Slick


Registriert seit: 04.02.2013

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Bewertungen: 42 Reviews: 7
Genres: Blues, Comedy, Country, Dark Wave/Gothic, Elektronische Musik, Hardcore, House, Hörspiel/Hörbuch, Jazz, Klassik, Metal, Musical, Pop, Punk, Rap/Hip Hop, Reggae, Rock, Schlager, Singer/Songwriter/Liedermacher, Ska, Sonstiges, Soul/R&B, Soundtrack, Volksmusik/Folklore, World Music
Bewertungsverteilung von Slick
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Die letzten Bewertungen
9.0 für Kano: Best Of Kano, The (1983) (24.02.2013 22:34)
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Die letzten Reviews

04.02.2013 14:23 - Queen: Game, The (1980)

9.0 / 10
Das 1980 erschienene Queen Album 'THE GAME' ist eine Klasse für sich. Queen waren in den 80ern angekommen - und wie. Ähnlich wie Genesis ein Jahr später auf Abacab haben Queen hier ihren Sound kräftig entrümpelt, die Instrumentierung geschickt zurückgenommen und sich dem Bombast vergangener Tage entledigt. Dies war nötig um in den 80ern und darüber hinaus erfolgreich zu bestehen. Durch das Album haben sicherlich einige der alten Fans Queen den Rücken gekehrt, aber es sind sicher ungleich mehr neue Fans hinzugekommen. Auf einigen Songs ist deutlich das neu erwachte Interesse von Bassist John Deacon und Drummer Roger Taylor am Funk zu erkennen, was Queen sicherlich auch viele neue Fans aus dieser Ecke bescherte. Ich kann auf der Platte keine wirklich schwachen Songs ausmachen, alles perfekt produziert und eingespielt. Dennoch möchte ich 2 Songs besonders hervorheben: 1.Another One Bites The Dust Dieser bestens bekannte Song wurde der größte Hit für Queen in den USA. Der Track sollte erst gar nicht als Single ausgekoppelt werden - Michael Jackson Himself überzeugte Freddie Mercury dies doch zu tun! Der Song wurde, vom allem von schwarzen DJs in den USA, aus dem Album herausgepickt und oft im Radio gespielt sodass dieses Stück alleine die Verkaufszahlen von 'THE GAME' deutlich in die Höhe schnellen ließ. Im Grunde ist das geniale Bass-Riff von Deacon eine vereinfachte Version der Chic Klassikers 'Good Times' von 1979. John Deacon wurde wohl von Chic's Bassisten Bernard Edwards inspiriert, da Deacon dieser Tage im Studio war, wo auch Chic Songs aufnahmen. Wie auch immer, dies ist und bleibt für mich Queens Signature Song. Diese Bassline wurde beinahe so oft gesampelt, wie das 'Orginal' Good Times selbst. Und alle Bassisten der Welt verneigen sich. 2. Dragon Attack Auch ein toller Song Zäh und flüssig zugleich, funky und rockig. Die Rhythmsection Deacon/Taylor arbeitet perfekt zusammen, Bass, Drums - fantastisch. Rhythmisch, dynamisch und zeitweise auch zurückhaltend geht es in dem Song zu. Der Track beinhaltet auch ein vorzügliches Basssolo von John Deacon - sehr hörenswert. Dragon Attack hätte es verdient gehabt als Single veröffentlicht zu werden, landete aber leider 'nur' auf der B-Site von 'Dust'. Wie gesagt das ganze Album ist extrem gut gemacht, jeder Song ist hörenswert. Ich habe nur 2 Songs herausgepickt, die mir ganz besonders am Herzen liegen. Ich denke dies ist Queens bestes und wichtigstes Album. [Review lesen]

04.02.2013 14:21 - Chic: Take It Off (1981)

9.0 / 10
Disco ist tot, das mussten Nile Rodgers und Bernard Edwards anfang der 80er Jahre schmerzlich erfahren. Nach vielen Top-Hits wie z.B. 'Everybody dance', 'Le freak', 'I want you love' und dem Wegbereiter der Rap und HipHop Musik 'Good Times' sowie Ihren Produktionen mit z.B. Diana Ross, Sister Sledge und Sheila and the B. Devotion, war es an der Zeit die Richtung leicht zu 'korregieren'. Auf diesen Album vom 1981 fallen die für Chic bis dahin typischen Streicher nun komplett weg, sie weichem einem noch dominierenderem Bass von Edwards! Die Musik ist immer noch stark tanzbar, jedoch nicht mehr so discolastig. Der Song 'Burn hard' besticht durch eine grandioses Bassfeuerwerk. 'Flashback' mit Edwards an den Leadvocals, bringt seine warme samtige Stimme zur Geltung, er braucht keinen Vergleich mit dem grossen Barry White zu scheuen. Dieser spärlich instrumentisierte Song, der fast nur mit Edwards Bass eingespielt wurde, ist wohl einer der Besten Chic-Songs überhaupt! Auch das Duett 'Just out off reach' ist wunderschön. Das Instrumentalstück 'Baby Doll' erweisst sich einfach nur als Guterlaunesong. Alles in allem ein tolles 'Nachdiscoalbum' Zum weiterhören empfehle ich die Chic-Alben: Chic von 1977 (mit dem fantastischen Instrumentalstück 'Sao Paulo'), C'est Chic von 1978, und Risque von 1979.........und Disco lebt doch noch!!! [Review lesen]

04.02.2013 14:20 - Chic: Chic (1977)

9.5 / 10
Als diese Platte 1977 auf den Markt kam, war die Discoszene in vollem Gange, und keiner ahnte welch grossartige Musik Chic in der folgenden Jahren noch kreiren würde. Dies ist das Debutalbum des grandiosen Bernard Edwards (Bass & Vocals) und seines Partners Nile Rogers (Gitarre & Vocals). 'Everybody Dance' mit seinem phänomenalen Basslauf ist wohl mit das stärkste und tanzbarste Stück von Chic - Weltklasse. Aber auch alle anderen Stücke sind eine Klasse für sich. Ein besonderes Highlight ist sicher 'Sao Paulo', ein Instrumental-Stück, das relaxed und breezy klingt wie ein Urlaubstag am Meer...ein Masterpiece! Diese CD ist für alle zu empfehlen, die die Disco Musik mögen bzw die generell *echte* Musik mögen.....ihr werdet nicht enttäuscht sein! R.I.P. Bernard [Review lesen]

04.02.2013 14:19 - Phil Collins: Hello, I Must Be Going! (1982)

9.0 / 10
Ok, ich gebe zu das ich ein wenig voreingenommen bin, denn 'You Can't Hurry Love' war meine erste selbst gekaufte Single Anfang 1983. Das (Vinyl) Album folgte kurze Zeit später. Aber unabhängig meiner Nostalgischen Anwandlungen ist dieses Album eine Klasse für sich, und das nicht nur unter den Phil Collins Alben, sondern unter allen Alben die in den 80er erschienen sind (und auch darüber hinaus). Die Zusammenstellung der Songs ist exzellent, und hat auch 29! Jahre nach der Erstveröffentlichung nichts an Ihrem Charm und ihrer Klasse eingebüst. Geniale Musiker wie John Giblin & Mo Foster am Bass, Daryl Stuermer an der Gitarre, der Phoenix Horns und natürlich Phil Collins an den Drums, Keybords, Bass Pedals und Vocals machen das Album zu einem Hörgenuss. Die Songs im einzelnen: 1. I Don't Care Anymore Der Song besticht durch prägnante Drums und eine düstere Grundstimmung. Ein sehr besonderer dynamischer Lovesong, der etwa klingt wie eine Mischung aus 'In The Air Tonight' von Face Value und 'Mama' von Genesis. Der Track wurde 1983 auch als Single ausgekoppelt und errechte Platz 39 in den USA. 2. I Cannot Believe It's True Mein absoluter Lieblingtrack des Albums. Hier hört man den funky Phil Collins - herausragende Bläser, eine funky Bassline und perfekte Percussions gepart mit einem unwiederstehlichen Refrain - genial. Der Song erinnert an Songs wie 'Paperlate' und 'No Reply At All' von der 'Abacab' Sessions (Genesis 1981). Der Song war 1982 in Europa die B-Seite von 'You can't Hurry Love'. In den USA wurde er 1983 als Single ausgekoppelt und errechte Platz 79 der Charts. 3. Like China Ein sehr von Drums und Gitarre getragener Song. Der Track hat eine nette Melodie, gehört aber nicht zu den stärksten Songs des Albums, ist aber der deutlich rockigste Song des Albums. Dieser Song wurde 1983 als Promo-Single in den USA veröffentlicht und errechte Platz 17 der 'Billboard Mainstream Rock Track' Charts. 4. Do You Know, Do You Care? Ein weiterer düsterer Song, ähnlich wie 'I Don't Care Anymore'. 5. You can't Hurry Love Ein Motown Klassiker in modernem Gewand (1982). Sicherlich ist Collins hier gesanglich auf dem Höhepunkt. Einer der wenigen Coversongs die besser sind als das Orginal. Weiteres ist nicht zu sagen - ich denke den Song kennt eh jeder. Der Song ist der grösste Hit des Albums, die Single erreichte 1982/1983 Platz 1 in Grossbritanien, Platz 3 in Deutschland und Platz 10 in den USA. 6. It Don't Matter To Me Ein weiteres Highlight des Albums. Ähnlich wie 'I Cannot Believe It's True', ist dies ein sehr funky Song mit dominierenden Horns und einer Funky Bassline der eine positive Stimmung verbreitet. Der Song wurde 1983 nur in den Niederlanden als Single veröffentlicht und erreichte dort Platz 46 der Charts. 7. Thru These Walls Wieder ein Klassiker, dies war 1982 die erste Singleauskopplung aus dem Album, er erreichte Platz 56 in Grossbritanien. Der Track fällt durch die excellenten Percussions und durch Collins zurückhaltenden Gesang auf, auch der genial gespielte, an Pino Palladino erinnernde, Fretless Bass von Mo Foster prägt den Song maßgeblich. Von der Grundstimmung und des Textes her, könnte der Song auch von Genesis sein. 8. Don't Let Him Steal your Heart Away Eine hervorragende Ballade mit einem netten Piano und sehr geschmackvoll eingesetzten Strings. Der Song ist einfach angenehm und verbreitet ein wohliges und warmes Gefühl. Der Track wurde auch 1983 als Single ausgekoppelt und erreichte Platz 45 in Grossbritanien. 9. The West Side Ein Instrumental das perfekt auf einen 'Miami Vice' Soundtrack passen würde. Sehr kühl und jazzig. Perfekte Musik um sie Nachts im Auto zu hören. Die Phoenix Horns haben hier sicher Ihren stärksten Auftritt. Muss man gehört haben. 10. Why Can't It Wait 'Til Morning' Zum Abschluss nochmal eine wunderschöne Ballade mit einem hinreissenden und nachdenkenswertem Text. Hier sind lediglich das Piano und die Strings gespielt. Collins singt sehr gefühlvoll und weich. Ein perfekter Abschluss für ein perfektes Album. Der Song wurde ebenfalls (nur in Grossbritanien) als Single veröffentlicht und erreichte 1983 dort Platz 89. Wie gesagt hier gibt es keinen schwachen Song oder Füllmaterial, 10 fantastische Tracks. Nicht wie heute, wo Alben teilweise über 20 Songs enthalten von denen aber allenfalls 2 Stücke gut sind. Von den zehn Songs des Albums wurden 8 Songs als Single ausgekoppelt!! Dies alleine ist schon Zeugniss der Klasse und Qualitat der Platte. Übrigens wird am 18.Oktober 2011 eine Remaster '24-Karat Gold CD' veröffentlicht. Also hört euch die Platte mal an, und Ihr werdet mir sicher recht geben! [Review lesen]

04.02.2013 14:17 - Kajagoogoo: Islands (1984)

10.0 / 10
Die Jahre 1983/1984 waren sicherlich die produktivste und kreativste Zeit der Popmusik. In diesen Jahren hatten unheimlich viele Bands ihren Durchbruch und es entstand eine Unmenge toller Songs. 'ISLANDS' ist zusammen mit Paul Young's 'No Parlez' und Paul McCarntey's 'Pipes of Peace' mein absolutes Lieglingsalbum. Viele schöne Jugenderinnerungen stecken in diesen Songs. Das Album höre ich nun seid 1984 immer wieder gerne, die Songs werden nicht alt. Viele dieser Songs erzeugen einfach eine besondere Atmosphäre. Das Album klingt wesentlich dynamischer, als das Vorgängeralbum 'White Feathers' und hat einen frischen funky Sound. Bei 'ISLANDS' übernimmt nach der Trennung von Limahl erstmals Bassist Nick Beggs die Vocals. Beggs Stimme ist deutlich aggresiver und dynamischer, was hervorragend zum neuen Sound der Band passt. Das Album erschien 1984, und erreichte in UK No.35, in Deutschland No.17 und in den USA (mit geänderter Tracklist, unter dem Namen 'EXTRA PLAY') No.185 der LP Charts. Die Songs im einzelnen: 1. The Lion's Mouth Sofort fällt der neue Funky-Sound auf. Der Song klingt zäh und flüssig zugleich. Genialer Bass, tolle Bläser und erstmals ist Nick Beggs mit seinem Chapman Stick zu hören. Der Song wurde als zweite Single ausgekoppelt und erreichte in UK No.25 und in Deutschland No.40 2. The Big Apple Diesen Songs kennt jeder. Dies ist die erste Single des Albums und die erste Single ohne Limahl. Das Lied klingt wirklich nach Grossstadt, und erzeugt zeitweise eine bedrohliche und auch eine entspannte Stimmung. Eine genialer Refrain, toller Bass und funky Bläser prägen diesen Klassiker. Die Single erreichte Platz 8 in UK und Platz 13 in Deutschland. 3. The Power To Forgive Das ist so ein Song der eine bestimmte Atmosphäre erzeugt. Irgendwie klingt der Sound sehr ungewöhnlich, tropisch und relaxt. Besonders der Chapman Stick und ravinierte Percussions fallen hier auf. 4. Melting The Ice Away Ein Song im gleichen Stil wie Song Nr.3 Tropisch und entspannt. Chapman Stick und Beggs Stimme stechen hier deutlich hervor. 5. Turn Your Back On Me Dieser Track wurde als dritte und (leider) letzte Single ausgekoppelt. Sicherlich der agressivste und härteste Song des Albums. Drums, Bass, Stick, Congas, alles hervorragend eingespielt. Der Text wird teilweise fast geschrien, während der Refrain dann wieder gesungen wird. Die Single erreichte in UK No. 47 und in Deutschland No.25 6. Islands Wie der Titel schon verrät, so klingt er auch - nach Entspannung und Abenteuer. Ein wunderschöner ungewöhnlicher Song, der zum träumen einläd. Interessante Geräusche und Stimmen gibt es hier zu hören. Diesmal Nick Beggs am Fretless Bass. 7. On A Plane Dies ist mein Lieblingssong des Albums. Funny, Funky, Fantasic. Genialer Refrain, tolle Bridge, ganz wundervoll und smooth gesungen. Bei dem Song bekommt man einfach gute Laune. 8. Part Of Me Is You Wieder ein dominierender Chapman Stick/Bass. Gefühlvoll und entspannt gesungen. Toller Song. 9. The Loop Zum Abschluss ein Instrumental. Klingt nett und abwechselungsreich, mal was anderes. KajaGooGoo hätten ruhig mehr Instrumentaltracks aufnehmen können. Die Bandmitgleider beherrschen ihre Instrumente, was ja nicht bei allen Bands der 80er der Fall war. Die CD enthält dann noch einige Bonustracks, die meiner Meinung nach den Gesamtfluss des Albums stören, und lieber auf eine zweite CD hätten platziert werden sollen. Hier ist 'Monochromatic' und der Metro Mix von 'Big Apple' sicherlich hervorzuheben. Insgesamt sicherlich ein Ausnahmealbum einer Ausnahmeband, das perfekt den Zeitgeist eingefangen hat und heute noch frisch, modern und funky klingt. [Review lesen]

04.02.2013 14:15 - Paul McCartney: Pipes Of Peace (1983)

10.0 / 10
'Tug of War (ToW)' ist ein hervorragendes Album, aber 'Pipes of Peace (PoP)' ist DAS Album schlechthin. Es ist nicht nur Paul McCartneys bestes Album sondern, zumindest für mich, zusammen mit Paul Young's NO PARLEZ, das beste Pop-Album überhaupt. In Vergleich zu ToW ist PoP einfach fröhlicher und unbeschwerter. Die Songs strahlen alle etwas positives und frisches aus. Die Platte klingt auch fast 29 Jahre nach Ihrer Veröffentlichung dank der hervorragenden Instrumentierung noch immer frisch und unverbraucht - einfach zeitlos. Wenn man bedenkt das die Songs der beiden Alben ToW und PoP fast alle aus einer Aufnahmesession stammen wird einem schnell klar das Paul McCartney sicher in den Jahren 1981-1983 auf dem Zenith seiner Songschreibekunst war. Auch hört man auf diesem Album Paul exzellentes Bassspiel deutlich heraus, sein bestes seid vielen Jahren. Auf diesem Album befinden sich die fantastischen Songs 'Pipes of Peace' (Paul bester Song überhaupt) und 'Say Say Say' (Duett mit Michael Jackson). Der Song 'So Bad' zeichnet sich durch Pauls ungewöhnlichen Falsettgesang und die prägnante Bassline aus. 'The Other me' ist ein herrlich leichter selbstironischer und fröhlicher Song über das Andere Ich, das wohl in jedem steckt. Auch die Songs 'Keep under Cover', 'The Man' (noch ein Duett mit Michael Jackson, und wohl ursprünglich als weitere Single geplant), 'Sweetest little Show', 'Average Person' und 'Through our Love' (ein wunderschöner Lovesong) wissen zu überzeugen. 'Hey Hey' ist ein Instrumentalsong, der eine nette Melodie hat und sich durch Pauls sowie Stanley Clarks sattes Bassspiel auszeichnet - höhrenswert. Einzig 'Tug of Peace' fällt ab, dieser Song stört irgendwie und behindert den Fluss des Albums, den Song hätte man sich sparen können und stattdessen den genialen Song 'Ode to a Koala Bear' (B-Side von 'Say Say Say') mit auf die Platte bringen können. Warum dieser Song nicht auf dem Album ist ist mir schlichtweg ein Rätsel! Auf der 1993er Remasterd Version der CD sind auch noch drei Bonustitel, die allesammt sehr gut sind - allerdings finde ich, das solche Bonustitel besser auf einer zusätzlichen CD aufgehoben wären. Man sollte die Vinyl-Platten 1:1 auf CD pressen, Bonustitel verändern meist den natürlichen Flow eines Albums und sind eher störend. Der Künstler hat sich ja bestimmt etwas bei der ursprünglichen Tracklist gedacht. Zusammenfassend kann man sagen das PoP sicher Pauls poppigstes (und das meine ich Positiv) und fröhlichtes Album ist - ein leuchtender Evergreen. Bleibt zu hoffen das das Album bald als Teil der 'Archieve Collection' wiederveröffentlicht wird, und das uns dann auch 'Ode to a Koala Bear' nicht wieder vorenthalten wird. [Review lesen]

04.02.2013 14:08 - Paul Young: No Parlez (1983)

10.0 / 10
NO PARLEZ von 1983 ist sicher eines der markantesten Alben der 80er - eigentlich sogar aller Zeiten. PAUL YOUNG könnte man auch als DIE Stimme der 80er Jahre bezeichnen. Sein Debütalbum beinhaltet die grossen Hits: COME BACK AND STAY, WHEREVER I LAY MY HAT (THAT'S MY HOME), LOVE OF THE COMMON PEOPLE, LOVE WILL TEAR US APART und seine nicht gechartete erste Single von 1982 IRON OUT THE ROUGH SPOTS. Die anderen Songs sind auch alle Klasse, besonders hervorzuheben ist noch der orginelle, teilweise in einer Phantasiesprache gesungene, Song KU KU KURAMA. Die Musiker sind allesamt Könner, besonders sticht der junge PINO PALLADINO am Fretless-Bass heraus, der ebenso wie PAUL YOUNG mit diesem Album seinen Durchbruch hatte. MATT IRVING (ebenfalls E-Bass) und Mark Pinder (Drums) arbeiten als Rhythm-Section sehr harmonisch zusammen. Die Background Sängerinnen ergänzen den warmen Sound der Platte perfekt. NO PARLEZ ist sicherlich ein All-Time-Favorit Album, und LOVE OF THE COMMON PEOPLE ist, zumindest für mich, der Beste Song aller Zeiten - traumhaft! Einzig Schade ist das es die Plattenfirma CBS es nicht schafft die Orginal LP-Version auf CD zu pressen. Die 1988 Orginal CD-Version enthält statt der Orginal LP-Versionen einige Maxi-Versionen, die leider nicht alle gelungen sind. Die Jubiläums Doppel-CD von 2008 hat diese Maxi-Versionen zwar auf die zweite CD verbannt, jedoch befindet sich auf CD 1 wieder nicht das Orginal LP-Album, auch hier wurden Versionen der Songs verwendet, die nicht auf der Orginal-LP sind. Ich frage mich was das soll, wo ist der Sinn? Die Orginal LP-Version ist und bleibt die Beste. Vielleicht schafft es CBS ja im dritten Anlauf einmal das Orginal LP-Album auf CD zu pressen, ich hoffe es jedenfalls. [Review lesen]