bc_fan

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Zum Verkauf 2 Eingetragen 181
Bewertungen: 750 Reviews: 25
Genres: Blues, Comedy, Country, Hörspiel/Hörbuch, Jazz, Pop, Rock, Singer/Songwriter/Liedermacher, Soundtrack
Bewertungsverteilung von bc_fan
0.5 1 1.5 2 2.5 3 3.5 4 4.5 5 5.5 6 6.5 7 7.5 8 8.5 9 9.5 10
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6.0: 7.1794871794872% (14x)

6.5: 20.512820512821% (40x)

7.0: 32.820512820513% (64x)

7.5: 69.230769230769% (135x)

8.0: 100% (195x)

8.5: 88.205128205128% (172x)

9.0: 42.051282051282% (82x)

9.5: 11.794871794872% (23x)

10.0: 7.6923076923077% (15x)

Die letzten Bewertungen
8.0 für Jayhawks, The: Hollywood Town Hall (1992) (19.01.2022 01:01)
7.5 für Silencers, The: Seconds Of Pleasure (1993) (19.01.2022 00:59)
8.0 für Thees Uhlmann: #2 (2013) (18.01.2022 19:44)
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Die letzten Reviews

02.12.2021 08:25 - The Alan Parsons Project: Pyramid (1978)

9.0 / 10
Pryamid nach "The Turn of a Friendly Card" (1980) mein Lieblingsalbum von Alan Parsons. Das Remaster von 2008 enthält zusätzliche Versionen und Demos, die aber nicht so spannend sind und eher vom eigentlichen Konzept ablenken, denn dies ist durch und durch ein Konzept-Album über den damals grasierenden Pyramiden-Hype und die Austellungen um Tutanchamun. Es geht thematisch um den Gegensatz des einzelnen Menschen zum (damals noch vorhandenen) kosmischen Rätsels und dies wird durch die Songs und die Instrumentals in Verbund mit der genialen Produktion (die bei Alan Parsons ja auch erwartet wird, siehe Dark Side of the Moon) sehr gut dargestellt. Die Einsamkeit ist teilweise fühlbar durch einen einerseits sparsammen Gebrauch an Instrumenten, das dann wieder durch eine bombastischen Orchester-Einsatz andererseits kontrastiert wird. Man sollte das Album mal mit gedimmten Licht hören. Einige der besten und bekanntesten Instrumentals des Projekts sind hier mit "Voyager", "In the Lap of the Gods" und "Hyper-Gamma-Spaces" vertreten (letzteres ist ein Begriff aus der Mathematik, über das Eric Woolfsons Bruder seine Doktorarbeit schrieb). Das Album wurde für den 1978 Grammy als "Best Engineered Album, Non-Classical." nominiert, gewann aber nicht. "Progressive Rock" ist hier natürlich nicht mehr viel, aber das erwartet wohl auch keiner. Auf diesem Album ist auch das Debüt von Colin Blunstone (Ex-Zombies) als Sänger zu hören, der auf den folgenden Alan-Parsons-Projekt-Alben kein Unbekannter blieb. Leider wurde dieses Album aber auch als eine Art Blaupause für wesentlich schwächere Alben ("Eve" (1979), "Eye In The Sky" (1982) und "Ammonia Avenue" (1984)), die die Stärke der Vorgänger ("I Robot (1977"), "The Turn Of A Friendly Card" (1982) und eben "Pryamid" (1978)) nicht mehr erreichten. (Einige Zitate und Fakten von http://www.babyblaue-seiten.de/album_65.html) [Review lesen]

21.11.2021 20:33 - Tangerine Dream: Near Dark - Original Motion Picture Soundtrack (1987)

8.5 / 10
Hier noch viel über Tangerine Dream zu schreiben, ist wohl unnötig. Ich habe mir die CD damals recht bald gekauft, nachdem ich die regulären Alben gut fand. Man muss auch dazu sagen, dass nicht alle Soundtrack-Arbeiten, die Tangerine Dream damals ablieferten, unbedingt nötig waren. Hier ist dies aber anders. Recht Gitarrenlastig ("Rain In The Third House", "Good Times"), aber trotzdem atmosphärig funktioniert hier der Soundtrack als eigenständiges Album. "Pick Up At High Noon" erinnert sogar etwas an die allerersten Alben von TD. TD hat viele Alben gemacht, hier hört man auch die 80er Jahre deutlich heraus, aber das schadet meist nicht. Den einzigen Punktabzug würde ich wegen "Caleb's Blues" geben, dem Albumopener, der etwas sehr beliebig klingt. Als Soundtrack-Album von Tangerine Dream würde ich es nach "Thief" einordnen (immer noch mein Favorit), aber noch etwas vor "Sorcerer". Die Musik unterstützt den Film, der auch letztens wieder im Free-TV (Regie Kathryn Bigelow, mit Lance Henriksen und Bill Paxton) kam, funktioniert aber wie gesagt auch alleine als TD-Album. Die CD war damals aber wohl nicht so einfach zu finden, ist aber vom Soundtrack-Spezialisten "Varese Sarabande" solide gestaltet. Wie gesagt, einer der besseren, wenn nicht der besten TD-Soundtrack. Für nicht-TD Fans eventuell ein guter Einstieg in die Soundtracks der Band um Edgar Froese. [Review lesen]

20.11.2021 14:02 - Toto: Mindfields (1999)

8.5 / 10
Sicherlich nicht das beste Toto Album, aber auch bei weitem nicht das schlechteste. Musikalisch und von der Produktion her natürlich top (nominiert für den Tech Award Grammy). Auch das Digipak mit dem Artwork von Brian Peterson (from WorldWest Communications) ist nicht schlecht mit vielen Anspielungen von Spinal Tap bis Grammy. Leider fehlen auf diesem Album die großen Überhits wie "Rosanna" und "Africa", aber für die ausgehenden 90er war dies ein durchaus variables Album, das viele Einflüße vereinte, Rock, etwas Fusion, eine Prise World-Music und natürlich das sehr tighte Zusammenspiel der Studio-Cracks, besonders hier auch Simon Phillips zur erwähnen. Mir sind einige Songs eine Idee zu lang, hier hätte man manche Song-Idee nicht so lange auswalzen müssen. Toto-Fans kennen das Album natürlich, für Leute, die Toto nicht kennen, ist vielleicht eher Toto IV oder Hydra geeigneter. Anspieltipps: Mindfields, After You're Gone, No Love, Melanie. (Quellen: Wikipedia, Amazon, http://www.toto99.com/band/band.shtml) [Review lesen]

01.11.2021 19:22 - Rush: Counterparts (1993)

9.0 / 10
Für mich damals eines der ersten Rush-Alben, das ich mir zulegte. Viele Songs kannte ich natürlich damals schon, aber einige der älteren Alben habe ich mir erst danach zugelegt. Für mich ist "Counterparts" typisch Rush, etwa vergleichbar mit "Grace Under Pressure", aber mit kürzeren, vielleicht auch kommerzielleren Songs. Weniger Prog, mehr Hard-Rock. Rush-Puristen werden jetzt abwinken, aber durch Peter Collins als Produzent, hat das 15. Album, welches nach der "Roll The Bones"-Tour aufgenommen wure, einen sehr fetten Sound, so wie es früher vor dem Kompression-Wars einmal gang und gäbe war. Ich muss aber hier anmerken, dass mir das Vorgänger-Album "Roll The Bones" von meinem Lieblingsproduzenten der 80er Rupert Hine auch sehr gut gefiel, aber das nur am Rande. Auf "Counterparts" gibt es coole Bass-Läufe und ein Drumming, das wohl nicht weiter erklärt werden muss. Auch Alex Lifeson spielt die Gitarre sehr direkt und mit tollen Riffs, mit weniger Fills und Verzierungen. Er hatte wohl aber während des Schreibens heftige Probleme mit Geddy Lee, der mehr Keyboards haben wollte, was Lifeson nicht zuließ. Diese Direktheit kommt den Songs zugute, wobei die erste Hälfte meiner Meinung fast besser ist als die zweite. Die ersten 4 Songs sind klasse, danach fällt es etwas ab. "Alien Shore" hat noch eine gute Gesangsmelodie. Für mich zieht die Platte ab dem Instrumental "Leave That Thing Alone" (welches 1994 für einen Gramme als "Best Rock Instrumental Performance" nominiert wurde, aber leider nicht gewann - sie verloren gegen "Marooned" von Pink Floyd!. Übrigens wurde Rush mehrfach für "Best Rock Instrumental Performance" nominiert, gewann aber nie. Naja.) mit vielen Breaks noch einmal das Tempo an. Bei "Cold Fire" sollte man auch mal auf den Text hören. "Everyday Glory" beendet die CD mit einem etwas langsameren Song. Auch der Titel des Albums "Counterparts" bezieht sich auf die Dualität der in den Lyrics behandelten Themen. Wer Rush ohne Keyboards und etwas heavier mag, hier unbedingt mal reinhören. Alle anderen haben es wahrscheinlich sowieso schon. Zu den beiden Remasters des Albums (2004 und 2015) kann ich nichts sagen, ich beziehe mich auf die ursprüngliche CD von 1993. (Quellen: Wikipedia, Babyblaue Seiten) [Review lesen]

21.10.2021 01:42 - The Lover Speaks: Lover Speaks, The (1986)

8.0 / 10
Für mich ein spät entdecktes, aber faszinierendes Album. Produziert von Jimmy Iovine und mit Gast-Musikern wie Dave Stewart, June Miles-Kingston und Nils Lofgren, ist die Qualität und Produktion dieses ersten und einzigen offiziell veröffentlichten Albums des New Wave Duos um David Freeman und Joseph Hughes fraglos vorhanden. Die Songs sind im besten Sinne eingängig im Stile der Zeit (1986), haben aber ihre ganz eigenen Qualitäten mit unüblichen und genialen Gesangsparts. Man wird an Phil Spector's Wall Of Sound erinnernt. Es wurden drei Singles ausgekoppelt, aber einen wirklichen Erfolgt hatte die Band leider nicht. Das zweite Album wurde von der Band zwar aufgenommen, aber nie veröffentlicht. Sie wurden von der Plattenfirma fallengelassen und schrieben Songs für andere Künstler und veröffentlichten Solo-Alben. Jeder Track des Albumgs bezieht sich auf ein Konzept in dem Buch "A Lover's Discourse: Fragments" von Roland Barthes von dem die Band auch den Namen hat. Der Song "No More "I Love You's"'" wurde später von Annie Lenox gecovert (1995) und wurde ein Hit. Alleine wegen der Original-Version dieses Songs, die meiner Meinung nach wesentlich besser ist, lohnt es sich, in dieses Album reinzuhören. [Review lesen]

27.09.2021 14:14 - Steve Perry: Traces (2018)

8.0 / 10
Dies ist das 3. Solo-Album aus dem Jahr 2018. Das erste Solo Album Street Talk erschien 1984 und erhielt mit "Oh Sherrie" einen veritablen Hit, der aber in der Folge der erste Stein zum nicht viel später folgenden ersten Split von Journey war (ja, der Name musste auftauchen). Das zweite Album war meiner Meinung nicht mehr so kommerzieller, "For The Love Of Strange Medicine" von 1994. Dann waren nach einigem Hin- und Her mit Journey viele Jahre Ruhe, wobei er schon noch immer Musik machten und auch andere Acts produzierte. Traces entstand nach dem Krebstod seiner Freundin 2012, ist also ein durch und durch reflektives Werk, das nicht gerade vor Freude strotzt, aber durch tiefe Emotionen und eine tolle Stimme mit absoluten Profi-Musikern punktet. Die meisten Songs sind langsam, nur ganz selten kommt hier die Gitarre mal zur Geltung. Am nächsten an dem typischen Journey-Sound ist noch "Sun Shines Gray", eine etwas rockigere Ballage mit interessanter Gitarren- und Chor-Arbeit. Das wäre auch mein Anspieltip neben der Single "We're Still Here". Sehr bewegend ist der Song "Most Of All", der mit Randy Goodrum zusammen geschrieben wurde. Der einzige Cover-Song ist "I Need You" von George Harrison. Auf "No More Cryin'" spielt Booker T. Jones von den Green Onions die Hammond-Orgel. Beim ersten Durchhören der CD war ich etwas enttäuscht, die Stimme ist da, klar, manche Passage sind aber aber ungewöhnlich und wie gesagt, generell recht emotional. Mittlerweile mag ich das Album trotz den nicht gerade sparsam verwendete Streichern. Trotzdem oder gerade wegen der Stimme ist das Album nicht mit Journey zu vergleichen, wobei der Vergleich beim Hören schwierig abzuschalten ist, weil die Stimme so markant ist und man jederzeit Neal Schon's Gitarre erwartet, aber die kommt halt nicht. Seine Stimme ist im Lauf der Jahre etwas rauher geworden und die Musik geht mehr Richtung Soul ("Easy To Love") und manchmal auch dezenter Funk. Fazit: Nicht nur für Journey, sondern auch für Soul Fans, wobei es nicht allen Journey-Fans gefallen wird. Traces gibt es auch noch einer zwei Jahre später veröffentlichten Version, betitelt TRACES (Alternate Versions & Sketches), die 8 neu-bearbeitete Acoustic Versionen von Tracks des eigentlichen Albums enthält. Eine US Deluxe-Version von Traces enthält 5 Bonus Track + Video. Ich habe hier nur die Standard-Version mit 10 Titeln bewertet. Journey hat übrigens einen neuen Song "The Way We Used To Be" veröffentlicht, mal sehen, wann hier das neue Album kommt. Die Rede ist von 2022. [Review lesen]

27.09.2021 14:02 - Various Artists/Sampler: Trainspotting (1996)

8.5 / 10
Der Soundtrack zu diesem Breakthrough-Film von Danny Boyle nach einem Roman von Irvine Welsh passt mal ausnahmsweise wie die Faust aufs Auge. Das ist nicht bei allen Film-Soundtracks so. Meist sind sie zusammengemischt und passen nicht, aber hier ist das Beste des Brit-Pop der 90er versammelt (Blur, Primal Scream, New Order, Pulp - o.k. Oasis fehlt) und auch Electronic (Leftfield und Underworld [Habe ich schon mal erwähnt, das Underworld zu Beginn von Rupert Hine produziert wurden?]). Schon beim Opener Lust For Life muss ich grinsen, weil ich an den Film denke. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich den Film damals im Urlaub in Fort William/Schottland sah. Aber die Musik funktioniert auch ohne den Film als Brit-Pop Best-Of und es gab noch ein paar Tantiemen für Iggy Pop und Lou Reed. Es gibt auch noch einen erweiterten Soundtrack "Trainspotting #2" vom gleichen Film und natürlich die T2-Trainspotting Fortsetzung mit Soundtrack von 2017, aber darüber decken wir jetzt mal den Mantel des Vergessens ... Dieser Soundtrack ist unbedingt zu empfehlen, wer die 90er in Großbrittanien noch mal nachvollziehen möchte. Großartige Pop-Musik ... [Review lesen]

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