a-ha Analogue
CD, 2005

  • a-ha: Analogue (CD) - Bild 1
Herstellungsland Norwegen
Zeit 54:51
EAN-Nr. 0602498746998
Label/Labelcode k.A.
Plattenfirma/Katalog-Nr. Universal Music Domestic Division / 98746098
Musikrichtung Pop
MS-ID 33277
Sammlungen Gesucht Flohmarkt
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Tracklist

I = Instrumental L = Live B = Bonustrack H = Hidden Track C = Coversong
CD
Track Titel Zeit Besonderheit
1. Celice 3:41
2. Don't Do Me Any Favours 3:51
3. Cosy Prisons 4:08
4. Analogue 3:48
5. Birthright 3:45
6. Holy Ground 4:00
7. Over The Treetrops 4:24
8. Halfway Through The Tour 7:26
9. A Fine Blue Line 4:09
10. Keeper Of The Flame 3:58
11. Make It Soon 3:21
12. White Dwarf 4:24
13. The Summers Of Our Youth 3:56

User-Meinungen

zound74 schrieb am 20.10.2006:

Bereits der Titel Analogue verrät es. Ganz bewusst setzen a-ha mit ihrem neuen Album stilistisch ein kontrastierendes Glanzlicht in die digital geprägte Musiklandschaft und blicken zurück auf 20 Jahre Musikerkarriere. Analogue ist eine gelungene Rückkehr zur einfachen Form und Triumph der Kunst des Songwriting über technische Finessen.

Kaum zu glauben, dass hier dieselben Musiker am Werke sind, die einst mit „Take on Me“ den 80er Jahre Pop aufmischten. Lediglich die Fähigkeiten des Trios, eingängige Melodien zu komponieren, lässt einen Vergleich zu. Gleich der Opener des Albums “Celice“ entpuppt sich als echter Ohrwurm und zugleich rockigstes Stück der Platte, übrigens auch erste Singleauskoppelung und Grundlage eines Aufsehen erregenden Videos, das in einem Berliner Bordell auf wärmeempfindlichen Film gedreht wurde. Wer also Angst hat, die drei Norweger seien zu brav geworden, darf beruhigt sein. Das beweist auch “Don’t Do Me Any Favours“, der sich mit seinen treibenden Drums stilistisch nahtlos an den ersten anschließt. Danach wird’s spürbar ruhiger - und dennoch: Die Band hat auf diesem Album nichts an Biss verloren. Ganz im Gegenteil! Selten haben a-ha so dezent gerockt wie auf Analogue. Stücke wie “Birthright“ mit seinen grollenden Synthieklängen der späten 70er Jahre (Genesis!) und “Halfway through the Tour“ (Electric Light Orchestra!) entwickeln gewaltige Power, ebenso wie das verzerrte Gitarren-Intro auf “Make it Soon“. Dazwischen wimmelt es auf dem rund 54 minütigen Album immer wieder von musikalischen Kleinoden. “Over The Treetops“ kommt fast folkig daher, mit Schlaggitarre, Streicherensemble, Tambourine und mehrstimmigem Gesang. Balladen wie “White Dwarf“ oder “A Fine Blue Line“ laden dazu ein, sich einfach Mal zwischendurch die Kopfhörer aufzusetzen und sich an den lupenreinen Arrangements von synthetischen und akustischen Sounds zu erfreuen, -und natürlich an den Songs auf Analogue selbst!