moperman

Account deaktiviert!


Registriert seit: 01.12.2005

Zum Verkauf 0 Eingetragen 427
Bewertungen: 51 Reviews: 50
Genres: Blues, Comedy, Country, Dark Wave/Gothic, Elektronische Musik, Hardcore, House, Hörspiel/Hörbuch, Jazz, Klassik, Metal, Musical, Pop, Punk, Rap/Hip Hop, Reggae, Rock, Schlager, Singer/Songwriter/Liedermacher, Ska, Sonstiges, Soul/R&B, Soundtrack, Volksmusik/Folklore, World Music
Bewertungsverteilung von moperman
0.5 1 1.5 2 2.5 3 3.5 4 4.5 5 5.5 6 6.5 7 7.5 8 8.5 9 9.5 10
0 1 0 0 2 1 1 0 0 1 2 5 3 5 4 6 3 3 0 14

0.5: 0% (0x)

1.0: 7.1428571428571% (1x)

1.5: 0% (0x)

2.0: 0% (0x)

2.5: 14.285714285714% (2x)

3.0: 7.1428571428571% (1x)

3.5: 7.1428571428571% (1x)

4.0: 0% (0x)

4.5: 0% (0x)

5.0: 7.1428571428571% (1x)

5.5: 14.285714285714% (2x)

6.0: 35.714285714286% (5x)

6.5: 21.428571428571% (3x)

7.0: 35.714285714286% (5x)

7.5: 28.571428571429% (4x)

8.0: 42.857142857143% (6x)

8.5: 21.428571428571% (3x)

9.0: 21.428571428571% (3x)

9.5: 0% (0x)

10.0: 100% (14x)

Die letzten Bewertungen
10.0 für Powerwolf: Bible Of The Beast (2009) (15.05.2009 10:26)
10.0 für Impellitteri: Wicked Maiden (2009) (27.04.2009 16:29)
7.5 für Scornage: Born To Murder The World (2009) (27.04.2009 16:29)
9.0 für Hermh: Cold Blood Messiah (2008) (09.03.2009 14:08)
7.5 für Replika: Nem Hiszek/I Don't Believe (2007) (09.03.2009 14:07)
10.0 für Bullet: Bite The Bullet (2008) (09.03.2009 14:07)
5.5 für Endeverafter: Kiss Or Kill (2007) (09.03.2009 14:06)
8.5 für Stormgarde: Answer, The (2008) (09.03.2009 14:05)
10.0 für Üebermutter: Unheil! (2008) (23.12.2008 13:05)
Insgesamt 51 Bewertungen vorhanden. Alle anzeigen
Die letzten Reviews

27.04.2009 16:29 - Impellitteri: Wicked Maiden (2009)

10.0 / 10
Fünf Jahre sind ins Land gegangen, seitdem Chris Impellitteri sein achtes Studioalbum "Pedal To The Metal" in Umlauf gebracht hat. Und nun steht Longplayer numero Neun vor der Tür. Erfreulicherweise wurde dazu wieder Rob Rock ins Boot geholt, der bekanntlich schon diverse andere Outputs von Herrn Impellitteri mit seiner Stimme veredeln durfte. Musikalisch hat sich im Hause Impellitteri nicht viel getan. Auch wenn das Cover auf den ersten Blick anderes vermuten lässt, knallen uns Chris und seine Mitstreiter wieder einmal feinsten US-Metal um die Ohren. Im Gegensatz zu anderen Gitarrero-Solo-Projekten, bei denen sich die Protagonisten in endlosen Soli verirren oder sich in übertrieben vertrackten Songstrukturen verheddern, bleibt man im Hause Impellitteri glücklicherweise auf dem Teppich und schreibt stattdessen einfach verdammt guten Metal. Die Gitarre steht natürlich trotzdem immer deutlich im Mittelpunkt des Geschehens, allerdings ohne jemals das Gesamtbild zu zerstören. Besondere Erwähnung haben vor allem die Highspeed-Gitarren-Piano-Duelle verdient, bei denen man einfach nur niederknien möchte. Neben der unumstrittenen Virtuosität von Chris' Gitarrenspiel kann aber auch der Rest der Impellitteri-Mannschaft voll und ganz überzeugen. Vor allem der Herr hinter den Trommeln - Glen Sobel - wird bei dem ein oder anderen feuchte Schlagzeug-Träume hervorrufen. Und auch sonst kann ich an "Wicked Maiden" nicht viel aussetzen: Die Produktion ist glasklar, druckvoll und wirkt nicht gekünstelt. Einziger klitzekleiner Genusshemmer ist der nicht allzu ausgeprägte Abwechslungsreichtum des Longplayers. Es hätte dem Ganzen sicher nicht geschadet, wenn hier und da auch mal der Streithammer ausgepackt worden wäre, um dem Hörer mal kurzfristig gehörig die Birne wegzupusten. Tracklist: 01 Wicked Maiden 02 Last of The Dying Breed 03 Weapons Of Mass Distortion 04 Garden Of Eden 05 The Vision 06 Eyes Of An Angel 07 High School Revolution 08 Wonderful Life 09 Holyman 10 The Battle Rages On Fazit: Trotz dieses kleinen, um nicht zu sagen verschwindend kleinen Mankos erhält "Wicked Maiden" von mir die volle Punktzahl. Weiter so Chris! Igelmetal.de [Review lesen]

27.04.2009 16:29 - Scornage: Born To Murder The World (2009)

7.5 / 10
Die Aachener Thrash-Institution Scornage ist zurück. Fast drei Jahre musste die Metal-Gemeinde auf das dritte Studioalbum Born To Murder The World warten. Und das Warten hat sich gelohnt. Von der ersten Minute an geht man im Hause Scornage in die Vollen und lässt die Wände wackeln. Trotz der Aachener Herkunft, klingt der Sound nach tiefstem Rohrpott-Thrash, irgendwo zwischen Sodom und frühen Kreator. Im Gegensatz zum Vorgänger Pure Morized Instinct wird auf dem neuen Longplayer allerdings nicht ausschließlich der Hammer geschwungen. Hier und da lassen sich tatsächlich sehr eingängige und düstere Melodien erkennen, die dem Scornage-Sound ein gehöriges Eigenständigkeits-Plus verleihen. Allgemein klingt Born To Murder The World sehr erwachsen und durchdacht und besticht neben tollem Songmaterial vor allem durch seine Oldschool-Produktion, die teilweise klingt, als käme sie direkt aus dem Jahre 1986. Einzig das Gesamtbild des Longplayers weiß nicht durch und durch zu überzeugen. Dafür fehlt einfach ein gewisser Abwechslungsreichtum, wie er beispielsweise auf dem aktuellen Kreator-Langspieler zu finden ist. Fazit: Trotzdem ist Born To Murder The World ein überaus gelungenes Thrash-Album geworden, das jede Menge Spaß machen kann und vor allem Freunden von gepflegtem Ruhrpott-Thrash direkt in die Nackenmuskulatur übergehen sollte. Igelmetal.de [Review lesen]

09.03.2009 14:08 - Hermh: Cold Blood Messiah (2008)

9.0 / 10
Schon der erste Blick auf das neue Werk der fünf Polen von Hermh verrät, dass man sich hier der tiefschwarzen Tonkunst verschrieben hat. Und dieser Eindruck wird in den ersten Sekunden des Openers Hairesis direkt bestätigt. Sphärische Klänge treffen auf sägendes Gitarrenläufe, Doublebass-Attacken und die finsterfrostigen Vocals von Frontmann Bart. Im Gegensatz zu vielen anderen Black Metal Kapellen der Gegenwart belässt man es allerdings nicht bei diesem Rezept. Wo bei Anderen langweilige Keyboardtöne erklingen, fahren Hermh größere Geschütze auf. Orchestrale Parts, Choreinlagen und jede Menge epischer Schnickschnack machen den Sound von Cold Blood Messiah zu einem wirklichen Erlebnis. Dazu trägt des Weiteren auch die außergewöhnliche Stimmgewalt von Bart bei, der neben dem genretypischen Gekeife auch mit düsterem, doomig angehauchtem Gesang punkten kann (u.A. I Bring You Fear). Allerdings brauchen sich auch die anderen Bandmitglieder ganz und gar nicht verstecken. Technisch haben die fünf Instrumentalisten nämlich ebenso eine ganze Menge zu bieten. Somit ist man nach neun Tracks und knapp vierzig Minuten Spielzeit fast ein wenig enttäuscht, dass der Longplayer nicht noch ein wenig länger ist. Neben der Audio CD wird noch eine DVD im Cold Blood Messiah-Package enthalten sein, dass das Video zum Song Hairesis, sowie das zugehörige Making of enthält. Fazit: Letztenendes ist dies aber nur ein verschwindend kleiner Kritikpunkt. Cold Blood Messiah ist einfach ein extrem gelungenes Black Metal Werk, dass durch viel Epos und musikalische Versiertheit zu einem echten Hörgenuss geworden ist. igelmetal.de [Review lesen]

09.03.2009 14:07 - Replika: Nem Hiszek/I Don't Believe (2007)

7.5 / 10
Bei dem Namen Replika klingelt es hierzulande wahrscheinlich bei kaum jemandem. Eigentlich seltsam, da die drei sympatischen Herren aus Ungarn in ihrem Land ohne weiteres zur Speerspitze Metalszene gezählt werden dürfen. Nun steht mit dem mittlerweile achten Album Nem Hiszek/I Don't Believe endlich die erste europaweite Veröffentlichung ins Haus. Und dann gleich ein Doppelalbum? - Fast, denn auf der zweiten CD befinden sich genau genommen die gleichen Songs wie auf CD Nummero 1, allerdings mit neuer englischsprachiger Gesangslinie. Musikalisch liefern die drei Herren eine interessante Mischung aus Thrash Metal und Newschool Hardcore ab, wobei die grundsätzliche musikalische Gestaltung klar vom europäischen (bzw. deutschen) Thrash Metal geprägt ist. Beim Opener Menekülök A Világtól/On The Other Side könnte man fast meinen, dass hier Kreator am Werke sind und bei der fiesen Uptempo-Nummer Nem Kell/I Don't Need fühlt man sich gar an die frühen Sodom erinnert. Der Hardcore-Einfluss macht sich hingegen eher bei den röhrenden Shouts von Frontmann Péter Csató bemerkbar, welcher sich quer durch die Gesamtzahl der Songs die Kehle aus dem Hals brüllt als gäbe es keinen Morgen. Und auch produktionstechnisch muss sich der Langspieler ganz und garnicht verstecken. Der Sound kommt druckvoll undsägend aus den Boxen geschossen, ohne ein einziges Mal künstlich oder Überproduziert zu wirken. Bleibt zu hoffen, dass Replika sich in Zukunft für den ein oder anderen Gig in deutsche Gefilde verirren werden, denn wenn man Live nur ansatzweise so viel Spaß vermitteln kann, wie auf diesem Tonträger, dann seh ich schwarz für meine Nackenmuskulatur. Fazit: Mit Nem Hiszek/I Don't Believe liefern die drei Ungarn von Replika eine tolle Mixtur aus Thrash Metal und Newschool Hardcore ab, die wahrhaft Spaß macht. Dafür gibt’s 4 Igel mit Tendenz nach oben. igelmetal.de [Review lesen]

09.03.2009 14:07 - Bullet: Bite The Bullet (2008)

10.0 / 10
Wer auf klischeereichen 80's Hardrock mit gehöriger Portion Heavy-Schlagseite steht, der wird Bullet lieben. Soviel gleich zu Beginn. Und das, obwohl sich die fünf Schweden erst anno 2001 formierten. Nachdem das 2006er Debüt Heading For The Top noch als Accept Abklatsch mit AC/DC Einfluss deklariert wurde, stand zwei Jahre später bereits das zweite Machwerk in Haus. Bite The Bullet heißt das gute Stück mit dem die Band nun endlich aus dem Schatten ihrer großen Vorbilder treten will. Und das ist ihnen wahrlich gelungen. Zwar sind vor allem AC/DC nach wie vor allgegenwärtig, jedoch versteht der Schwedenhappen es vorzüglich dem Ganzen trotzdem den eigenen Stempel aufzudrücken. Das Ergebnis macht einfach nur Spaß. Vom Opener bis zum letzten Song geben die Jungs Vollgas. Knackige Riffs, die Angus Young himself die Tränen in die Augen steigen lassen würden, groovender Bass und tolles Drumming ohne jeglichen Schnickschnack wabern dem Hörer um die Ohren und lassen einen nicht mehr los. Vervollständigt wird der Bullet-Sound durch die Wahnsinnsröhre von Fronsau Hell Hofer. Fazit: Freunde der alten Schule. Besorgt euch umgehend Bite The Bullet, schmeißt das Teil in den Player und lasst die Matte kreisen. Dieser Longplayer ist mit Sicherheit eines der besten Hardrock/ Heavy Metal Alben der Gegenwart! igelmetal.de [Review lesen]

09.03.2009 14:06 - Reverend Bizarre: Death Is Glory...Now (2009)

8.5 / 10
Trotz des offiziellen Grabganges der Doom Metal Heroen von Reverend Bizarre nach dem Release ihres dritten Longplayers III: So Long Suckers aus dem Jahre 2007, ist es um die Band um Fronter Witchfinder alles andere als ruhig geworden. Denn nach diesem angeblich letzten Output der drei Finnen erschienenen im folgenden Jahr immerhin noch weitere drei EPs, sowie vier Splits unter dem Banner des Reverends. Nun folgt eine weitere Veröffentlichung, die auf den Namen Death Is Glory...Now getauft würde und auf zwei Silberlingen erscheint. Allerdings handelt es sich hierbei nicht um neues Material, sondern um eine feine Compilation mit Songs, die bisher nur auf längst vergriffenen Samplern, Splits und diversen anderen dubiosen Veröffentlichungen zu bekommen waren. Zu den Songs muss an sich nicht viel gesagt werden. Wer die bisherigen Longplayer kennt, der weiß, dass man sich auf den Reverend verlassen kann. Fiese Downtempo Monster, wie das fast 18 Minuten lange Demons Annoying Me treffen auf coole Oldschool Rocker, wie Odinn's Men oder Blood On Satan's Claw. Einzige kleine Überraschung sind die Cover Versionen von Deceiver (Judas Priest) und The Gate Of Nanna von Beherit. Diese sind allerdings ordentlich umarrangiert worden und zu fantastischen Doom Songs mutiert. Fazit: Wer Doom Metal mag und nicht schon sämtliche Releases von Reverend Bizarre zu Hause hat, der sollte nicht lang überlegen und sich Death Is Glory... Now zulegen. igelmetal.de [Review lesen]

09.03.2009 14:06 - Endeverafter: Kiss Or Kill (2007)

5.5 / 10
Nachdem der Release von Kiss Or Kill in den US of A schon vor einigen Monaten eine enorm positive Resonanz einheimsen konnte, hat es das Langspieldebüt von Endeverafter nun endlich auch in die heimischen Plattenläden geschafft. Und diese Reise über den großen Teich hat sich wahrlich gelohnt. Mit ihrer interessanten Mischung aus klassischem West Coast Glamrock und modernem Alternative Rock erschaffen die vier Amis einen Sound, der in dieser Art und Weise noch nicht da war. Ob nun bei flotten Glamrock-Nummern wie dem Opener I Wanna Be Your Man und der ersten Single Auskopplung Baby Baby Baby, oder dem balladesken Next Best Thing, das schon fast an frühe Negative-Zeiten erinnert, wissen die Jungs aus Las Vegas ihr Handwerk gekonnt auszuführen. Lediglich die wenigen reinen alternativen Nummern, wie beispielsweise All Night oder Poison stören das Gesamtbild des Longplayers ein wenig. Solche Nummern hätte man besser auf dem neuen 3 Doors Down Album geparkt. Abgesehen von diesem mehr oder weniger kleine Manko macht Kiss Or Kill allerdings eine ganze Menge Spaß. Fazit: Für Freunde von gutem alten Oldschool Glamrock ist Kiss Or Kill wahrscheinlich nur eingeschränkt zu empfehlen. Allerdings ist trotzdem mal reinhören angesagt. igelmetal.de [Review lesen]

09.03.2009 14:05 - Stormgarde: Answer, The (2008)

8.5 / 10
Lang angekündigt und nun endlich zu bekommen. Die recklinghausener Band Stormgarde haut nach dem gelungenen Demo aus dem Jahre 2004 endlich ihr lang ersehntes Langspieldebüt raus. Das gute Stück wurde auf den Namen The Answer getauft und ist in kompletter Eigenregie entstanden. Los geht es mit dem schon seit einiger Zeit im Internet kursierenden Titeltrack, der gleich zu Anfang klarstellt, was den Hörer in den kommenden gut 40 Minuten erwartet: kraftvoller, melodiöser Powermetal mit tollem weiblichem Gesang und jeder Menge Spaßpotential. Bei einem Blick auf die Tracklist fällt auf, dass sich neben den sechs neuen Songs auch Neueinspielungen der vier bereits bekannten Demotracks befinden. Bei einer direkten Gegenüberstellung dieser Songs mit den Demos fällt vor allem die enorm gesteigerte Gesangsleistung von Sängerin Sabrina auf, die nun ein ganzes Stück professioneller und kraftvoller anmutet als noch vor vier Jahren. Ansonsten hat sich im Hause Stormgarde allerdings nicht viel geändert. Druckvolle Drums, sägendes Riffing und Ohrwurmmelodien prägen den Sound des Longplayers. Lediglich die Keyboardklänge sind nicht mehr ganz so dominant wie 2004. Der Sound des Albums ist für eine Eigenproduktion erstaunlich professionell und transparent geraten, ohne überproduziert oder glatt gebügelt zu wirken. Hier können sich einige labelgestützte Kapellen tatsächlich noch ein Stück abschneiden. Fazit: Insgesamt betrachtet ist The Answer ein wirklich hervorragendes Debütalbum, das Lust auf mehr macht. Hierfür gibt es vier, mehr als verdiente, Igel! igelmetal.de [Review lesen]

23.12.2008 13:05 - Üebermutter: Unheil! (2008)

10.0 / 10
Luci van Org.. Schon mal gehört? - Richtig, denn bereits Mitte der Neunziger quälte die junge Luci als Pop-Girlie Lucilectric mit Songs wie Weil ich ein Mädchen bin die Ohren unzähliger Radiohörer. Und eine solche Dame will anno 2008 wirklich ein ernst zunehmendes NDH-Album veröffentlichen? Aber tatsächlich! Bereits nach wenigen Minuten muss die berechtigte Skepsis, die bei diesem Tonträger vorprogrammiert ist, dem sich immer weiter ausbreitenden Dauergrinsen des geneigten NDH-Freundes weichen. Schon der Opener Mäedchen TeilZwo macht klar, dass die Zeiten von seichten Pop-Songs vorbei sind. Hier wird Neue Deutsche Härte in ihrer brachialsten Form fabriziert, die immer wieder an die frühen Oomph!, oder auch Rammstein zu ihren Mutter-Zeiten erinnert. Glücklicherweise bleiben Üebermutter trotzdem immer eigenständig. Fette Gitarrenwände treffen hier auf noch fettere Bassläufe, treibende Drums und diverse, gut integrierte, Electro-Spielereien. Die größte Überraschung ist allerdings die Üebermutter Luci van Org selbst: Diese Dame hat sich in den vergangenen Jahren ein Organ angeeignet, mit dem man Wolkenkratzer in Schutt und Asche legen kann. Zu alldem kommen noch die martialischen post-feministischen Texte, die vor Sarkasmus nur so triefen und dem sowieso schon sehr eigenen Üebermutter-Sound noch einen weiteren Stempel aufdrücken. Fazit: Sicher ist Unheil! nichts für jedermann und sicher wird der Longplayer die Metalwelt in zwei Lager spalten: denn man kann Üebermutter hassen oder lieben. Dazwischen ist nicht viel Spielraum. Für mich ist das Album aber definitiv das GENIALSTE, was dieses Jahr bisher hervorgebracht hat. Igelmetal.de [Review lesen]

23.12.2008 13:04 - Xicon: Theogony (2006)

5.0 / 10
Xicon ist eine noch recht junge Band aus Ö... äh.. der Schweiz, die mit Theogony ihr Debut feiert. Das Album ist geprägt durch ein neothrashiges bzw. Metalcore-mäßiges Sound-Fundament, welches hier und da durch diverse Einflüsse verschiedenster musikalischer Stilrichtungen bereichert wird. Ob nun NDH-mäßige Riffs ála Rammstein, elektronische Spielereien wie man sie sonst von den Deathstars kennt, schnelle Stakkato-Riffs oder groovige Basslinien. Ähnlich sieht es beim Gesang aus. Mal doomig, mal thrashig, mal clean oder auch mal in Rap-Gefilden wird hier alles ausgepackt, was Frontröhre Dave so einfällt. Letztendlich ist es allerdings auch vor allem die raue und vor Energie nur so triefende Stimme von eben diesem Herren, die dieses Album so stark macht. Denn die sonstige musiklische Gestaltung kann hier nicht ganz mithalten. Zwar sind mit dem opener Protoplaston, dem hymnischen The Eye und dem Schlusstrack All Flesh And Smoke drei echte Perlen auf Theonogy enthalten, jedoch können die restlichen Tracks hier nicht so ganz überzeugen. Denn trotz der gekonnten Verarbeitung der diversen Einflüsse, bei denen vor allem die elektronischen Einschübe positiv zu erwähnen sind, fehlt es dem ganzen doch noch etwas an Eigenständigkeit. Eigentlich schade, denn die Fertigkeiten für ein fantastisches Album sind vorhanden. Fazit: Theonogy ist zwar noch kein Meisterwerk, aber die Jungs von Xicon haben trotz allem ein wirklich ordentliches Stück harter Musikkunst vorgelegt. Weiter so! 3 Igel Igelmetal.de [Review lesen]

Insgesamt 50 Reviews vorhanden. Alle anzeigen