Polkageist


Registriert seit: 31.08.2010

Zum Verkauf 0 Eingetragen 0
Bewertungen: 134 Reviews: 9
Genres: Metal, Rock
Bewertungsverteilung von Polkageist
0.5 1 1.5 2 2.5 3 3.5 4 4.5 5 5.5 6 6.5 7 7.5 8 8.5 9 9.5 10
0 0 0 0 0 0 1 0 0 0 2 3 5 2 8 16 17 28 32 20

0.5: 0% (0x)

1.0: 0% (0x)

1.5: 0% (0x)

2.0: 0% (0x)

2.5: 0% (0x)

3.0: 0% (0x)

3.5: 3.125% (1x)

4.0: 0% (0x)

4.5: 0% (0x)

5.0: 0% (0x)

5.5: 6.25% (2x)

6.0: 9.375% (3x)

6.5: 15.625% (5x)

7.0: 6.25% (2x)

7.5: 25% (8x)

8.0: 50% (16x)

8.5: 53.125% (17x)

9.0: 87.5% (28x)

9.5: 100% (32x)

10.0: 62.5% (20x)

Die letzten Bewertungen
9.5 für Helltrain: Route 666 (2004) (03.02.2013 19:58)
9.0 für King Diamond: Eye, The (1990) (12.11.2011 21:39)
9.5 für Sepultura: Arise (1991) (03.09.2011 01:20)
8.0 für Siebenbürgen: Delictum (2000) (02.08.2011 15:24)
9.0 für Ozzy Osbourne: No More Tears (1991) (18.07.2011 20:17)
9.0 für Deep Purple: Deep Purple In Rock (1970) (15.06.2011 21:57)
6.0 für Hellfighter: Damnation's Wings (2011) (18.04.2011 15:28)
8.0 für Onslaught: Sounds Of Violence (2011) (18.04.2011 14:20)
9.0 für Motörhead: Wörld Is Yours, The (2010) (15.04.2011 19:20)
Insgesamt 134 Bewertungen vorhanden. Alle anzeigen
Die letzten Reviews

16.05.2011 14:10 - Primordial: Redemption At The Puritan's Hand (2011)

9.0 / 10
Ein düsterer Stampfer eröffnet majestätisch den epischer Totentanz. Harsch und treibend, teils schon angeblacked. Gnadenlose Doublebass- Teppiche, sägende Klampfen- aber immer als PRIMODIAL zu erkennen. Der typische Gitarren- Sound der Iren wird effektvoll in Szene gesetzt und trägt die Songs. Fast schon hypnotische Melodien die sich in einer Eruption von (nie kittschigem) Bombast entladen. Nichts wirkt hier aufgesetzt oder überladen, die Songs sind nahezu perfekt arrangiert. Jedes Lied hat die mittlerweile Band- typische Überlänge. Die solide stählerne Form für die Geschichten, welche Säger Allen auf der Bühne so gut durchleiden kann… Klagend, fordernd immer werden in außergewöhnlichem Maße Emotionen absolut glaubhaft bzw. „true“ vermittelt. Diese Platte kann man gar nicht so nebenbei hören, erst wenn man sich auf sie einlässt erschließt sie sich nach und nach als das was, sie ist: ein weiteres großartiges Stück Musik von der Emerald- Insel! Da meiner Meinung nach sich PRIMORDIAL immer an ihrem Meisterstück „The Gathering Wilderness“ messen werden lassen müssen, haben wir aber hier aber ein zweites Mitglied der irischen Prätorianer- Garde! Epische Monumente von überwäligenter Intesität, welche auch gut von den 80er- Maiden hätten sein können! Soundkaskaden, Beschwörungen, doomige Endzeitstimmung, Siechtum und Leid- dann wieder fast schon rasender Kampf- Metal! Es kommen nostalgische Gedanken an BATHORY zu „Blood, Fire, Death“/“ Hammerheart“- Zeiten auf. Bei jedem erneuten Hören, entdeckt man neue Dinge in den Hymnen CD und Vinyl gibt es in diversen, teils limitierten Versionen. Sehr schön ist das farbige Doppel- Vinyl im Klappcover! [Review lesen]

18.04.2011 15:28 - Hellfighter: Damnation's Wings (2011)

6.0 / 10
Viele werden sich fragen: „Wer, zur Hölle, sind HELLFIGHTER..?“ Nun, der britische Fünfer existiert seit 2006, hat aber erst 2011 das erste Album vorgelegt und besteht zu einem Großteil aus ehemaligen XENTRIX- Musikern. Nachdem ich zufällig im Netz drauf gestoßen bin, holte ich als alter Die- Hard XENTRIX- Fan die Scheibe. Dargeboten wird Melodic Thrash Metal welcher stellenweise auch powermetallisch angehaucht ist. Der Gitarren- & Drumfraktion ist die Vergangenheit in einer der unterbewertesten Bands von der Insel glücklicherweise anzumerken. Flottes Getrommel und melodische Klampfenarbeit bestimmen den Sound. Nur songwriterisch ist da noch einiges ausbaufähig. Bester Song ist der Opener „Towers Of Sin“. Der Titeltrack geht in die Richtung „harte Maiden“, das als Anspieltipp! Größter Knackpunkt der Scheibe ist allerdings der, meiner Meinung nach, unpassende Sänger. In einer der tausenden Power Metal- Bands könnte er seine Brötchen verdienen, aber hier… Irgendwie passen die Vocals nicht zur Mucke und im Verlauf der CD beginnt er mit der Zeit richtig zu nerven! Schade, hätte alles so schön werden können! Ich möchte Interessierten nicht abraten, aber für mich als alten XENTRIX- Fan eher ein zwiespältiges „Vergnügen“… [Review lesen]

18.04.2011 14:20 - Onslaught: Sounds Of Violence (2011)

8.0 / 10
Die alten englischen Thrash- Recken bringen‘ s noch! Und wie!! Nach einem kurzen, martialischen Intro wird mit „Born For War“ zum Sturmangriff geblasen. Ausgestattet mit einer fetten und druckvollen Produktion erhält jeder der 12 Songs die nötige Durchschlagskraft. Ob schnelle Thrash-Granate oder heavy Midtempo- Stampfer, die Scheibe feuert aus allen Rohren und zwingt förmlich zum bangen. Die einzelnen Songs kommen schlüssig rüber, kein überflüssiger Schnickschnack oder egozentrisches Griffbrettgewichse… Die Gitarren sägen, beim Bass glaubt man, dass die Stahltrossen am Boden schleifen. Sänger Sy Keeler faucht angepisst und hasst sich durch die Stücke- Thrasherherz, was willst du mehr!? Naja, vielleicht einen wirklichen „Hit“ hier und da, Songs die sich beim ersten Hören sofort in‘ s Hirn fressen. Das ist der einzige, aber nicht wirklich relevante, Schwachpunkt der Scheibe. Auf der mir vorliegenden Digipak- CD gibt‘ s noch zwei Bonustracks. Einer davon ist eine gelungene Coverversion von Motörheads „Bomber“. Dazu haben sich ONLAUGHT Tom Angelripper als Gastsänger eingeladen und an der Gitarre lässt sich Phil Campbel aus- sehr schön. Zu empfehlen ist auch das dazu gehörige Video! Alles in allem eine gelungene Veröffentlichung im ersten Metal- Quartal 2011! [Review lesen]

26.03.2011 11:30 - Slash: Slash (2010)

8.0 / 10
Eine Ikone des harten Rock lädt andere Ikonen des harten Rock und anderer Stilrichtungen ein, um mit ihm eine Platte aufzunehmen. So weit, so gut! Herr SLASH schreibt die Mucke und die anderen ihren Text dazu, auch in Ordnung! Heraus gekommen ist eine schöne Scheibe, die zu jeder Zeit als ein Werk des GUNS N‘ ROSES- Fricklers erkannt werden kann. Das Album startet mit einem groovy Stampfer in bester THE CULT-Manier. Sänger Ian Astbury hat dem Song seinen Stempel fett aufgedrückt. Weiter geht‘ s mit Altmeister OZZY OSBOURNE. „Crucify the dead“ ist eine Power- Ballade, wie wir sie in den letzten Jahren mal besser und mal schlechter vom Metal- Opa gehört haben. SLASH gniedelt im Solo ordentlich ab, während der Song von eher hymnischen Riffs getragen wird. Als Dritter das erste Highlight der Platte. FERGIE von den BLACK EYED PEAS war und ist bei Traditionalisten im Vorfeld und nach VÖ umstritten gewesen. Aber meiner Meinung nach liefert sie eine Klasse- Performance ab- der Song hätte auch mit AXL auf einer der „Use your illusion“ stehen können… Im Anschluss kommt Myles Kenned von ALTER BRIDGE (ex- CREED) zum Zug. Große Melodien sind angesagt. Anfangs klingt‘ s etwas gequält, aber das Lied entfaltet mit zunehmender Spielzeit rockiges Flair zum Mitwippen. Auf „Promise“ ist Chris Cornell (SOUNDGARDEN, AUDIOSLAVE) am Werk, aber nicht gleich auf den ersten Hör zu erkennen. Leicht angeraut und eher aus der alternativen Richtung kommend. Andrew Stockdale von WOLFMOTHER zeichnet mitverantwortlich für einen geilen Schmachtfetzen in bester LED ZEPPELIN- Tradition. „By the sword“ ist ein Ohrenschmeichler sonders gleichen, vom Gesang, als auch vom Wah- Wah- Solo her. Schön retro das ganze und mit schöner Gesangsmelodie. Das folgende „Gotten“ mit Adam Levine (MAROON 5) fällt dagegen ziemlich ab, weil recht schmalzig. Im Solo- Part lässt zwar SLAS noch mal ordentlich die Les Paul sprechen, kann aber meiner Meinung nach den Song nicht retten… zu weichgespült. Mit Lemmy von MOTÖRHEAD hat man sowieso alle Trümpfe bzw. Asse im Ärmel. Trotzdem ist der Song „Dr. Alibi“ nicht der erwartete Oberknaller, sondern Hausmannskost aus beiden Lagern. Bei PROBOT hat mich The Godfather of Rock & Roll mehr überzeugt… Die Collaboration mit Dave Grohl (PROBOT, FOO FIGHTERS, NIRVANA) und Duff McKagan (GUNS N‘ ROSES, VELVET REVOLVER, DUFF MCKAGANS‘ S LOADED, NEUROTIC OUTSIDERS) ist ein Instrumental ohne Höhepunkte. KID ROCK geht seinen derzeitigen Weg konsequent weiter und zockt ‘ nen entspannten Softrocker runter, sehr bluesig im Abgang und laid back. M. Shadows von AVENGED SEVENFOLD rockt metallisch mit SLASH nach vorn. Sehr 80er- mäßig und straight. Dabei schön melodisch und trotzdem nach vorn gehend. Endet schön schleppend. Noch mal ist Myles Kennedy am Start, der auch als Toursänger verpflichtet wurde. Allerding wird hier kommerziell weichgespült, aber nur bis zum Refrain, welcher in feinster Stadionrock- Atmosphäre aufgeht. Rocco Delucca ist wohl der unbekannteste, der Sangesbarden in dieser Runde und wirkt leicht außer der Reihe… Mit Urviech IGGY POP wird die Platte würdevoll abgeschlossen. Er verkündet in seinem klassischen Stil, dass „We’re all gonna die“, irgendwann das Zeitliche segnen werden. Schwerer Stampfer mit Punch! Schöner Abschluss einer gelungenen Scheibe, welche durchweg die Duftmarke des Gitarreos verstömt! [Review lesen]

26.03.2011 11:29 - The Sword: Warp Riders (2010)

10.0 / 10
So! Wir haben hier eines der besten Alben des Jahres 2010 vor Ohren! Die vier Texaner haben sich mit ihrem Drittwerk aus allen Schubladen befreit, in die sie die Jahre zuvor gepackt wurden. Diese Scheibe ist alles und noch viel mehr… Stoner, Hard Rock, Metal, Prog, Experimentel, Blues, Doom Psychadelic usw.- die Liste ließe sich ohne Ende erweitern. Nach dem Erwerb der Scheibe vor ca. 2 Monaten läuft das Teil in echter „Heavy Rotation“ im Auto und zuhause. Immer wieder gibt es neue Dinge in den Songs zu entdecken, absolute Abwechslung in einem homogenen Soundgewand zwischen Erdigkeit und Rotz, mit viel Druck bei gleichzeitigem Gefühl für großartige Melodien, Verspieltheit und straight forward- Attitüde. Hach, wie soll man die Superlative in Worte fassen… Wo THE SWORD auf ihrem Debut „Age Of Winters“ noch irgendwie zwischen den Stühlen der Stile sprunghaft wechselten und auf „Gods Of The Earth“ zu sich selbst fanden haben sie mit „Warp Riders“ ein (Konzept-) Album allererster Kajüte hingezaubert! Der Gesang und das heavy Riffing erinnert ab und an an BLACK SABBATH mit OZZY, andererseits wird hier und da auf’ s Gaspedal getreten, dass der Wüstenstaub sich der Macht des supercharged V 8 beugen muss und an anderer Stelle unter Siebziger- Hammondklängen atmosphärisch nieder zu schweben. Große Melodien an allen Ecken und dazwischen immer wieder Sachen, die man bei den ersten 23 Durchläufen noch gar nicht mitbekommen hat. Manchmal fehlen mir die Worte für diese Klangorgie… Trotz der enormen Bandbreite klingt die Platte stimmig, in sich geschlossen und zu keiner Zeit langweilig. Ein wahrer Ohrenschmaus- fürwahr! Sollte im Gepäck eines jeden Weltraumtouristen sein! Leute, holt euch das Ding- ihr werdet es nicht bereuen… [Review lesen]

26.03.2011 11:25 - Crowbar: Sever The Wicked Hand (2011)

9.0 / 10
Intensiv, intensiver, CROWBAR! Die Wiederauferstehung der Doom- Sludge- Helden aus New Orleans! Nach eher durchwachsenen, aber nie schlechten, Alben der Combo um Kirk Windstein nun dar ultimative Hammer!!! Meiner Meinung nach das beste nach „Odd Fellows Rest“… wenn nicht noch mehr! Brachial, ruppig , aber immer voller Gefühl und Harmonie. Es wird gelitten und gehasst , wie immer- nur strukturierter und stilsicherer als je zuvor. Erdrückende Schwere, gequälte Saiten (tief gestimmt), Verzweiflung und Zorn waren schon immer die Trademarks des NOLA- Vierers, aber diesmal wird alles stimmig zu einem Soundoverkill vereint. Lava aus den Boxen, man muss fast knien vor den Songs, welche alle für sich allein stehen können. Eine leistungsfähige Anlage ist in diesem Fall mehr als angebracht! Tiefste Emotionen, Feinfühligkeit wechseln mit Brachialität unermesslichen Ausmaßes. Einzelne Songs heraus zu heben, wäre unangemessen. Manche Songs brechen über einen herein, wie eine Welle aus flüssigem Blei- andere kommen wie ein Rollkommando, das sich in der Tür geirrt hat… Immer wieder Melodien für alle Zeit, dann wieder Schweinsgalopp über den Doom- Friedhof! Schmachtfetzen mit größtem Tiefgang wechseln mit Brechern allerster Heftigkeit, man möchte in einem Moment die Einrichtung zerlegen, um anschließend Reue und alle Sünden zu bekennen! Ultra- Heavy- Groove: diese Platte sollte Standards verschieben, wenn nicht neu setzen! Für mich der Höhepunkt des Schaffens dieser Band! [Review lesen]

02.09.2010 23:39 - Desultory: Bitterness (1994)

10.0 / 10
Wieder eine dieser vergessenen Perlen aus der Mitte der `90er Jahre. Die große Death Metal- Welle ist am abebben und erst mal bis auf weitres im Sande verlaufen. Vier junge Herren aus dem schwedischen aus dem überkochenden Stockholm knallen uns als Zweitwerk „Bitterness“ vor den Latz. Nie war diese Band besser als auf diesem Juvel schwedischen Todesstahls! Ein Meisterwerk des Melodic Death Metal, Jahre bevor diese beknackte Kategorie ersponnen wurde! Eine dichte Produktion, welche vor allem vom eigenstänigen Organ des Sängers Klas Morberg und den unglaublich melodiösen Gitarren getragen wird. Der Drummer zimmert songdienlich ein festes Fundament mit ordentlich Schmackes zusammen, der Basser dient als versierter Hilfsarbeiter. Die Sechs- Saiter- Fraktion lässt den riesigen Einfluss von Entombeds „Left Hand Path“ immer wieder durchscheinen, wenn nicht grad in der Maiden- Klamottenkiste gekramt wird. Melodien für Millionen und die Ewigkeit, zu ihrer Zeit aber leider nur Perlen vor die Säue… Wenn die Leadgitarre ihre traurigen Weisen wimmert, läuft es einem kalt den Rücken runter. Gleichzeitig fühlt es sich an, wie wenn warmes Öl in die Gehörgänge fließt. Ein Album, wie aus einem Guß! Ob schwedentödlicher Schweinsgalopp oder Midtempo- Stampfer- jeder Song kann für sich stehen, immer gleich bleibend hohes Niveau. Kommandiert wird dieser Wikingerüberfall vom heisern Gehasse des Sängers. Totale Verzweiflung, extreme Angepisstheit, harsche Anklagen- alles Scheisse, und man fühlt mit ihm… Feinster Banger- Stoff und ein Monument skandinavischer Klangkunst. Einer der drei Scheiben für meine einsame Insel! Der perfekte Soundtrack zum Autofahrn, Wohnung aufräumen, Metal- Party feiern…. [Review lesen]

02.09.2010 22:59 - Skyclad: Burnt Offering For The Bone Idol, A (1992)

9.0 / 10
Das zweite Album der verrückten Engländer aus Newcastle upon Tyne. Erste Besetzung mit fest integrierter Geigerin, die auch gleich das Keybord mit nimmt. War and disorder Schönes Intro mit Zitaten der Geschichte. Geht direkt über in… A broken promised land Treibender Opener mit Ruhephase, welcher sich langsam aufbaut um dann im Chorus aufzugehen. Die Geige hält sich noch im Hintergrund. Spinning Jenny Der Zweite „Hit“ von Skyclad nach „The Widdershins Jig“. Alle späteren Trademarks der Band am Start. Geige am Lead. Salt on earth (another man’s poison) Orientalisch angehaucht, Thema: erster Golfkrieg. Nimmt langsam Fahrt auf und galoppiert durch die Wüste. Karmageddon (The suffering silence) Atmosphärisch- vertrackter Track über Familienprobleme, eigeleitet von einem schönen Akustik- Stück in Minnesängermanier. Ring stone round Ruhige, schwelgerische Akustik- Ballade über die ewigen Steine von Stonehege und die Liebe. Men of straw Harter metallischer Rocker mit ebenso hartem Text über Kindesmissbrauch. Mit Flamenco- Gitarre. R`Vannith Geht vorwärts, schön metallisch. Von den Verbrechen der Römer an den Inselbewohnern vor 2000 Jahren. The declaration of indifference Der heimliche große Smasher der Scheibe. Ein Song für die verdrogte Spaßgeneration Alone in death’s shadow Ein Lied vom sozialen Stigmata der Immunschwäche A.I.D.S.. Ein weiterer Beweis dafür, dass hier die wirklich ersten Erfinder des Folk- Metal am Werk sind! [Review lesen]

02.09.2010 22:52 - Cemetary: Godless Beauty (1993)

10.0 / 10
Cemetary starteten Ende der glorreichen '80er als eine der gefühlten Abertausenden blutjungen schwedischen Death Metal- Bands. Auf diesem 2. Album der Kapelle um Bandkopf und Hauptsongwriter Mathias Lodmalm deutet sich äußerst angenehm die beginnende, stetige Veränderung im Songwriting und Sound der Band an. Lodmalm und seine Band sind zu diesem Zeitpunkt junge, hungrige Metalheads die zornig Zähne zeigen, aber gleichzeitig düstere Gefühle zu zeigen wissen. Dazu ein, der Zeit entsprechender, relativ roher, klarer Sound. Los geht's mit einem geilen Losgeh- Opener zum rauen Mitgrölen. Straight, ohne Schnörkel, auf die zwölf! Melodischer, aber auch etwas vertrackter geht's beim 2. Song zu. Schleppende Walze mit schöner Gitarre- elektrisch, wie akustisch. Hier und da wird schon am Sound modeliert, was auf späteren Alben immer mehr zum Tragen kommt. "And Julie Is No More", der 3. im Bunde, ist ein finsterer Bastard aus Unleashed und Entombed mit Sample- Einsatz (klingt komisch, is aber so...). Zum einen schön stumpfes Headbang- Geriffe, im Chorus schöne Gesangsmelodie und Gitarrenarbeit. Als nächstes eine langsame Selbstmord- Hymne in der wiederum die Leadgitarre das Messerführt. Mit Gänsehaut- Garantie... fast schon doomig. "Chain" reißt dich aus der suizidalen Stimmung und rockt dich ordentlich durch. Nett und vorwärts, mehr aber nicht. Es folgt ein Bathory- mäßiger Stampfer, der aber nicht wirklich hängen bleibt. Der Anfang von "In Black" hätte auch von Testament sein können (wenn sie auf der Wandergitarre Intros spielen). Man bleibt im zähen Midtempo. Ein Lied über's sterben, ha! Bei vorletzten Song wird noch mal Break- lastig und balladesk auf's Gaspedal getreten. Gewöhnungsbedürftig, aber irgendwie gut. Zieht sich leider etwas in die Länge. Der Rausschmeißer erklärt uns, wo das Feuer für immer brennt. Mal wieder ein Song über eine gescheiterte Beziehung. Alles in allem eine sehr abwechlungsreiche Scheibe, welche leider irgendwie untergegangen ist. Vielleicht, weil sie ihrer Zeit voraus war... [Review lesen]