Evil Oli

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Evil Oli
Registriert seit: 04.06.2011

Zum Verkauf 0 Eingetragen 74
Bewertungen: 35 Reviews: 14
Genres: Metal, Rock
Bewertungsverteilung von Evil Oli
0.5 1 1.5 2 2.5 3 3.5 4 4.5 5 5.5 6 6.5 7 7.5 8 8.5 9 9.5 10
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8.0: 57.142857142857% (8x)

8.5: 14.285714285714% (2x)

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Die letzten Bewertungen
8.5 für Ashtar: Ilmasaari (2015) (17.06.2015 20:52)
7.5 für Erzfeint: Kein Ende Im Licht (2011) (31.05.2014 19:27)
7.0 für Path Of Destiny: Rise And Fall (2010) (31.05.2014 19:25)
7.5 für Path Of Destiny: Parasite God (2012) (31.05.2014 19:24)
7.0 für Trapjaw: Terror Divine (2009) (24.05.2014 18:27)
9.0 für Traitor: Thrash Command (2012) (24.05.2014 18:22)
9.0 für Blackrout: Planet Fucked Dead (2011) (24.05.2014 18:19)
9.0 für Elvenpath: Elvenpath (2011) (24.05.2014 18:16)
9.0 für Sober Truth: Outta Hell (2009) (24.05.2014 18:12)
8.0 für Zeugen Der Leere: Seelenwanderer (2014) (24.05.2014 18:07)
Insgesamt 35 Bewertungen vorhanden. Alle anzeigen
Die letzten Reviews

31.05.2014 19:27 - Erzfeint: Kein Ende Im Licht (2011)

7.5 / 10
Wir schreiben das Jahr 2011 als die Undergrounded Band Erzfeint aus Dortmund ihr erstes Album released haben. Drei Jungs die sich nicht so einfach in eine Schublade stecken lassen. Mit viel Mut und Herzblut entstand somit das Debütwerk „Kein Ende im Licht“. Als Melodic Thrash Metal werden Erzfeint auf hiesigen Plattformen bezeichnet. Was bei dieser Full-length auch zu 100 Prozent zutrifft. Wenn man mit deutschen Texten auffährt, ist das ein gewagter Schritt. Denn hier kann man viel in den Sand setzen. Und so merkt man auch ganz deutlich bei den englischen Songs, die deutschen Sprachwurzeln heraus. Mag für den einen Hörer nervig sein, aber für mich erhält „Kein Ende im Licht“ einen individuellen Touch. Weg vom Einheitsbrei, und trotz kleiner Schwächen das eigene Konzept durchziehen. An der instrumentellen Front bleiben kaum Wünsche offen. Das Riffing hat durchaus Ohrwurmpotential. Hier wurde ordentlich getüfftelt. Was vor allem auffällt sind sehr gefühlvolle Gitarrenparts die aber gekonnt von Fratzengeballer durchbrochen werden, und man einfach Bock auf moshen bekommt. Was dem geübten Hörer ebenfalls auffallen wird, hier hat man eine Eigenproduktion vor sich liegen. Gerade bei den ersten Songs sticht mir das Schlagzeug öfters ins Ohr, wüsste ich es nicht besser, würde ich von einem Drumcomputer ausgehen. Dadurch entsteht ab und an eine gewisse Hektik, die jetzt aber nicht als zu sehr ins Gewicht fallen sollte. Hier erlebt der oft verschrieene Melodic Thrash Metal eine zweite Geburtsstunde. Mit viel Liebe zum Detail, hat man hier eine ausgewogene Mischung von Melodic und „Voll auf die Fresse“ geschaffen. (geschrieben von Franziska für Undergrounded.de) (Quelle: http://www.undergrounded.de/index.php/reviews/album-reviews/item/426-erzfeint-kein-ende-im-licht) [Review lesen]

31.05.2014 19:25 - Path Of Destiny: Rise And Fall (2010)

7.0 / 10
Als "symphonische[n] Bastard aus Black und Death Metal" beschreiben die Thüringer Mannen von PATH OF DESTINY selbst ihren Musikstil. Klingt an sich schonmal wirklich sehr spannend, denn solch eine Mischung hab ich persönlich noch nicht zu Ohren bekommen. Auf ihrem Debütalbum "Rise and Fall", zwar schon vor zwei Jahren erschienen, versuchen uns PATH OF DESTINY jetzt zu zeigen, wie das klingen soll. Das erste, was ins Ohr tönt, sind sicherlich die vielen Keyboardbögen, die sich um die Songs spannen. Das ist sowohl positiv, als auch negativ gemeint. Denn es gibt einige schöne Beispiele, in denen sich der melodische, aggressive Kern der Songs mit der Keyboard-Synthesizer-Symphonic-whatever-Ummantlung harmoniert, beispielsweise im Song "Armaggeddon", welcher auch gleichzeitig einer der besten Songs des Albums ist. Zu oft allerdings ist das Keyboard jedoch nur nervig und PATH OF DESTINY könnten liebend gerne den Einsatz der Klimperkiste ein klein wenig zurückschrauben. Und sowieso trifft es die Aussage der Band auf Facebook besser: "[...]bestehend aus harten Melodic Death Metal-Riffs und einer Prise symphonischen Black Metal", denn der Black-Metal-Anteil ist wirklich ziemlich gering. Man hat also eher eine Symphonic-Melodic-Death-Metal-Scheibe vor sich liegen. Aber wen interessieren schon die ganzen dämlichen Genre-Bezeichnungen, die Musik ist doch was zählt - und die ist auf "Rise and Fall" alles andere als schlecht. Zwar verringert die verbesserungswürdige Produktion den Hörgenuss ungemein, trotzdem wissen PATH OF DESTINY mit ihren Instrumenten umzugehen - insbesondere aber Sebastians Vocals finde ich sehr druckvoll. Alles in allem ist das Konzept des Albums nicht schlecht, jedoch beißt sich der symphonische Anteil oft mit den Gitarrenriffs. Gute Ansätze sind aber zuhauf da: Die Riffs rocken (meistens), die Vocals wurden ja schon gelobt. Außerdem dürfen gerne wirklich harte Death-Metal-Stellen eingebaut werden, ähnlich wie gegen Ende von "Scars of Tyranny". Wenn dann noch die Produktion der CD verbessert wird, ist auch mehr Dampf dahinter. Jedoch sind PATH OF DESTINY sicherlich ein interessanter Durchstarter, den man auf jeden Fall in der Zukunft im Auge behalten sollte. (geschrieben von Asgrimur für Undergrounded.de) (Quelle: http://www.undergrounded.de/index.php/reviews/album-reviews/item/431-path-of-destiny-rise-and-fall) [Review lesen]

31.05.2014 19:24 - Path Of Destiny: Parasite God (2012)

7.5 / 10
2007 gegründet, veröffentlichen Path of Destiny aus dem thüringischen Saalfeld nun mit "Parasite God", nach ihrer LP Rise & Fall aus dem Jahre 2010, ihre zweite Scheibe. Das Rezept für diese EP ist einfach wie gut: Man nehme eine ordentliche Portion Riffs und Growls aus dem Death Metal Bereich, vermenge es mit geschwärzten, orchestralen Keyboardteppichen und amtlichen Screams und lasse dieses Gemisch gute 25 Minuten lang brodeln. Anschließend würze man es mit einem weiten Blick über den Tellerrand und gebe je eine Prise Thrash und Doom dazu. Heraus kommt ein bitterböser Dämon, der sich definitiv hören lassen kann! Path of Destiny zeichnen somit auf "Parasite God" eine herrlich düstere Atmosphäre. Wüste Riffs und harte Blastbeats treffen melodiöse, getragene Parts, untermalt von atmosphärischen Keyboarddissonanzen. Dazu herrlich tiefe Growls und eine fette Produktion geben ein sehr stimmiges Gesamtbild ab. Vergleiche mit Bands wie den neueren Kataklysm, Keep of Kalessin oder, dank der Keyboards, Dimmu Borgir liegen dabei auf der Hand. Um sich jedoch tatsächlich mit diesen Genregenossen messen zu können, fehlt noch das gewisse Etwas. Das Songwriting ist schon auf einem sehr hohen Niveau angelangt und Einflüsse aus dem Thrash Metal wie bei "Messiah" oder gar Doom wie bei "Frozen Heaven" zeugen von erfrischender Experimentierfreude und heben "Parasite God" auf ein schon fast progressives Level. Den wirklich guten Ansätzen fehlt es jedoch oft am finalen Abschluss, gut begonnene Gedanken verlieren sich im Dunkel. Das ist schade, aber soll die Gesamtleistung nicht unter den Scheffel stellen. Path of Destiny werden im Laufe der nächsten Jahre sicherlich noch einige Gelegenheit haben, zu wachsen. (geschrieben von Boern Olgardson für Undergrounded.de) (Quelle: http://www.undergrounded.de/index.php/reviews/album-reviews/item/374-path-of-destiny-parasite-god-ep-review) [Review lesen]

24.05.2014 18:27 - Trapjaw: Terror Divine (2009)

7.0 / 10
Drei Jahre sind ins Land gezogen, bis das das Trio von Trapjaw einen zweiten Langspieler nachgelegt haben. Drei Jahre, die sich gelohnt haben, denn mit "Terror Divine" liegt ein wütendes, aggressives Prügelwerk vor. Beim Einlegen in den Player gehts schon direkt heftig los. "Culture Of Plastic Souls" begrüßt mit knüppelharten Ballerparts, die zwischendurch von einem eingängigen Midtempopart unterbrochen werden, insgesamt ein sehr guter Einstieg. Der Titeltrack "Terror Divine" führt die harten Parts des Openers weiter voran, treibt sie sogar mit einer wahren Blastbeatattacke auf einen ersten Höhepunkt der Scheibe, zumindest was die Intensität angeht. Nach 2 Minuten und 36 Sekunden ist zwar der Song vorbei, wer aber denkt, sich nun entspannen zu können... liegt goldrichtig! Mit dem kurzen Zwischenspiel "Voices Of The Abyss" und dem anschließenden "Relativity Of The I" wird das Tempo ein wenig rausgenommen, gestaltet es sich doch eine ganze Ecke oldschooliger, an manchen Stellen schon fast doomiger. Dies macht den Song keineswegs schlechter, er passt sich perfekt in den Stimmungsbogen ein. Diese ruhigere Schiene wird auch vom darauf folgenden "No Silence Against Ignorance" aufgegriffen. Kurz nach dem Intro gibts dann ein wenig Gebolze, um dann aber wieder das Tempo zu drosseln. Anschließend mal etwas melodisches, um dann aber schon wieder das Tempo anzuziehen. Sehr abwechslunsgreich. Ein richtiger Nackenbrecher ist die eher im Midtempo-Bereich angesidelte Nummer "Slavery Inc." mit sehr eingängiger Strophe, genau das Richtige, um gepflegt die Haare kreisen zu lassen. Einziges Manko: Das für meinen Geschmack zu experimentelle Solo, aber das ist immerhin kurz. Mit "Awake" lassen es die Jungs dann zwar ein wenig thrashiger, aber nicht weniger heftig zur Sache gehen. Dieser Song erinnert mich streckenweise an Occult/Legion Of The Damned. Mit "Generation BUK" geht die Reise ein wenig nordwärts in Richtung der schwedischen Hauptstadt Stockholm, der Einschlag ist kaum zu verleugnen, aber nicht dominierend. Doomig-schleppende Parts geben sich mit Uptempo-Parts die Klinke in die Hand, es geht ordentlich zur Sache. Der Abwechslung sei's gedankt, dass es trotz der epischen Länge von 8 Minunten und 29 Sekunden nicht langweilig wird. Mit "Elysium" folgt dann eine deutliche Zäsur inform eines reinen, ruhigen Instrumentals, bevor es dann wieder mit "Newborn Eyes Newborn Hell" in die Gefilde des Death Metals zurück geht. Sehr getragen, aber mit einer ordentlichen Portion Death und einem Schuss Black schaukelt sich der Song dahin, meines Erachtens nach der schwächste Song des Albums. Mit "CIA (Clowns In Agression)" wird dann endlich das Tempo wieder angezogen und es gibt ordentlich auf die Fresse! Insgesamt ruhiger als noch zu Beginn des Albums erzeugt das Trio aber eine angenehme Portion Ambiente. "Monothony" ist dann der Abschluss des Albums und hält was der Titel verspricht - und auch wiederrum nicht: Es geht insgesamt ruhig zur Sache, niedriges Tempo, wenig Geknüppel, aber nicht langweilig, für meinen Geschmack aber etwas zu lang. Nichts desto trotz ein würdiger Abschluss. "Monothony" ist dann der Abschluss des Albums und hält was der Titel verspricht - und auch wiederrum nicht: Es geht insgesamt ruhig zur Sache, niedriges Tempo, wenig Geknüppel, aber nicht langweilig, für meinen Geschmack aber etwas zu lang. Nichts desto trotz ein würdiger Abschluss. Fazit: "Terror Divine" punktet durch ein ausgereiftes Songwriting und jede Menge Wut und Aggression im Bauch, sowohl musikalisch als auch textlich. Der Sound ist roh und ungeschliffen, definitiv kein Hochglanzprodukt, aber das versucht es auch zu keinem Zeitpunkt zu sein. Eine stimmige Kombination! Ein insgesamt gutes Album, was sich musikalisch hinter Genregenossen wie Vader und Konsorten sicher nicht verstecken muss! (geschrieben von Boern Olgardson für Undergrounded.de) (Quelle: http://undergrounded.de/index.php/reviews/album-reviews/item/35-trapjaw-terror-divine-review) [Review lesen]

24.05.2014 18:22 - Traitor: Thrash Command (2012)

9.0 / 10
Nicht nur der Heavy Metal der 80er wird mit vielen frischen Bands wiederbelebt, auch der Thrash Metal kommt zum Glück auch nicht zu kurz! Den mit den Balinger Jungs von Traitor wird gegen jeden Trend angekämpft und Thrash Metal auf ganz hohem Niveau gespielt. Nach ihrer Demo „Nuclear Combat“ gibt es nun mit „Thrash Command“ die volle Breitseite Thrash Metal im Stile von Kreator oder Sodom. Dabei bleibt sich das Quartett allerdings selbst Treu und gibt sich nicht als Kopie einer anderen Kapelle. Besonders der Gesang von Drummer (!) und Sänger Andreas Mozer (welch passender Name für einen Thrash Metal Sänger :D) hat einen hohen Wiedererkennungswert und setzt sich von vielen anderen Sängern im Bereiche des Thrash ab. Ebenso klasse, das Songwriting und die tollen Tempowechsel und Hooklines, die jeden Song zu einem einzelnen Meisterwerk machen. Besonders gelungen ist die Mischung aus Oldschool Sound und modernen Akzenten, welcher die gesamte Scheibe in perfektem Licht widerspiegelt und mit Größen wie Overkill oder Destruction locker mithalten lässt! Klar kommen beim Durchhören der Scheibe diverse Ähnlichkeiten zu weltbekannten Songs durch, z.B. bei „Spiritual Warfare“ oder dem megaschnellen „Traitor“, allerdings kann man sich schlechtere Vorbilder wie Slayer, Kreator und Co. zur Brust nehmen! „Thrash Command“ wird durch ein cooles Coverartwork von Andreas Marschall ergänzt, welches vereinzelte Hinweise zu den Songs liefert. Den Jungs liegt z.B. die Filmreihe Hellraiser sehr am Herzen, welch passendes Gegenstück zum Thrash Metal! Wer die Jungs schon mal Live gesehen hat, weiß das ihnen ihre Musik sehr am Herzen liegt. Denn die Scheibe ist fast komplett in Eigenregie entstanden und hat sicherlich einiges an Herzblut gekostet. Aber auch die Abmischung der Songs ist dank Produzent Vagelis Maranis enorm gut und wie bereits oben gesagt, auf sehr hohem Niveau. Deshalb empfehle ich „Thrash Command“ uneingeschränkt! Nicht nur etwas für den Thrash Maniac! Support Undergrounded Metal! (geschrieben von Megadave für Undergrounded.de) (Quelle: http://undergrounded.de/index.php/reviews/album-reviews/item/298-traitor-thrash-command) [Review lesen]

24.05.2014 18:19 - Blackrout: Planet Fucked Dead (2011)

9.0 / 10
Blackrout aus Bochum sind zwar noch nicht lange im Geschäft, haben es aber geschafft, sich bis dato einen guten Namen zu erspielen. Mit „Planet Fucked Dead“ liegt nun ihre zweite EP vor, der Vorgänger „Deslaved“ erschien im Jahre 2009. Seit dem hat sich viel getan, von der Gründungsbesetzung ist nur noch Sänger, Gitarrist und Songwriter Ouzi übrig. Und auch musikalisch kann sich der neuste Output mehr als nur hören lassen! Gleich die ersten Takte des Openers „Bloodwar“ machen klar, wohin der Zug hier fährt: Mit Vollgas geradeaus! Starker straight-forward-Thrash, erinnert mich sofort an Legion of the Damned, nur ungleich abwechslungsreicher. Die Gitarren hauen ein Riff nach dem anderen raus, das Schlagzeug bolzt wie ein Uhrwerk durchs Unterholz, die Becken krachen, zwischendurch ein kleiner Breakdown à la Sepultura, alles was das Herz begehrt! Auch mit „Deepwater Whorizon“ denken die die vier nichtmal daran, auch nur einen Gang zurückzuschalten. Rifftechnisch geht es hier weniger ausgefeilt zu Werke als zuvor, dafür grooved es gleich doppelt so viel. Immer wieder aufgelockert mit leckeren Leadgitarren! Großes Kino! „Hellborn“ beginnt dann mit einem kleinen Stück auf der Akustikgitarre, ein kurzes aufatmen, bevor es dann mit dem markanten Satz „Wir alle sind Massenmörder!“ wieder zurück in die Gefilde des groovenden Thrashmetals geht. Stilistisch bietet „Hellborn“ zwar keinen großen Unterschied zum vorherigen Song, setzt diesen aber konsequent fort. Zu keiner Sekunde langweilig. Mit „Secuciety“ wird es dann etwas melodischer, es bolzt weniger, dafür mehr Leadgitarren. Insgesamt ein durchaus starker Song, besonders textlich wird hier einiges geboten. Die gegeneinander verstimmten Gitarren an einigen Stellen sind zwar ein interessanter Effekt, wollen mir jedoch nicht so ganz schmecken. Weiter geht’s mit „In this Kingdom“ und erneut lassen Sepultura grüßen. Erst ein kurzer Midetempopart mit grandiosem Spiel des Trommlers Maik, dann ein Highspeed-Solo, anschließend schwere Breakdowns, sehr abwechslungsreich die Nummer. Dürfte vor allem Live gut ankommen, hier ist für jeden was dabei. Zuletzt stehen mit „Dead Head Passion“ einige abgesägte Köpfe auf der Speisekarte. Warum sie diesen Song als Bonustrack verkaufen erschließt sich mir nicht ganz, denn hinter den anderen Songs muss sich dieser ganz sicher nicht verstecken. Vielleicht weil er textlich arg vom Rest abweicht. Er ist nämlich der offizielle Song zum blutigen Thriller „Vernissage“ des Autors Dirk Radtke. Weitere Worte zu diesem Song spare ich mir, das Video zum Song gibt es hier unten auf dieser Seite! Insgesamt liefern Blackrout mit „Planet Fucked Dead“ ein brutales, technisch versiertes und überraschend eigenständiges Werk ab. Das Songwriting ist durchdacht und stimmig und auch textlich haben die Jungs einiges auf dem Kasten! Kein banales Klicheereiten, sondern brutale und ehrliche Beobachtungen der Probleme unserer Zeit, passt perfekt zur Musik. Hut ab! Der Sound ist nicht nur für eine EP außerordentlich gut, alles klar und differenziert, trotzdem mit ordentlich Druck unter der Motorhaube! Kurzum: Ich habe in diesem Sektor schon lange keine so gute Platte mehr gehört und hoffe auf ein vollständiges Album in nicht allzu ferner Zukunft! (geschrieben von Boern Olgardson für Undergrounded.de) (Quelle: http://undergrounded.de/index.php/reviews/album-reviews/item/100-blackrout-planet-fucked-dead-ep-review) [Review lesen]

24.05.2014 18:16 - Elvenpath: Elvenpath (2011)

9.0 / 10
Ein heißes Eisen haben uns die Fünf Krieger von Elvenpath geschmiedet! Ihre gleichnamige Scheibe „Elvenpath“ ist bereits der zweite Longplayer aus der Elfenesse und wird nun im Stile von Undergrounded.de mit der Axt seziert! Im Sinne des klassischen Heavy-Metal, aber mit mächtigen Power- und True-Metal Einflüssen, bietet schon der erste Song („For Our Liberty“) einen super Auftakt und lässt uns im eher gemütlichen Takt die Nackenmuskulatur anwärmen. Track 2 „Into the Future“ steht dem Opener in keinster Weise nach und macht noch weiter Lust auf mehr! Alleine schon Lyric-Passagen wie „I live my dream, my guitar is a time machine“ lassen mein Herz ein wenig höher schlagen. Klar ist der Satz oberkitschig, aber er hat doch was wahres. Der Song erwähnt die ein oder andere Legende der damaligen Zeit, die unsre geliebte Musik heute geformt haben. Kleiner Auszug: „To see the birth of the Iron Priest, The rise of British steel..Purple Smoke on the Water I see...See the rainbow eyes...In the mighty hall of the steel and mountain king...“ Ein toller Tribut an die 70er und 80er! „Guardians of the Underground“ geht ein wenig härter vorwärts und erklärt dem Mainstream den Krieg. Alles eine Nummer kräftiger als die ersten beiden Tracks und mit den eingängigen Lyrics, den vielen Tempowechseln und der Stimmvielfalt von Sänger Oragutin ist der Song ein sehr kurzweiliges Vergnügen! Der vierte Song namens „Moria“ schält einen Gang zurück und bringt druckvolle Beats im mittleren Tempo zusammen mit starken Riffs und fettem Chorus. So richtig abheben kann sich der Song allerdings nicht, jedoch ist das Solo, sowie der nachfolgende Part eine Wucht! Nicht unbedingt übermäßig anspruchsvoll, aber einfach stimmig und melodisch. „Enflaming Demands“ klingt anfänglich nach feinstem Happy Metal, schwingt dann aber eher ins düstere Lager ab und entpuppt sich als melodisches und aufwändig konzipiertes Werk mit viel Abwechslung. Einzig die Vocals sind ab und zu ein wenig eintönig. Auch „Cellars Of Doom“ schlägt in die selbe Kerbe wie sein Vorgänger. Massiv und Heavy geht es nach vorne, ein geniales Solo reisst den Hörer zwischen Dur und Moll hin und her und mündet wieder direkt in den hart marschierenden Beat. Dann bekommten wir mit „Metal Suite I“ ein wenig Scharmüzel zu hören, das wohl als Intro von „Metalwar“ dient. „Metalwar“ gefällt mir ab der ersten Sekunde. Absolut hohes Potenzial zum Mitsingen und Kopfschütteln, eine fesselnde Melodie schon ab Anfang an, dickes Riffing und knackige Drums. Mein Favourit! Ein wunderbares, ewig langes, aber nie langweilendes Solo lässt sich auch dieser Song nicht nehmen und wird somit als absoluter Anspieltipp gehandhabt! Zur Mitte hin wird nochmal der Plattenspieler aufgemotzt und es geht richtig flott vorwärts! Von diesem Songwriting könnten sich so manche Könige des Kommerz noch was abgucken. Ich zieh meinen Hut. Dann gibt es mit „Metal Suite II“ wieder eine halbe Minute Schwertgeklimper als Einleitung in den zehnten Titel. „War Of Steel“ erfüllt die gängige Genre-Manier und macht wieder alt eingesessene und bewährte Rhythmik des True-Metal fit. Eine durchschnittliche Hymne, welche auch mit dem obligatorischen ruhigen und andächtigen Zwischenpart aufkreuzt, wie es in den Gefilden des „wahren Stahls“ einfach dazu gehört. Kein Reißer dritten Grades, aber durchaus nett anzuhören. Das hoffentlich letzte Eisengeplänkel bietet der Titel, wie zu erwarten: „Metal Suite III“ Aber wirklich hochfesten Stahl in der viel zu engen Lederhose bereitet jedem Eisenschwinger wohl alleine schon der poetische Name des Letzten Song. Der vor Kreativität nur so sprühende Titel ist tatsächlich „Metalsteel“. ManOwaR wären tolz! Nichts desto Trotz ist Metalsteel echt ein richtig geiles Stück Edelstahl. Stampfend und mächtig geht der Song geradeaus. Hard n' Heavy, die Mähne durch die Luft schleudernd und mit geballter Faust würde man am liebsten in den endlosen Gesängen von Metalsteel einsteigen. Zugegeben: auch wenn nicht unbedingt Goethe und Schiller die Lyrics gedichtet haben: der Song macht Laune. Und dafür ist Musik ja wohl da. Und siehe da: ein Outro gibt es auch noch. „Metal Suite IV“... Noch zum vierten mal raschelnde Waffen. Jetzt ists aber gut! Zusammengefassend kann ich dieses Album und die Band Elvenpath, jedem empfehlen der auf den Spagat zwischen Heavy-, True- und Power-Metal steht! Dem allgemeinen weltoffenen Metalhead kann diese Platte sage und schreibe starke 60 Minuten lang unterhalten! Nur wer nicht unbedingt Majesty, Manowar oder Hammerfall hören kann, sollte sich fernhalten. (geschrieben von Redeemer für Undergrounded.de) (Quelle: http://undergrounded.de/index.php/reviews/album-reviews/item/307-review-elvenpath-elvenpath) [Review lesen]

24.05.2014 18:12 - Sober Truth: Outta Hell (2009)

9.0 / 10
Was kommt wohl dabei heraus, wenn vier sympathische Jungs aus dem Raum Bonn/Siegburg, alle möglichen Metalschubladen einmal durch den Mixer blasen? Richtig die Scheibe „Outta Hell“ der Undergrounded-Band Sober Truth. Pünktlich zum 5. Jahrestag der Band, erscheint diese „Special Edition“. Mit vier Bonustracks wurde dieses Re-release gespickt. Schon bei den ersten Songs, erkennt man Einflüsse von System of a Down, Rage und Konsorten, ohne aber dass Gefühl zu haben es sei alles abgekupfert. Das Konzept trägt der eigenen Aussage Rechnung, dass man "sich einen Dreck um musikalische Spielregeln schert, die auf unverschämt geniale Weise die Metal Geschichte plündert." was man der Scheibe der Sober-Boyz auch direkt anhört. Bei den 16 Songs die „Outta Hell“ zu bieten hat, ist wirklich für jeden etwas dabei. Von A wie Alternativ bis hin zu Z wie ziemlich doomig. Es kommt dadurch eine gewisse Dynamik auf, die den Hörer schon auf dem Sofa zum mittanzen, -wegschädeln und mitshouten einlädt. Zwiegespalten sind sich die Reviewschreiberlinge anderer Mags gerade beim Gesang, was ich mir allerdings nicht ganz erklären kann. Für mich wäre hier ein Durchgegrunze alá Corpsegrinder einfach nicht stimmig. Der leichte deutsche Akzent macht die Platte für mich persönlich noch sympathischer und steigert den Wiedererkennungswert. Für Interessierte die das erste Release von "Outta Hell" noch nicht besitzen, kann man hier nichts kaputt machen und hat eine ordentliche und sauber aufgenomme Platte sowie ein absolutes Liebhaberstück mit der richtigen Bonusausstattung! (geschrieben von Franziska für Undergrounded.de) (Quelle: http://undergrounded.de/index.php/reviews/album-reviews/item/267-sober-truth-outta-hell) [Review lesen]

24.05.2014 18:07 - Zeugen Der Leere: Seelenwanderer (2014)

8.0 / 10
Was von „Ruin of Remembrance“ übrig blieb, ist seit 2013 als Black Metal-Projekt unterwegs und hört auf den Namen ZEUGEN DER LEERE. Und der tiefgründige Name ist Programm: Die Band überträgt auf melodische Weise Emotionen, das Debütalbum „Seelenwanderer“ überrascht positiv. Meist erwartet man von einem noch unbekannten Album durchschnittliches. Oft wird man enttäuscht. Wenn man dann aber einmal positiv überrascht wird, freut es einen umso mehr. Das Drei-Mann-Black Metal-Projekt Zeugen der Leere zählt zur letzteren Kategorie. 2009 hat die Geschichte der Band auf melodischen Death Metal-Pfaden als Ruin of Remembrance begonnen, auf dem Debütalbum „Seelenwanderer“ wird der Weg ähnlich melodisch, nur einiges düsterer, fortgesetzt. Dabei nimmt sich die zurzeit einzige Black Metal-lastige UG-Band auf ihrem Langspieler dieses Wort auch zu Herzen und liefert gut 70 Minuten stark melodischen Schwarzmetalls ab. Abgesehen von Intro & Outro – auf beide hätte man übrigens gerne verzichten können – weist jeder Song eine Spieldauer zwischen fünf und zehn Minuten auf. Trotz dieser beachtlichen Länge der Songs überzeugt ein gutes Songwriting und kreative Songstrukturen, dem Gedanke „Ist das jetzt noch der gleiche Song? Klingt ja eh alles gleich…“ wird durch die vorhandene Abwechslung die Tür vor der Nase zugeknallt. Dabei bezieht sich der Abwechslungsreichtum der Band nicht nur auf die richtig starken Riffs, sondern auch auf den Gesangsbereich. Neben kraftvollen hohen und tiefen Screams, gibt es durchschnittlichen Cleangesang und einige gut getimte Sprechpassagen. Das Herzstück des Albums ist aber sicherlich nicht der Gesang, sondern bereits die kurz angesprochene Arbeit an der Gitarre. Die Band haut ein tolles Riff nach dem anderen raus, eines schaurig schöner als das andere. Ähnlichkeiten mit beispielsweise Heretoir sind zumindest in der Gitarrenarbeit in meinen Augen unverkennbar. Dabei harmonieren die Vocals und die Instrumentalisierung über große Teile hinweg auch wirklich gut. Zeugen der Leere erschaffen so eine atmosphärische, düstere Stimmung. Die spärlich eingesetzten, aber stimmigen, ruhigen Interludien mitten in den Songs verstärken das Ganze noch. Dass der ein oder andere Wechsel im Tempo meist fließend und ohne Bruch im Gesamtgebilde der Musik verläuft, spricht für das Können des Trios. Außerdem zeigt die Band eine, für ein Debütalbum, außergewöhnliche Konstanz. Mit dem Titeltrack wird richtig stark ins Album gestartet, vom gelungenen Erkryss-Cover (Forsaken Astronaut) bis hin zum abschließenden „Komplex der Vergessenen“ wird diese hohe Qualität beigehalten und geht zwischendurch nicht verloren. Dabei zeigen sie teilweise auch eine für Black Metal fast schon untypische Verspieltheit, wie beispielsweise bei einem grandiosen Solo in eben genanntem „Komplex des Vergessenen“. Trotzdem geht eine akzeptable Härte als Grundlage nie verloren. Wenn man sich Songs von Ruin of Rememberence anhört, merkt man, dass sich da auf „Seelenwanderer“ definitiv ein musikalischer Reifeprozess bemerkbar macht. Nicht nur ist es besser durchdacht, die Riffs wirken auch ausgereifter, der düstere Grundton stimmiger. Der depressiv-emotional stark angehauchte lyrische Input ist zwar bei dem Bandnamen keine große Überraschung, passt aber und hilft bei der Transportation der Emotionen – was die Band auch überzeugend schafft. Viel zu kritisieren gibt es nicht: Intro und Outro sind überflüssig, die Cleanvocals nicht mehr als okay und an einigen Stellen verlieren die Drums die Harmonie zur restlichen Musik. Zeugen der Leere zeigen mit „Seelenwanderer“, dass sie eine Menge Potenzial besitzen. Sie liefern ein überraschend starkes Debütalbum ab. Ein guter Mix aus Melodik, Emotionalität und Härte. Umso erfreulicher ist es natürlich, so ein starkes Album von einer UG-Band reviewen zu können. Reinhören lohnt sich auf jeden Fall, das Album runterladen sowieso. Denn das kann man ab dem 11. April – umsonst! (geschrieben von Asgrimur für Undergrounded.de) (Quelle: http://undergrounded.de/index.php/reviews/album-reviews/item/1546-zeugen-der-leere-seelenwanderer) [Review lesen]

24.05.2014 17:56 - Firtan: Wogen Der Trauer (2013)

9.0 / 10
Vieles das bei uns auf dem Reviewtisch landet ist grundsolider Underground-Metall der von Bands gemacht wird, die die ersten Schritte in diesem Bereich gehen. Natürlich gibt es auch hier Schatten bzw. Machwerke von Bands, die sich besser noch ein paar Monate im Proberaum aufgehalten hätten. Ab und an bekommen wir aber echte Blutdiamanten auf die Waage und „Wogen der Trauer“, die erste EP von Firtan, ist genau so ein Diamant. Die EP ist mit 6 Tracks Durchschnitt, aber misslungene Kreationen sucht man hier vergebens. Ich hatte das Album beim Autofahren durchlaufen, wurde vom 1. Song „Gezeiten“ abgeholt und habe mich nach einer gefühlten Sekunde (in Wirklichkeit gut 30 Minuten) bei „Vidars Faustschlag“ an einem anderen Ort wiedergefunden ohne wirklich mitzubekommen, was zwischendurch vor meine Reisschüssel gelaufen ist. Selten hat mich ein Erstlingswerk so weggeblasen, vor allem das stimmige Mix aus BM-Härte, melodischen Einlagen und den Pagan Bleispänen, die von den Jungs untergemischt wurden, macht hier den perfekten Drittelmix aus Tod, Verderben und Verzweiflung aus. Besonders beeindruckt mich die Produktion, die einen sehr guten Sound rüberbringt und bei Eigenproduktionen lange nicht als selbstverständlich gilt - Aber gerade bei CDs die so viele Einflüsse einweben unabdingbar ist. Auf Wogen der Trauer wird deutlich wie sich etwas anhören kann, wenn niemand in den Vordergrund drängelt - Die Growls/Screams, der mächtige Bass, die Drums, die E’s und die Synth Einflüsse bewegen sich perfekt choreographiert nebeneinander ohne sich gegenseitig das Steak vom Teller zu reißen. Der Gesang wogt zwischen klar und deutlich und gerotzten Artillerieschlägen hin und her also genau das, was ich bei BM persönlich bevorzuge. Das Riffing und die gesamte Gitarrenarbeit ist sauber und fast makellos, während der Drummer und der Bassist Feuerunterstützung geben und die Platte zusammen mit „Klängen aus der Dose“ abrunden. Genau diese Dinge machen das Album zu einem perfekten Beispiel eines gelungenen Debüts. Man darf auf jeden Fall gespannt sein, was wir von Firtan noch zu hören bekommen! Limitiert auf 500 Stück mit einem „netten“ Cover und einem kleinen Inlet samt Lyrics sind wir froh, eine CD davon im Undergrounded HQ Im „Holy Shoedd“ (Holy Shrine Of Eternal Doom and Darkness) aufbewahren zu dürfen und können nur jedem empfehlen mal reinzuhören! (geschrieben von Ghostwriter für Undergrounded.de) (Quelle: http://undergrounded.de/index.php/reviews/album-reviews/item/745-firtan-wogen-der-trauer) [Review lesen]

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