Secret Sphere One Night In Tokyo (2016) - ein Review von Akhanarit

Secret Sphere: One Night In Tokyo - Cover
1
Review
2
Ratings
9.00
∅-Bew.
Typ: Live
Genre(s): Metal: Power Metal, Progressive Metal


Akhanarit
09.08.2019 07:07

Bevor es nächstes Jahr ein neues Album von den italienischen Power Metallern SECRET SPHERE geben wird (der Schreibprozess ist in vollem Gange), haben die Musiker um Mastermind und Gitarrist Aldo Lonobile ihre Show in Japan mitgeschnitten und legen das Ergebnis nun mit "One Night In Tokyo" vor. Das Klassik-Intro 'Intro: A Journey Through Time' sorgt dafür, dass die Fans so langsam auf die Musik der großartigen Band eingeschworen werden und dann geht es auch schon los. 'X' eröffnet das erste Live-Album von SECRET SPHERE sogleich kraftvoll und auch Sänger Michele Luppi (der sich auch bei WHITESNAKE als Keyboarder verdingt) ist gänzlich in seinem Element. Und was noch viel wichtiger ist: ausgezeichnet bei Stimme!

Das letzte Album "Portrait Of A Dying Heart" geht nun schon bis ins Jahr 2012 zurück (siehe dazu auch unser Review) und Fans der Band haben sich wahrlich in Geduld üben müssen, von der Truppe mal wieder etwas Neues geboten zu bekommen. Dies gibt es nun in Form von gleich fünfzehn Stücken (plus Intro natürlich) und präsentiert SECRET SPHERE bei bester Laune. Immer wieder wirft Michele dem Publikum Küsschen zu und witzelt sich gutgelaunt durch die Setlist. 'Eternity' ist dabei genauso mächtig wie das packende 'Dance With The Devil' und zum krönenden Abschluss gibt es noch eine Studio-Neuaufnahme von 'Lie To Me', bei dem sich Michele und ex-NIGHTWISH-Fronterin Anette Olzon ein Duett liefern.

Alles prima im Hause von SECRET SPHERE, könnte man also guten Gewissens sagen und auch der Sound von "One Night In Tokyo" ist richtig klasse geworden. Ich bin ja schon eine ganze Weile positiv überrascht, wie gut viele Livemitschnitte in den letzten Jahren geklungen haben und hier muss man für die Technologie echt mal eine Lanze brechen. Fortschritt muss nicht immer negativ sein. Und während ihr euch dieses Live-Album nun in aller Ruhe in die Gehörgänge schrauben könnt und auf das neue Album wartet, werde ich darauf warten, dass meine blöde WLAN-Verbindung sich endlich aufbaut, damit ich dieses Review auch auf unsere Seite laden kann. Wie war das noch mit der Technologie? Anyway ... Cheers und bis zum nächsten Mal!

http://www.bleeding4metal.de/?show=review_de&id=8261

Punkte: 8 / 10