Stefan83

Stefan83
Registriert seit: 31.12.2014

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Bewertungen: 131 Reviews: 3
Genres: Blues, Country, Metal, Pop, Punk, Rock, Singer/Songwriter/Liedermacher, Soul/R&B, Volksmusik/Folklore
Bewertungsverteilung von Stefan83
0.5 1 1.5 2 2.5 3 3.5 4 4.5 5 5.5 6 6.5 7 7.5 8 8.5 9 9.5 10
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6.0: 6.25% (2x)

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7.0: 12.5% (4x)

7.5: 18.75% (6x)

8.0: 78.125% (25x)

8.5: 100% (32x)

9.0: 84.375% (27x)

9.5: 46.875% (15x)

10.0: 43.75% (14x)

Die letzten Bewertungen
8.5 für John Martyn: Solid Air (1973) (27.10.2023 12:45)
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Insgesamt 131 Bewertungen vorhanden. Alle anzeigen
Die letzten Reviews

14.01.2015 13:26 - Stereophonics: Pull The Pin (2007)

8.5 / 10
"Back to the Roots" - Das scheint wohl die Marschrichtung der Stereophonics bei der Aufnahme von "Pull the Pin", dem sechsten Album der Waliser, gewesen zu sein. Das kommt rockiger, temporeicher und mit viel mehr Power daher als der Vorgänger, der weit mehr mit Elektro und Nu-Rave experimentiert und damit einige Fans vor den Kopf gestoßen hat. (Zu denen ich mich nicht zähle - im Gegenteil: "Language. Sex. Violence. Other?" gehört für mich zu den Meilensteinen in der Karriere der Stereophonics, was ich in einer eigenen Review noch darlegen werde) In "Pull the Pin" bestimmen nun wieder Drums, Gittare und Kellys rauchige Röhre die Platte. Es scheint fast so, als hätte man den Versuch, sich neu zu erfinden, aufgegeben. Die Gefahr damit in alte Muster zu verfallen und die Kritik der Beliebigkeit über sich ergehen lassen zu müssen ist zwar groß, aber mal ehrlich: Die Stereophonics klingen halten wie die Stereophonics - love it or hate it. Dazwischen gibt's nix. Und wenn es so routiniert und doch eckig, knarzend daherkommt, machts einfach Laune. Während der Opener "Soldiers make good Targets" mich bis heute ziemlich kalt lässt und "Pass the Buck" irgendwie unausgegoren wirkt, erwarten uns danach einige richtige Volltreffer. Mit "It means nothing" folgt eine ruhige, gefühlvolle und unheimlich eingängige Ballade, welche von den rockigeren Nummern "Daisy Lane" und dem kraftvollen "Stone" noch getoppt wird. Mit Songs wie "Bright Red Star" und "Crush" knüpft man an alte "Word get around"-Zeiten an. Punkig, knallender Sound mit hämmernden Drums, bei dem der Fuß nicht wirklich still halten will. Highlight des Albums ist meines Erachtens aber "Ladyluck" - eine fetzende, saustarke Rockballade, die zum Besten gehört, was die Stereophonics in den letzten Jahren aufgenommen haben. Und überhaupt: Im Gegensatz zu früheren Alben sind hier weniger Durchhänger enthalten, ist die Hitdichte weit höher. So kommt man gar nicht erst in der Versuchung, weiterklicken zu wollen. Was bleibt am Ende? Ein wieder richtig gutes, straightes Phonics-Album, das Ecken und Kanten aufweist und auch beim siebten oder achten Mal abspielen noch richtig rockt. Sollen Kritiker was von "keinerlei Innovation" faseln: Genauso will ich die Phonics hören. Meine Lieblingssongs des Albums: - It Means Nothing - Daisy Lane - Stone - Ladyluck [Review lesen]

01.01.2015 12:33 - Tatyana Ali: Kiss The Sky (1998)

6.0 / 10
Das erste einer (viel zu) langen Reihe von Alben, die man rückblickend gerne unter "Jugendsünde" kategorisiert abheften möchte, da sie sich doch ziemlich mit dem jetzigen Musikgeschmack beißen bzw. zum damaligen Zeitpunkt nicht nur unter dem musikalischen Aspekt gekauft wurden. Oder manchmal auch überhaupt nicht. "Kiss the Sky" ist 1998 erschienen. Eine Zeit, in der eigentlich die Guns, Nirvana, Def Leppard, Bon Jovi, AC/DC, Meat Loaf und Maiden (Ja, mein Geschmack war schon immer vielschichtig) meinen persönlichen Soundtrack darstellten. Doch man war leider auch erst 15 Jahre alt. Und unheimlich schnell für vieles zu begeistern, ohne mit kritischem Auge zu hinterfragen. Im Zuge damals beliebten Serie "Der Prinz von Bel-Air" - als Erklärung für die heutige Generation: Das war so etwas wie das "Two and a Half Men" der 90er - wurde ich auf Will Smith aufmerksam, der parallel zur Schauspielerkarriere mit DJ Jazzy Jeff auch im Bereich "Rap" für Furore gesorgt hat. Und erstaunlicherweise (Rap war eigentlich nie meins) kam insbesondere sein Album "Willennium" hervorragend bei mir an. Auf dem Album gibt es auch ein Duett mit Tatyana Ali, welche bereits in der Serie seine jüngere Cousine gespielt und immer wieder mit Gesangseinlagen auf sich aufmerksam gemacht hatte. Smith überzeugte seine Plattenfirma, Ali eine Chance zu geben. Und das Ergebnis war "Kiss the Sky". Was man dazu sagen kann? Wohlmeinend geschrieben ist es ein nettes, braves und auch durchaus souliges Erstlingswerk, dass Smith' Aussage, "die Kleine kann singen", tatsächlich bestätigt. Dennoch: Es ist Hausmannskost. Maggi aus der Tüte. Spaghetti mit Ketchup. Sicher, man kann es sich anhören. Bei "Boy You Knock Me Out" und "Daydreamin" wippt man vllt. gar ein bisschen mit dem Fuß. Insgesamt ist das aber alles zu mager. Zu viele Balladen, zu viele eintöniges Gedudel ohne Ear-Catcher, das sich mit den R&B Größen in keinster Weise messen lassen und am besten Wohl mit "bemüht" beschrieben werden kann. Kaufgründe fallen mir auf Anhieb keine ein. Es sei denn, man hegt, wie ich, gewisse nostalgische Gefühle oder verbindet einen Teil seiner Jugend damit. Meine Lieblingssongs des Albums: - durchgängig unteres Mittelmaß, nix was man hervorheben könnte [Review lesen]

01.01.2015 12:30 - ABBA: 18 Hits (2005)

7.5 / 10
Wenngleich ich zwar in meinem Leben schon an die hundert Buchbesprechungen verfasst habe - an CDs/LPs bzw. an das Thema Musik hab ich mich bisher nie herangewagt. Der einfache Grund: Mit fehlt da schlicht die Ahnung, die Erfahrung und das Fachvokabular. So ist diese kurze Review von der Best-Of-Compilation "ABBA 18" Hits in erster Linie ein Feldversuch, in dem ich meinen Senf abgeben möchte, um mit anderen meine Einschätzung zu teilen und gleichzeitig auch selbst einen Überblick zu behalten, was mir mal gefallen hat und was eben nicht. 2005 erschienen ist "ABBA 18 Hits" ein typischer Compilation-Vertreter, soll heißen: Eine klare Linie in der Auswahl ist nicht wirklich erkennbar, die Zusammenstellung wirkt beliebig. Hinzu kommt, dass der Titel hier 18 Hits suggeriert, was bei näherem Hinhören allerdings kaum der Fall ist. "Ring Ring", "Lay All Your Love On me", "I do, I do, etc." - Nicht wirklich Kracher, die im Zusammenhang mit ABBA in Erinnerung geblieben sind und welche man unbedingt auf einer Best-Of erwartet hätte. Dafür fehlt - unverständlicherweise - "Dancing Queen". Vielleicht einer der erfolgreichsten Songs der schwedischen Band überhaupt. Nun bleibt die Frage: Wer soll die CD kaufen? Hardcore-ABBA-Fans werden alle Songs schon als Alben im Regal haben und diese Möchtegern-Best-Of müde belächeln. Für Neueinsteiger bietet die CD zwar einige gute Titel, aber eben nicht alle. Punkten kann "18 Hits" also lediglich durch den Preis. Wer zwischendurch mal wieder Lust auf gut produzierten, eingängigen Skandinavien-Pop hat oder auf einer Party schnell mal einen ihrer Klassiker auflegen möchte, ist hier gut bedient. Ein Sammelobjekt ist die CD, auch aufgrund der Aufmachung und der eher dürftigen Textbeilage, eher nicht. [Review lesen]

Warum sind die Cover-Bilder verpixelt?

Bedankt euch bei deutschen Abmahn-Anwälten

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