Killlili


Registriert seit: 03.12.2009

Zum Verkauf 9 Eingetragen 146
Bewertungen: 32 Reviews: 18
Genres: Blues, Comedy, Country, Dark Wave/Gothic, Elektronische Musik, Hardcore, House, Hörspiel/Hörbuch, Jazz, Klassik, Metal, Musical, Pop, Punk, Rap/Hip Hop, Reggae, Rock, Schlager, Singer/Songwriter/Liedermacher, Ska, Sonstiges, Soul/R&B, Soundtrack, Volksmusik/Folklore, World Music
Bewertungsverteilung von Killlili
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8.5: 100% (6x)

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9.5: 100% (6x)

10.0: 83.333333333333% (5x)

Die letzten Bewertungen
10.0 für Hirsch Effekt, The: Holon : Agnosie (2015) (03.05.2015 12:54)
9.5 für Mantar: Death By Burning (2014) (06.08.2014 16:12)
8.5 für Rinderwahnsinn: Kampf Der Welten (2000) (29.03.2013 11:53)
8.0 für Target: Master Project Genesis (1989) (01.07.2012 13:38)
10.0 für 16 Horsepower: Sackcloth 'n' Ashes (1995) (11.05.2012 20:56)
9.5 für Clutch: Pitchfork (1991) (03.04.2012 10:19)
Insgesamt 32 Bewertungen vorhanden. Alle anzeigen
Die letzten Reviews

03.05.2015 12:54 - The Hirsch Effekt: Holon : Agnosie (2015)

10.0 / 10
Augen zu und eintauchen in die Welt von HOLON:AGNOSIE. Bei Hirsch Effekt geht es nicht mehr um Musikgeschmack, sondern vielmehr darum es zu verstehen. Da bildet HOLON:AGNOSIE auch keine Ausnahme. Auch die neue Scheibe sollte und muss als Gesamtkunstwert betrachtet werden, deswegen macht es für mich keinen Sinn die 13 Stücke auseinander zu pflücken und einzelne Songs hervorzuheben. Um eines gleich vorweg zu nehmen, die HOLON:AGNOSIE ist ein Meisterwerk. Hier stimmt jeder Ton, und jede Note ist an der richtigen Stelle platziert. Mit dem Vorgänger HOLON:ANAMENSIS war die Messlatte schon sehr hoch gelegt und eigentlich sollte man meinen, dass es keine Steigerung mehr geben kann. HOLON:AGNOSIE hat es trotzdem geschafft, knüpft an dem Vorgänger an und spiegelt ein facettenreiches Album wieder. Sie ist zerbrechlich, wütend, sanft und brutal. Sämtliche Emotionalitäten werden bedient und schicken den Konsumenten auf eine emotionale Reise wobei das Kopfkino unbewusst eingeschaltet wird. Auch bei der HOLON:AGNOSIE wird man keine Schublade finden und sie zuordnen können. Mathcore, Jazz, Postrock und Metal in allen Formen prallen auf einen ein und lassen ein staunenden Zuhörer zurück. Sie nennen es Artrock, ich betitel es als vollkommen brillant. In der HOLON:AGNOSIE steckt so viel Herzblut und Herzschmerz und jede Menge Wut, was die deutschen Texte und die musikalische Umsetzung absolut authentisch klingen lässt. Alleine wenn man bedenkt wie viel Instrumente und Gastmusiker auf diesem Album mitwirken, erschließt sich ein kleines Bild vom Ganzen. Ich zähle und höre 16 verschieden Instrumente, 6 verschiedene Stimmen, die jeden Song noch bittersüß abrunden. Als Anspieltipp würde ich das ganze Album empfehlen, da es aus einem Guss kommt und sich kompakt in sich erschließt. Alles stark gemacht und atemberaubend umgesetzt. Sie bleibt auch nach einem dutzendmal hören immer noch spannend und immer noch bleiben kleine Feinheiten zu entdecken. Man kann die Platte wenden und drehen und nach Mängeln suchen, ich kann keine finden - und deswegen die volle Punktzahl. Augen auf, aufatmen und Luft holen und alles nochmal Revue passieren lassen. The Hirsch Effekt müssen sich nicht mehr beweisen und die Gunst der Zuhörer gewinnen. Vielmehr ist es so, dass der Zuhörer sich ein wunderbar musikalisches Ereignis entgehen lässt oder versäumt, wenn er sich mit der Band keine Chance gibt. Lass dich drauf ein, verstehe und lerne Musik neu zu definieren und zu lieben. Kann gut sein, dass ein paar Leute der Meinung sind, dass ich mit dieser Review übertreibe oder über das Ziel hinaus schieße. Soll mir egal sein. Ich beende diese Zeilen mit den Worten von Nils Wittrock "...damit ich irgendwann sagen kann. Ich habe es von Anfang an besser gewusst. Eine letzte Erkenntnis des rein richterlosen Prozesses hier". [Review lesen]

06.08.2014 16:12 - Mantar: Death By Burning (2014)

9.5 / 10
Auch wenn die Band das Rad nicht neu erfunden hat, wird man bei Death by burning genadenlos überrollt. Fette Riffs und tobende Drums. Die Band kommt besteht nur aus zwei Mann und mehr ist auch nicht nötig. Das Teil grooved und gewittert an allen Ecken und Kanten. Sehr gelunenes Debüt und zurecht ist die Band schon sehr angefragt. Das Teil hat definitiv Eier! Black/Doom/Stoner-Metal. [Review lesen]

09.02.2012 16:59 - Costa's Cake House: 555 (2003)

7.5 / 10
Jawohl, das Ding gefällt! Costa`s cake house schaffen es locker sämtliche Einflüsse aus dem Death/Grind/Hardcore/Doom/Metal-Bereich geschickt zu verschmelzen. Mit verspielten Melodiebögen und blastspeed Attacken jagen sie mit intelligenten und sozialkritischen deutschen Texten die moderne Gesellschaft zum Teufel. Doch die Männer aus Karlsruhe können aber noch viel mehr bieten. Ähnlich wie bei der Bremer Band „Mörser“ benutzen CCH zwei Bässe und zweistimmigen Schrei - und grunzgesang, bei denen man aber die deutschen lyrics nicht heraushören kann. Ein Blick in das bookleg, wo sich die Texte befinden lohnt sich aber allemal. Auch wenn das line up von CCH eigentlich nur aus 5 Personen besteht, bekommt man auf ihrem ersten Longplayer ein Klavier, eine Violine und eine Oboe/Saxophon? zu hören. Im Klartext: Sie bieten durch atmospherische Elemente und Ideereichtum viel Abwechselung und verstehen es sehr gut Stücke zu schreiben, bei denen keine Langeweile aufkommt. Bandname, Konzept und Aufmachung sprechen eine individuelle Sprache. Man merkt, dass sich Costa`s cake house Gedanken gemacht. [Review lesen]

09.02.2012 16:56 - Stun: And At Least You Dance (2008)

9.0 / 10
Hatte ich noch bei der letzten Review zu der EP „The need to walk“ geschrieben, ich sei mir sicher, dass zukünftig noch mehr in der Indierockband drin steckt, so sollte ich in diesem Fall auch recht behalten. Stun haben mit „And at least you dance“ sogar meine Erwartungen übertroffen. Indierock mit Noiseelementen und Zucker oben drauf. Stun klingen immer noch verspielt und schaffen es locker Songs mit Ohrwurmcharakter zu zaubern, ohne aalglatt und steril rüber zu kommen. Es macht spaß diese Perfektion der Songs herauszufiltern und es scheint mir so, als ob Stun nichts dem Zufall überlassen. Detailverliebt und doch eingängig hinterlassen die Noten ihr Markenzeichen. Zwar gibt es teilweise Parallelen zu Bands wie Sparta, Cuba Missouri und sogar U2, aber die Bremer Band hinterlässt ihren eigenen Fingerabdruck. Der Opener „Spezial“ übermittelt gleich ein Hauch von Freiheit und Sehnsucht. Viele Songs bauen sich langsam auf, um am Ende die ganze Pracht zu zeigen. Alleine schon „One“ präsentiert sich mit seiner Laufzeit von 10 ½ Minuten als gigantischer Track der einen schon in Trance versetzen könnte. Klasse! Wirklich jeder Song überzeugt mit wunderbaren Melodien, die aufeinander perfekt abgestimmt sind. Das Ganze klingt dazu noch abwechselungsreich und transparent, was auch an der tollen Produktion liegen könnte. Roh und ungeschliffen kommt die „And at least you dance“ daher, und trotzdem funkelt sie wie ein kleiner Diamant. Sie ist tanzbar, eignet sich zu einem guten Glas Wein und kann einen auch zum Nachdenken verleiten. In fast jeder Hinsicht vielseitig einsetzbar. Bremen kann sich in Sachen Musik getrost „Stun“ auf die Fahne schreiben. Super Band, schönes Design und endlich mal, neben der „Myspaceseite“ auch eine richtig gute Homepage. „…and at least you dance and give me the chance to fade into you“, genau diese Chance sollte keiner verpassen. [Review lesen]

09.02.2012 16:55 - Stun: Need To Walk, The (2005)

7.5 / 10
Das wurde aber auch mal Zeit, dass Stun aus Beck`s Town uns mit einer regulären EP beglücken. Diese wurde auf den Namen „The need to walk“ getauft und könnte was mit den diversen Besetzungswechseln zu tun haben?! Immerhin mussten in der letzten Zeit einige Personen bei Stun aushelfen, damit es weiter geht. Anscheinend hat es sich auch gelohnt. „The need to walk“ steht für ein Stück guter Musik, die authentisch und verspielt wirkt. Noisige Elemente treffen auf ruhige Passagen und perfektionieren die Songs zu einem ganzen kompakten Album. Schöne Melodien werden mit kratzigen Gitarren verschmolzen und geben der Note einen eigenen Charakter. Besonders der dritte Song „Pack your bags“ hat es mir angetan. Eine Klasse für sich. Der Opner „Into the new..“ geht auch sehr schnell ins Ohr und überzeugt wieder mit schönen Melodien. Zwar gibt es auch schwächere Momente auf der 7-Track EP, aber die überwiegend guten Songideen und Strukturen setzen sich durch und hinterlassen einen positiven Klang im Gehörgang. Stun machen nicht nur einfache Musik, nein, es scheint mir so, als ob sie sich durchaus über jeden Ton Gedanken machen und dieses zu einem ganzen Klangbild zusammensetzen. Auf jeden Fall ist die EP gelungen und hat eine eigene Aussagekraft. Wie lautet es so schön im Infoblatt „Stun haben mit ihrem vorliegenden Material das geschafft, was sie für sich selbst augenzwinkernd als einen „guten Anfang“ bezeichnen. Ich kann mich dem Satz nur anschließen und bin mir sicher, dass zukünftig noch mehr in der Indierockband drin ist. [Review lesen]

09.02.2012 16:53 - 1349: Beyond The Apocalypse (2004)

8.5 / 10
Ist das nicht herrlich. Da bekommt man eine CD von der Band 1349 und erwartet eigentlich ein Black Metal Album mit bombastischen Syntieinlagen und gekünzelten Schnickschnack wie man es von der letzten DIMMU BORGIR kennt. Nicht, das DIMMU BORGIR eine schlechte Platte raus gebracht hätten, aber wenn man bedenkt wie viele Kompromisse Sie eingegangen sind und zusammen mit CRADLE OF FILTH auf der „Erfolgswelle“ in Sachen Black Metal schwimmen, könnte man meinen, dass es andere Bands aus diesem Bereich gerne gleich tun. Pustekuchen! 1349 gehen nicht diesen Weg. Ganz im Gegenteil. Mit „Beyond the apocalypse“ haben sie in klassischer Besetzung ein Album eingespielt, das an Geschwindigkeit nichts zu wünschen übrig lässt. Es wird gnadenlos alles zu Grunde geblastet und dabei verlieren Sie nie den Riecher für rasante schnelle Melodien. Mal abgesehen vom letzten Song der LP kommt dieses Album ganz ohne kitschigen Keyboardsound aus und schiebt nur kleine Elemente von langsamen Passagen ein. Soundtechnisch hat sich zum Vorgängeralbum „Liberation“ auch sehr viel zum positiven geändert. Diesmal kann man sogar die super schnellen Riffs und das Schlagwerk raushören, was bei dem letzten Output leider nicht unbedingt immer der Fall war. Angeblich sollen DISSECTION demnächst wieder ein Album einspielen? Wem dass ganze zu Ungewiss ist und nicht so lange warten möchte, der sollte sich schon mal mit „Beyond the apocalypse“ seine Abreibung holen. Dem Dissection-Fan dürfte dieser Silberling zu mindestens einen Trostpflaster sein und das Warten könnte damit vorerst ein Ende haben. [Review lesen]

09.02.2012 16:53 - Branded Women: Velvet Hours - Stolen Moments (2004)

8.0 / 10
Von der Karaoke Bar bis ins professionelle Studio. Von einer Country Band bis zu einer sexy Garage Band. Von einem Filmplakat bis zum Bandnamen Branded Women. Vom Ausstieg einer Schlagzeugerin und Einstig in eine Tanzkarriere. Diese Elemente zeigen die Entstehung der finnischen Band. Nach diversen Singles und Sampler und wahrscheinlich zahlreichen Gigs in verrauchten schmuddeligen Bars haben die vier Lady`s und der neue Hahn im Korb „Timo“ es geschafft, die erste Langspielplatte zu veröffentlichen. Und genau diese Platte kann sich hören lassen. Einen unglaublichen Sexapeal besitzt die „Velvet Hours-Stolen Moments“ und kann mit ihrer exotischen Mischung aus leichten Garagesound mit Surfeinschlag und einen Tough Electronic überzeugen. Gewisse Parallelen zu Chris Isaak werden ins Unterbewusstsein gerufen, nur halt mit einer weiblichen Stimme. Branded Women eignen sich auch hervorragend für einen Tarantino Film. Sie besitzen einfach das gewisse Etwas, diesen Smooth, den man auch bei Tom Waits fühlen kann. Beim neunten Song „Runner“ werden sogar Erinnerung am Song „Mother“ von Danzig geweckt, was an der Gitarrenmelodie liegen könnte, aber vom Aufbau ganz anders zur Geltung kommt. Auf der gelungenen Homepage könnt ihr euch ein paar Samples anhören. Hierbei empfehle ich mal das Trommelfeld auf den etwas flotteren Song „More“ auszurichten. Für mich ist die ganze CD ein idealer Soundtrack für ein Glas Whisky on the rocks, eine gute Zigarre und zu Textzeilen wie “sweetest love you gave me . burning hours . race against the time . stolen moments you give me . hangin´on . in every breath you take” zu lauschen. Wenn dass nicht düstere Erotik pur ist, dann weiß ich auch nicht mehr weiter. Da liegt was in der Luft, und es riecht verdammt nach Sehnsucht! „Velvet Hours-Stolen Moments“ könnte jetzt schon als Insider Tipp gehandelt werden. [Review lesen]

09.02.2012 16:50 - Alpha Safari: Commercial Suicide (2004)

8.5 / 10
Voller Neugier und Vorfreude höre ich in die „Commercial Suicide“ rein, aber das Ding erfüllt nicht alle meine optimistischen Erwartungen. Warum ich soviel Hoffnung in diese Scheibe gesetzt habe, liegt am Sticker der sich auf dem Digipack befindet. Dort steht geschrieben: “Strinking Indie Post Hardcore for fans of Husker Du & Fugazi & Featuring members of Entombed and Misery Loves Co.“. Nun gut, dass es hierbei um kein Metal Album handelt, sollte dann eigentlich auch klar sein. Leider ist mir das Debüt von Alpha Safari doch zu sehr alternative-lastig und etwas zu eintönig ausgefallen. Vielmehr hört man hier Einflüsse von Foo Fighter raus, anstelle von Fugazi. Ein bisschen Sonic Youth-Nirvana-Elemente kann man auch entdecken. Auf der Labelseite steht auch was von Einflüssen von NoMeansNo. Dazu kann ich bei Alpha Safari nur einen leichten Bezug (z.B. „Teenage stupidity“) zu den Kanadiern finden. Insgesamt aber ein gelungenes Album. Bei den zwölf Tracks lassen sich wirklich einige gute Nummern rauspicken. Songs wie „Doing it cause I can“,„Teenage stupidity“, „The next attack“, “Borderline”, oder “Airplanes”, setzen Hightlights. Dagegen können Nummern wie das Titelstück “Commercial Suicide”, “Björklinge” und “As the city falls on my feet” nicht mithalten. Die restlichen musikalischen Ergebnisse bewegen sich irgendwo in der Mitte zwischen den Schulnoten „Befriedigend“ und „Gut“. Bei allen Titeln wird immer eine Brise Noiserock verwendet und das Ganze mit einem schmuddeligen Sound verziert. Wäre die „Commercial Suicide“ etwas kerniger ausgefallen und hätte dementsprechend mehr Biss, dann hätte ich eine höhere Punktzahl gegeben. So bleibt es bei einer soliden Punktzahl von….. [Review lesen]

09.02.2012 16:49 - Disarmonia Mundi: Fragments Of D-Generation (2004)

8.0 / 10
Alle Achtung, was ich noch bei der letzten In Flames vermisst und kritisiert habe, machen Disarmonia Mundi mit der „Fragments of D-Generation“ locker weg. Zwar wird von der Italienischen Band das gleiche Schema verwendet, aber hier wird mehr auf Aggressivität und Druck gesetzt. Die Riffs peitschen einen nur so um die Ohren, dass man seine helle Freude daran hat. Schnelle bis mittelschnelle Melodien treffen auf treibende Moshparts. Im Chorusbereich kommen immer wieder die für In Flames typischen Gesangshymnen vor, die zum mitsingen sehr gut geeignet sind. Synthies und Loopsparts werden zwar auch auf der Platte verwendet, aber immer nur minimal, so dass es nicht nervig wird. Und wenn man bedenkt, dass die Band erst seit dem Jahr 2000 am Start ist und sie erst einen Longplayer zuvor veröffentlich haben, wird die ganze Geschichte umso erstaunlicher. Die Produktion lässt auch keine Wünsche offen. Diverse Besetzungsprobleme kamen in der Zwischenzeit auch noch dazu, was aber anscheinend eine positive Auswirkung hinterlassen hat denn mit „Speed Strid“ haben sie einen Vocalist für „Fragment of D-Generation“ gefunden, der seinen Hauptjob eigentlich bei der Schwedischen Band Soilwork macht. Insgesamt ein dickes Brett, dass Disarmonia Mundi auf ihren Zweitwerk hinterlassen. Alleine der erste Track ist der Killer schlechthin. Die Italienische Plattenfirma Scarlet Records macht sich langsam aber sicher einen Namen in der Szene. Was sie in der letzten Zeit an Death-Thrash-Produkten veröffentlich haben, kann sich verdammt noch mal hören lassen. Auf jeden Fall eine sehr gelungene Scheibe mit schönen Cover Artwork, die sogar in Russland und Japan vertrieben wird. [Review lesen]

09.02.2012 16:47 - Harmful: 7 (2007)

9.0 / 10
Wir schreiben das Jahr 2007 und nach 15 Jahren Bandgeschichte bringen Harmful ihr 7 Album raus. In diesen ganzen Jahren hat sich bei Harmful einiges getan. Sie haben Höhen und Tiefen miterlebt. Von Majorlabel bis zum Indielabel, von kleinen Clubshows bis zu den großen Festivals haben Harmful ihren Weg eingeschlagen. In 15 Jahren immer als Trio unterwegs und der Kern ist immer derselbe Bestandteil geblieben. Jetzt haben sich die Frankfurter Verstärkung ins Boot geholt uns hissen ihr Segel erneut in den Wind. „Billy Gould“, der ehemalige Faith No More Bassist bedient jetzt die zweite Gitarre und wird bei der Tour die Meute mit anheizen. Er ist für die Produktion der „7“ verantwortlich und das war eine verdammt gute Investition. Zusätzlich steuert Mixer-Legende Flemming Rasmussen, der immerhin Alben wie "Ride The Lightning", "Master Of Puppets" sowie "…And Justice For All" gemischt hatte, seine Marke dazu. Das Album klingt sehr frisch und lebendig. Transparent und roh. Es rockt gewaltig! Ein Noiserockschiff mit einer Schlagseite in die Alternativerichtung. Und immer wieder tauchen Stonerelemente auf, die dem Motor den rhythmischen Takt angeben. Das Album läuft wunderbar rund und flüssig. Man wird in seinem Bann gesogen und gelegentlich durch den Tiefgang gefesselt und gedrosselt. Man könnte hierbei von einer emotionalen Härte sprechen, die unter die Haut geht. 7 ist anders als seine Vorgänger. Sie ist zahmer geworden und die Brachialität wurde zurück geschraubt. Sie ist melodiöser geworden, ja teilweise sogar tanzbar ohne poppig zu klingen. Sie ist wieder noiselastiger geworden, dafür aber eingängiger. Im Klartext heißt es: „Sie ist gewachsen und groß geworden“ und steuert geradewegs auf den Durchbruch der Band zu. Von meiner Seite aus gibt es Rückenwind. Ich bin mir ziemlich sicher dass die neuen Songs live gewaltig einschlagen werden und sie somit viele neue Fans an Bord holen und ziehen, bis der letzte „blinde“ Passagier dahinter kommt, was es bedeutet bei Harmful einen Platz einzunehmen. 7 bringt ja bekanntermaßen Glück. Ich setzt noch ein paar (kn) Punkte drauf… [Review lesen]

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