Moddin0303


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Bewertungen: 64 Reviews: 13
Genres: Blues, Comedy, Country, Dark Wave/Gothic, Elektronische Musik, Hardcore, House, Hörspiel/Hörbuch, Jazz, Klassik, Metal, Musical, Pop, Punk, Rap/Hip Hop, Reggae, Rock, Schlager, Singer/Songwriter/Liedermacher, Ska, Sonstiges, Soul/R&B, Soundtrack, Volksmusik/Folklore, World Music
Bewertungsverteilung von Moddin0303
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Die letzten Reviews

13.05.2017 12:40 - Matthias Schweighöfer: Lachen Weinen Tanzen (2017)

7.0 / 10
Der größte Sänger ist Matthias Schweighöfer aus meiner Sicht nicht, das hört man an der ein oder anderen Stelle des Albums schon heraus. Dafür hat er meinen Respekt dafür, dass er laut Booklet doch sehr stark in die Produktion selbst eingebunden war und auf dem Album einen tollen Geschmack für Melodien bewiesen hat. Herausgekommen ist ein Album das sich hören lassen kann und ganz weit weg ist von Bibis-Beauty-Palace-ich-singe-jetzt-auch-um-noch-mehr-Geld-zu-machen-Songs: 1. Lachen Weinen Tanzen "Lachen Weinen Tanzen" macht gute Laune. Soll inhaltlich wohl auch einen etwas leichtherzigen Blick auf das Leben werfen. "Bleibt von den Schlössern die wir baun, nicht am Ende nur ein Stein?" bringt es wohl ganz gut auf den Punkt. Weniger Gedanken machen/planen, mehr leben. Geht mir gut rein. 8/10 Platten 2. Superman und seine Frau Der Grund warum ich mir das Album geholt habe. Durch Zufall einen Liveauftritt Schweighöfers gesehen und dann doch neugierig geworden was der Schauspieler wohl so zu bieten hat. Der Trennungssong "Superman und seine Frau" ist dabei absolut gelungen. Kommt trotz der Schwere des Themas nicht so düster. Eine andere und willkommen frische Art das Thema zu beleuchten. 9/10 Platten 3. Viel Zu Viel Gleich der nächste Trennungssong, auf eine dann aber auch sehr traurige Art geschrieben. Trotzdem gelingt es auch hier dem Kitsch auszuweichen. Ein Song der mir im Nachhinein ein, zweimal als Ohrwurm im Kopf geblieben ist, 7/10 Platten 4. Regen (Interlude) Sehr kurz, aber angenehm zu hören. Hätte ich mir durchaus auch als kompletten Song vorstellen können. 8/10 Platten 5. Wege Das erste Feature auf dem Album ist Nisse. Die eher hellere, dünnere Stimme von Matthias Schweighöfer wirkt zwar im Vergleich zum tiefen Gesang von Nisse etwas schwach und trotzdem harmonieren diese beiden Gegensätze auf dem Song recht gut. Habe ich etwas öfter hören müssen bevor ich bei dem Song angekommen bin, gefällt mir nun aber umso besser. 9/10 Platten 6. Am Ende des Tages Für das zweite Feature zeichnet sich Jenniffer Kae verantwortlich. Das die Dame eine spannende Stimme hat ändert leider nichts daran, dass der Song im Allgemeinen doch sehr in Richtung Singsang geht. Mir zu belanglos, speziell der Refrain. Es ist deswegen kein komplett schlechter Song, aber er erzeugt bei mir doch eher Langeweile und hat zum Schluss auch immer zu einem Skip geführt. 5/10 Platten 7. Auf uns zwei Mit SAM zusammen hat Matthias Schweighöfer für mich einen der Songs, wenn nicht DEN Song des Albums geliefert. Und obwohl man hier aus meiner Sicht speziell im Refrain am meisten raushört, dass Schweighöfer kein Timberlake ist, hat der Beat absolut starke Wirkung auf mich. SAM passen ebenfalls perfekt. Der Track macht gute Laune, den Bass kann man im Auto aufdrehen. Stark! 10/10 Platten 8. Bester Freund Und auch hier merkt man deutlich in den hohen Tönen, dass die Stimme etwas dünn wird. Auch insgesamt ist mir der Song etwas zu schwer, zu hoch gegriffen. So toll der Vorgängersong war, so wenig kann ich mir "Bester Freund" anhören. 4/10 Platten 9. Interlude Futuristische Klänge...muss man selbst hören, aber geil! 8/10 Platten 10. Deine Liebe Auch hier gefällt mir die Musik die ich höre. Auch wenn "Deine Liebe" unheimlich nach plakativen Lovesong klingt, ist er eigentlich das genaue Gegenteil. "Deine Liebe macht mir Sorgen" heißt es komplett im Refrain. Trotzdem angenehmer Song. 8/10 Platten 11.Durch den Sturm Auch durch den Sturm ist mir wiederum zu schwerfällig. Nicht so schlimm wie bei "Bester Freund" geht aber doch auch in die Richtung. Da helfen auch die Streicher nicht, welche ich normalerweise gerne höre. Zu viel des Guten wenn Schweighöfer "durch den Sturm nach Hause bringt". Mich hat er unterwegs verloren. Skip-Gefahr... 5/10 Platten 12. Fallschirm "Fallschirm" scheint anfangs in die gleiche Richtung wie "Bester Freund" und "Durch den Sturm" zu gehen, holt mich dann durch den Refrain aber doch noch ab. Elegante Komposition die das gewisse Etwas hat und mehr als einmal im Auto angehört wurde. Einfach weil der Song angenehm unaufgeregt und schön arrangiert ist. 8/10 Platten 13. Gute Stille (Interlude) Eher langweilig. - Hätte ich darauf verzichten können. Da aber nur Interlude, auszuhalten. 4/10 Platten 14. Rest der Welt Auch mit Rest der Welt tue ich mich schwer. Ein Song bei dem zum Refrain eigentlich nur noch ein gegen Ende einstzender Kinderchor fehlt. So schon zu oft ähnlich gehört. Netter Motivationssong für alle von 10-15 Jahren, aber bei mir kommt der Track nicht so wirklich an. Kategorie gut, aber auch nicht mehr. Die Message des Songs mag ich aber durchaus. 6/10 Platten 15. Unzertrennlich Wieder zu gewollt tiefgründig für mich. Zu seicht. Kann mich auch nicht daran erinnern diesen Song beim Hören im Auto einmal bewusst positiv wie negativ wahrgenommen zu haben. Durchschnitt. 5/10 Platten 16. Auf uns zwei (Piano Version) Das Lied im Original ist ein Brett! Die Piano Version wäre für mich nicht nötig gewesen. Sie hat trotzdem was, keine Frage. Das gut gelaunte Original wird damit aber nicht mal angekratzt. 8/10 Platten 17. Deine Liebe (Akustik Version) Der Song ist für eine Akustik Version stark geeignet und gefällt mir in dieser Variante genauso gut wie im Original. Sehr angenehm zu hören. 8/10 Platten 18. Lachen Weinen Tanzen (Akustik Version) Ganz nette Variante, passt aber nicht so ganz wenn man das Original kennt. Als Bonus-Track akzeptabel, aber nicht mehr. 6/10 Platten 19. Unzertrennlich (Akustik Version) Wie weiter oben nachgelesen werden kann mit ich schon nicht der größte Fan des Originalsongs. Die Akustik Version, welche noch langsamer und somit noch kitschiger daher kommt wäre daher nun wirklich nicht nötig gewesen. 4/10 Platten [Review lesen]

24.03.2017 19:26 - The Script: #3 (2012)

7.0 / 10
1. Good Ol' Days: Ich mag grundsätzlich die Art Musik die "The Script" machen. Good Ol' Days ist hierfür ein tolles Beispiel. Sehr melodisch, eingängige Hook. Es gibt sicher auch Songs mit mehr Tiefgang, keine Frage, aber den Anspruch haben "The Script" wahrscheinlich eher nicht. Solider Popsong. 6/10 Platten 2. Six Degrees Of Separation Tolle Popballade, auch eine eingängige Hook. Toll produziert, wie gemacht für's Radio. Obwohl es hier um die verschiedenen Schritte hin zur Trennung geht, kommt der Song nicht tief traurig oder leidend daher, was es trotzdem angenehm macht den Song zu hören. 8/10 Platten 3. Hall Of Fame Ein Song der völlig zurecht über Monate im Radio zu hören war. The Script und Will.I.Am haben hier gemeinschaftlich einen Opo-Song allererster Güte geliefert. Motivierend, eingängig. Großartig. Wird wohl wenige musikaffine Menschen geben, die diesen Song nicht kennen. 10/10 Platten 4. If You Could See Me Now So toll ich "Hall Of Fame" finde. Dieser Song ist mein absoluter Favorit auf dem Album. Ein Song für die eigenen Eltern und der Gedanke daran wie toll es wäre wenn sie die Entwicklung des Künstlers heute sehen könnten. "I still look for your face in the crowd, oh if you could see me now" ist der Part in den sich jeder Mensch mit nur einem Funken Empathie innerhalb weniger Sekunden bei dem Gedanken an die eigenen Eltern sofort hinein versetzen kann. Unglaublich traurig - zugleich unglaublich schön. 10/10 Platten 5. Glowing Die Frau sucht die Spannung in der Ferne, das Gras scheint wo anders immer grüner und doch kann man sie nicht gehen lassen. Egal was man macht, man folgt ihr. Die Problemtik dieser einseitigen Faszination zu Papier gebracht ist "Glowing". Und auch hier wieder das nötige Feingefühl das dafür sorgt, dass dieser Song weit weg von Kitsch ist. 7.5/10 Platten 6. Give The Love Around Der Song hat unter dem Strich eine klare Message: "Mach die Welt zu einem besseren Ort, die positive Revolution startet bei dir!" Ein ordentlicher Popsong, mir aber in diesem Fall etwas zu Mainstream, selbst für einen The Script-Song. 5.5/10 Platten 7. Broken Arrow Statussymbole und Geld inklusive dazughörigem Hamsterrad oder doch das eigene Leben leben, frei sein und tun was einen glücklich macht? Oder muss man eventuell durch das eine durch um das andere erreichen zu können? Zumindest in bestimmten Situationen? Tolle Hook mit einem Ansatz von Sprachgesang in den Versen. Unter dem Strich für mich nur die Hook wirklich eingängig. Trotzdem noch ein ordentlicher Song. 5.5/10 Platten 8. Kaleidoscope Bei Kaleidoscope tue ich mich dann zum ersten Mal doch etwas schwer. Speziell die Hook ist mir doch deutlich zu schrill, da kann ich mir hier leider nicht helfen. Für mich der musikgewordene Blick durch ein Kaleidoskop. Leider meinen Geschmack verfehlt. 4.5/10 Platten 9. No Words Wenn man seinen Partner so unbeschreiblich findet - durch diesen Song könnt ihr es ihm mitteilen ohne kitschig zu wirken. Denn genau das versucht dieser Song auszudrücken. Manchmal gibt es für das was man sagen möchte vielleicht nicht die richtigen Worte. Gelungener Song zu diesem Thema der es selbst wiederum schafft alles andere als kitschig zu wirken. 9/10 Platten 10. Millionaires Die beste Zeit im Leben kann man mit Geld nicht kaufen. Ob es die Erlebnisse mit Freunden um 6 Uhr morgens sind oder die in einer Beziehung. Davon handelt dieser Song und bildet somit einen nochmal gelungenen und gut gelaunten Abschluss des Album. 7.5/10 Platten Man könnte jetzt sagen 10 Songs auf einem Album sind wenig. Ich bevorzuge aber eher ein Album mit weniger Titel und der Qualität von #3, als ein Dopplealbum auf dem mir zum Schluss nur zwei Songs gefallen. "#3" ist ein gelungenes Werk. [Review lesen]

19.02.2017 14:15 - B.o.B: Strange Clouds (2012)

7.0 / 10
1. Bombs Away Nicht jeder schafft es den weltweit bekannten Schauspieler Morgen Freeman dazu zu bewegen die einleitenden Wort für den Auftakttracks des eigenen Albums zu sprechen. B.o.B. ist das gelungen. Und das kommt dank der angnehmen Stimme Freeman's ziemlich groß daher. Auch der Song selbst ist ein gelungener Auftakt mit eingängiger Hook. (8.5 Platten) 2. Ray Bands Auch Ray Bands ist ein total eingängiger Track der durch seine im Kopf bleibende Hook mit Sicherheit auch im Club funktionieren würde. (9.0 Platten) 3. So Hard To Breathe Ein Track der bei mir eher weniger ankommt. Die Melodie zu belanglos, halb Rock, halb Ballade. Trifft meinen Geschmack in diesem Fall eher weniger. Nichts gegen Balladen, aber diese wirkt auf mich zu gewollt. (4.5 Platten) 4. Both Of Us Deutlich besser ist da schon die Zusammenarbeit mit Taylor Swift bei "Both Of Us". Die klare Stimme Swifts wirkt deutlich passender auf einer Ballade als B.o.B. selbst. Und seine Art zu rappen auf diesem Track als passendes Gegenstück zum Gesang von Swift. Gefällt. (8.0 Platten) 5. Strange Clouds Ein überragender Track auf dem B.o.B. wie Lil' Wayne auf voller Linie überzeugen. Eine meiner absoluten Lieblingsrapsongs! (10.0 Platten) 6. So Good Für mich ein Track der mindestens genauso Pop-Material wie Rap-Material ist. Der Track für die Radios der Welt, produziert von u.a. Ryan Tedder. Eingängige Melodie, gute Vibes, die Welt steht uns offen...funktioniert für was es gedacht ist. (8 Platten) 7. Play For Keeps Ein Track mit super Bass, unheimlich energisch daher kommend. Auch dieser Song zählt für mich zu den stärksten auf dem Album. (9.0 Platten) 8. Arena Mit T.I und Chris Brown hat B.o.B. auf Arena zwei weitere Schwergewichte als Feature an Land gezogen. Während T.I. Und B.o.B.ihre Sache solide machen, lebt dieser Song vor allem von der eingängigen Hook Chris Browns. Rap meets Pop auf ordentlichem Niveau, aber doch eher was für die Radios als die Kopfnicker-Fraktion. (7 Platten) 9. Out Of My Mind Bei diesem Track hat sich B.o.B. Sehr an den Tracks seines Feature-Gasts angepasst. Freaky wie Nicki Minaj selbst kommt „Out Of My Mind“ daher. Aber es gefällt! Warum nicht? Es bleibt trotzdem ein B.o.B.-Album und der Track funktioniert für mich. Ein Beat von Dr. Luke der dem Titel ebenfalls gerecht wird. Runde Sache. (6 Platten) 10. Never Let You Go An der Produktion war er eh beteiligt, also warum nicht gleich noch als Feature verhaften? Wird sich wohl auch B.o.B. gedacht haben und hat Ryan Tedder die Hook zu „Never Let You Go“ gleich selbst singen lassen. Klar ist die Hook eingängig und hat Ohrwurmpotenzial. Aber sie ist doch auch sehr austauschbar. Auch insgesamt wirkt der Track eher als wäre der Hauptkünstler des Albums als Feature auf einem OneRepublic Album gelandet. Zu cheesy für meinen Geschmack (6 Platten) 11. Chandelier Eine eher unbekannt Künstlerin (Lauriana Mae) findet sich auf Chandelier wieder. Aber ein großartiger Track. Sehr eigene Stimmfarbe von Mae passt perfekt auf den Track. Sehr angenehmer Track zwar sicher im Radio funktioniert, aber trotzdem auch grundsätzlich eine unheimliche Klasse hat. (9 Platten) 12. Circles Zur Abwechslung mal wieder komplett ohne Feature wird der Track „Circles“ präsentiert. Pop-Song-Material und große Bedeutung. (5 Platten) 13. Just A Sign Sehr stilvoller, ruhiger Song zusammen mit Playboy Tre. Rap-Parts und Hook funktionieren perfekt zusammen. Überraschend starker Song. Der Beat könnte zum Teil einer Reportage über das Universum geklaut sein, sehr futuristisch. Die Stimme teilweise wie aus einer fernen Welt zu hören... Gefällt mir! (8 Platten) 14. Castles „Castles“ ist nun wieder absolut Pop wie er auf diesem Album ähnlich schon mit „Circles“ und „So Good“ vertreten ist. Dieses Mal darf Trey Songz die Hood schmettern. Kann mir den Song sehr gut am Ende eines „High School Musical“-Films vorstellen. Mir alles etwas zu viel. Hätte ich nicht mehr gebraucht und auch unter dem Strich eine Verschwendung eines Trey Songz-Features, da Trey Songz durchaus eine klasse Stimme hat die zu höheren Aufgaben reichen würde. Wenn man Alben im großen Stil verkaufen will braucht man aber wohl diese Art von Tracks wenn man nicht Eminem oder Jay-Z ist. (5 Platten) 15. Where Are You (B.o.B. Vs. Bobby Ray) Im Finale setzt sich B.o.B. mit seinem Alter Ego „Bobby Ray“ auseinander. Eher ein Outro in Songlänge als ein vollwertiger Track. Netter Zusatz den man durchaus hören kann. (6 Platten) [Review lesen]

11.12.2016 16:56 - Max Herre: Hallo Welt! (2012)

7.0 / 10
Track 1 - Hallo Welt! Für einen Opener ein angenehmer Song, aber auch nichts das mich überwältigt. Ein karibisch angehauchter Beat, mit denen ich mich eher schwer tue wenn diese nicht extrem gut umgesetzt sind, (5 Platten) Track 2 - Aufruhr (Freedom Time) [feat. Patrice & Fetsum) Ein Song mit schöner Message ohne dabei zu sehr auf kitschig abzurutschen. Auch der Beat strahlt dafür zu viel gute Laune aus. Einer der Songs in denen Gil Scott-Heron erwähnt wird, welcher bei Max Herre wohl eindeutig prägenden Eindruck hinterlassen haben muss. (7 Platten) Track 3 - Dududu Ein Song über Beziehungen. Die Zeile "Immer meint man dass das Gras woanders grüner sei" trifft ziemlich genau die Thematik des sehr souligen Songs. Die Problematik bestehende Beziehungen schätzen zu können und wertschätzen zu können ohne dauernd nach dem Neuen ausschau zu halten .Message schön, Track gut. (7 Platten) Track 4 - Jeder Tag zuviel [feat. Antonino (Mega! Mega!)] Ein Track der aus der Feder von den "The Roots" sein könnte. Inhaltlich sagt der Titel schon viel über den Song aus. Das Leben ist und bleibt oft ein Rätsel. Was will man? Wenn man es hat, war es wirklich was man wollte? Und wenn man es nicht bekommt, warum nicht? Kein schlechter, aber ein eher durchschnittlicher Song für ein Max Herre-Album. (6 Platten) Track 5 - Wolke 7 [feat. Philipp Poisel] Dieser Track hat mich eingefangen und war der Grund das Album einzutüten. Poisel eine Klasse für sich, Max Herre nachdenklich wie man ihn kennt. Großartig, melancholisch auf angenehme Weise. Ein Meisterwerk zweier toller Künstler. (10 Platten) Track 6 - Solang [feat. TUA] Erneut ein sehr nachdenklicher Song übers Leben. Ein angenehmer Song für eine längere Autofahrt, die sollte aber besser nicht zu später Stunde stattfinden, da dieser Song auch nicht dazu beiträgt einem die Augen offen zu halten. Ebenfalls kein schlechter Song, aber ein wenig zuuuu nachdenklich und slow. (5 Platten) Track 7 - Einstürzen neubauen [feat. Samy Deluxe] Ein Track zweier Schwergewichte des Deutschrap. Stuttgart & Hamburg. Max & Samy. Da erwartet man was! Vielleicht zu viel. Der Beat passt für mich nicht für die beiden. Speziell für Samy Deluxe nur sehr bedingt. Eher minimalistisch gehalten, sehr viel Schlagzeug. Kaum Aussage außer "Mach kaputt was dich kaputt macht". Nicht mein Fall, leider. (5 Platten) Track 8 - Fühlt sich wie Fliegen an [feat. Cro & Clueso] Ein weiteres Highlight des Albums ist dieser Track mit Cro und Clueso. Vor allem mit Clueso kann ich oft leider nichts anfangen. Vieles von ihm ist mir zu melancholisch und gewollt. Da ist es umso angenehmer ihn mal auf einem so fröhlichen Track zu hören der aber vor allem perfekt zu Cro passt. Eine gelungene Kombi die voll ins Ohr geht. (8 Platten) Track 9 - 1992 Ein Track der einen Einblick in die Anfänge des Künstlers Max Herre gibt. Auch der Beat könnte aus 1992 sein. Schöne Idee, gut umgesetzt. So einfach und oldschool wie es umgesetzt ist, so gut gefällt es mir! (8 Platten) Track 10 - Vida [feat. Aloe Blacc] Einen Künslter wie Aloe Blacc gleich zweimal auf ein Album zu bekommen ist für einen deutschen Künslter nicht selbstverständlich und spricht sehr für das Ansehen welches sich Max Herre inzwischen erarbeitet hat. Beide passen auf diesem Song für die Tochter von Max Herre sehr gut zusammen. Vor allem weil hier nicht künstlich eine Kollabo erzeugt wird, sondern ein sehr stimmiger Song. (7 Platten) Track 11 - Kahedi Dub [feat. Marteria] Ein Kahedi Dub-Track folgt an elfter Stelle des Albums inklusive Marteria Feature. Leider auch hier wieder völlig an meinem Geschmack vorbeigeziehlt obwohl der Part von Marteria einiges nochmal rausreißt. Insgesamt ist mir dieser Track zu sehr auf Reggea gemacht. Der Song funktioniert vielleicht in Jamaika am Lagerfreuer, für mich aber leider eher weniger. (4 Platten) Track 12 - Berlin-Tel Aviv [feat. Sophie Hunger] Ich mag die Stimme und oft auch die Songs mit Sophie Hunger. Auch dieser Song hat unheimlich Klasse und geht sehr ins Ohr. Während Max Herre eine Geschichte rappt, komplettiert Sophie Hunger durch eine - wie gesat - sehr stilsichere, und eingängige Hook diesen Song. Auch die Melodie und die Art wie sie produziert wurde. Sehr eingängig und angenehm zu hören. (8 Platten) Track 13 - So Wundervoll [feat. Aloe Blacc] Eine astreine Neuinterpretation von "You Are So Beautiful". Gefährlich sind diese normalerweise, vor allem je größer der ursprüngliche Hit ist. Aber Max Herre beweist auch hier Stil. Aloe Blacc ist für diesen Track ein Interpret der diesem Klassiker gerecht wird und trotzdem hat der Song durch die Rap-Parts von Max Herre eine ganz eigene Identität. Gefällt! (7 Platten) Track 14 - Nicht vorbei (bis es vorbei ist) Eine weitere Neuinterpretation eines absoluten Klassikers! Und auch diese ist sehr, sehr schön umgesetzt. In diesem Fall "It Ain't Over 'Til It's Over" von Lenny Kravitz Anhören! Top! (9 Platten) Track 15 - Rap Ist [feat. Megaloh] Für den letzten Song hat sich Max Herre vorgenommen und zu zeigen was Rap ist und hat sich dafür Megaloh an die Seite geholt. Der Beat ist sehr basslastig und minimalistisch gehalten. Nochmal ein Song für die Herre-Fans die echten und puren Rap von ihm hören wollen. Aber auch eine Message: "Du wirst nie ein guter Rapper wenn du Soul nicht liebst!" Ende. (6 Platten) [Review lesen]

03.10.2016 17:36 - Fler: Im Bus Ganz Hinten (2011)

7.0 / 10
"Im Bus ganz Hinten" wird inhaltlich am besten direkt vom ersten Song beschrieben. Fler will seine Feinde "in die Kiesgrube" bringen. Wen er konkret für out hält erfährt man zwar bei seinem ersten Track nicht, aber man kann es sich ja denken wenn man sich mit dem Künstler in der Vergangenheit etwas beschäftigt hat. (8 Platten) Das erste Feature mit Moe Mitchell auf "Mein Lifestyle" schlägt in die selbe Kerbe. Auch hört man in diesem Album immer wieder raus, dass Fler von seiner Vergangenheit sehr geprägt wurde. Fler legt wert darauf dass seine Art zu sich zu geben kein Image ist, sondern tatsächlich sein Lifestyle. (8 Platten) "Dirty White Boy" fährt eine sehr kompromisslosen Beat auf. Auch hier will Fler wieder sein Image als Bad Boy zementieren. "Frank White Ghetto-Star". Grundsätzlich ist dieser Track eher durchschnittlich und wirkt speziell in der Hook auf mich unispiriert. (5 Platten) "Spiegelbild" soll deutlich machen dass er in der Berliner Clubszene eine große Nummer ist. Ein basslastiger Track der erneut zur obligatorischen Selbstbeweihräucherung dienen soll. Leider kaum interessanter als der Vorgängersong. (5,5 Platten) Deutlich besser gefällt mir hier "Kein Kommentar". Eine Gangster-Hymne welche klar macht dass Fler in nächster Zeit nicht vor hat mit der Polizei zu kooperieren. "Wenn sie dich befragen sollten musst du schweigen wie ein Grab". Er geht um den Zusammenhalt auf der Straße unter den Jungs. Wie auch das ganze Album ein sehr basslastiger Track. (8.5 Platten) Das zweite Feature auf dem Album zeichnen der Aachener MoTrip sowie Silla. Hier wird die Abneigung gegenüber Rappern die jedem Trend hinterher rennen und wahrscheinlich auch keine eigene Identität haben. "Immer noch kein Fan"! Starker Track. "Deutscher Rap du magst mich nicht und ich mag dich nicht." Message eindeutig. Silla und MoTrip passen perfekt auf den Track. (8.5 Platten) Ohne Vorwarnung wird es dann nachdenklich. Ein Song der vom Struggle des Alltags und vor allem schlechten Zeiten zu handeln scheint. Wer kennt nicht die Phasen im Leben in denen es nicht läuft und man nicht voran zu kommen scheint. In diesen Phasen wartet man auf positive Entwicklungen und dem "Zeichen" das zeigt "dass alles stimmt". Ein eher untypischer aber starker Track des Albums. Gerne mehr Songs dieser Art (9 Platten). "Um uns rum" widmet sich dann erneut der Polizei, welche wohl im Verdacht steht Fler und Freunde auf dem Zettel zu haben. Ein Track der ähnlch wie "Kein Kommentar" aufgebaut ist, aber mir persönlich nochmal einen Tick besser ins Ohr geht. Mag auch an Nicone liegen der zusammen mit G-Hot als Features auf dem Track präsent sind. (9 Platten) Der Beat nicht, der Text nicht...eher gar nichts kann ich an "Teer in meiner Lunge finden". Fler zeigt was er drauf hat, aber eher finanziell, weniger musikalisch. Schade. (4 Platten) Total schlech ist dann "Wir machen einen drauf". Auf den Inhalt will ich weil er einfach Schwachsinn ist nicht eingehen. Wer den Track hört wird sich dann denken können um was es geht. (1 Platte) "Wenn ich kein Rapper wär" ist wieder deutlich besser als die beiden Vorgängertracks. Wie der Name schon beschreibt ist Fler hier mit der Thematik beschäft wie sein Leben wohl verlaufen wäre, wenn er nicht im Rap-Business gelandet wäre. Wieder einer des besseren Songs. (7 Platten) Der absolut beste Track des Albums ist für mich "Freunde werden Feinde". Fler bleibt fokusiert und geht seinen Weg auch wenn er wohl dem ein oder anderen Weggefährten dabei auf den Fuß treten muss. Sehr eingänglicher Beat, hier nicht mit dem Kopf zu nicken ist nahezu unmöglich. Stark! Diese Art Musik will ich hören wenn ich ein Fler-Album kaufe. (10 Platten) Der Titelsong des Albums "Im Bus ganz hinten" soll uns dann klar machen dass Fler schon früher der coole Junge sein wollte. "Keine Freunde, keine Mutter da und auf einmal wurd' ich Superstar". Fler hat sich nach oben gekämpft. Von klein auf - trotz Psychathrie und Jugendheim - wollte er da hin wo er heute ist. Guter Track, es gibt aber auch bessere Tracks auf dem Album (7 Platten) Den zweiten Feature-Auftritt von G-Hot erleben wir dann auf "Vollmond". Kohle, Autos...alles hat er. Und darüber wird dann in diesem Song auch wieder erzählt. Nett. Aber nichts Besonderes. Speziell dem Refrain fehlt es aus meiner Sicht an Ideen. (6.5 Platten) Und wieder G-Hot - und wieder MoTrip. Diesmal auf "Geldregen". Trifft meinen Geschmack überhaupt nicht. Der Beat klingt wie aus einem Game-Boy-Spiel mit Bass untermalt. Vielleicht auch deswegen ist dieser Track ein Bonus-Track. Selbst MoTrip von dem ich viel halte kann hier nichts retten. (4 Platten) Den Abschluss macht dann "Blut auf dem Dancefloor". "Ich hab die Gegend hier im Griff wie ein Geländer..." Naja. Ein zweiter Bonus-Track. Nur minimal besser als der erste. (4.5 Platten) Alles in allem wirklich klasse Tracks auf dem Album, dann aber auch wieder wirklich Tracks bei denen man sich nicht zum Skip-Knopf zwingen muss. [Review lesen]

28.08.2016 13:19 - Akhenaton: Soldats De Fortune (2006)

4.5 / 10
"Soldats de Fortune" ist das vierte Solo-Album von Akhenaton, der auch teil der Rap-Gruppierung "IAM" ist. CD 1: 1. Soldats de Fortune: Harter Track der seinem Namen gerechet wird. Akhenaton mit seiner rauen, kompromisslos wirkenden Stimme. Was dem Track fehlt ist das Besondere. Die Hook wirkt eher langweilig und uninspiriert. 5/10 Platten 2. Alamo Ein sehr melodischer Beat den Akhenaton hier gewählt hat und der fast konträr zu seiner eher harten Art zu rappen wirkt. Trotzdem ein gelungener Track, gerade weil er so außergewöhnlich wirkt im Vergleich. Auf jeden Fall einer der interessanten Tracks auf dem Album. 6/10 Platten 3. Troie Vergleichsweise hart, nahezu elitär geht es weiter, was gut zu dem Titel "Troie" passt und wahrscheinlich auch so gewollt ist. Die harte kompromisslose Art Akhenatons zu rappen fügt den Track zu einem stimmigen Gesamtbild zusammen. Aber auch hier fehlt mir das Besondere, es reißt mich nicht mit. Das Kopfnicken zu lassen kostet einen hier nicht sonderlich viel Überwindung, leider... 5/10 Platten 4. Vue de la Cage Für diesen Song wurden die Jungs von "Psy4 de la Rime" gewonnen was dem Song sehr gut tut. Die ersten Verse von Soprano wirken aufgeweckt, in Kombination mit dem Beat kommt das erste Mal so etwas wie Flow auf. Auch wenn Akhenaton im Vergleich hierzu abfällt überzeugt der Song alles in Allem. Segnor Alonzo und Don Vincezno machen ihre Sache auch authentisch. Ein Track der insgesamt gefällt, auch wenn das hauptsächlich eher an den Jungs von Psy4 de la Rime liegt. 8/10 Platten 5. Canzone Di Malavita Spätestens bei diesem Track fällt mir dann endgültig auf, dass es die Art von Akhenaton ist die mir nicht liegt. Monoton, emotionslos und in diesem Fall auch mit einem belanglosen Beat sowie einer uninteressanten Hook garniert. Macht nichts kaputt, lässt einen aber einfach unberührt zurück. Das alles ist nicht richtig schlecht, aber halt auch nicht total gut. Es ist einfach durchschnittlich. 5/10 Platten 6. Livedsladsktk (Live dans la discotheque) Ich bin mir nicht sicher ob es der Versuch ist einen Partytrack zu platzieren. Falls ja sind ihm leider einige Künstler um Weiten vorraus. Auch hier könnte die Hook melodisch wieder aus einem Kinderlied kopiert worden sein, wird dafür aber zu emotionslos vorgetragen. Es zündet einfach nicht. 4/10 Platten 7. L'ecole de Samba Im Prinzip kein Track von Akhenaton, sondern von "IAM" als Gruppe mit einem Feature von Veust Lyricist. Der Part von Shurik'n gefällt mir hierbei am besten. Die rotzige Stimme und seine explosive Art zu rappen fallen positiv auf. Der Rest des Songs und die Parts von Akhenaton sowie Veust Lyricist braucht man nicht zwangsläufig. Unter dem Strich auch wieder ein eher schwacher Track mit einem Refrain der langweilger nicht sein könnte. 4/10 Platten 8. Deja Les Barbeles Auf dem achten Track des Albums ist "SAKO (von Chiens de Paille)" das Feature. Der Beat diesmal überraschend düster, könnte auch auf einem Album von Mobb Deep Ende der 90er funktionieren. Rotzig, gute Hook. Und siehe da funktioniert auf einmal auch Akhenaton auf diesem Beat. Es passt zu seiner melancholischen fast resigniert wirkenden Art zu rappen. Eine der besseren Tracks! 7/10 Platten 9. Cosca Crew Party Wieder ein Track von "IAM" als Gruppe. Der Song startet wie man sich den Auftackt zu einer Science-Fiction-Serie vorstellt um dann in einen Party-Track umzuschwenken der damit nicht mehr das geringste zu tun hat. Nicht meine Art von Party-Track, aber immer noch besser als der Versuch auf "Livedsladsktk". 5/10 Platten 10. Mots Blesses Und direkt nach Party kommt auf einmal eine...was ist es? Ballade? Nennen wir es eine Rap-Ballade. Bei mir kommt sie leider nur bedingt an. 5/10 Platten 11. Entre la Pierre et la Plume Der dritte Track mit den Jungs von IAM. Im Vorfeld des Songs wird viel erzählt. Im Hintergrund Kriegsgeräusche die zu einem Beat verabrietet wurden. Respekt vor der Idee sowie der Umsetzung. Trotzdem führt der Song dazu, dass immer mehr auffällt, dass das Album relativ konzeptlos wirkt und die einzelnen Songs nicht so stark sind um das stemmen zu können. Nach Party, kommt Ballade und dann Krieg. Toll umgesetzt ist davon aber nichts. 5/10 Platten 12. Dans la Cite Moise und zum zweiten Mal Veust Lyricist sind auf "Dans la Cite" zu finden. Es bleibt dabei. Der Funke springt auch nicht bei diesem Song über. Da kann Moise sich noch so sehr bei der Hook Mühe geben. Auch hier weiß ich wieder nicht was man von mir will. 4/10 Platten 13. One Luv Toller Beat! Starkes Bass! An Akhenaton aber leider komplett verschenkt. Es passt nicht zu ihm. Er wirkt weiter emotionslos, monoton. In Kombination wirkt beides zusammen sogar total befremdlich und wenig passend. 4/10 Platten 14. Bien Paraitre IAM zusammen mit SAKO der seinen zweiten Auftritt auf dem Album hat zeichen sich für diesen Track veatnwortlich, doch inzwischen klingt schon alles gleich. Was auf diesem Track aber herausragt ist die starke Hook. Ein Lichtblick! Wertet den Track ungemein auf. 6/10 Platten 15. Ainsi est Comode SKIT 16. Comode "Le Degueulasse" Einmal mehr ein belangloser Track - speziell die Hook gilt es wieder zu erwähnen - bei dem auch die Features FAF Larage und Veust Lyricist nicht helfen. 4/10 Platten 17. Quand Ils Rentraient Chez Eux...(Remix) Toko singt den Refrain so lieblich wie es ihm nur möglich ist, seine Stimme ist gut, aber die Hook plätschert so vor sich hin wie es das ganze Album tut. Auch Akhenaton bleibt zumindest in der Art zu rappen seinem Konzept treu und macht die Monotonie perfekt. 4/10 Platten 18. Du Mauvais Cote Des Rails Klingt wie ein Outro, ist es aber leider nicht. 3/10 Platten 19. Sur les Murs de ma Chambre Nach 19 (mal mehr mal weniger) belanglosen Songs schließt dieser Song dem Motto treu bleibend ab. Zu diesem Zeitpunkt bleibt eigentlich nur zu hoffen, dass Akhenaton sich auf CD2 komplett neu erfunden hat. Ach ja...auf diesem Track ist Said als Feature an Bord. Macht aber nichts besser. 3/10 Platten CD 2 1. La Fin De Leur Monde Nochmal vier Tracks finden sich auf CD 2. Den Anfang macht wieder ein Song von IAM als Gruppe. Der Beat ist recht minimalistisch gehalten, der Track insgesamt wirkt wie Füllmaterial. 4/10 Platten 2. Bronx River Mir gehen die Ideen aus wie ich einen weiteren langweiligen Track beschreiben könnte, daher ab jetzt nur noch die blanken Bewertungen. 3/10 Platten 3. Do It. Do It. Do It. Zu erwähnen gibt es, dass Sako auf diesem Track wieder gefeatured wird. 2/10 Platten 4. Creverie Haut de Gamme Ganz zum Schluss noch mal ein neuer Feature-Gast: Freeman. Ändert nichts. Ich werde die CD jetzt aus dem Player nehmen und irgendwas einlegen, dass nach Emotion und Spaß an der Musik klingt und fetzt. Vielleicht Booba...mal sehen. 3/10 Platten [Review lesen]

17.08.2016 19:59 - Genetikk: D.N.A. (2013)

7.5 / 10
Ich mag die Jungs von Genetikk, weil sie mir irgendwie das Gefühl geben authentisch zu sein. Haben Eier, aber ohne sich an unnötigem YouTube-Beef zu beteiligen. Den Eindruck habe ich vor allem durch das Album "D.N.A." bekommen. 1. Intro - Nicht zu bewerten - 2. Spezies Vom anderen Ende der Galaxis kommen Genetikk, eine andere Spezies sind sie. Den Eindruck wollen sie wohl nicht nur durch die Maskierungen erwecken, sondern scheinen davon fest überzeugt zu sein. Rap vom anderen Stern ist es nicht, dafür sind Jungs wie Kool Savas zuständig. Aber stark ist er dennoch. Spezies stellt gleich klar wo sich Genetikk selbst sehen...und sie haben nicht nur große Klappe, sondern viel dahinter. Gefällt! 8/10 Platten 3. Yes Sir Der Beat geht ins Ohr. Kopfnicken unvermeidbar. "Alle salutieren denn der General is back!" Auch ich...einer der stärksten Tracks auf dem Album. Auch hier wieder klare Ansagen an die Szene..."zeig was für'n Soldat du bist!" Genetikk jedenfalls hat geliefert. 9/10 Platten 4. Packets in den Boots Durch diesen Track ist mir erst aufgefallen, wie nah Genetikk am Wu-Tang Clan ist. Ich habe RZA zwar schon inspirierter rappen hören, aber trotzdem passt er hervorragend auf den Track. Ordentliche Kombination, ordentlicher Beat. Guter Track mit extra Starpower durch RZA. 7/10 Platten 5. D.N.A. Der Track zum Albumtitel. Solider, düsterer Rap in Reinform. Und auch hier wieder der Hinweis, dass die Jungs von Genetikk von einem anderen Stern sind. Ihr Rap ist Science Fiction. Alles in allem aber nicht der stärkste Track auf dem Album. Schwimmt so mit. 5/10 Platten 6. Triumph Cooler Beat, abgespaced. Wieder werden keine Kompromisse gemacht, die Zeit der anderen ist rum, es ist Genetikk's Triumph. Alles in allem wirkt der Track wieder deutlich motivierter als der Vorgänger. Kopfnicken geht weiter... 8/10 Platten 7. Champions Der Titel sagt alles über die Lyrics. Genetikk macht auch in diesem Track klar, dass ihnen die Welt gehört und sie konkurrenzlos sind. Klingt als wäre das Thema allgegenwärtig auf dem Album. Trotzdem hat jeder Track seine eigene Identität und Langeweile kommt trotz des chronischen Auf-die-Kacke-Hauens nicht auf. Auch nicht bei diesem Titel... 7/10 Platten 8. A La Muerte Das zweite Feature auf dem Album ist Kollegah. Und das passt. Kollegah rappt wie man es sich von einem Paten vorstellen würde und Genetikk sind sick wie immer. Der Bass hämmert, die Jungs liefern ab. Hervorragend...inhaltlich natürlich eher nicht wertvoll ist Kollegah, aber darum geht es bei diesem Song auch sicher nicht. Die Punchlines speziell von Kollegah sind kreativer Art und ringen einem das ein oder andere Grinsen ab. Alles in allem ein harmonisches Feature das passt. 8/10 Platten 9. Gift Die Verlockung ist überall. Drogen und Cash beschäftigen Genetikk. Dabei scheint die Versuchung den Fokus auf die Kohle und Rauschgift allgegenwärtig zu sein, womit wir auch das Thema des Tracks auf den Punkt gebracht zu haben. Das ganze mit einer eingängigen Hook. Auch "Gift" ist ein Track der gefällt. 8/10 Platten 10. Plastik Der eine oder andere Rapper könnte/sollte sich von diesem Track angesprochen fühlen. Eher ruhig im Vergleich zum Großteil des Albums kommt dieser daher, legt den Finger aber gnadenlos in die Wunde und greift unterschwellig all die Rapper an die sich auf "You-Tube-Beef" oder sonstiges Verhalten verlassen, welches einfach nur als fake zu bezeichnen ist. Inhaltlich wertvoll, der Track selbst vergleichsweise durchschnittlich. 6/10 Platten 11. Represent Der Track "Represent" ist mir den einen Tick zu viel auf die Fresse. Das Thema wirkt zu diesem Zeitpunkt auf dem Album eher überflüssig. Inhaltlich nichts Neues. Und was bisher noch gut ging, ist bei diesem Track nicht der Fall. Er fällt ab und das "wir kommen auf die Stage und räumen ab"-Thematik ist nun auch ausgelutscht, vor allem in Kombination mit einer eher belanglosen Hook. 5/10 Platten 12. Liebs oder lass es Es funktioniert im Mainstream, es funktioniert bei der Rap-Community und es passt zu dem was Genetikk ausstrahlen. Realness. Desinteresse. Selbstvertrauen. Liebs oder lass es eben. Sido passt perfekt zu Track und auch seinen Part nimmt man ihm ab. Wer auf Österreichs Showbühnen Pressevertreter lang legt, dem ist wirklich egal was man von ihm denkt. Super Ding - oder einfach das was man allgemein als Charthit bezeichnent. Und nur weil es ein Track ins Radio schafft, heißt das nicht automatisch dass er fake ist. Werbung für deutschen Hip Hop. Nicht mehr und nicht weniger. 10/10 Platten 13. Alles möglich Ein sehr eigenwilliger Beat, ein sehr persönlcher Text der aber funktioniert. Man bekommt ein Gefühl dafür warum den Jungs von Genetikk vieles egal ist. Sie haben ihre Vorgeschichte welche - vorsichtig ausgedrückt - nicht immer Ponyhof war. Unheimlich real ist der Track. 8/10 Platten 14. Du bist weg Auch bei "Du bist weg" handelt es sich wieder um einen melancholischen, persönlichen Text. Der Dialog mit dem Kind im Himmel wirkt ehrlich und authentisch. 7/10 Platten 15. Strawberry Fields Und auf einmal kommt aus dem Nichts eine Hasstirade die ihres gleichen sucht. Die Aussage: Wer meine Familie angreift hat ein mega Problem. Und wer sich bisher nicht für Genetikk interessiert hat, aber jetzt auf den Fame-Train aufspringen will ist alles, aber nicht willkommen. Ob man die Aussage so nach außen tragen muss, fraglich. Aber die Jungs sind halt wie sie sind. Was raus muss, muss wohl raus. 7/10 Platten 16. Über alles Wieder ein absoluter Kopfnicker-Track. Sikk und Karuzo bleiben auch hier - wie auf dem gesamten Album - ihrem Stil treu und machen ehrlichen Rap wie er heute teilweise schwer zu finden ist. Sikk produziert auch hier ein Brett das von Karuzo souverän gemeistert wird. 7/10 Platten 17. Kappa Alpha Rho Es geht dem Ende zu. Der letzte Track vor dem Outro schweift nochmal in die Zukunft ab. Karuzo ist noch lange nicht am Ende der Suche. Nach was? Das kommt durch den Track nicht wirklich raus, er ist jedenfalls auch auf diesem Track nicht bereit auf dem Weg nach vorne irgendwelche "You-Tube-Rapper" neben sich zu akzeptieren. 8/10 Platten 18 Outro Man muss es sich leisten können. MoTrip ist auf dem Outro gefeatured. Zugegeben: Das Outro ist auf jeden Fall ein vollwertiger Song und MoTrip passt super auf den Beat, sowie seine Reibeisenstimme zum Thema. Das Outro schafft es auch eine Art Fazit auf das bisher erreichte zu ziehen. MoTrip rundet das ganze super ab. Selten ein so gutes Outro gehört. 9/10 Platten [Review lesen]

25.07.2016 19:29 - Adesse: Fechnerstrasse (2016)

9.0 / 10
Eins vorweg: Alleine durch dieses Album ist Adesse von 0 au 100 zu einem meiner absoluten deutschen Lieblingskünstler geworden. Danke außerdem an Crada der das Kunstwerk komplett produziert hat. Eine der Gründe dafür ist auch schon der erste Track. "Anruf 303" ist ein sehr persönlicher Track. So persönlich, dass der Hörer viele Namen die er nennt sicher nicht kennen kann und nicht weiß was dahinter steckt. Das ändert aber nichts daran, dass man weiß welche Themen Adesse in diesem Song beschäftigt hat. Er schafft auf dem Album und auch auf diesem Song Tiefgang zu verleihen ohne auch nur den Anflug von Kitsch zu versprühen. Das erste von vielen Highlights auf dem Album! 10 Platten. "Chaos" herrscht auf Track 2 im Kopf von Adesse. Es fliegen Steine und Molotows...und man sieht es bildlich vor sich. Auch dieser Track hat unheimliche Ausstrahlungskraft "die kein Wasserwerfer aufhält". Einfach anhören! 10 Platten Du hast gerade die große Liebe gefunden obwohl du dachtest die gibt es nicht? "Ich bleibe" ist dein Song. Aus dem Alltag gegriffene Beispiele für das Zusammenleben in der ersten Zeit, was im Kopf so passiert. All das ist der Stoff um den sich der euphorische Song dreht. Ich hatte das Album bevor "Ich bleibe" als Single erschien, habe mich aber auf dem Album schon unheimlich dafür begeistern können. Adesse bleibt, der Song auch, im Ohr! 10 Platten. Unter all den starken Songs auf dem Album ist er mein Lieblingstrack! "Rosarot zu schwarz" hat unfassbaren Tiefgang. Schwankt zwischen euphorischem Lieben und dem Absturz der Liebe durch den Abrieb im Alltag. Obwohl das Thema traurig ist, könnte ich den Song immer wieder anhören, was ich im Übrigen auch mache. Danke für diesen Song! Einer der ganz seltenen Momente in denen einem ein Song wie ein Geschenk vorkommt. 10 Platten! "Sekundenkleber" ist dann wirklich eine sehr minimalistische Ballade und einem rein melancholischen Thema. Eigentlich ist der Song die logische Konsequenz für den Fall, dass sich rosarot zu schwarz gefärbt hat. Schöne Ballade, auch wenn der Song nicht zu meinen Lieblingen auf dem Album gehört. 8 Platten. Adesse zusammen mit seinem Entdecker und Förderer Sido. "Männer weinen nicht" handelt genau von diesem Klischee. Auch hier könnte man meinen der Track würde altklug und weinerlich rüber kommen. Das Gegenteil ist der Fall. Gerade weil weder Adesse noch Sido sich grundsätzlich für solche Aussagen veranwortlich zeigen nimmt man den beiden Protagonisten den Song und dessen Inhalt ab. Eine Hymne wegen der ich die CD damals gekauft habe. 10 Platten. Zeit zum "Luft holen" gewährt einem Adesse dann auf Track 8. In der schnelllebigen Zeit des Jahres 2016 kann das durchaus mal nötig sein. Wer die Situation kennt, dass man dem Alltag einfach gerne durch eine Fahrt in die Sonne oder das Unbekannt entfliehen möchte, der wird sich auch in diesem Track wiederfinden. 8 Platten. "Wünsch dir was" ist eine weitere solide Ballade aus der Feder von Adesse. Interptretieren sollte diese jeder für sich. EIne zerbrochene Beziehung oder Freundschaft? Jedem selbst überlassen. 7 Platten "Sorry" ist entwaffnend ehrlich und könnte die Lösung für viele Probleme auf der Welt sein. Fehler zugeben? In der Politik, Beziehung oder im Straßenverkehr. Niemals sollte man meinen. Ein einfaches sorry, eine Selbstreflektion die auch eigene Fehler zulässt würde viel Spannung raus nehmen. Über eigene Fehler auch mal lachen? Mit Selbstbewusstsein nicht fehlerfrei sein. Trifft voll meine Einstellung zum Leben. "Ich leb' zum ersten Mal" singt Adesse und ist damit eventuell nicht alleine. Inhaltlich schönes Thema locker verpackt. Super. 8 Platten Track 11 heißt "Wasserfarben" und handelt aus meiner Sicht davon wie man sich als Mensch im Leben einmal ohne Orientierung wiederfindet während die Zeit an einem vorbei zu rauschen scheint. Schnell wie bei einem mit Wasserfarben gemalten Bild kann ein recht klares Weltbild plötzlich verschwimmen. Die Lösung hat Adesse in diesem Fall auch: Neu malen! Was hilft? Wenn jemand auf dich aufpasst. Und auch hier unter dem Strich die Botschaft: Keine ist perfekt! 7 Platten "Lo-Fi Jetset" ist für jeden von uns. Keine Kohle für das 5-Sterne-Hotel? Egal! Die Welt ist auch ohne Luxus schön! Plastikringe aus dem Automat, schlechte Selfies mit dem Handy und Tanzen auf kaputten Boulevards...kommt immer darauf an mit wem man es macht und welche Einstellung man zu seiner Situation hat. Dieser Track macht auf jeden Fall Lust auf Urlaub, egal wo, egal wie. Hauptsache mit der richtigen Person. 9 Platten Jeder hat seine Situationen im Leben die einem wie Blei auf den Schultern liegen. Mal mehr, mal weniger, aber es gibt sie. Weitermachen soll wohl die Botschaft von Adesse sein. Irgendwo geht wieder eine Tür auf oder ein Licht an. Wer die Situationen - vielleicht mit dem richtigen Partner oder den richtigen Freunden - hinter sich lassen bzw. durchstehen kann, der wird auch irgendwann wieder oben auf sein. "Unter uns der Himmel"... 9 Platten Fazit: "Fechnerstrasse" gehört nicht einfach zu meinen Lieblingsalben des Jahres 2016. Es gehört zu meinen absoluten Lieblingsalben. Und das kann ich nur selten von einer aktuellen Scheibe behaupt. Sympathisch wirkt Adesse durch seine Themen in seinen Songs die er auf normale, alltägliche Weise an den Hörer liefert. Mal euphorisch, mal traurig, aber nie ohne Hoffnung. Sido hat hier einen Juwel auf seinem Label "Goldzweig" gesigned. Ich hoffe er hat noch häufiger so ein glückliches Händchen! Auf jeden Fall: Danke. [Review lesen]

25.07.2016 18:32 - Gestört Aber Geil: Gestört Aber Geil (2016)

8.0 / 10
Ich muss sagen, als ich den Namen das erste mal gehört habe konnte ich spontan wenig damit anfangen. "Gestört aber geil" klingt nach Malle und Poletentum. Dann habe ich zum ersten Mal bewusst einen Song des Duos wahrgenommen... "Ich und Du" mit einem der aus meiner Sicht meist unterschätzten deutschen Künstlern: Sebastian Hämer. Auf seinen Alben klingt er immer wie die Kopie von Xavier Naidoo. Umso mehr hat mich der Wandel auf diesem deutlich temporeicheren Track gefreut. Perfekt passt seine angenehm tiefe Stimme zu dem gute-Laune-machenden Track. Man will direkt mit seiner besseren Hälfte einen Roadtrip starten. Alles richtig gemacht! 10 Platten. Marc Narrow darf sich dann auf dem zweiten Track an der Seite von Gestört aber geil präsentieren. Auch dieser Beat geht unter die Haut und auch Marc Narrow scheint für den Titel "Geh nicht weg" wie gemacht zu sein, Weniger fröhlich als der erste Track, aber kaum schlechter. 9 Platten. Mit Koby Funk und Wincent Weiss hat man gleich zwei Kooperationen für "Unter meiner Haut" an Land gezogen. Von Qualität, Art und Weise aber auch ohrwurmtechnisch auf einer Stufe mit dem zweiten Song des Albums". 9 Platten. "Sind wir Freunde" feat. 3A ist ein weiteres, absolutes Highlight des Albums. Angenehme, ruhige Stimme auf einen super Beat. Ordentlicher Bass der speziell für's Auto und den Club gemacht zu sein scheint. Sehr stark! 10 Platten. Nach sehr starken Songs zum Auftakt dann der erste kleine Dämpfer. "Sommerregen" ist mir einfach zu schlagerlastig und klingt extrem nach Mausefalle und Ü50-Party. Es gibt natürlich auch schlechtere Songs und wer es mag, ist sicher damit auch gut bedient. Beat okay, alles in allem zu sehr Schlager für meinen Geschmack. 6 Platten. Mit "Demons" wechseln wir dann zum ersten Mal von der deutschen in die englische Sprache. Super Radio-Song, super Disco-Song, bestimmt auch gerne gesehen bei jedem Tanzkurs. Gut, aber nichts das nicht schon mal jemand ähnlich gut oder leicht besser gemacht hat. Trotzdem: Geht ins Ohr, der Bass reißt es raus. Gerade noch so... 8 Platten. Der Beginn ist abschreckend für mich gewesen, was vor allem damit zusammenhängt, dass "My Pain" deutlich weniger melodisch startet als all die Vorgänger-Tracks auf dem Album bisher. Wird aber gerade auf Grund seiner vergleichsweise skrupellosen Härte in Beat und Bass immer besser. Hört sich am besten mit aufgedrehter Lautstärke und ordentlichen Boxen. Kein Highlight, aber ordentlicher Track mit einem Feature von Northern Light! 7 Platten. Mit Two Magics zusammen hat man den Song "Glücklich wie die Kinder" erschaffen. Dieser Song ist für mich, vor allem nach öfter als dreimal hören nur noch nervig. Es gibt sicher auch schlechtere Songs, aber gerade auf Grund der starken Tracks auf diesem Album fällt der Song doch deutlich in der Gunst ab. Nicht so sehr meins. 5 Platten. "Ich vermiss dich nicht" feat. Migo heißt Track 9 der wieder deutlich eingängiger ist. Außergewöhnlicher Wiedererkennungswert in der Stimme. Der Beat läuft auch wieder deutlich besser rein und macht ordentlich Laune. Wer gerade unglücklich Single ist besonders für den Song gemacht. Danach geht's vielleicht zumindest wieder etwas positiver in die andere Richtung. 8 Platten. Der Hauptteil der guten Bewertung im Gestört aber geil-Remix gebührt mit Sicherheit Lost Frequencies. Was die Jungs von Gestört aber geil dennoch gut gemacht haben. Remix ja, aber trotzdem erkenne ich den Originaltrack noch hervorragend. Song ist immer noch klasse und trotzdem eine eigene Variante. Passt. Wer den Song im Radio schon tot gehört hat wird hier aber keine neue Erfindung des Track vorfinden. 9 Platten. Ian Simmons ist das Feature auf Track 11 "Duu". Ganz eigene Stimme. Der perfekte Song für frisch Verliebte. So richtig übertrieben kitschig. Das allerdings so bewusst und selbstbewusst dass es überhaupt nicht stört. Ohrwurm. Im Club, gerade zu später Stunde, würde der Track sicher gut laufen. 9 Platten. Ähnlich verrückt, allerdings in diesem Fall auch vom Text her ist "Ufo". Guido von Monrath ist für die Vocals verantwortlich und klingt gepflegt hingerotzt im positiven Sinne auf der Suche nach seiner neuen Liebe aus dem All/Ufo. Anders, aber geil...bzw. Gestört aber geil! Erfrischend anders... 9 Platten. "In My Life" heißt der dreizehnte Track des Albums und ist, naja, nett? Auf jeden Fall nichts Besonderes. Kann beim Putzen im Hintergrund laufen ohne zu stören. Aber er ist auch nichts Besonderes. Schon gar nicht auf diesem Album. Durchschnitt. 5 Platten. Recht melancholisch klingt der Song "Wie ein Regenbogen". Zumindest so melancholisch es auf einem Tech House Album möglich ist. Es fehlt so ein wenig das gewisse Etwas in dem Song. Belanglos möchte ich ihn nicht nennen, aber als Brett würde ich ihn auch nicht bezeichnen. Etwas mehr Begeisterung als der Vorgängertrack kann er entfachen. 6 Platten. "Golden Eyes" ist wieder deutlich mehr nach meinem Gusto ohne aber an die vielen richtig starken Songs auf dem Album ran zu kommen. Und trotzdem: Auf hohem Niveau ist der Track trotzdem. Angenehm zu hören, fehlt aber etwas an Wiedererkennungswert. 7 Platten. Auch "Reality" von Lost Frequencies und Janieck Devy bekommt auf Track 16 einen Hauch Gestört aber geil ab. Auch hier ein basslastiger Remix des Originals. Okay. Aber wie bei "Are You With Me" eben auch das Rad nicht neu erfunden. Auch grundsätzlich ist der Song nur bedingt bei mir angekommen. Nett, aber kein Überflieger. 7 Platten. Fast war nicht mehr damit zu rechnen, doch dann nochmal eine absolute Steigerung mit "The Sun" als letztem Song vor dem Outro. Toller Song, toller Beat. Gute Laune, kommt sicher weltklasse wenn man mit einem Cabrio in den Sonnenuntergang fährt. Sonnenbrille auf und los... 9 Platten. Das Outro bleibt unbewertet, da hier relativ kitschig über Musik gesprochen wird. Hat mich etwas an die Erzählstimme von Tabaluga-Schallplatten erinnert. Fazit: Absolut gelungenes Debut-Album das fast ohne Schwächen auskommt. Ich hoffe die Jungs bleiben gestört aber geil und machen weiter von sich hören. Auch würde es mich freuen wenn weiterhin mit Newcomern wie Wincent Weiss oder fast vergessenen Künstlern wie Sebastian Hämer gearbeitet wird. Toll! Bis zum nächsten Album... [Review lesen]

05.06.2016 12:53 - Various Artists/Sampler: Great Gatsby, The (2013)

7.0 / 10
Der Soundtrack zu einem weiteren, tollen Leonardo DiCaprio-Film startet mit einem eher unerwarteten Track namens "100$ Bill" von Hova, noch besser bekannt als Jay-Z himself. Ein Track den man eher nicht dem Jahrzehnt zuordnet in dem der Film spielt. Wie dem auch sei, ein toller Track um ihn im Auto zu pumpen. Sehr basslastig und Jay-Z ist bekanntlich auch kein schlechter Rapper. (7 Platten) - Produced by E.Vax Für den zweiten Track zeichnet sich dann die besser Hälfte Hovas verantwortlich und hat zusätzlich Andre 3000 von Outkast gleich im Gepäck, was ja bekanntlich nicht so leicht ist. Zusammen präsentieren sie eine sehr langsame, aber stilsichere Variante von Amy Winhouses "Back To Black". Eine Variante die gefällt. (7 Platten) - Produced by Hollywood Holt Mit Top-Produzent und Black Eyed Peas-Mitglied Will.I.Am geht es weiter. "Bang Bang" lässt Trompeten und Bass erklingen. Schön auf das Jahrzehnt angepasst in dem The Great Gatsby zuhause ist und trotzdem anleihen aus der Moderne. Spaßig, rythmisch, euphorisch und ein bisschen verrückt. Gute Laune! (8 Platten) - Produced by Will.I.Am "Little Party Never Killed Nobody (All We Got)" bringt Fergie (erneut ein Mitglied der Black Eyed Peas), Goonrock und den Hip-Hop Veteranen Q-Tip zusammen. Der wohl bekannteste und beliebteste Track des Albums. Eine tolle Kombination aus Künstlern - eine tolle Party auf CD! (10 Platten) - Produced by Goonrock Track Nummer 5 holt uns dann wieder schlagartg runter. "Young And Beautiful" von Lana Del Rey ist eine Bilderbuchballade des melancholischsten Art. Hervorragend gesungen, im Hintergrund Aufnahmen eines Orchesters. Ein Song der Lana del Rey maßgeschneidert wurde und sie trägt diesen mit unglaublich viel Klasse und Stil. (9 Platten) - Produced by Rick Nowels Bryan Ferry und sein Bryan Ferry Orchestra performen zusammen "Love Is A Drug" auf Track 6. Auch dieser Track bedient sich vieler Elemente aus den 20ern, kommt solide, aber eher unspektakulär daher. Geht im Vergleich zu den starken Songs auf dem Album eher unter und ist für mich auch nichts Besonderes. (5 Platten) - Produced by Bryan Ferry & Rhett Davies Florence + The Machine sind die nächsten Größen auf dem Soundtrack. "Over The Love" ist die nächste sehr gelungene Ballade des Samplers und überzeugt durch ähnlich viel Stil wie Lana Del Reys Beitrag. Eine unglaublich gute Stimme, auf einem tollen Sound. (8 Platten) - Produced by Emile Haynie, Kid Harpoon & Baz Luhrmann "Where The Wind Blows" von Coco O. of Quadron ist ein weiterer von mehreren Songs der sehr nach den 20ern klingt und dabei trotzdem absolut in der Gegenwart funktioniert. Frecher Titel, gut, aber auch keine Offenbarung im Vergleich zur großen Konkurrenz auf der Platte. (6 Platten) - Produced by Andrea Martin Das Bryan Ferry Orchestra braucht nicht unbedingt einen Bryan Ferry um auftreten zu können. Es reicht auch eine Emile Sande mit einer 20er-Jahre-Version des Jay-Z & Beyonce-Hits "Crazy In Love". Emile Sande, aus meiner Sicht eine unglaubliche Sängerin, wird bei diesem Song aus meiner Sicht aber für ein eher mittelklassiges Lied verheizt. Sie macht ihre Sache zwar gut, was das Lied aber nicht weniger (nahezu) nervig macht. Hätte ich nicht gebraucht. (4 Platten) - Produced by Bryan Ferry & Rhett Davis The XX kommen sehr melancholisch und düster, aber trotzdem auch sehr sanft auf "Together" daher. Ein überzeugender, deeper Track dem es für mich trotzdem an Highlights fehlt. Alles in allem könnte der Song eher als Hintergrundmusik für eine Mystery-Serie dienen, oder eben eine dramatische Szene im Film "The Great Gatsby". (5 Platten) - Produced by Jamie Smith Gotye, der den meisten durch seinen Titel "Somebody That I Used To Know" bekannt geworden dürfte, ist mit seinem Song "Hearts A Mess" auf dem Sampler vertreten. Dieser Song ist allerdings bereits 2007 entstanden und somit älter als sein großer Hit. Ein Song in dem man den typischen Stil von Gotye aber durchaus erkennen kann. Eher langsam, eigenwillige Komposition, verrückte Klänge...und trotzdem stimmig. (6 Platten) - Produced by Gotye Bono und The Edge haben die Lyrics geliefert zu denen Jack White "Love Is Blindness" covered. Der erste einigermaßen rockige Track auf dem Album. Funktioniert aber auch mit der Stimme von Jack White hervorragend. Jack White leidet von Sekunde zu Sekunde mehr. Leider ist der Song insgesamt keiner meiner Favoriten. (5 Platten) - Produced by Jack White Nero mit "Into The Past" ist das Überraschungslied auf dem Album. Sehr epochal kommt der Song daher, das beeindruckt. Die Ballade ist ebenso elegant wie futuristisch gehalten. Chillig, trotzdem den Bass punktuell großartig eingesetzt. Tolle Nummer auch für das Auto. (9 Platten) - Produced by Daniel Stephens & Joseph Ray Den Abschluss des Soundtracks liefert Sia mit "Kill And Run". Eine weitere Ballade die wie die Faust aufs Auge auch zu einem James Bond Film gehören könnte - und das nicht nur wegen des Titels. Trotzdem sind deutlich stärkere Balladen auf dem Album zu finden. Sia singt den Track souverän, keine Frage, was die Komposition als solche aber nicht spannender macht. (6 Platten). - Produced by Chris Braide & Oliver Kraus Fazit: Ein sehr starker Soundtrack, hochkarätig besetzt, aber nicht alle aus dem Starensemble wurden auch entsprechend ihrer Fähigkeiten eingesetzt (z.B. Sia), dafür auch Überraschungen wie Nero, die ich so nicht auf dem Schirm hatte. Einige Highlights, aber auch einige durchschnittliche Songs die eine noch bessere Bewertung blockieren. 6.8/10 [Review lesen]

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