nobbygard

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Registriert seit: 20.10.2010

Zum Verkauf 0 Eingetragen 991
Bewertungen: 16 Reviews: 6
Genres: Blues, Country, Jazz, Klassik, Musical, Pop, Reggae, Rock, Singer/Songwriter/Liedermacher, Sonstiges, Soul/R&B, Soundtrack, Volksmusik/Folklore, World Music
Bewertungsverteilung von nobbygard
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Die letzten Bewertungen
10.0 für Loreena McKennitt: Elemental (1985) (26.10.2011 10:52)
10.0 für Buddy Whittington: Buddy Whittington (2007) (25.10.2011 14:54)
10.0 für Ensemble Fisfüz: Ashuré (2011) (08.10.2011 17:03)
8.5 für Chet Baker Sextet: Chet Is Back! (1962) (01.09.2011 23:52)
8.0 für Soylvybe: Becoming The Phoenix (2011) (29.08.2011 15:48)
9.5 für Winterstorm: Coming Storm, A (2010) (21.07.2011 17:19)
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Die letzten Reviews

16.12.2011 11:07 - Tim & Tito Pascoal: Sun Stood Still, The (2011)

9.5 / 10
Tim & Tito Pascoal - The Sun Stood Still (VÖ Juli 2011) Vertrieb: CDBaby 1. Orienbuzz - Tim Pascoal - 6.30 Tim Pascoal - keyboards Tito Pascoal - drums Evan Marien - bass Fusion mit leicht sphärischem Intro, feines Bass-Solo, Latin feeling. Das Schlagzeug wohl dosiert, unaufdringlich aber präsent. 2. Isabella - Tim Pascoal - 8.25 Russell Ferrante - piano/keyboards Tito Pascoal - drums Tom Kennedy - bass Tim Pascoal - keyboards Sehr schönes Intro vom Klavier, dezent unterlegter Rhythmus - zur Halbzeit Doublebass in den Vordergrund tretend und vom Klavier und Schlagzeug untermalt dann übernimmt der Jungspund für kurze Zeit die "Führung". Alles in allem ein sehr schönes, überwiegend ruhiges Stück! 3. The Sun Stood Still - Tim Pascoal - 6.35 Tim Pascoal - piano/keyboards/vocals Tito Pascoal - drums Richard Bona - bass Bob Mintzer -saxophone Gustavo-Assis Brasil - guitar Mauricio Zottarelli - percussion Fusion, die mich zeitweilig an Koinonia und Spyro Gyra erinnert. Hervorragend: Bob Mintzer und der Gitarrist Gustavo-Assis Brasil. Hitverdächtig! 4. The Land Of Honey And Milk - Tim Pascoal - 5.06 Tim Pascoal - piano/keyboards Tito Pascoal - drums Bob Mintzer - saxophone Tom Kennedy - upright bass Sehr schönes Stück, hervorragendes Ensemblespiel mit einem gut aufgelegtem Bob Mintzer am Tenor! Über Tito Pascoal wurde vor einigen Jahren schon ziemlich viel diskutiert, als seine erste CD im zarten Alter von 12 Jahren veröffentlicht wurde: Wunderkind!? Es wurden Bedenken laut und flossen natürlich in die Beurteilung ein. Das ist sicher legitim. Inzwischen sind 5 Jahre vergangen, der Knabe ist inzwischen 17. Nach allem, was ich jetzt gelesen habe, bestanden die Bedenken, dass ein "Wunderkind verheizt werden könnte" zu Unrecht. Die familiären Bande scheinen so gut zu sein, dass da nichts Nachteiliges für den heranwachsenden Musiker entsteht. Vater Tim begleitet, komponiert, bildet aus, produziert und beschützt gemeinsam mit Mutter Christina Alexandra, die sich u. a. um das Booking kümmert. Die Entwicklung der letzten 5 Jahre ist meines Erachtens deutlich zu hören. Wurde damals die CD noch unter dem Namen Tito Pascoal Band veröffentlicht drückt diese auch durch die Firmierung Tim & Tito Pascoal die schützende Funktion Vater Tims aus. Im Vergleich zu Walk The Walk von 2006 hat sich viel geändert. Die neue ist deutlich wärmer und erfrischender. Weniger "drums-betont", aber nicht das wirklich vorhandene Talent unterdrückend. Tito ist omnipräsent, ohne in den Vordergrund geschoben zu werden. Es ist beinahe bedauerlich, dass die EP nach nicht einmal 27 Minuten endet, aber man kann sie durchaus noch einmal hören und noch mal und und Nobby Hier erfahrt Ihr mehr: [url]http://www.titopascoal.com/[/url] [url]http://www.yamaha.com/artists/artistdetailb.html?CNTID=5803103&CNTYP=ARTIST[/url] [url]http://www.cdbaby.com/cd/timtitopascoal[/url] [url]https://www.facebook.com/pascoaltito[/url] [Review lesen]

08.10.2011 17:03 - Ensemble Fisfüz: Ashuré (2011)

10.0 / 10
[IMG]http://i599.photobucket.com/albums/tt75/Blumenthal_2009/fisfuez_presseneu_2.jpg[/IMG] Ensemble FisFüz „Oriental.Chamber.Jazz” Jazz, verfeinert mit den edelsten und pikantesten Gewürzen eines orientalischen Bazars Manchmal liegt die Sensation im Umgang mit der Tradition. So auch bei FisFüz, einem deutschtürkischen Ensemble, das sich nicht auf die Begegnung zweier Nationen und Kulturen beschränkt, sondern den ganzen Mittelmeerraum und ca. 3000 Jahre Kulturgeschichte als seinen musikalischen Fundus betrachtet. Spanisches, Italienisches, Türkisches, Nahöstliches und Nordafrikanisches fließt da mit Jazz zusammen, Uraltes, Mittelaltes und ganz Neues. Seit 1995 spielt das Ensemble FisFüz den „Oriental Jazz“- und das vom Feinsten! Die SWRWeltmusik-Preisträger haben sich erfolgreich auf nationalen und internationalen Festivals in die Herzen ihres Publikums gespielt, sei es auf kleineren Bühnen oder auf wichtigen internationalen Festivals in ganz Europa, Nordafrika, Tunesien, Iran der Mongolei und den USA. In den überwiegend eigenen Kompositionen kommen die Stärken der einzelnen Musiker genauso zur Geltung wie das gemeinsam brillant aufeinander abgestimmte Zusammenspiel: Die virtuos vorgetragenen Improvisationen der Klarinettistin Annette Maye sind in den Klangfarben sehr facettenreich, wechseln zwischen Witz und Melancholie, Nacht und Tag, kühl und warm, West und Ost. Die studierte Musikwissenschaftlerin spielte ihre Klarinetten mit türkischen, arabischen, marokkanischen, italienischen und französischen Musikern, beschäftigte sich mit Jazz und Klezmer und wirkt heute erfolgreich in mehreren Formationen, in denen sie ihr weltmusikalisches und ihr improvisatorisches Faible miteinander verbinden kann. Gürkan Balkan (oud, g), Spross einer Musikerfamilie und waschechter Sohn Istanbuls, studierte die klassische Oud sowie Gitarre, Klavier und Komposition. Bei allem Respekt für die alten Meister lässt er sich auch von modernen Ansätzen wie dem Jazz leiten und wurde so zu einem gefragten Studiomusiker und Produzenten. Mit ornamentenreichen Melodiefiguren und feingliedrigen Klangbildern bringt Gürkan Balkan sein Ud zum „Singen“. Durch seine neuen harmonischen und melodischen Ausdrucksmöglichkeiten lässt er traditionelle Grenzen hinter sich. Murat Coskun (pc) liefert auf seinen Rahmentrommeln mit viel Feingefühl den passenden Puls: Bodenständiges Spielen wechselt ab mit virtuosen Solo-Einlagen mit vielen technischen und klanglichen Raffinessen Er bereichert mit seinen Rahmentrommeln sowohl das Freiburger Barockorchester als auch das Ensemble des Klezmer-Meisters Giora Feidman sowie manches Jazz-Projekt. Sein Repertoire perkussiver Spieltechniken stammt buchstäblich aus aller Herren Länder und hat ihn zum herausragenden Exponenten seines Fachs gemacht. Er ist auch der Organisator des Tamburi Mundi Festivals. Die Musik wirkt gereift und zusammengewachsen und dennoch bleibt sie lebendig und spontan. In ihrem neuem Programm - fast ausschließlich Eigenkompositionen - verknüpfen sie mit einer selbstverständlichen Leichtigkeit einer langjährigen Erfahrung gekonnt orientalische Klangfarben mit der Eigenart moderner Skalen. Der kreative Umgang mit den unterschiedlichsten Rhythmen versprüht dabei grenzenlose Spielfreude und geht dem Publikum von Beginn an in Herz und Bein. Mit dem Album „Yakamoz“ erzielte das neue Trio FisFüz 2008 nicht nur begeisterte Kritiken, sondern auch eine Nominierung für den Deutschen Schallplattenpreis und gewann zahllose neue Fans in der weltmusikalischen Szene. Mit „Golden Horn Impressions“ hat FisFüz gerade seine vierte CD als Ensemble vorgelegt – folkloristisch dezent, jazzig groovy und melodisch wie rhythmisch so vielschichtig wie die Stadt Istanbul, dieser ewige Bazar interkultureller Begegnungen zwischen Orient und Okzident. [IMG]http://i599.photobucket.com/albums/tt75/Blumenthal_2009/fisfuez_presseneu_5.jpg[/IMG] Tabellarische Biografie des ensemble FisFüz 1995 Gründung des ensemble FisFüz durch Annette Maye und Murat Coskun in Freiburg. Erste Auftritte als Duo und in wechselnder Besetzung als Trio. 1996 Karim Othman-Hassan wird zur festen Besetzung des Ensembles an der Oud. 1998 Komplettierung der ersten Stammbesetzung von FisFüz durch Wolfgang Maye am Bass. 1998 Erste CD-Produktion „Bosphorus Fishing“ (Eigenvertrieb). Konzerttournee durch Süddeutschland, Österreich, Schweiz 1998 Erster Preis beim SWR-Weltmusikpreis „querbeet“ aus über 200 Teilnehmern. 1999 Große Konzerttournee durch Süd-, Ost-, und Norddeutschland 2000 Zweite CD-Produktion „SimSim“ (Peregrina Music) 2001 Wolfgang Maye verlässt das Ensemble aufgrund der beruflichen Belastung als Arzt, er wird durch Michael Bornhack aus Frankfurt am Main ersetzt. 2001 Konzerttourneen durch Österreich und die Schweiz, sowie Bulgarien (u.a. Jazzfestival Sofia), Rumänien, Bosnien-Herzegowina, Serbien und Montenegro. 2002 Konzerttourneen durch Frankreich, Luxemburg, Tunesien und Marokko 2003 Einladung zu Konzertreise in den Iran (u.a. Jazzfest Teheran). Erneute Konzertreise durch Serbien und Montenegro, sowie Bosnien und Herzegowina 2004 Konzertreise nach Portugal 2004 Auflösung der Stammformation aufgrund von Differenzen über die weitere musikalische Zukunft des Ensembles. 2004 - 2006 Annette Maye und Murat Coskun verfolgen eigene Projekte (Pyroman Duo, Tamburi Mundi, „Fingerdance“), bzw. fungieren als vielgefragte Sidemen in etablierten Ensembles und Gruppen (Schäl Sick Brass Band, James Joyce Orchestra, Adam Noidlt Missiles, Nowotnik 44, Giora Feidman, Feiburger Spielleyt, Freiburger Barockorchester). Annette Maye schließt das Jazzstudium Klarinette und Bassklarinette bei Claudio Puntin und Frank Gratkowski an der Kölner Musikhochschule erfolgreich ab. 2006 Murat Coskun trifft den jungen türkischen Oudspieler Gürkan Balkan. Probearbeiten zusammen mit Annette Maye als Trio. Neugründung des ensemble FisFüz. Erste Konzerte in neuer Besetzung. 2007 Intensive Kompositions- und Studioarbeit. 2008 Dritte CD-Produktion „Yakamoz“ (Eigenvertrieb). Konzerte im süddeutschen Raum. 2008 Der Preis der Deutschen Schallplattenkritik nominiert „Yakamoz“ für den Quartalspreis. 2008 Der gefeierte Auftritt des Ensembles beim „Tamburi Mundi“ Festival für Rahmentrommeln in Freiburg, zusammen mit hochkarätigen Stars der Szene (u.a. Mehmet Akatay) wird wiederum vom Bauer-Tonstudio (Ludwigsburg) aufgezeichnet. Die Aufnahme ist die vierte CD-Produktion des Ensembles und wurde unter dem Namen „Golden Horn Impressions“ auf dem Peregrina Label im November veröffentlicht. 2009 Konzerttourneen durch Deutschland, Schweiz und die Türkei. 2010 Zweiwöchige „Oriental.Chamber.Jazz“ -Tournee mit dem Jazzklarinettisten Gianluigi Trovesi (I). 2011 neue CD Ashuré Die vorstehenden Texte wurden mit freundlicher Genehmigung von Anntte Maye verwandt! [img]http://ecx.images-amazon.com/images/I/51taE5w7H3L._SS400_.jpg[/img] CD, Pianissimo (Edel) VÖ 01. April 2011 Gastmusiker Ramesh Shotham, percussion Tracklist: 1.KÜÇÜK BOĞA (Annette Maye) 04:18 2.2. ODYSSEY TO THE DREAMS (Gürkan Balkan) 06:46 3.3. BALIKLARIN DANSI (Gürkan Balkan) 04:51 4.4.YAKTIN BENİ ROMAN KUŞU (Murat Coşkun) 05:17 5.5.DUSTY CITY (Annette Maye) 05:39 6.6. I PREFER INDIAN MANGO (Murat Coşkun & Ramesh Shotham) 04:52 7.7.THE RATTLESNAKE (Murat Coşkun) 05:39 8.8.THE UNANSWERED QUESTION (Murat Coşkun) 08:03 9.9.SEE YOU BY THE RIVER (Annette Maye) 03:47 10.10.AL AZHAR GARDEN (Annette Maye) 04:12 11.11.SALEP AND CINNAMON (Annette Maye) Ich besitze diese CD jetzt seit Mitte August und ich glaube es gibt nicht viele CDs in meiner Sammlung, die ich öfter gehört habe als diese. Morgens und mittags im Bus (mittwochs und donnerstags). Sie reicht genau für Hin- und Rückfahrt. Es ist ja nicht verborgen geblieben, dass ich unheimlich auf Fusion stehe und in letzter Zeit besonders auf den Mix mit „orientalischer“ Musik. Rabih Abou-Khalil, Anouar Brahem, Taiseer Elias und Rene Fons-Garcia sind nur ein paar Namen, deren Musik mich so tief berührt, dass ich sie immer wieder hören kann. Und jetzt kommen diese drei Musiker in meine Ohren und ihre Lieder sind für mich durch die Bank Ohrwürmer. Gekauft habe ich die CD blind als Quartalsabnahme bei der Büchergilde Gutenberg. Alleine die Besetzung, die ja mit der des Anouar Brahem Trios übereinstimmt hat mir gesagt, dass kann nur gut sein! Oriental Chamber Jazz ist eine treffende Bezeichnung, sie charakterisiert die elegante Mischung aus Jazz und der Musik der Türkei, des Mittelmeerraums und Nordafrikas. Durch den Einsatz der Klarinette (bei Brahem ist es ausschließlich die Bassklarinette) klingt FisFüz nicht so „mystisch“ sondern eher beschwingt. Die Rhythmen sind flotter und stark perkussiv ausgelegt. Darüber der feine Klang der Klarinette und Oud/Gitarre. Da mir ja meistens die Worte fehlen, die einzelnen Stücke zu „klassifizieren“ gebe ich Euch einfach einen Anspieltipp: ALLES Im Januar kommen sie nach Flensburg und Kiel (13. und 14.) und da kann ich mir endlich die anderen CDs kaufen. Reinhören kann man auf der Homepage: www.fisfuez.de Dort findet man natürlich auch die anderen Termine und auf der Seite von Annette gibt es auch viel zu lesen über ihre anderen Projekte: http://www.annettemaye.com/ und http://www.fisfuez.de/cms/%20http://www.myspace.com/annettemayeclarinets Nobby [Review lesen]

29.08.2011 16:55 - Starfish Prime: Architect Wants To Know, The (2011)

9.5 / 10
Starfish Prime – The Architect Wants To Know Finest Noise/Radar 16.08.2011 Band: Nikola Novakovic – vocals, guitars Gunther Hein – guitars Gerd Kuck – bass Viaceslav Svedov – bass Mickael Stark – drums Tracklist: 1.Reason Erased (3:42) 2. Below The Grey (3:35) 3. Stop 'n' Go Mantra (3:23) 4.In Bittersweet Alleys (4:55) 5.Fear Of Empty Spaces (6:07) 6.Never Pretend Again (4:32) 7.Hazardous Areas (4:01) 8.The Architect Wants To Know (6:24) Ich würde das alternative Prog nennen, aber da sind auch Phrasen, die an alte deutsche Bands erinnern, also könnte man auch sagen dass es moderner Krautrock ist. Alle 8 Titel sind Kompositionen von Sänger Nikola Novakovic, dessen Stimme schon beeindruckend ist und sein Gitarrenspiel muss es auch sein, denn alle Gitarrenklänge kommen wunderbar rüber, manchmal etwas synthetisch verfremdet. Welcher Bassist wann am Werk ist, war nicht zu eruieren, aber Gerd Kuck soll jetzt die endgültige Besetzung sein. Bass und Schlagzeug kommen klar durch und treiben das Ganze ganz schön vorwärts. Sehr gute Kompositionen, abwechslungsreich grooved das aus den Boxen. Identitätsmerkmal Nr. 1 ist die Stimme, die dürfte nicht so leicht zu verwechseln sein. Obwohl die Band erst seit 2009 zusammen ist und das mit wechselnden Bassisten, sind diese Aufnahmen, die wohl schon in 2010 eingespielt wurden, sehr reif und ausgefeilt. Der Name Starfish Prime stammt von einer Atombombe mit einer Sprengkraft von 1450 Kilotonnen TNT, die die USA 1962 als Test in 400 km Höhe gezündet haben. Makaber ist der Name in diesen Zeiten des aufblühenden Widerstandes gegen Atomkraft schon, aber er soll wohl ironisch gemeint sein. Diese Musik hat sicher eine gute Chance, sich am Markt durchzusetzen! Anspieltipps sind neben den Longtracks 5 und 8 der Opener Reason Erased. Schade ist nur die relativ kurze Laufzeit, aber das kann man ja sicher über den Preis regulieren. Links: [url]http://www.myspace.com/thestarfishprime[/url] [url]http://www.facebook.com/profile.php?id=100000230223470#!/starfishprimemusic[/url] [url]http://www.regioactive.de/starfishprime[/url] Dank an The Finest Noise Promotion für die CD! Nobby [Review lesen]

29.08.2011 15:48 - Soylvybe: Becoming The Phoenix (2011)

8.0 / 10
Soylvybe – Becoming The Phoenix Riot Media – 16.08.2011 Band: Benedikt Gröschl – vocals, guitars Manuel Burghardt – guitars Christian Schmid – drums Johannes Molz – bass Tracklist: 1.Becoming The Phoenix 2.The Waiting 3.Never Forever 4.Self-Conquest 5.Lost And Fading 6.Alarm My 13 Angels 7.Non-Perfect 8.Yesterday's Home 9.Magnetic 10.Inborn Cornerstone 11.The Center Cannot Hold 12.Ultra-Violent Light Metal (Alternative Rock) mit Überraschungen, Sequenzen zur Erholung der Ohren, melodischen Einsprengseln. Manchmal klingt es dann wie stinknormaler Gitarrenrock, der aber schnell wieder Fahrt aufnimmt bis zur nächsten Ruhephase. Nur Benedikt Gröschl ist eine Stimme zugeordnet und die ist sehr ordentlich. Nirgendwo geht hervor, ob der Background auch von ihm bestritten wird oder die anderen Bandmitglieder doch singen. Für meine metalungeübten Ohren klingt das gut, die Gitarren könnten manchmal etwas spannender kommunizieren – das gelingt nicht in allen Stücken. Beachtenswert finde ich die Tatsache, dass alle Titel Eigenkompositionen sind und die sind solide komponiert und arrangiert. Alle verstehen mit ihren Instrumenten umzugehen. Die Produktion ist druckvoll und klar im Sound. Der Opener und Titelsong ist eine Art Intro mit „Geigen“ und dann geht die Post ab! Es folgen 11 Songs, alle von der Band komponiert, getextet, arrangiert und produziert. Es kommt selten Langeweile auf, weil in fast jedem Stück Spannungsbögen erzeugt werden, die neue Eindrücke vermitteln. Wenn "Becoming The Phoenix" das Intro zu "The Waiting" ist, kann man das ruhige "The Center Cannot Hold" als Intro für den Schlußsong "Ultra-Violent Light" betrachten. Zusammen mit Magnetic bilden diese beiden Songpaare die, für mich, herausragenden Titel des Albums. Ein weiterer Anspieltipp zum Probe hören ist "Lost And Fading". Links: [url]http://dl.dropbox.com/u/4194636/soylvybe/index.html[/url] [url]http://www.myspace.com/soylvybe[/url] [url]http://soylvybe.bandcamp.com/[/url] [url]http://www.facebook.com/pages/Soylvybe/105999182820559[/url] Die Promo CD wurde mir freundlicher weise von Finest Noise Promotion zur Verfügung gestellt! [b]Danke, Keule![/b] Nobby [Review lesen]

21.07.2011 17:19 - Winterstorm: Coming Storm, A (2010)

9.5 / 10
Ich habe ja einige schüchterne Versuche unternommen, mich dem Genre Metal zu nähern. Dazu passte dann eine Auswahlsendung der Fa. The Finest Noise Promotions ([url]http://www.promotion.finestnoise.de/[/url]). Nun will ich endlich mal etwas zu den gelieferten CDs schreiben und gleich mit Metal anfangen. Winterstorm – A Coming Storm Label: TwoLouder/Finest Noise, VÖ: 04.04.2010 [img]http://ecx.images-amazon.com/images/I/51N8jNZJ5NL._SL500_AA300_.jpg[/img] Sebastian Albrecht – drums, vocals Peter Cerveney – bass Armin Haas – guitars, backing vocals Michael Liewald – guitars, backing vocals Alexander Schirmer – lead vocals Tracklist: 1.A Coming Storm (Intro) 2.The Final Rise 3.A Wizard's War 4.March Of The Peaks 5.Winterheart 6.Fortune's Blood 7.Climb The Highest Mountains 8.Battlecry 9.Winterhumppa 10.Thirst Of Revenge Alle Kompositionen stammen von Bandmitgliedern, ebenso einige Texte, die restlichen Texte sind von M. Schnittka. Da ich ja nachgewiesenermaßen der NICHT-Experte für Metal bin, kann ich zum Stil selbst wenig sagen. Er soll Elemente von Power, Viking, Folk und Mittelalter mit Epic-Metal vereinigen (zitiert vom Waschzettel). Es gibt Passagen die an Blackmore's Night erinnern, Folkelemente vermag ich auch zu erkennen, die anderen Begriffe kann ich nicht zuordnen, weil sie mir nix sagen. Auf jeden Fall klingt es meistens so wie Klein-Nobby sich Metal vorstellt: schnell und hart. Das würde für mich aber nicht langen, aber sie bieten auch viel mehr und zwar Elemente, die die Musik für mich genussfähig macht: Schöner, teilweise mehrstimmiger Gesang. Man braucht die einzelnen Instrumente nicht aus einem Soundgewühl raus filtern. Es mag daran liegen, dass Englisch nicht die Muttersprache ist (sie kommen aus Franken - soll zu Bayern gehören), dass man sie versteht und den Texten lauschen kann. Für mich war früher Metal immer damit verbunden, dass eine komplette Scheibe mit harter Musik mit wummerndem Schlagzeug gefüllt war, dazu 1 – 3 Gitarren, die in Schnelligkeit wetteiferten, die Basslines erinnerten eher an Trommelfeuer und Texte waren selten zu verstehen. Ich weiß inzwischen, dass das ein Vorurteil ist und ich offensichtlich immer die falschen Beispiele gehört habe. Winterstorm ist das krasse Gegenteil von meinen vergangenen Vorstellungen. Ein guter Sänger als Frontman, drei weitere gute Stimmen im Hintergrund, treibender Rhythmus von Bass und Schlagzeug passen gut zu den beiden Gitarren. Climb The Highest Mountain ist die Ballade der CD mit Piano Intro, mehrstimmigem Gesang, Gitarren Duo – gefällt mir ausgesprochen gut! Winterhumppa erinnert mich an Piirpauke. Der Opener und Titelsong ist ein Intro mit schönen orchestral samples und gut vergetragener Story zu The Final Rise, der gleich deutlich macht wo der Hammer hängt. Auch als Nichtmetaller gefällt mir die gesamte CD und ich habe sie auch schon mehrmals gehört, ohne zu zappen! Wer sich, wie ich mal an Metal versuchen möchte – Bitte! Dies scheint mir ein guter Einstieg zu sein. Nobby :oops: [Review lesen]

04.01.2011 21:35 - Anouar Brahem: Astounding Eyes Of Rita, The (2009)

10.0 / 10
Eingeordnet habe ich es in Jazz/Fusion und ich glaube auch, dass das korrekt ist. Für andere mag es Worldmusic sein, aber die Wahl seiner Mitspieler drängt Anouar Brahem doch in die Jazzecke. Hier sind es Klaus Gesing (Bassklarinette), Björn Meyer (Bass - nach dem Foto im Booklet ein 6 string/fretless), der vierte Mann ist dann wieder orientalischer Herkunft: Khaled Yassine (Darbouka und Bendir). Die Musik ist getragen und sehr intensiv, über der dunklen Bassklarinette schweben die Töne der arabischen Knickhalslaute und der Vortrieb entsteht durch die arabische Percussion. Für mich hat die CD keinen Ausfall, sie ist von vorne bis hinten perfekt. Hervorheben möchte ich den Titelsong, der mich besonders beeindruckt hat. Alle Stücke leben von einer immensen Spannung. Wieder ein geniales Werk aus der Feder Brahems! [Review lesen]