Metalpriest

Metalpriest
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Bewertungen: 20 Reviews: 18
Genres: Metal
Bewertungsverteilung von Metalpriest
0.5 1 1.5 2 2.5 3 3.5 4 4.5 5 5.5 6 6.5 7 7.5 8 8.5 9 9.5 10
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10.0: 100% (14x)

Die letzten Bewertungen
9.0 für Sin Starlett: Digital Overload (2015) (12.03.2016 21:17)
10.0 für Lake Of Tears: Crimson Cosmos, A (1997) (25.08.2013 18:44)
10.0 für Lake Of Tears: Headstones (1995) (25.08.2013 18:44)
10.0 für Lake Of Tears: Forever Autumn (1999) (25.08.2013 18:40)
0.5 für Manowar: Lord Of Steel, The (2012) (24.07.2012 14:54)
10.0 für Dark Millennium: Diana Read Peace (1993) (06.02.2010 13:17)
10.0 für Satan's Host: Metal From Hell (1986) (12.12.2009 14:07)
10.0 für Emerald: Armed For Battle (1986) (06.09.2009 12:39)
9.5 für Acero: En Pie De Guerra (2007) (22.08.2009 10:55)
Insgesamt 20 Bewertungen vorhanden. Alle anzeigen
Die letzten Reviews

12.03.2016 21:17 - Sin Starlett: Digital Overload (2015)

9.0 / 10
Was 9 Punkte für die Schweiz? - Logo, wir befinden uns hier ja auch nicht bei ESC, sondern bi Musik-sammler.de. Ich mag mich noch daran erinnern wie ich anno 2008 auf Myspace (ja, das war damals noch geil und ein enormer Fundus für newcomer/unbekannte Bands) eine mir bis dato unbekannte Band aus der Region Luzern (trve iron fists of Chrütli Schwur) fand und um ein paar Demos, resp. das Recht diese zu vervielfältigen und zu verteilen anfragte. Damit nahm die Geschichte ihren Lauf. Viele geneigte Metalhörer fanden die Band aufgrund ihrer Authentizität geil, obwohl das Demo doch nicht von bester Qualität war. Aber who cares? Mittlerweile sind wir im Jahre 2016 und die Chaosbrüder of NWOBHM veröffentlichen ihren 3. Longplayer und zu diesem will ich euch eine Geschichte erzählen. Wer mich kennt, weiss ich frag nicht zu jeder Scheibe und zu jedem Artisten „wer ist das? Das tönt geil“. Ich setze von Natur aus ein gewisses Qualitätslevel und was darunter ist fällt in der Regel gnadenlos durch. Wir befinden uns also im Jahr 2016, genauer gesagt anfangs März und ich stolziere beim Kumpele in die Wohnung und höre eine sehr gut gemachte ‚Kopie‘ von Priest und lasse genau obgenannten Spruch fallen. Die Antwort kommt für mich dann doch ziemlich überraschend: ‚Das ist die neue SIN STARLETT‘. – Hoppla! Nun weißt Du’s. Nun zum eigentlichen Grund dieses Review’s, dem neuen Longplayer von SIN STARLETT – Digital Overload. Wer die Jungs kennt, weiss, dass sie nicht nur 20 Jahre zu spät geboren sind, sondern grösstenteils komplett in den 80ern leben. Nicht nur musikalisch. Aus diesem Grund kann man auch verstehen weshalb die LP mit mehr Details und Finessen zum Thema digitale Welt ausgestattet ist. So werden z.B. auf der CD, resp. Dem Booklet/Sleve die verpixelten Bilder der Bandmitglieder, welche auf der LP zu sehen sind, gar nicht erst abgebildet, da sie schlichtweg nicht zum Ausdruck kommen würden. Weiterhin folgt die LP Ausgabe total dem Konzept Dos/ 80er-Interface, was perfekt auf die Jungs passt und klarstellt, dass Vinyl der CD bevorzugt behandelt wird. Bevor wir mit den einzelnen Tracks anfangen, möchte ich noch bemerken, dass sich die Jungs seit 2008 meiner Meinung nach sehr positiv entwickelt haben, ohne aufgesetzt und gezwungen rüber zu kommen. Mein erster Eindruck der Scheibe war/ist, dass die Band sehr gereift und gesetzt wirkt, allen voran Sänger Elias, der nach meiner Ansicht einen gewaltigen Sprung gemacht hat. Die Scheibe fängt mit ‚Electric Expander‘ an. Meiner Meinung nach dem schwächsten Song der LP, jedoch insgesamt ein guter, grundsolider Stampfer in bester PRIEST Manier. Auch wenn er für mich nur 2. Wahl ist werden hier doch schon der warme, klare Sound und das totale 80er Feeling für einen positiven Effekt sorgen. Eigentlich sind in diesem Song schon alle Trademarks von SIN STARLETT enthalten: klassische Riffs, geile Hooklines, eingängiger Refrain, totales 80er Feeling und ein Sänger welchem ich dieses Level ehrlich gesagt nie zugetraut hätte. Nach dem Opener folgt mit ,Tear down the halls‘ ein Mid-Tempo Track welcher zum ordentlichen Kopfschütteln und zum Auspacken der Luftgitarre einlädt. Auch hier muss man nicht lange überlegen wo die Einflüsse herkommen. ‚Force and Thunder‘ fängt soft an um sich dann wiederum in ein geiles 80er Mid-Tempowerk zu steigern. Hier tritt beim Anfang ganz klar die qualitative Steigerung von Elias‘ Stimme zu Tage. Wenn das zuvor nicht bemerkt wurde, so merkt man dies spätestens jetzt. Mit dem darauffolgenden ‚Digital Overload‘ folgt der erste Höhepunkt. Was für ein wunderbarer Banger! Einfach nur Geil! Klassischer Metal vom feinsten mit Ohrwurmcharakter und Shouteffekt beim Refrain. Nach diesem Schmankerl folgt mit ‚Savage Nightshfts‘ schon die näxxte Abspritzgarantie. Wiederum brilliert Elias mit seiner Stimme und die Jungs knallen uns eine simple, jedoch sehr effektive Lehrstunde in Sachen ,Wie könnten JUDAS PRIEST mit 80er Spirit heute tönen‘. Sehr Geil! Sie mögen Chaoten sein, welche in ihren Kutten noch Reste alter Hot-Dogs finden, mal verpeilt etwas vergessen (genau diese Punkte machen sie so liebenswert!) , jedoch ihren ehemaligen Schlagzeuger, welcher anno 2007 Selbstmord beging, haben sie bis heute nicht vergessen und haben ihm auf dieser Scheibe den Track ‚The last straw‘ gewidmet. Eine Powerballade welche von der Steigerung und Dramatik in Richtung US Metal geht. Jungs, hier habt ihr noch Luft nach oben. Der Track ist beileibe nicht schlecht, nur kommen mir beim Hören zig US Balladen höherer Qualität in den Sinn. (ich will den Jungs keineswegs unterstellen, dass sie versucht haben eine dementsprechende Ballade zu schreiben. Eher betonen, dass sie das Potential dazu haben.) Mit ‚Righteous Saviours‘ folgt dann wieder eine geile PRIEST-like Nummer mit allem was des Metallers Herz braucht. Riffing, Breaks, Melodie, Chorus zum Mitsingen. Das Ende dieser sehr erfrischenden Scheibe stellt der längste Track ‚Sideway Warriors‘ dar. Angefangen mit einem wunderbaren Akkustikintro zelebrieren uns SIN STARLETT über die nächsten fast 9 Minuten eine Gesamtübersicht ihres Könnens. Klassischer Metal at it’s best! Fazit: Wer mit klassischem Metal noch nie was anfangen konnte lässt auch hier die Finger davon. Allen welchen Bands, wie JUDAS PRIEST, DIAMIND HEAD, HOLOCAUST, SAXON, IRON MAIDEN under ganze Rest der NWOBHM ein Begriff sind und diese early 80er Scheiben liebt kommt hier voll auf seine Kosten! Höhepunkte: eigentlich alles, besonders ab ‚Digital Overload‘. Ich gebe hier 9 Punkte, habe mir lange überlegt ob 8, 8.5 oder 9, musste letztendlich sagen dass 9 Punkte aufgrund der Authentizität der Band gerechtfertigt sind. SIN STARLETT wirken zu keinem Moment aufgesetzt oder künstlich. Das sind Fans von Bands aus den Anfängen des Metals und diese Einflüsse lassen sie in ihren Songs weiterleben. Letztendlich habe ich zig mal lieber eine solche Kopie der alten Heroen, als eine Halbherzige Kopie der Heroen selbst. [Review lesen]

25.08.2013 18:44 - Lake Of Tears: Crimson Cosmos, A (1997)

10.0 / 10
Ich hab schon vor Urzeiten mal im Board ein generelles Review zu Lake of Tears verfasst, in dem auch diese Scheibe beinhaltet ist, auf welches ich an dieser Stelle mit einem Link verweise: http://www.musik-sammler.de/forum/viewtopic.php?pid=128484#p128484 [Review lesen]

25.08.2013 18:44 - Lake Of Tears: Headstones (1995)

10.0 / 10
Ich hab schon vor Urzeiten mal im Board ein generelles Review zu Lake of Tears verfasst, in dem auch diese Scheibe beinhaltet ist, auf welches ich an dieser Stelle mit einem Link verweise: http://www.musik-sammler.de/forum/viewtopic.php?pid=128484#p128484 [Review lesen]

25.08.2013 18:40 - Lake Of Tears: Forever Autumn (1999)

10.0 / 10
Ich hab schon vor Urzeiten mal im Board ein generelles Review zu Lake of Tears verfasst, in dem auch diese Scheibe beinhaltet ist, auf welches ich an dieser Stelle mit einem Link verweise: http://www.musik-sammler.de/forum/viewtopic.php?pid=128484#p128484 [Review lesen]

06.02.2010 13:17 - Dark Millennium: Diana Read Peace (1993)

10.0 / 10
Haben Dark Millennium schon mit 'Ashore the celestial burden' einen kreativen Meilenstein abgeliefert, so schossen sie mit 'Diana Read Peace' den vielbekannten Vogel ab. Ich habe selten so ein vielschichtiges, abstraktes und kreatives stück Musik gehört wie diese Scheibe. Nicht einmal Mekong Delta haben bis heute so vielschichtige Scheiben veröffentlicht. Es ist nicht anzunhemen, dass sich einem nach 10 Durchgängen die Genialität dieser Scheibe erschliesst. Die Scheibe fängt mit 'Mission' sehr interessant und noch nahe am Vorgänger an, ändert aber bereits mit 'Dead in love' die Richtung. Einflüsse aus Jazz, Blues, Rock und Metal vermischen sich zu einem kreativen Ganzen. Auch spielt Sänger Christian Mertens viel mehr mit seiner Stimme. Die Songs sind sehr vielschichtig aufgebaut und gewinnen durch breaks mit ruhigen Passagen viel Dramatik. Das Ganze kann und sollte man keiner Schublade zuordnen, sondern sollte als musikalisches Gesamtkunstwerk der härteren Spielart betrachtet werden. Songs wie 'Peace in my hands', 'My repertory of grey', 'Fatehistory', 'Of sceptre their ashes may be', 'brotherhood sleep ... back to treasureland' und ganz besonders das simple aber dadurch umso genialere 'Pandemonium' sind in ihrer vielschichtigkeit und dem Songaufbau einzigartig. Sollte ich die beiden DM Werke vergleichen, müsste ich die Wertung in 2 Bereiche unterteilen. Aus metallischer Sichtweise würde ich das Debut bevorzugen, aus musikalischer Sicht jedoch, die 2te. Fans und interessierte von höchst kreativer Musik sollten hier zumindest ein Ohr wagen. [Review lesen]

06.02.2010 13:00 - Dark Millennium: Ashore The Celestial Burden (1992)

10.0 / 10
Ich weiss nicht mehr wie ich damals auf die Idee kam in diese Scheibe zu hören, jednfalls packten mich die Riffs vom Opener 'Below the holy fatherlands' vom 1. Moment an. Mit geilen Leads und einem Mid-Tempobeat unterlegten 'Intro' startet der Song um wenig später in wehmütigen Doom über zu gehen. Kreativität war das Motto dieser Combo. Und nicht irgendeine Kreativität, sondern selten gehörte. So benutzt alleine der Opener schon soviele Ideen, wie anderen Bands für ganze Scheiben reichen. Ein absoluter Knaller offenbart sich dem geneigten Hörer mit 'Inside the sunburnt thoughts of frost', nicht nur der Name ist Abstrakt, sondern der Song im gesammten. Kein, KEIN!!! einmal gespielter Part wird in diesem Song später jemals wiederholt. so baut sich der Song aus lauter 'aneinadergereihten' Teilen auf, ohne jedoch so etwas wie einen roten Faden zu vermissen. Einfach Perfekt wie die Breaks und Übergänge arrangiert sind. Über aller Genialität liegt dann noch die herrlich verzweifelte Stimme von Christian Mertens welche den ganzen Kompositionen eine weitere besondere Note verleiht. Wunderbar krönender Abschluss ist der atmosphärische Track 'The atmosphere', welcher eigentlich mehr Doom als Death ist und sehr gut beweist, dass es immer wieder Bands gibt, welche sich nicht in irgendwelche Schemas presen lassen. Mich wurmen heute nur 2 Dinge: 1. Dass ich die Band damals nie sah (waren nie in der nähe) und dass ich von Ashore nie das orange Vinyl gekauft habe. Liebhaber von interessanter, vielschichtiger Musik greifen hier zu. [Review lesen]

12.12.2009 14:07 - Satan's Host: Metal From Hell (1986)

10.0 / 10
Was für eine Scheisse ist der oft gehörte Kommentar von etwelchen Whimps welche die wahre grösse dieses Outputs nicht verstehen. Wenn es um die Produktion geht, dann haben sie wohl recht, denn diese ist dem geilsten Cover der Metalgeschichte zum Opfer gefallen. Musikalisch jedoch ist diese Scheibe einfach nur göttlich. Ich kann meinem Vorschreiber bezüglich der besten Metalscheibe ever nicht zustimmen, aber zu den geilsten und interessantesten gehört sie ohne Diskussion. Abgedrehter Gesang meets abgerehte Riffs meets virtuoses Drumming alles mit einer diabolischen Stimmung unterlegt und in grandiose Chöre eingebettet wurde hier in Boulder ein zeitloses Monster erschaffen welches auch noch über 20 Jahre nach seiner Erschaffung nichts von seinem Reiz und seiner Originalität verloren hat. Black Steele - schon gleich zu Beginn der Scheibe macht Leviathan Thisiren (Harry mal wieder) durch sein Organ und drekiges Gelächter klar wo der Hammer hängt. Wie schon erwähnt, leben die Songs von ihrer Vielschichtigkeit und Abwechslung und besonders Harry's Gesang. Es ist schon enorm wie sehr der gute mit seiner Stimme spielt. Nicht mal auf den Jag Panzer scheiben lebt er sein Organ dermasen aus, eine Vergleichsparallele zu Bobby Mitchel und Vyndykator kommt mir in den Sinn. Into the Veil geht im gleichen Stile weiter. Der satanische Reigen scheint sich bis zum Refrain immer schneller und wilder zu drehen. Wiederum brilliert Harry mit abartigen Melodylines, Shrieks und anderem. Wer bis heute noch keinen Zugang zu dieser Scheibe gefunden hat, wird ihn auch nie finden. Diejenigen welchen das Material zusagt, denen offenbart sich eine abgedrehte Welt mit abgefahrenen Ideen und Melodien. Über das geile Titelstück kommen wir dann zu einem der wohl krassesten und kränksten Metalsongs ever: King of terror, mann höre sich mal die ersten 25 Sekunden an (aaaaaahahaha, yaaaaaaaaa, i'm the king hahahaha aaaaahahahaha aaaaaaaah i'm the king of terror and you gonna die you bastard aaaaahahaha Die Die Die Die hahahahahaha). Was und besonders WIE Harry diesen Beginn singt, resp. Satzfragmente ausspuckt sucht seinesgleichen. Wirres Gitarrenspiel und wildes Drumming begleiten Harry's einzigartige Stimme bis zum Refrain, welcher wiedrum durch geilste Chöre unterlegt ist. Über die weiteren Kracher 'Strongest of the night' 'Standing at death's door' 'Hell Fire' welche allesammt das selbe höchste Niveau halten kommen wir dann zum krönenden Finale: Souls in Exile. Ein sataninscher Epos aus den tiefsten abgründen der Hölle wird uns hier zelebriert welcher seinen Abschluss in einem musikalisch untermalten Monolog findet. Leider endete wie bei vielen anderen guten Scheiben das Versprechen 'to be continued' im nichts. Wer mit der wirklich schlechten Produktion etwas anfangen kann, wird musikalisch in höchstem Mass belohnt. Mittlerweile haben sich Satan's Host zu einer primitiven, belanglosen Black Metal Combo degradiert. Tote lässt man oftmals lieber ruhen! [Review lesen]

06.09.2009 12:39 - Emerald: Armed For Battle (1986)

10.0 / 10
Das Jahr 1986 darf durchaus als des Metals bestes Jahr angesehen werden. Zahlreiche Klassiker wurden in dem Jahr veröffentlicht, darunter auch diese Privatpressung der christlich orientierten Emerald aus Kalifornien. Stylistisch spielten Emerald klassischen Metal / Epic Metal edelster Sorte. Während der Opener 'Armed for Battle' ein treibender Mid-Tempo Hammer ist der sich durch knackige Riffs, geilste Melodiebögen und Refrains auszeichnet, ist das Nachfolgende 'Teenage Suicide' schon etwas epischer. Spätestens jetzt wird dem Hörer klar, dass sich ihm hier ein weiteres Wunderwerk aus den Staaten offenbart welches mehr, viel mehr Aufmerksamkeit verdient gehabt hätte. Die Scheibe wirkt sowas wie aus einem Guss und Homogen wie nur wenige andere. Der die A-Seite abschliessende, sehr rauhe Track 'We Attack' lässt wunderbar das Basspiel zur geltung kommen. Auch die etwas rauhe, sehr kraftvolle Stimme des Sängers ist ein weiterer Pluspunkt. Die B-Seite fängt mit einem gefühlsmässigen Hammertrack an, 'Look to the stars' tönt wie aus einer anderen Welt, sensibel, zerbrechlich und dennoch gewaltig. Epik pur! Mit 'Winds of doom' folgt dann ein weiterer, unsterblicher Epikhammer bevor dann das abschliessende 'Judgement day' wieder mehr der klassischen Spur folgt. Diese Privatpressung gehört meiner Meinung zu den 3 besten Privatpressungen und zu den besten Metalscheiben überhaupt. Wer immer das Glück hat diese Platte angeboten zu bekommen, sollte auf jeden Fall zugreifen. Sie tritt nicht oft ans Tageslicht. [Review lesen]

22.08.2009 10:55 - Acero: En Pie De Guerra (2007)

9.5 / 10
Metal lebt! Es ist toll zu sehen, dass es noch immer Bands wie Acero gibt, welche Heavy Metal im Stile der 80er spielen. Nicht viele Bands sind heutzutage noch in der Lage dieses grossartige Feeling der 80er in die Neuzeit zu übernehmen. Besonders in Europa, wo alle 'Power Metal' Bands nahezu gleich tönen: Gleiche Riffs, gleicher Sänger, gleiche Produktion. Die wollen alles einfach auf perfektem Niveau haben, verlieren dabei aber ihre Ureigene Identität. Es gibt eine klare differenz zwischen Mittel-/Südamerikanischen Bands und hier. Diejenigen aus Mittel-/Südamerika sind mehr mit dem Metal verbunden und glaubhafter. Bleibt so! Danke Metal is still alive. Great to see that there are still bands like ACERO that play classic heavy metal from the 80ies. Bands that transmit the complete feelings from the glorious days are not that much anymore. Especially in Europe, where all 'Power Metal' bands sound the same: Riffs, Voices, Productions. They want to push all to the perfect clean, clear sound, but loose their own identity. There's a clear difference between bands from Middle/South America and here. Actual these ones from Middle/South America are more devoted and original. Stay so! Thank you for the record! First written on CDBaby.org [Review lesen]

18.08.2009 18:55 - Fortress: Take The Night (1986)

8.5 / 10
1986 erschien dieses 4-Track Debut der basler Lokalmatadoren Fortress. Da ich damals als 13 jähriger Knirps erst gerade die ersten Metal-Tapes auf DRS3 (Rock Special), Radio Rockin' Chair (Franz. Piratenstation) und NRJ zusammenbastelte nahm ich logischerweise keine Notiz dieser Band aus der eigenen Stadt. Es dauerte satte 18!! Jahre, bis mir diese EP in einem lokalen Plattenladen in die Hände fiel. (für 10 Schwyzer fränkli) Die darauf enthaltenen Songs weisen einen IMO stärkeren Bezug zum Metal 'Made in USA' als 'Made in Europe' auf. 'Take the night' als erster Song ist ein geiler Mid-Tempo Song mit einem catchy Riff und einem eingängigen Refrain. Fortress spielten eine Art Metal welche es in der Schweiz nahezu nie gab: Heavy Metal. Hier gab es alle Arten von Metal (Celtic Frost, Messiah, Coroner, Samael, etc.) alle wurden in ihrem Genre bekannt. Nur auf der echten, der klassischen Spielweise des Metal herrschte in der Schweiz bis auf jüngere Formationen wie Emerald oder Sin Starlett Ebbe. 'Shout' als 2er Song weist ein weiteres Trademark von Fortress auf: mit lediglich Bass und Drums unterlegte Lyrics, welche den Songs immer wieder eine grosse Dynamik verleihen. Als weiterer Pluspunkt von Fortress kann neben dem Gitarrenspiel der Gesang von Raffi (Rife), ist er doch ein prägendes Aushängeschild für jede Band. Rife hatte einen leicht nasalen, kauzigen Gesang welcher der Band einen hohen Wiedererkennungswert zusichert. Mit 'Halloween Night' folgt ein auf der EP atypisch langer Song (5.02) welcher wie seine Vorgänger im Mid-Tempo gehalten wird, mit geilem Refrain und Solo. Im allgemeinen Verfügen alle Songs, auch das abschliessende, schnelle 'Fight', über Mit-shout-Refrains und dürften Live für gutes mitgehen gesorgt haben. Aufgrund der lediglich 1000 hergestellten Exemplare und des wenig verbreiteten Bekanntheitsgrades der Band dürfte die EP nicht täglich anzutreffen sein. [Review lesen]

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