samael, Mystifier oder Master’s Hammer durchaus alle sehr eigen. So auch Secrets of the Moon. Auf den ersten Blick wirkt „Privilegivm“ recht sperrig und die wieder recht langen Songs sind vordergründig auch nicht unbedingt eingängig. Mit jedem Durchlauf entfaltet sich dieses Album aber immer mehr und nimmt einen mit seiner beschwörenden, düsteren Aura ein. Die meist zwischen Midtempo und doomiger Schwere pendelnden Songs werden nur gelegentlich durch schnelle Parts durchbrochen, versprühen aber gerade deswegen eine tiefschwarze Atmosphäre. Wegen dieser Schwere sollten sich auch Doom Metal Fans von diesem Album angesprochen fühlen, denn eine Nähe zu Bands wie Unholy, Griftegård oder ganz alte Anathema ist durchaus vorhanden. Ein ums andere Mal fällt bei diesem Album auch auf, wie durchdacht und effektiv das Schlagzeugspiel von Thelemnar ist. Egal ob beim durch einen massiven Chorus aufwartenden „I Maldoror“, oder dem mit 13 Minuten überlangen „Harvest“ – die dynamischen Steigerungen und rhythmisch sehr gelungenen Riffs sind wirklich beeindruckend! Sehr gut gefällt mir auch die Stimme von sG, der neben seiner rauhen Black Metal Stimme auch immer wieder clean singt – er erinnert mich dabei etwas an die klagende Stimme, die Tom G. Warrior auf „Into the Pandemonium“ eingesetzt hatte. Während das Album am Anfang mit noch schnelleren Songs wie „Sulphur“ einsteigt, drosseln SOTM das Tempo im Laufe des Albums immer weiter, werden dadurch aber noch eindringlicher. „For They Know Not“ überzeugt hier z. B. durch die Gegensätze von melodisch-doomiger Tristesse und harten, rhythmisch-eingängigen Parts. „Queen Among Rats“ geht dann von der Struktur in eine ähnlich Richtung, legt aber im zweiten Teil durch seinen beschwörenden Chorus noch einen drauf. Nach einem kurzen Instrumental bietet dann der letzte Song „Shepherd“ noch einen besonderen Kontrast, denn dieser besticht durch seine Mischung aus bluesig-entspannten Gitarrenparts, orchestralen Klängen und melancholischer Schwärze – und das funktioniert extrem gut! Ja, ich bin beeindruckt – für mich haben Secrets of the Moon mit „Privilegivm“ ihr bis dato bestes Album veröffentlicht. Eine absolute Kaufempfehlung möchte ich jedem aussprechen, der Black Metal mit dem gewissen Etwas mag und natürlich allen Doom/Dark/Death Metal Fans, die ein Faible für schwere Sounds haben. Meine Favoriten dieses durchwegs sehr starken Albums sind „I Maldoror“, „For They Know Not“, „Queen Among Rats“ und „Shepherd“. Stefan / www.rdmag.de [Review lesen]

19.05.2011 15:50 - Alcest: Secret, Le (2005)

8.5 / 10
Das Beste aus beiden Welten – so könnte man das Konzept dieser Veröffentlichung auf den Punkt bringen. Da die ursprüngliche Auflage von „Le Secret“ schon lange vergriffen ist, war ein Re-Release schon länger bitter nötig. Da sich Alcest Mastermind Neige aber damit nicht zufrieden geben, und er die beiden hier enthaltenen Songs auf ein neues Level heben wollte, sind auf dieser CD neben den Originalaufnahmen auch komplett neu eingespielte Versionen zu hören. Und ja, diese Neueinspielungen sind ihm gelungen, denn sie haben einen viel besseren Sound, was sich vor allem bei den Vocals und den Drums bemerkbar macht. Aber keine Angst, der Sound ist deswegen nicht klinisch oder steril, sondern passt immer noch perfekt zur Atmosphäre der Songs. Und so können sich nun alle in den letzten Jahren neu hinzugekommenen Fans diese – mit einem schönen neuen Cover versehene – Wiederveröffentlichung holen und die Jagd auf das Original den Raritätensammlern überlassen... Stefan / www.rdmag.de [Review lesen]

24.03.2011 11:38 - Amorphis: Far From The Sun (2003)

4.0 / 10
Im Zuge der Veröffentlichung von "Skyforger" musste ich mir auch wieder die eine oder andere ältere Amorphis CD zu Gemüte führen. "Far From The Sun" aus dem Jahr 2003 verfolgt im Großen und Ganzen den Weg von "Tuonela" und "Am Universum" weiter, hat aber ein großes Problem im Gegensatz zu den beiden Vorgängern: es ist laaaaangweilig! Das fällt besonders bei Pasi Koskinens Gesang auf, denn der ist richtiggehend dünn und klingt eben total gelangweilt – seine Gesangsleistung auf "Am Universum" war noch um Längen besser. Auf einen Großteil der Songs trifft das aber leider auch zu, denn von der neuen Leidenschaft, die sie mit Tomi Joutsen auf "Eclipse" versprühen ist hier nichts zu merken, und auch an der Klasse der beiden Vorgängeralben wird hier nur ganz selten gekratzt. Rühmliche Ausnahme ist der Opener "Day Of Your Beliefs", der mit schönen Melodien und einem einprägsamen Chorus aufwartet. Der Titelsong "Far From The Sun" und "Killing Goodness" sind auch noch gut, aber ansonsten bleibt eigentlich kein Song länger im Gedächtnis und die Versuchung die Skip-Taste zu drücken ist teilweise immens groß... Im Nachhinein kann man von Glück sagen, dass Amorphis eingesehen hatten, dass sie wieder neue – und alte – Einflüsse brauchen, damit sie nicht in einer Sackgasse landen und auch wieder auf der Bühne funktionieren. Denn damit hatten sie ja trotz guter Alben in den vergangenen Jahren immer wieder Probleme, da ihre alten Klassiker im neuen Sound doch meist recht kastriert klangen und so wirklich niemanden glücklich machten. Dass sich zudem Pasi in der Band nicht mehr sonderlich wohl fühlte, ist nun rückblickend auch sicher, weswegen die Trennung von ihm unumgänglich war. Und zu was für einem neuen Höhenflug Amorphis danach mit ihrem neuen Sänger ansetzten wissen wir ja nun alle... Stefan / www.rdmag.de [Review lesen]

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