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Registriert seit: 05.08.2009
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8.5: 85.159010600707% (482x)
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9.5 / 10
Hierzu ist das wichtigste schon gesagt: Ein brilliantes Debüt von Alan Parsons und für mich eines der ersten Album, dass mir den Progressive-Rock damals näher brachte (1976). Die Details braucht man nicht weiter zu erörtern. Ich habe mir letztens das Original-Album nochmal zu Gemüte geführt und das war doch recht abgenudelt, also habe ich mir eine neue Version auf CD (CD Remaster des 1976 Albums) zugelegt und hier ist alles sehr klar abgebildet, die Streicher sogar noch eine Spur deutlicher, finde ich. Das 1987 "Remake" kenne ich nicht und die zugefügten Intros von Orson Welles habe ich mir auf Youtube angehört, braucht man meiner Meinung nach nicht unbedingt. Ich meine, es zeugt von der unbestreitbaren Qualität des Produzenten, wenn man von den 1975 in den Abbey Road Studios aufgenommenen analogen Stereo Master-Bändern (2-inch 24-track - mixed to a 15ips stereo analogue non-Dolby 1/4 inch master) eine solche CD hinbekommt, egal wie gut das Mastering ist. [Review lesen]
8.0 / 10
Dieses Album beim Kramen in meiner Sammlung gefunden. Hatte ich fast vergessen. Druckvoller Rock vom "Tubes"-Sänger Fee Waybill mit der fast kompletten Besetzung einer eher unbekannten Band namens Toto als Backing-Band, wobei auch Gitarrist Steve Lukather bei einigen Songs mitgeschrieben hat.
Auch ein gewisser Richard Marx als Komponist und David Foster als Produzent sind an Bord. Wer diesem typische 80-er AOR-Umfeld (Marx, Foster, Toto) nicht abgeneigt ist, findet hier doch noch einige zu Unrecht vergessene Songs.
Einzig an die Stimme von Mr. Waybill muss man sich etwas gewöhnen. Auch eine kleine Verneigung Richtung Yacht Rock ist mit "Caribbean Sunsets" enthalten.
Vorher geht es mit "You're Still Laughing" und "Nobody's Perfect" erstmal richtig zur Sache. Tipp: "Thrill of the Kill." [Review lesen]
9.0 / 10
Das Durchbruchsalbum der australischen Band, benannt nach der Yacht des einheimischen Schauspielers Errol Flynn, dem auch ein Song gewidmet ist. Die Band benannte sich nach einem Schwimmstil im Kraulen.
Relaxte Grooves, die sich von dem rauhen Rock von Cold Chisel und den politischen Texten von Midnight Oil abheben, aber doch etwas knackiger als die christliche Little River Band aus Melbourne, aus dessen Nähe Australian Crawl auch kamen.Man könnte fast sagen "Yacht Rock" im besten Sinne, aber erstens gibt es das Genre ja sowieso nicht und zweitens kommt die Band vom falschen Kontinent. Sie sind nicht so bekannt geworden wie ihre Mitstreiter von Men At Work, dafür sehr bekannt Down Under. James Reyne machte nach dem Split Solo weiter (Fall Of Rome).
Man beachte die Ähnlichkeiten von "Unpublished Critics" und "Sweet Child 'o Mine' einer anderen Gruppe!
Anspieltipps: Lakeside/Errol/Things Don't Seem. [Review lesen]
9.0 / 10
Isolation ist für mich eines der am meisten unterschätzten Toto‑Alben. Klar, nach Toto IV waren die Erwartungen riesig – aber genau deshalb ging dieses Album damals etwas unter. Mit Fergie Frederiksen als neuem Sänger hat die Band trotzdem voll überzeugt: kraftvolle Stimme, rockigerer Sound und trotzdem klar Toto.
Songs wie „Stranger in Town“, „Angel Don’t Cry“ und „Change of Heart“ gehören für mich zum Besten, was die Band je gemacht hat, und „Endless“ ist ein echter Dauer‑Ohrwurm. Ja, die Synthesizer sind sehr präsent – mich stört das gar nicht, im Gegenteil: Das Album atmet die rockigen achtziger Jahre und genau das mag ich daran.
Für mich ein starkes, reifes und professionelles Rockalbum, das viel mehr Anerkennung verdient hätte. Wer Toto mag, sollte Isolation unbedingt (wieder) hören. [Review lesen]
6.5 / 10
Diese Scheibe mal ausgegraben, glaube, die habe ich gekauft, weil ich früher mal Fortran programmiert habe. Hat aber damit eigentlich gar nichts zu tun, ist eher etwas aus dem The Orb-Umfeld, ca. "The Blue Room", Ambient/Experimentell. Sehr, sehr British, etwa Monty Python meets The Orb. Die Version von Clapton's Layla muss man mal gehört haben. Wer The Orb mit "Little Fluffy Clouds" und "The Blue Room" sowie KLF gut findet/fand, kann hier mal ein Ohr riskieren. Die Band ist nach der dritten Scheibe dann implodiert. [Review lesen]
8.0 / 10
Auch dieses Album fiel mir mal wieder beim Durchschauen meiner Sammlung in die Hände.
Angenehm "altmodisches" Blues-Rock-Album im besten Sinne. Hier sind Könner am Werk,
eine tighte Rhythmus-Gruppe und ein generelles relaxtes Feeling, aber keineswegs langweilig.
Coole Cover-Versionen von Songs von Jimmy Vaughan, Otis Rush, Earl King, B.B. King,
Chester Burnett, Jimmy Reed, Elmore James. Gekonnt gespielt und hervorragend produziert.
Und wo hat man schon mal Joe Satriani auf einem Album mit Songs von Jimmy Vaughan?
Außerdem gibt es "extensive" und interessante Liner Notes von Steve Miller, der jetzt 80
Jahre ist (also im besten "Rolling Stones"-Alter) und bei den Aufnehmen 67 war. Hier braucht
niemand jemandem etwas zu beweisen, aber die Herren können immer noch rocken und
grooven. Die richtige Platte für ein entspannte Party, hier wippen die Füße!
Blues-Fans sollten unbedingt mal reinhören, ich empfehle die Special Edition mit 4
zusätzlichen Songs. [Review lesen]
8.0 / 10
Mir fiel letztens diese CD wieder in die Hände und der Hintergrund interessierte
mich, weil ich mit dem Kürzel "AD" nichts anfangen konnte.
Es gibt wohl noch zwei weitere Versionen dieser CD, eine Neuaufnahme von 1998
"Prime Mover II" mit Zusatztiteln und ein weitere Release von 2008 unter dem Titel
"Prime Mover (Redux)". Ich kann hier nur die Version von 1988 mit 9 Titel besprechen.
Es ist kein spektakuläres, aber interessantes Album, des Ex-Kansas-Sängers und -Songwriters
und damit verbindet man auch die Stimme. Manchmal ist auch eine Flöte zu hören, was etwas Jethro
Tull-Reminiszenzen hervorruft, aber die Musik ist dann doch mehr AOR/US-Orientiert. Prog-
Elemente tauchen ab und zu auf, aber nicht sehr oft. Die Melodien sind nicht schlecht und
vielleicht hätte man noch mehr draus machen können. In den Besprechungen lese ich, das Album
wäre recht schnell aufgenommen worden, was ich allerdings nicht höre.
Soweit zu Musik. Das Kürzel AD entpuppte sich dann als Band-Name einer "Christian Rock Band",
die Kerry Livgren nach dem Verlassen von Kansas gründete, die sich aber nach 2 Alben wohl
wieder auflöste und keine großen Spuren hinterliess. Prime Mover war wohl noch als AD Album
gedacht, wurde dann aber als Solo-Album veröffentlicht.
Die Texte sind abgedruckt, allerdings als non-native Speaker kann man da keine besonders
religiösen Inhalte entdecken, bin aber auch kein Experte des "Christian Rock". Gut anzu-
hörender AOR Rock, für Fans von Kansas, Boston, Orion the Hunter, eventuell auch Journey,
Toto und Asia interessant. Etwas Reggae und Gospel auf "New Kind Of Love".
Habe die Scheibe als 2nd Hand auf einer Plattenbörse vor 15 Jahren gekauft und nicht bereut,
auch wenn ich mit dem weiteren Solo-Werk von Kerry Livgren nicht vertraut bin. Anspieltipps:
"I'll Follow You", "Children Of The Shadows", "T.G.B".
Quelle (Wikipedia: https://en.wikipedia.org/wiki/Prime_Mover_(album)) [Review lesen]
9.0 / 10
Ein Klassiker der elektronischen Musik, zwei Akkorde, 58:00 Minuten. Wurde erst drei Jahre nach den Aufnahmen auf dem Label von Klaus Schulze veröffentlicht und nur wenige Male live aufgeführt, dafür aber oft gesampelt. Ich habe es als erstes in der Radio-Sendung "Schwingungen" von Winfried Trenkler im WDR donnerstags abends in den 80ern gehört. Es ist fast schon Minimal Music, vielleicht der Vorläufer von Trance/Techno, aber so gut kenne ich mich da nicht aus. Ich mag die elektronische Musik der 70er und der 80er, und da ist es sicherlich ein Klassiker, nicht nur in Deutschland. Man muss es mal gehört haben, wie man mit minimalen Mitteln (Moog, Gitarre) hier eine Spannung durch leichte Verschiebungen schafft. Empfohlen für Fans von Ashra Temple, Tangerine Dream, Klaus Schulze u.a. [Review lesen]
6.0 / 10
"Die beste Band Britanniens" Rolling Stone
Steht auf dem Sticker dieser 2000er CD. Bin damals wohl auch auf diesen Hype reingefallen, die erste Platte fand ich noch o.k. und neu ("If you are feeling sinister"). Bei dieser plätschert alles so dahin, ab und zu erklingt eine Trompete (!) oder etwas ähnliches, aber nach dem Abspielen der CD habe ich die Songs schon vergessen, auch die Texte bleiben leider nicht hängen. Schade. [Review lesen]
8.0 / 10
Für diese Scheibe muss ich doch mal einen Review verfassen, haben dies im Augenblick auf Dauerrotation, als ich die Platte wieder entdeckte. Gefiel mit schon immer wesentlich besser als der etwas bemühte Vorgänger. Die ersten 3 Songs (She's A River, Night Music und Hypnotised) kann man in einem Rutsch hören, sehr gute Opener, waren aber als Singles nur so einigermaßen erfolgreich. Auch die anderen Songs atmen die 90er kräftig ein, sind aber teilweise rockiger als andere Minds-Songs (Criminal World). Erstaulicherweise klingt alles wie aus einem Guß, obwohl es ja "nur" Jim Kerr und Charlie Burchill + Studiomusiker sind, aber daher gibt es mehr Gitarren als Keyboards, alles klingt rockiger. Auch die Vocals hören sich sehr direkt und stark an. Das Album wurde von Keith Forsey, der der Produzent von "Don't You (Forget About Me)" war, hat hier wieder mitproduziert und Tom Lorge Alge hat gemixed.
Ach ja, "She's A River" soll von Herman Hesses Novelle Siddhartha inspiriert sein. Anhör-Tipp! [Review lesen]
Bedankt euch bei deutschen Abmahn-Anwälten
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