Goatstorm

Account deaktiviert!


Registriert seit: 11.11.2005

Zum Verkauf 0 Eingetragen 1297
Bewertungen: 25 Reviews: 2
Genres: Blues, Comedy, Country, Dark Wave/Gothic, Elektronische Musik, Hardcore, House, Hörspiel/Hörbuch, Jazz, Klassik, Metal, Musical, Pop, Punk, Rap/Hip Hop, Reggae, Rock, Schlager, Singer/Songwriter/Liedermacher, Ska, Sonstiges, Soul/R&B, Soundtrack, Volksmusik/Folklore, World Music
Bewertungsverteilung von Goatstorm
0.5 1 1.5 2 2.5 3 3.5 4 4.5 5 5.5 6 6.5 7 7.5 8 8.5 9 9.5 10
0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 1 1 3 1 0 2 9 2 6

0.5: 0% (0x)

1.0: 0% (0x)

1.5: 0% (0x)

2.0: 0% (0x)

2.5: 0% (0x)

3.0: 0% (0x)

3.5: 0% (0x)

4.0: 0% (0x)

4.5: 0% (0x)

5.0: 0% (0x)

5.5: 0% (0x)

6.0: 11.111111111111% (1x)

6.5: 11.111111111111% (1x)

7.0: 33.333333333333% (3x)

7.5: 11.111111111111% (1x)

8.0: 0% (0x)

8.5: 22.222222222222% (2x)

9.0: 100% (9x)

9.5: 22.222222222222% (2x)

10.0: 66.666666666667% (6x)

Die letzten Bewertungen
9.0 für Antlers: Gaze Into The Abyss, A (2015) (08.06.2015 13:47)
10.0 für Manowar: Hail To England (1984) (15.01.2011 14:50)
9.0 für Saxon: Strong Arm Of The Law (1980) (12.01.2011 08:33)
9.0 für Elixir: All Hallows Eve (2010) (25.12.2010 19:58)
10.0 für Solstice: New Dark Age (1998) (10.12.2010 13:23)
9.0 für Cathedral: Statik Majik (1993) (25.09.2010 13:02)
Insgesamt 25 Bewertungen vorhanden. Alle anzeigen
Die letzten Reviews

20.05.2009 12:02 - Striker: Road Warrior (2009)

9.0 / 10
STRIKER - Road Warrior Das kleine, durch den Enthusiasmus der Betreiber glänzende Iron-Kodex-Label (man schaue sich nur mal die großartigen Vinyl-Veröffentlichungen an) beweist erneut seine Entdeckerqualitäten und holt nach PORTRAIT und PROCESSION den nächsten ungeschliffenen Metal-Diamanten ans Tageslicht. Und nachdem "Road Warrior" vorerst nur als limitierte LP-Version erschienen ist (auf der sich als Bonus zusätzlich noch eine GRIM-REAPER-Coverversion befindet), liegt jetzt auch die CD-Variante der EP vor; wäre auch zu schade (fast schon ungerecht) gewesen, wenn dieser Hochkaräter nur einem erlauchten Kreise vorbehalten geblieben wäre. Wie das coole 80er-Jahre-Cover im Ed-Repka-Stil schon vermuten lässt, werden, wie vom Label gewohnt, an STRIKER einmal mehr die Old-School-Banger ihre helle Freude haben. Klangtechnisch ebenfalls absolut authentisch - sobald man den lebendigen Schlagzeugsound hört, ist alles klar - lässt der 5-Tracker keinen Zweifel am Bestreben und den Vorlieben dieser jungen Band aus Kanada. Auf ebenso unbekümmerte, wie erstaunlich gekonnte Art spielt das gerade mal seit zwei Jahren aktive Quintett im Kern lupenreinen Power Metal, sowohl mit starken Wurzeln im NWOBHM - nicht nur durch "Lord Of The Sword" mit seiner Maiden-Gedächtnis-Gesangsharmonie - als auch mit klarem Bekenntnis zum traditionellen US-Metal. Dabei setzen sie ihrem Namen entsprechend aber auch vermehrt auf Angriff und dringen schon mal bis in Speed-Metal-Sphären vor; schon der Titelsong zu Beginn macht da keine großen Umschweife. Aber auch die nicht ganz so rasanten Nummer lassen dem Hörer kaum Verschnaufpausen, dafür passiert alleine im Gitarrenbereich einfach zu viel. Die detaillierte 'Twin-Guitar-Attack' ist wahrlich bestechend und gipfelt in dem filigranen Instrumentalpart von "Dark Heart Of The City". Wenn man dann noch den Sänger hört, bleibt einem endgültig die Spucke weg. Dan Cleary heißt der junge Mann am Mikro - merkt euch diesen Namen - dessen Talent den Bandangaben nach erst vor kurzem und nur durch Zufall entdeckt wurde. Dieser ist nicht nur ein kleiner Scream-Gott, sondern erweist sich dabei auch noch als mächtig vielseitig. Beim bereits erwähnten "Dark Heart Of The City" klingt er schon mal kurz nach Lizzy Borden, in erster Linie ist es aber Harry "The Tyrant" Conklin, dem er mit seiner Performance zur Ehre gereicht - man höre sich nur mal das grandiose CD-Highlight "Fire" an. Dementsprechend viel JAG PANZER steckt daher auch in STRIKER - aber eben noch einiges mehr. Zum Ende geht es noch mal richtig in die Vollen. "The Keg That Crushed New York" ist der schnellste Song der Scheibe (der bei der Erstauflage der CD durch eine Fehlpressung zum Opener geworden ist) und macht nochmal deutlich, dass bei allen Qualitäten auch der Spaß bei STRIKER eine gewichtige Rolle spielt. Der Uptempo-Nummer mit dem schweißtreibenden Drumming und den rasenden Gitarrenleads wurde zusätzlich noch ein Mitgröhlpart für das nächste Banger-Besäufnis verpasst und wenn alle Keep-It-True-Gänger bis zum nächsten Jahr im April, wo die Band ihre Live-Premiere in Europa geben wird, diesen Song kennen würden, sollte der Park- und Zeltplatz vor der Halle eigentlich leer und die faustreckenden Reihen dicht gedrängt sein. Wer zum Mitfeiern bereit ist, sollte also schnellstens im Labelshop zuschlagen. FAZIT: Das erste offizielle Lebenszeichen dieser blutjungen Band aus dem kanadischen Edmonton in Form dieser EP wird einem schon sehr schnell viel zu kurz, steigert es doch das Verlangen nach weiterem STRIKER-Stoff enorm. Bei ihrem nächsten Abstecher nach Europa zum KIT XIII werden sie den ersten Longplayer im Gepäck haben - wer so lange warten will, ist selber schuld und verpasst bis dahin einen der stärksten Newcomer der alten Schule. 13/15 Punkte (c) Lars Schuckar für Musikreviews.de (2009) ______________________________________________________________________________________ STRIKER - Road Warrior Der Opener und Titeltrack donnert in schön erhöhtem Tempo durch die Kurven, dass einem als Mainstreammetaller wohl ganz schwindelig wird, aber das interessiert uns alte Headbangerhasen ja nicht. Rasantes Riffing mit guten, eindringlichen Gitarrenläufen und charismatischem Powermetalgesang, dazu treibenden, peitschenden Rhythmen und das wollen und bekommen wir. Weiter geht es mit zwei eher mittelschnellen Heavy Metal Hymnen, wie sie gut in die 80er gepasst hätten, dabei wurde die Band erst 2007 gegründet. Todgeil. Die NwoBHM dampft hier aus jeder Pore der beteiligten Musiker. Etwas wilder und peitschender kommt „Dark heart of the city“ mit etwas verspielteren Strukturen, schön aggressiven Melodien, speedigen und stampfenden Parts. Die Soli jaulen wie ein Stukaangriff und haben doch schöne Harmonien zu bieten. So macht Powerspeedmetal entlich wieder Freude. Obwohl, es gibt ja momentan nicht gerade wenig guten Metal, also sehe ich für das Überleben unserer Musik nicht so schwarz. STRIKER sind auf jeden Fall in den vordersten Linien unserer gegenüber den Attacken des Mainstreams erstarkten Front und lassen mit blitzschnellen, präzisen Metalstrikes die Köpfe der übelst tätowierten Armyhosentrendcorehorden platzen. Speedig geht es auch in die fünfte und letzte Runde der EP (auf Vinyl kommt noch ein Grim Reaper Cover). „The keg that crushed New York“, eine Wahnsinnsorgie ratternder und knatternder Drums und Riffs mit furiosen Leads und grollenden Berserkervocals. Besonders kultig ist der Heavy Metal Fan Mitgröhlchor in der Songmitte, der sich von normalem Tempo an aufwärts steigert und die Band wieder in eruptiv speedige Gefilde bringt. Die Frontsau ist aber auch ein Screamer vor dem Herrn, zuletzt war Tattoo Frank, Barde der Florida PREMONITION, von ähnlicher Urgewalt. Abartig! Ich weiß gar nicht, was da noch an Alben von STRIKER auf uns zukommen soll? Wird diese Band etwa den alten Power – und Speedmetal zurück zu altem Glanze führen? Who knows? 8,5 / 10 Punkten (c) Sir Lord Doom für Metal District.de 2009 __________________________________________________________________________________ [Review lesen]

30.09.2008 13:46 - Geddes Axe: Return Of The Gods (1980)

9.0 / 10
Auch wenn der merkwürdige Name GEDDES AXE eher nach episch-heroischem Kauzmetal a la BROCAS HELM klingt, steckt dahinter lediglich die Bezeichnung für ein Konjunkturprogramm der englischen Staatsregierung kurz nach dem ersten Weltkrieg. 1979 in Sheffield gegründet, spielten GEDDES AXE von Beginn an - typisch für Bands aus der nördlichen NWOBHM - einen relativ harten, treibenden Sound, der stellenweise tatsächlich eine Art Epik ausstrahlt. Höhepunkt im Bandschaffen war gleich die erste 7" EP namens "Return of the gods", die relativ zügig, nur ein Jahr nach Bandgründung und etlichen Gigs in lokalen Clubs, schon im Sommer 1980 aufgenommen und 1981 in Eigenregie auf A.C.S. Records veröffentlicht wurde. Die drei Stücke auf der 7" sind am ehesten mit einer härteren und epischeren Version von ANGEL WITCH zu vergleichen, wobei Sänger Andy Millard nicht ganz das Charisma von Kevin Heybourne erreicht, was seine Gitarristen Martin Wilson und Andy Barott mit ihren heftigen Riffs und tollen zweistimmigen Leads allerdings mehr als wett machen können. Der Titeltrack auf Seite A beginnt mit ominösen Synthesizer- und Windklängen, die einen stimmungsvollen Teppich für die grandiosen Gitarreneinsätze legen. Nach epischem Beginn wechselt das Lied in das treibende Strophenriff, das das komplette Lied im Up-Tempo trägt. Live war "Return of the gods" sicher eine absolute Bank. Seite B beginnt mit dem ebenfalls flott gehaltenen "Wildfire", meinem Favoriten auf der Single. Tolle Twin-Guitar-Leads und erneut vor Energie sprühendes Riffing sorgen - gepaart mit netten Fantasy-Texten - für majestätische Stimmung und gereckte Fäuste. Hammergeil, einer der zahlreichen echten Hits der NWOBHM, die nie jemand gehört hat. Track 2 auf Seite B ist das galoppierende "Aftermath", das mit seinen melodiösen Leads und den kämpferischen Gesangslinien noch stärker an Angel Witch erinnert und sich auf keinen Fall hinter Klassikern wie "Angel Witch" oder "Atlantis" verstecken muss. Eher im Gegenteil. Nach der "Return of the Gods" 7" folgten noch weitere Singles ("Sharpen your wits", 1982) und eine 12" namens "Escape from New York" mit veränderter Besetzung, die aber beide eine eher rock'n'rollige Def Leppard-mäßige Richtung einschlugen. "Return of the Gods" ist heute für ca. 15 € - 20 € relativ problemlos zu finden. Eine kleine Anzahl der Single wurde in einfachen Coversleeves (s.o.) veröffentlicht, eine noch kleinere Zahl zudem inkl. Textblatt. Die Version inkl. Cover und Textblatt ist entsprechend teuer und wohl kaum zu finden. [Review lesen]