schanzer.in

schanzer.in
Registriert seit: 19.03.2017

Zum Verkauf 15 Eingetragen 704
Bewertungen: 370 Reviews: 198
Genres: Blues, Comedy, Country, Elektronische Musik, Hörspiel/Hörbuch, Jazz, Metal, Musical, Pop, Rock, Singer/Songwriter/Liedermacher, Soul/R&B, Soundtrack
Bewertungsverteilung von schanzer.in
0.5 1 1.5 2 2.5 3 3.5 4 4.5 5 5.5 6 6.5 7 7.5 8 8.5 9 9.5 10
1 0 0 1 0 6 2 8 0 15 3 18 14 41 43 93 28 70 10 17

0.5: 1.0752688172043% (1x)

1.0: 0% (0x)

1.5: 0% (0x)

2.0: 1.0752688172043% (1x)

2.5: 0% (0x)

3.0: 6.4516129032258% (6x)

3.5: 2.1505376344086% (2x)

4.0: 8.6021505376344% (8x)

4.5: 0% (0x)

5.0: 16.129032258065% (15x)

5.5: 3.2258064516129% (3x)

6.0: 19.354838709677% (18x)

6.5: 15.05376344086% (14x)

7.0: 44.086021505376% (41x)

7.5: 46.236559139785% (43x)

8.0: 100% (93x)

8.5: 30.10752688172% (28x)

9.0: 75.268817204301% (70x)

9.5: 10.752688172043% (10x)

10.0: 18.279569892473% (17x)

Die letzten Bewertungen
7.0 für Flying Colors: Second Nature (2014) (25.12.2019 16:50)
7.5 für Pointer Sisters, The: Energy (1978) (25.12.2019 10:29)
9.0 für Alphonse Mouzon: Mind Transplant (1975) (24.12.2019 13:53)
8.0 für Dave Edmunds: Repeat When Necessary (1979) (22.12.2019 10:55)
7.0 für David Coverdale: Into The Light (2000) (22.12.2019 10:00)
8.0 für Larry Carlton: Fire Wire (2006) (22.12.2019 08:49)
Insgesamt 370 Bewertungen vorhanden. Alle anzeigen
Die letzten Reviews

25.12.2019 16:50 - Flying Colors: Second Nature (2014)

7.0 / 10
Die Flying Colors sind eine Prog-Rock Supergroup bestehend (ex)-Mitgliedern von Dream Theater, Deep Purple/Kansas/Dixie Dregs und Spock's Beard. Das zweite Album "Second Nature" von 2014 zerfällt in zwei Abschnitte: Am Anfang und am Ende hört man je einen sehr proggigen Longtrack, die Stücke dazwischen tendieren doch relativ stark Richtung AOR. Der Longtrack "Open Up Your Eyes" zu Beginn weist alle Merkmale einer Prog-Rock Perle auf: lange Spielzeit mit komplexem Aufbau, Drum-Gewitter, ausgiebiges Gitarrensolo, lange Spannungsbögen, rhythmisch verzinkte Unisono-Passagen. "Mask Machine" folgt darauf. Es stampft zwar über weite Strecken in einem einfachen 4/4-Takt durch, doch der kommt mit gehörig Eier daher, weil enorm wuchtig. Außerdem hat der Song eine griffige Hookline. Die folgenden Stücke könnte man in die Schublade Styx/Kansas stecken. Kurze Passagen mit Finessen wechseln sich ab mit etwas glatten, pathetischem AOR. "One Love Forever" ist folkig angehaucht und erinnert an die Pop-Rocker von den Hooters. Die Gitarrensoli von Steve Morse heben das Niveau bei all diesen Stücken aber stets deutlich an. Als Abschluss dann der zweite Longtrack "Cosmic Symphony". Auf 11 Minuten wechseln sich gitarrenbetonte Passagen (sowohl akustisch wie elektrisch) ab. Am Ende steigert sich das Ganze in einen minutenlagen Bombast mit fetten Chören und darüber gelegten Soli. "Second Nature" ist von herausragenden Musikern eingespielt und hat daher beträchtliche Qualitäten, nicht zuletzt den fetten, transparenten Sound. Um richtig zu begeistern wie etwa Alben der Prog-Kollegen von Haken oder District 97 sind mir die Flying Colors aber etwas zu kalkuliert und routiniert. Die beiden Longtracks wären mir 9 Punkte wert, der Rest, welcher leider zahlenmäßig überwiegt, 6 Punkte - also insgesamt 7,5. [Review lesen]

25.12.2019 10:53 - Robert Palmer: Sneakin' Sally Through The Alley (1974)

7.5 / 10
Auf "Sneakin' Sally Through The Alley" ist Robert Palmer noch meilenweit vom Hochglanz-Pop der 80er a la "Johnny And Mary" entfernt. Das Album klingt über weite Strecken so, als wäre es von Little Feat. Die typischen Phrasierungen, die verzinkten Grooves und die Slidegitarre sind stets präsent. Und tatsächlich wirkte Lowell George von Little Feat auch bei den Aufnahmen mit. Er schrieb mit Robert Palmer zudem das Stück "Blackmail" und gab den Little Feat Klassiker "Sailin' Shoes" zum Covern durch Robert Palmer frei. Diese Nummer eröffnet das Album und geht nahtlos in "Julia" und anschließend in das Titelstück über: drei zusammenhängend Titel auf einer Studioproduktion, das ist sehr ungewöhnlich. Die Liste der Sessionmusiker ist ellenlang und umfasst die "Meters", Richard Tee, Cornell Dupree, Art Neville u.a. Diese Musiker bürgen für hervorragende, handgemachte Musik mit authentischem schwarzen Südstaaten-Feeling. Man sollte sich also vom Namen Robert Palmer nicht abschrecken lassen und bei "Sneakin' Sally Through The Alley" ein Ohr riskieren. [Review lesen]

25.12.2019 10:29 - The Pointer Sisters: Energy (1978)

7.5 / 10
1978 waren die Pointer Sisters zum Trio geschrumpft, nachdem Bonnie Pointer ausgeschieden war. Außerdem wurde ein Labelwechsel hin zu Planet vollzogen. Da lag es nahe, auch die musikalische Ausrichtung zu ändern: Weg von den schrägen Experimenten der Frühzeit, stattdessen eine LP mit einheitlichem Rock bzw. Pop-Rock. Die Stücke stammen ausschließlich von externen Songschreibern, waren aber sehr geschickt ausgewählt. So sind eher obskure Nummern wie "Hypnotized" (im Original von Fleetwood Mac) oder "Come And Get Your Love" ( im Original von Roger Daltrey, geschrieben von Russ Ballard) beim Publikum sicher als Pointer Sisters Originale angekommen. Bei den Sessions wirkte die damalige Creme de la Creme der Studiomusiker mit: David Paich, die Porcaros, Waddy Wachtel uvm. "Energy" klingt trotz dieser Vielzahl Beteiligter wie aus einem Guß. Mit einem guten Platz 13 in den Billboard-Album Charts dürfte man auch kommerziell zufrieden gewesen sein. Musikalisch erwartet den Hörer ein ausgewogener Mix aus sehr rockigen Nummern (Lay It On The Line"), fröhlichem Pop ("Echoes Of LOve"), Balladen ("Everybody Is A Star") und angerockten Stücken ("Come And Get Your Love"). Auch weil die Sisters wieder mal sowohl Solo als auch im Satz amtlich singen, ist "Energy" ein tolles Pop-Rock Album, welches ich immer wieder gerne höre, wie z.B. jetzt gerade :-) [Review lesen]

24.12.2019 13:53 - Alphonse Mouzon: Mind Transplant (1975)

9.0 / 10
"Mind Transplant" war ein ganz großer Wurf. Die Stücke sind enorm ideenreich arrangiert, weisen sehr viel Wiedererkennungswert auf und grooven mächtig ab. Alphonse Mouzon lebt sich als Drummer natürlich genüsslich aus, doch spielt er niemals zu dominant, sodass die Songs stets ausgewogen instrumentiert wirken. Alphonse Mouzon übernimmt neben seinem Schlagzeug auch noch die Keyboards und singt auf dem Stück "Some Of The Things People Do". An den Gitarren sind die musikalischen Schwergewichter Tommy Bolin und Lee Ritenour zu hören. [Review lesen]

24.12.2019 13:29 - Herbie Hancock: Feets Don't Fail Me Now (1979)

7.0 / 10
"Feets Don't Fail Me Now" offeriert fette Grooves, die die Füße mühelos zum Wippen bringen, wie es der Titel und das Coverfoto versprechen. Herbie Hancock verwendet jede Menge Synthesizer-Sounds, Slap-Bass, funky Gitarrenlicks und lässt den Schlagzeuger Disco-Beats klopfen. Gesang kommt sparsam vor und dazu noch meist über einen Vocoder. Die Stücke verlassen sich im Wesentlichen auf den Groove, sodass kaum Akkordstrukturen zu hören sind. Außerdem gehen die Nummern meist über 6-7 Minuten. Und hier liegt das Problem der Platte: Es zieht sich doch ziemlich in die Länge, wenn über Minuten auf der gleichen Harmonie rumimprovisiert wird. Fürs Jazz-Publikum harmonisch zu wenig los, fürs Discopublikum fehlen die griffigen Hooks. Ich persönlich hör das Album aber sehr gerne. [Review lesen]

24.12.2019 12:40 - Heart: Heart Presents A Lovemongers' Christmas (2001)

10.0 / 10
Aus gegebenem Anlass, weil heute der 24.12. ist, schreite ich zur Besprechung der Weihnachts-CD der Schwestern Ann und Nancy Wilson. Gekauft habe ich sie mir nur der Vollständigkeit halber, weil ich Fan bin. Normalerweise hasse ich Weihnachts-CDs aus Überzeugung, doch als ich "Heart Presents A Lovemongers' Christmas" mir heute mal angehört habe, war ich überaus positiv überrascht. Zunächst mal haben sich Ann und Nancy mächtig ins Zeug gelegt und 7 Songs selbst geschrieben, die das Publikum zwangsläufig nicht kennt. Rein kommerziell gesehen war das wahrscheinlich eine schlechte Entscheidung. Und dann fiel mir auf, dass hier nahezu komplett auf Kitsch verzichtet wurde. Das fängt schon beim Artwork an, wo weder Christbäume, Krippen, Nikolausmützen, Christbaumkugeln etc. drauf sind, sondern eine Winterlandschaft. Bei Musik-Sammler geht es aber vor allem um die Musik und auch hier tropft kaum Schleim aus dem CD-Player. Stattdessen finden sich zuhauf ungewöhnliche Akkorde und teilweise sogar gewagte Gesangsmelodien, die selbst auf einer regulären Produktion gewöhnungsbedürftig wären, z.B. "Mary", "Christmas Waits". "Ave Maria" wird nicht gesungen, wie man es bis zum Erbrechen kennt, sondern weitestgehend verfremdet, sodass die bekannte Melodie nur gelegentlich durchschimmert. So interpretiert kann man sich den alten Kalauer sogar anhören! "Let's Stay In" ist eine reinrassige Bar-Jazz Nummer mit einer Art Sprechgesang zwischendurch und ziemlich abenteuerlichen Wendungen bei der Gesangsmelodie. Die Instrumentierung ist auch geschmackvoll. Es wird nichts zugekleistert. Man hört meist akustische Gitarren, dezentes Schlagzeug und zurückhaltende Keyboards. Zusätzliche Instrumente, z.B. eine Klarinette bei "William And Rose", dienen nur zur gelegentlichen Ergänzung. Dass die Schwestern auch bei dieser Produktion göttlich singen, bräuchte eigentlich nicht eigens erwähnt werden :-) Als Weihnachts-CD gesehen ist mir "Heart Presents A Lovemongers' Christmas" eine glatte 10 wert. Als normales Popalbum rezensiert wäre eine Wertung schwierig. [Review lesen]

24.12.2019 10:10 - Ambros Seelos: Funky Songs For Private Eyes (2002)

10.0 / 10
Ambros Seelos (1935-2015) stammte aus dem oberbayrischen Landkreis Altötting und wuchs ganz in der Nähe des ehemaligen Pabstes Benedikt (vormals Kardinal Ratzinger) auf. Seelos führte ein Showorchester an, mit dem er in der Regel Tanzmusik a la James Last spielte. Phasenweise während der 1970er spielte er aber auch soulig-funkige Grooves ein, wie die vorliegende CD beweist. Schade, dass dies eine Episode im Wirken des Ambros Seelos blieb! Auf "Funky Songs For Private Eyes" hört man obercoole, groovige Musik, die Freunde von Maceo Parker, Herb Alpert, dem James Taylor Quartet, Earth, Wind & Fire, Kool & the Gang, der Musik vom Stax-Label oder dem "Shaft"-Soundtrack (wenn man sich ggf. den Gesang wegdenkt) begeistern dürfte. Fender-Rhodes, Hohner-Clavinet, Schweineorgel-Sounds von der Hammond B3, Wah-Wah Gitarren, philly-soulige Streicher, analoge Syhthesizer-Sounds, rockiges Schlagzeug: Es ist alles genre-typische da und musikalisch umgesetzt als käme es direkt aus den USA. Angesichts des musikalischen Vorlebens von Ambros Seelos kaum zu glauben, aber dennoch wahr! [Review lesen]

22.12.2019 10:55 - Dave Edmunds: Repeat When Necessary (1979)

8.0 / 10
"Repeat When Neccessary" - Es ist tatsächlich dringend nötig, das Album gleich nochmal durchlaufen zu lassen! Man kann, die richtige Stimmung vorausgesetzt, kaum genug davon bekommen. Die Songs sind etwas poppiger als bei früheren Edmunds-Alben, wo er sich mehr an Rhythm'n'Blues und Rock'n'Roll hielt. Der Grund ist darin zu suchen, dass "Repeat When Neccessary" in Zusammenarbeit mit Nick Lowe, Billy Bremner und Terry Williams entstand, die zusammen die Band "Rockpile" bildeten und für den erwähnten Pop-Touch stehen. Das Album quillt über vor exquisiten Songperlen, allen voran "Sweet Little Lisa", "Bad Is Bad", "Crawling From The Wreckage" und "Queen Of Hearts". [Review lesen]

22.12.2019 10:00 - David Coverdale: Into The Light (2000)

7.0 / 10
Es ist ziemlich egal, was vorne drauf steht: Whitesnake oder David Coverdale. Man bekommt in jedem Fall, was man erwartet. So ist auch "Into The Light" von 2000 ein weitgehend typisches David Coverdale Album. Man hatte damals alles, was hier geboten wird, schon mal gehört von Coverdale und würde es auch in Zukunft wieder. Doch die Songs klingen stets frisch, so als hätte David die Ideen dazu wirklich zum ersten Mal gehabt. Das Instrumental "Into The Light" führt mit Klangmalereien, die sich ins Rockige steigern, in das Album ein. Dann kommt der über 7-minütige "River Song", ein Power-Blues a la "Mistreated". "She Gives Me" beginnt akustisch und rockt dann fett ab: ein ähnlicher Aufbau wie schon mal bei "Ain't Gonna Cry No More", sowas kommt immer wieder gut. Eine Passage mit vielen Akkordwechseln finde ich besonders gelungen. "Don't You Cry" ist dann ein eher peinlicher Aussetzer, da einfach zu schmalzig. "Love Is Blind" ist akustisch gehalten, mit Streichern unterlegt und auch insgesamt zu seicht. "Slave" ist da schon wieder aus einem anderen Holz geschnitzt. Das Stück pendelt zwischen heavy und melodiös. David Coverdale bringt phasenweisen einen ungewohnten Sprechgesang zum Einsatz. "Cry For Love" ist ein schnörkelloser Rocker, wie man ihn von David Coverdale kennt. Mit "Living For Love" folgt ein längeres, 6-minütiges Stück. Vom Aufbau her erinnert es etwas an "Lovehunter". "Midnight Blue" ist wieder etwas zu schmalzig und flach. "Too Many Tears" ist mal eine gelungenere Ballade. Lediglich der Refrain geht wieder etwas ins Flache. "Don't Lie To Me" ist ein poppiges Uptempo Stück, geht gut ab. Akustisch endet das Album mit "Wherever You May Go", die beste Ballde auf "Into The Light". Die rockigeren Stücke sind stark, der eindeutige Höhepunkt ist der "River Song", leider muss man auch einige schmalzige Momente in Kauf nehmen, die zu Punktabzug führen. [Review lesen]

22.12.2019 08:49 - Larry Carlton: Fire Wire (2006)

8.0 / 10
2006 brachte Fusion-Altmeister Larry Carlton "Firewire" heraus. Wer Jazz normalerweise nicht mag, könnte hier trotzdem mal ein Ohr riskieren. Denn "Firewire" ist vergleichsweise rockig, sowohl vom Gitarrensound als auch von der Rhythmusgruppe her, außerdem eher songorientiert anstatt allzu ausufernd frei solierend. "Big Trouble" kommt gar Heavy-Rock mäßig mit einem fetten Gitarrenbrett daher. Die rocktypische Besetzung aus Gitarre, Bass, Schlagzeug und Keyboards wird um einen vierköpfigen Bläsersatz, der aber eher sporadisch zu hören ist, erweitert. "Firewire" ist gut konsumierbar mit griffigen Licks und Grooves, ohne auch nur ansatzweise ins Belanglose abzugleiten. So macht moderne Fusionmusik Spaß! [Review lesen]

Insgesamt 198 Reviews vorhanden. Alle anzeigen