Episch, hymnisch, doomig. So an Querverweisen fallen mir Bands wie Lake Of Tears, Sorcerer, Innerwish oder auch Blind Guardian oder Doomsword ein. Fans dieser Bands sollten mal reinhören. Mein Favorit ist Great Drowning Of Men, aber die anderen Songs, mit jeweils um die 7 Minuten Spielzeit, stehen dem nicht viel nach. Satte Chöre und ein starker Sänger runden das Bild ab. Das gefällt auch Traditionalisten.
Der Opener und der Outener sind kurze Instrumentals. Während 1856 noch als Vorspiel durchgeht und nahtlos in Eighteen Hundred And Froze To Death übergeht, hängt Fanfares etwas sinnlos im Leeren. Dieses Instrumental hätte besser als Intro zu einem anderen Song gepasst. Zum Beispiel für Lost Amidst.......dem sowieso etwas die Feinheiten fehlen. Ich brauche in jedem Song etwas Außergewöhnliches und das fehlt mir hier. Aber das ist jetzt auf hohem Niveau gejammert. Moonlit Requiem hat diese Feinheiten wieder und glänzt mit schönem Gitarrensolo und der Sänger zeigt alle Facetten seines Könnens. Und auch Whispered Curses......und Crimson Seas Of Courage halten das hohe Niveau. Ein ganz starkes Debutalbum! Weiter so.
Punkte: 7.5 / 10